Sparkassen Aktien Depot geerbt ... und nun?

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32 posts in this topic

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@Bassinus, sehr schön zusammengefasst und als erstes solltest Du aufhören, den Sparkassenverkäufer damit zu nerven, dir Aktien zu kaufen.

 

vor 5 Stunden von Bob Feldmann:

Was mir auffällt: es werden nur sehr zögerlich Aktien gekauft, ich frage immer wieder nach.

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Posted · Edited by Malvolio

Ich würde wie folgt vorgehen:

 

1. Depot und Verrechnungskonto auf einem günstigeren Online Broker übertragen (z.B. ING, Comdirect, etc.)  .... dann sparst du auf jeden Fall schon mal eine Menge Gebühren. Das geht ganz einfach.

 

2. Sich informieren und in aller Ruhe einen Plan entwickeln, was du in Zukunft machen willst. Man sollte sich auch mal den Anschaffungszeitpunkt der Aktien ansehen (evt. vor 2009 angeschafft? -> Abgeltungssteuer). Hier gibt es eine Menge zu beachten. Z.B. was hast du mit dem Geld vor?, wiie ist deine Risikoneigung?, usw. usw.). Nimm dir ausreichend Zeit dafür .... es gibt keinen Grund für überstürzte Hau-Ruck-Aktionen.

 

3. Diejenigen Sachen verfkaufen oder auslaufen lassen die du nicht mehr halten willst und entsprechend der neuen Struktur umschichten, z.B. einen Teil in ein ETF-Portfolio, ein Teil in Festgeld, Tagesgeld, usw. ... je nach dem was du dann machen willst.

 

 

PS: Ich habe auch schon schlimmere Depots gesehen .... immerhin sind keine Deka-Fonds oder sowas dabei .... das spricht für deinen Sparkassenberater.  ;)

 

 

 

 

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Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die vielen Meinungen! Tendenziell lese ich, das die SK hier suboptimal arbeitet.

Das Depot besteht seit 15 Jahren und ist 2015 auf mich übergegangen. Was seither gekauft und verkauft wurde habe ich abgeheftet (ist viel Papier).

Meine Risiikobereitschaft ist eher gering, ich bin 60 Jahre alt und im Ruhestand. Die Rendite ist ein schönes Zubrot, ich hab mein Auskommen, Verluste würden mich aber schon ärgern.

Neben der Erbschaft habe ich aus eigenem Vermögen noch Festgelder (suche ich mir jährlich die besten Konditionen) sowie Gold und Silberbarren.

Die VL meines ehemaligen Arbeitgebers gingen zur DWS, habe ich aber aufgelöst weil mir die Kosten zu hoch waren.

Meine Bank hat mit Scalable auch einen Robo Dienst, kostet 0,75% und hat jetzt in knapp zwei Jahren auch nur 1,76% pro Jahr gebracht.

Ich lese mich mal hier mehr ein ....

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Posted · Edited by ttlozi

Am 27.8.2019 um 17:02 von DrFaustus:

Wundert mich, dass die Sparkasse einen Vermögensverwaltungsvertrag (der hier offenbar besteht), einfach so für den Erben weiter führt.

Ich würde erwarten, dass es MifiD sehr schwer bis unmöglich macht, jemandem, der bislang 0 Erfahrung mit Aktien hat, so ein Portfolio hinzustellen.

Kann natürlich sein, dass der "Berater" deshalb nichts neues kaufen wollte, weil er weiß, dass eine neue Risikoeinschätzung (Voreigentümer zu Erbe) dazu führt, dass er das komplette Depot einstampfen kann.

Wenn man etwas Positives finden will: Wenigstens keine Deka-Fonds drin.

Positives Ende

 

Ein bunter Blumenstrauß aus allem möglichen. Viele Bonds mit Negativverzinsung (inzwischen).

Was soll man sagen?

Auflösen, auf nem Konto parken, sich Gedanken machen, was man möchte, vor allem was man selbst machen möchte.

 

 

 

Ich hoffe, dass ich richtig zitiert habe.

 

Der Unterschied zwischen einer Negativverzinsung und einer negativen Rendite ist wichtig zu verstehen. Vermutlich vertauschst du das. Es ist einzig und alleine die letztliche Rendite (Spread und Swapsatz) von Bedeutung. Kupon etc. ist irrelevant!

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Ja, ich habe die Begriffe synonym verwendet. Dass es keine Bonds mit negativem Kupon gibt, sollte denke ich klar sein.

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Am 27.8.2019 um 14:17 von Bob Feldmann:

...in 2015 geerbt und seither ca. 5% Wertzuwachs, so rechne ich ca. 1% Rendite pro Jahr?

Nein, denn das berücksichtigt nicht den Zinseszins Effekt, also dass die ausgeschütteten Dividenden im Depot verbleiben, egal ob davon nun nachgekauft wurde oder nicht.

Die Formel lautet =Potenz(Depotwert heute/Depotwert anfangs;1/Anzahl Jahre)-1

 

 

 

Am 27.8.2019 um 16:57 von west263:

und das alles hast Du 2015 geerbt und dich dann die letzten 4 Jahre auf den Sparkassenberater verlassen?

 

Am 27.8.2019 um 17:59 von monopolyspieler:

Eine bunte Mischung der Mittelmäßigkeit und ich habe den ganz leisen Verdacht der Gebührenschinderei.

Den "Verdacht" habe ich auch.

 

Was ich machen täte, wäre in jedem Fall bei einem Onlinebroker ein Depot einzurichten und die Papiere dorthin übertragen lassen. Die Sparkassen sind Abzocker.
Wenn Du möchtest, kannst Du ein paar Aktien die in nächster Zeit wohl nicht mehr so laufen werden wie z.B. Südzucker abstoßen und den Erlös mit dem restlichen Cash entweder in einen ausschüttenden World ETF oder in Dividendentitel stecken, da Dir als Rentner jetzt kontinuierliche Erträge wichtiger sind als Wertzuwächse. Die Anleihen würde ich persönlich auch verkaufen und in ETF stecken, du kannst aber auch auf die Restlaufzeit schauen. Alles was in den nächsten 5 Jahren ausläuft kannst Du auch laufen lassen.

Gruß

Manfred

 

 

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Laufen lassen-nicht unbedingt.

Kommt auf den Kurs an- bei Langläufern wird der deutlich über 100% stehen.

Diese Prozente verliert man dann (wieder), je näher die Fälligkeit rückt.

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