Bigwigster 8. September · bearbeitet 8. September von Bigwigster vor 54 Minuten von Lazaros: Wäre so was (extensive Wiesen, die nur einmal jährlich gemäht werden) nicht ökologisch sinnvoller und daher für dich die bessere “emotionale Dividende”? Wir brauchen sowohl Nahrung als auch Strom. Wenn man fruchtbares Ackerland hat, sollte man dieses für die Nahrungsproduktion nutzen. Wenn man gleichzeitig aber Energie erzeugen muss, ist AGRI-PV wohl die beste Lösung, um das Problem der Flächenkonkurrenz zu lösen. Persönlich erhalte ich auch keinerlei "emotionale Dividende" von einer Wiese die einmal jährlich gemäht wird Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hattifnatt 8. September · bearbeitet 8. September von hattifnatt vor 7 Stunden von Bigwigster: Wenn man fruchtbares Ackerland hat, sollte man dieses für die Nahrungsproduktion nutzen. Ja, ich finde das sehr interessant - normalerweise sieht man nur (relativ mageres) Gras unter den PV-Anlagen, und ich habe mich gefragt, ob die verbleibende Sonneneinstrahlung zu wenig sein könnte. Aber vielleicht ist das auch meistens schlechteres Ackerland. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LaRoth 9. September vor 22 Stunden von hattifnatt: ob die verbleibende Sonneneinstrahlung zu wenig sein könnte. Wenn normale Module genutzt werden: Ja. Zumindest in Deutschland werden Module mit höherer Lichtdurchlässigkeit benötigt, ansonsten ist es zu duster darunter. vor 22 Stunden von hattifnatt: Aber vielleicht ist das auch meistens schlechteres Ackerland. Zumindest bei bisherigen Anlagen, aber da wollte man das Land auch nicht mehr für die Landwirtschaft nutzen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster vor 21 Stunden · bearbeitet vor 21 Stunden von Bigwigster Mein Fahrplan für das neue Altersvorsorgedepot (AVD) Ich hab mir schonmal ein paar Gedanken gemacht, wie ich mich beim neuen Altersvorsorgedepot aufstellen werde. Dass mein alter Riester-Vertrag nächstes Jahr sofort ins neue System rübergeht und ich die 1.800 € für die Grundzulage vollmachen werde, war für mich eh ein No-Brainer. Meine eigentliche Hauptfrage war: Lohnt sich auch das Überzahlen (alles über 1,8k€ bis zu den ~13k € pro Jahr)? Nach aktuellem Stand der Dinge: JA - 0 % Kosten: Wenn Anbieter wie Scalable & Co. das AVD komplett kostenlos machen - Steuern: Das Halbeinkünfteverfahren in der Entnahmephase, insgesamt nach Finanzflussrechner schaut das Ganze für meinen Fall unterm Strich positiv aus - Flexibilität: Was in den Rechnern oft untergeht: Das steuerfreie Rebalancing, steuerfreie Umschichtungen also auch problemlose Wechsel auf günstigere ETFs innerhalb des Depots. Das ist langfristig wertvoller meiner Meinung nach als allg. oft dargestellt. Persönliche steuerliche Kosten bei Umschichtungen haben evtl. geprägt - worst case: Kündigung und versteuern der Gewinne - steuerliche Diversifikation (könnte in der Zukunft wertvoll sein falls Kapitalertragssteuer und Vermögenssteuer sich fürs normale Depot negativ entwickeln) Mein konkreter Plan: Ich werde wahrscheinlich zum Jahresende noch eine Zusatzzahlung in meinen bestehenden Riester-Vertrag tätigen. Finanziert wird das aus einem Teilverkauf meiner alternativen Anlagen (Bitcoin/Einzelaktien) und dem, was bis dahin noch an Sparraten aufläuft. Die Ziel-Allokation: Ganz grobe Hausnummer: Ich will perspektivisch etwa 30 % meines Gesamtvermögens im Altersvorsorgedepot haben, definitiv nicht in Stein gemeißelt die Zahl aber einen Zielwert wollte ich schonmal haben. Starten werde ich mit dem Riester-Übertrag plus der Zusatzzahlung bei knapp 10 %. Das heißt für die nächsten Jahre: Ich peile die ~13k€ Maximalsumme pro Jahr an. Wollte den Plan hier schonmal niederschreiben, vielleicht kommt ja noch ein kritischer Einwand zu einem Negativaspekt den ich übersehen habe Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hattifnatt vor 18 Stunden vor 3 Stunden von Bigwigster: Wollte den Plan hier schonmal niederschreiben, vielleicht kommt ja noch ein kritischer Einwand zu einem Negativaspekt den ich übersehen habe OK, dann hier ein paar Caveats vor 3 Stunden von Bigwigster: - Flexibilität: Was in den Rechnern oft untergeht: Das steuerfreie Rebalancing, steuerfreie Umschichtungen also auch problemlose Wechsel auf günstigere ETFs innerhalb des Depots. Spieltrieb ist unter Kontrolle? Kann auch renditeschädlich sein vor 3 Stunden von Bigwigster: Ganz grobe Hausnummer: Ich will perspektivisch etwa 30 % meines Gesamtvermögens im Altersvorsorgedepot haben Ich habe den Thread nicht komplett nochmal gelesen, aber: mit 36 kannst du Immobilienkauf definitiv ausschließen? (Oder entspricht das ohnehin schon den 13k p.a. Maximalsumme?) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster vor 18 Stunden vor 17 Minuten von hattifnatt: Ich habe den Thread nicht komplett nochmal gelesen, aber: mit 36 kannst du Immobilienkauf definitiv ausschließen? (Oder entspricht das ohnehin schon den 13k p.a. Maximalsumme?) Zur Zeit wohnen wir glücklich zur Miete aber falls wir wegen Eigenbedarf gekündigt werden würden dann würde ich bei der zukünftigen immobiliensuche gerne sowohl mietobjekte als auch kaufobjekte als Wahl haben also komplett ausschließen kann ich es nicht. Allerdings ist das altersvorsorgedepot dann vielleicht sogar ein Vorteil denn man kann es ja wie früher mit wohnriester trotzdem für den immobilienkauf nutzen. Falls die Gewinne im ungeförderten Teil noch nicht zu hoch sind kann man es auch einfach kündigen. vor 17 Minuten von hattifnatt: Spieltrieb ist unter Kontrolle? Je nachdem wie man spieltrieb definiert fällt die Antwort unterschiedlich aus . Wenn Dimensional oder Avantis ESG-Aktien ETFs oder Anleihen ETFs auflegen dann wird definitiv darin umgeschichtet eventuell werde ich auch wie beim global Portfolio one den risikoarmen Anteil in krisenphasen verkaufen und Aktien ETFs dafür kaufen. Und im Rahmen meiner Gesamtvermögensassetallokation kann ich natürlich auch alternative anlageklassen dann in dem AvD kaufen falls das irgendwie möglich ist oder sich mal ergibt. Möchte ich alles nicht ausschließen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r vor 3 Stunden vor 17 Stunden von Bigwigster: - steuerliche Diversifikation (könnte in der Zukunft wertvoll sein falls Kapitalertragssteuer und Vermögenssteuer sich fürs normale Depot negativ entwickeln) Keine Vorabpauschale wäre für mich auch ein kleiner Vorteil. (Die könnte sich bei einer längeren Hochzinsphase und größeren Vermögen auch noch einmal als schmerzhaft erweisen.) vor 17 Stunden von Bigwigster: - Steuern: Das Halbeinkünfteverfahren in der Entnahmephase, insgesamt nach Finanzflussrechner schaut das Ganze für meinen Fall unterm Strich positiv aus Der Vorteil des Halbeinkünfteverfahren dürfte im Normalfall im Vergleich zur Kapitalertragssteuer mit 30% TFS wahrscheinlich eher überschaubar sein. Kann man aber schon mitnehmen und schlechter sollte man ziemlich sicher nicht rausgehen. Interessant finde ich darüberhinaus aber auch noch den Risiko-minimierenden-Aspekt (Flat Tax Kapitalertragssteuer vs. progressive Besteuerung über hälftigen persönlichen Steuersatz). Wenn in der persönlichen Erwerbsbiografie etwas schief läuft und man finanziell im Alter doch nicht so gut aufgestellt ist wie man dachte, hat man hier dann den maximalen Steuerspareffekt. Das würde ich auch noch als weiteren kleinen Vorteil verbuchen. Auf jeden Fall vielen Dank für das teilen deiner Gedanken. Ich komme im Moment zum gleichen Schluss wie du und denke, dass die Vorteile die Nachteile überwiegen und werde daher wohl ebenso die 13k€ voll machen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag