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Nussdorf

Trichet warnt erneut vor Inflation

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Nussdorf
· bearbeitet von et3rn1ty

Hier ein interessanter Artikel der österr. Tageszeitung DerStandard : http://derstandard.at/?id=2487832

Irgendwie scheinen das alle gekonnt zu überhören bzw. wollen solche Töne gar nicht wahrnehmen.

 

Mfg Nussdorf

kann jemand den Rechtschreibfehler im Titel ändern :D ?

Schon geschehen.

 

Grüße, et3rn1ty

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Faceman

Das denke ich nicht...Ich denke vielmehr, dass alle ein bischen Inflation durchaus auch sehen, und dies auch mit ein bissel Sorge, aber eben auch glauben (oder hoffen), dass die EZB das Problem im Griff hat...

 

Spätestens, wenn trotz weiterer (möglicherweise massiver) Zinserhöhungen die Inflation nicht runter geht, dann würde diese (noch) Sicherheit auch in pure Angst umschlagen und dem entsprechend auf die Kurse drücken...

 

Aber soweit sind wir noch nicht, und hoffentlich kommt es auch nicht soweit. Aber dass die Inflationsgefahren keiner zur Kenntnis nimmt, kann ich nicht behaupten, nachvollziehen oder bestätigen...

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Anja Terchova

Eigentlich kan es keine so starke Inflation in Europa geben, weil die Einkommen nicht steigen, und solange nur die Preise aber nicht die Einkommen steigen, muessen die Umsaetze zurueckgehen, und dan muss der Handel und die Industrie wieder die Preise senken

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yogitrader
Eigentlich kan es keine so starke Inflation in Europa geben, weil die Einkommen nicht steigen, und solange nur die Preise aber nicht die Einkommen steigen, muessen die Umsaetze zurueckgehen, und dan muss der Handel und die Industrie wieder die Preise senken

 

 

Hi,

normalerweise müsste es so sein

Gruß

yogitrader

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mr.horeb
Eigentlich kan es keine so starke Inflation in Europa geben, weil die Einkommen nicht steigen, und solange nur die Preise aber nicht die Einkommen steigen, muessen die Umsaetze zurueckgehen, und dan muss der Handel und die Industrie wieder die Preise senken

 

es kommt natürlich darauf an, wie stark eine "so starke" inflation ist. zudem kann ich mir nicht vorstellen, dasss die inflation und die einkommensentwicklung in europa überall ähnlich verläuft. wenn ich dass doch eher dynamische irland mit dem maladen italien vergleiche...

 

viel entscheidender ist aber die frage, ob die einkommen wirklich nicht steigen, wenn die inflkation deutlich ansteigen sollte? werden dann nicht die gewerkschaften in den nächsten tarifverhandlungen die daumenschrauben anziehen, werden dann nicht die renten wieder mehr steigen ? (auch wenn das relativ unwahrscheinlich ist).

und schon ist wieder mehr einkommen vorhanden, um die inflation weiter anzuheizen...

 

aktuell ist die gefahr (steigender einkommen) aber imo gering.

 

gruß

horeb

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cpt_dacs

Faceman schrieb:

Spätestens, wenn trotz weiterer (möglicherweise massiver) Zinserhöhungen die Inflation nicht runter geht, dann würde diese (noch) Sicherheit auch in pure Angst umschlagen und dem entsprechend auf die Kurse drücken...

 

Ja aber die Zinserhhung selbst ist ja auch nicht ohne. Denn für jene Anleger die ihre Anteile durch die Kredite finanzieren, werden die Wertpapiere ja nicht mehr rentabel. Und bei massiven Zinserhöhungen :'(

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Leo
Faceman schrieb:

Ja aber die Zinserhhung selbst ist ja auch nicht ohne. Denn für jene Anleger die ihre Anteile durch die Kredite finanzieren, werden die Wertpapiere ja nicht mehr rentabel. Und bei massiven Zinserhöhungen :'(

 

 

Naja, wer Aktien auf Kredite kauft... ist auch selbst schuld.. :lol::lol:

 

Aber mal was anderes, bei einer Hyper-Inflation sind Kredite sogar gut.

D.h. wenn man sich damit auch reale Werte anschafft, wie Immobilien. :thumbsup:

 

Man sollte nur keine Kredite haben, wenn es zu einer Deflation kommt.

UND NIE MIT KREDITEN WERTPAPIERE KAUFEN

 

=> Es ist was anderes, wenn sich Unternehmen Beteiligungen mit Hilfe von Krediten kaufen!!!!

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Scuolfan

@ Leo:

 

Diese Pauschalisierung halte ich für falsch, "nie" auf Kredit wertpapiere kaufen.

 

Wen ich eine Immobilie durch einen Spezialkredit erwerbe, dann kann mir einen Teil günstiges Geld dafür bei der Bank leihen und private Gelder weiterhin in Aktien investieren, um sozusagen doppelt zu profitieren bzw. den Kapitalverlust durch die Zinsen zu schmälern.

 

Im Grunde wäre das auch ein Spekulieren auf Kredit. Ist aber eine intelligente Art der Vermögensbildung wenn man sich geschickt anstellt.

 

Greetz

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Odium
Ja aber die Zinserhhung selbst ist ja auch nicht ohne. Denn für jene Anleger die ihre Anteile durch die Kredite finanzieren, werden die Wertpapiere ja nicht mehr rentabel. Und bei massiven Zinserhöhungen :'(

Es geht bei Zinserhöhungen nicht um die 0,01% der Anleger die ihre Wertpapierkäufe u.a. mit Krediten tätigen. (Sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber ich halte sowas nur dann gerechtfertigt, wenn man einer der Besten ist)

Der Wirtschaftskreislauf wird weniger liquide. Bei den Anlegern selbst werden risikolose Zinsanlagen interessanter, während die Börse durch den Finanzentzug in die Knie geht. Daher die große Angst vor der FED

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Leo
@ Leo:

 

Diese Pauschalisierung halte ich für falsch, "nie" auf Kredit wertpapiere kaufen.

 

Wen ich eine Immobilie durch einen Spezialkredit erwerbe, dann kann mir einen Teil günstiges Geld dafür bei der Bank leihen und private Gelder weiterhin in Aktien investieren, um sozusagen doppelt zu profitieren bzw. den Kapitalverlust durch die Zinsen zu schmälern.

 

Im Grunde wäre das auch ein Spekulieren auf Kredit. Ist aber eine intelligente Art der Vermögensbildung wenn man sich geschickt anstellt.

 

Greetz

 

Meine "Pauschalisierung" galt denjenigen, die sich einen Kredit holen, um damit an der Börse zu spekulieren. Nicht denjenigen, die einen Kredit holen, um sich damit eine Immobilie anzuschaffen. Auch ich werde sicherlich nicht all mein Geld in ein einziges Objekt/Investment stecken. Die Frage ist letztlich wieviel Geld habe ich selbst (Eigenkapital) und wieviel nehme ich auf (Fremdkapital). Auch ist die Frage, was mit den Krediten bzw. der Immobilie geschieht, wenn du dich mal richtig verspekulierst?! Aber da ist wieder die Frage, wie "gut" du bist und wie sich die Wirtschaft entwickelt. Meist tendiert man allerdings dazu sich besser zu schätzen als alle andere. Und die gier hat schon mehr als einmal jemanden in den Ruin getrieben. Deshalb bin ich persönlich lieber "pauschal" gegen Kredite für riskante Spekulationen als das ich vielleicht selbst mal der Versuchung nicht mehr wiederstehen kann.

 

Entschuldigung, wenn du dich vielleicht etwas angegriffen gefühlt hast. Man kann sicherlich nicht alles so einfach pauschalisieren. Deswegen hatte ich auch bemerkt, dass es sich für Unternehmen (bzw. Unternehmer) sicherlich schon lohnt, sich irgendwo auf pump zu beteiligen. (Aktie = Beteiligung)

 

Letztlich kaufen Unternehmen ja "fast" nur noch auf Pump irgendwelche anderen Unternehmen.

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WOWMETA
Aber mal was anderes, bei einer Hyper-Inflation sind Kredite sogar gut.

D.h. wenn man sich damit auch reale Werte anschafft, wie Immobilien. :thumbsup:

 

Wie sieht es wenn die Immobilie mit einem variablem Zins (ka., aber heute doch üblich, oder?) abgestottert wird? :-"

Dann steigt die Tilgung garantiert schneller wie dein Einkommen.... :shit:

 

Grüße

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Leo
Wie sieht es wenn die Immobilie mit einem variablem Zins (ka., aber heute doch üblich, oder?) abgestottert wird? :-"

Dann steigt die Tilgung garantiert schneller wie dein Einkommen.... :shit:

 

Grüße

 

 

Tja, der variable Zins müsste dann steigen.. aber selbst wenn du keinen variablen Zins hättest.. mit sinkendem Einkommen würdest du Probleme bekommen den Kredit zu tilgen. Und spätestens wenn du einen Anschlußkredit nehmen müsstest, müsstest du höhere Zinsen bezahlen. Die Frage ist hier aber auch, ob du dann noch von irgendeiner Bank einen Kredit bekommst?! :-"

 

Andererseits steigt bei ner Inflation normalerweise auch der Wert deiner Immobilie. Und normalerweise sollte auch dein Einkommen entsprechend der Inflation angepasst werden. Ich betone hier extra das Wort "normalerweise", weil ich die aktuelle Lage nicht als normal empfinde.

 

Überall wird gesparrt, Arbeitnehmer entlassen, Einkommen nicht wirklich gesteigert und letztlich wird nur geschaut, wie man ein Produkt preiswerter machen kann. Dies alles sind normalerweise Anzeichen einer Deflation. Vielleicht ist es aber in den anderen EURO-Löndern etwas anderster, dass deren Inflation unsere Deflation wieder auffängt. Auch ist der Preisanstieg bei den Rohstoffen (insbesondere Benzin) eine recht einseitige Inflation. Die Globalisierung ist schon recht komplex, wer hat da schon einen Durchblick?!

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Leo
Dann steigt die Tilgung garantiert schneller wie dein Einkommen.... :shit:

 

Ups.. dass fällt mir ja jetzt erst auf:

 

Die TILGUNG steigt nicht schneller als dein Einkommen.

Die Tilgung ist "nur" die Rückzahlung eines Kredites.

Diese beinhaltet "nicht" die Zahlung der Kreditzinsen. :D

 

Aber ich vermute mal, dass du die Zahlung der Kreditzinsen gemeint hattest!!!

So ein Fehler kann aber jedem passieren, ich hab`s ja selbst anfangs überlesen.

Und habe mich deshalb eben auch auf die "Zahlung der Kreditzinsen" bezogen. ;)

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WOWMETA
· bearbeitet von WOWMETA
Ups.. dass fällt mir ja jetzt erst auf:

 

Die TILGUNG steigt nicht schneller als dein Einkommen.

Die Tilgung ist "nur" die Rückzahlung eines Kredites.

Diese beinhaltet "nicht" die Zahlung der Kreditzinsen. :D

 

Aber ich vermute mal, dass du die Zahlung der Kreditzinsen gemeint hattest!!!

So ein Fehler kann aber jedem passieren, ich hab`s ja selbst anfangs überlesen.

Und habe mich deshalb eben auch auf die "Zahlung der Kreditzinsen" bezogen. ;)

 

Ähm ja, so meinte ich das... habe damit nichts zu tun in meinem Leben, daher mein Chaos :-"

 

Grüße

 

Nachtrag: was soll man von der "goldenen" Regel halten sich 10% in Edelmetallen anzulegen?

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Leo
was soll man von der "goldenen" Regel halten sich 10% in Edelmetallen anzulegen?

 

 

Also ich denke, dass 10% in Edelmetallen ein vernünftiges Maß ist. Allerdings sollte man auch hier versuchen möglichst preiswert an die Edelmetalle zu kommen. Und wenn die Aktien mal bei nem richtigen Crash bis zu 90% an Wert verlieren, biste froh, wenn du noch 10% in Edelmetallen hast. Allerdings denke ich auch, dass man auch in Immobilien oder Renten investiert sein sollte. Halt von allem ein bisschen, um das Risiko möglichst breitflächig zu verstreuen. => Wobei der Ertrag dadurch natürlich schrumpft. :huh:

 

Ich persönlich sehe Edelmetalle genauso als Spekulationsobjekt wie Aktien oder Immobilien. Letztlich kann man auch mit Grundstücken richtig gute Renditen erzielen. Wenn man sich zum Beispiel Ackerland kauft und nun ein paar Jahre abwartet bis es irgendwann als Bauland deklariert wird. D.h. aus einem Ackerland, welches nur 5 Euro/qm kostet, kann schnell ein Grundstückspreis von 200 Euro/qm werden. Das Problem ist nur, dass man vorher nie weiß, wann und wo Acker- zu Bauland wird. Und dort, wo die Möglichkeit besteht, dass Acker- zu Bauland werden könnte, findet man meist keinen Verkäufer. Naja, was ich damit sagen will, ist dass Aktien nicht alles sind, womit man spekulieren kann. Es kommt immer drauf an, was man für einen "Riecher" hat. Natürlich spielt auch hier das Quentschen Glück mit.

 

@WOWMETA: Ich hoffe, dass ich dir ein wenig bei deiner Frage geholfen habe?! :unsure:

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