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Hebbat

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Hebbat

Hi zusammen,

ich bin noch blutiger Newbie und spiele gerade mal seit zwei Wochen ein bisschen via Trade Republic an den Börsen herum. Als alter Zocker reizen mich natürlich auch Knockout-Zertifikate und nach einigen Erfolgen habe ich mir heute auch mal endlich die Finger ein wenig verbrannt. :-)


Aber nun zu meiner Frage: Welche Nachrichtenquellen nutzt ihr zur Orientierung am Markt? Mir kommt es aktuell  so vor, als ob viele größere Newsseiten oft nur dpa-Meldungen raushauen. Andere "News"-Seiten oder Newsletter-Angebote erscheinen mir meist total unserlös ("Diese Aktie wird 2020 noch durch die Decke gehen blabla").

Ich bin für jeden Tipp dankbar. Es können auch gerne kostenpflichtige Seiten sein, so sie wirklich gut sind.

Beste Grüße.
Hebbat

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Xaro
· bearbeitet von Xaro

Ich nutze oft die Google Suche - Reiter News und blätter mich durch. Ich finde dadurch oftmals News, die in den großen Portalen nicht zu finden sind.

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HnsPtr

 

bloomberg

politico

seekingalpha

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west263
vor 1 Stunde von Xaro:

Ich nutze oft die Google Suche - Reiter News und blätter mich durch. Ich finde dadurch oftmals News, die in den großen Portalen nicht zu finden sind.

das ist mir noch nie aufgefallen. :thumbsup:

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Hebbat

Vielen Dank für eure Tipps. Seekingalpha kannte ich immerhin noch nicht. 

Und gleich noch 'ne Frage hinterher: 

Wenn ein Investor finanziell richtig "schwer" ist, kann er doch komplette Kurse beeinflussen, oder? 

Ich denke da an Mechanismen wie auf eine Aktie "long" gehen, dann massenhaft Aktien kaufen und somit den Kurs erhöhen, das Derivat auscashen, danach "short" gehen, die Aktien wieder abstoßen und nochmal großen Reibach machen.

Habe ich da 'nen Fehler in meiner Denke? Wenn nicht, wird so ein Missbrauch kontrolliert?

 

Greetings,
Hebbat

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Cornwallis

Hallo,

Am 31.8.2020 um 20:29 von Hebbat:

[...]

Wenn ein Investor finanziell richtig "schwer" ist, kann er doch komplette Kurse beeinflussen, oder? 

Ich denke da an Mechanismen wie auf eine Aktie "long" gehen, dann massenhaft Aktien kaufen und somit den Kurs erhöhen, das Derivat auscashen, danach "short" gehen, die Aktien wieder abstoßen und nochmal großen Reibach machen.

Habe ich da 'nen Fehler in meiner Denke? Wenn nicht, wird so ein Missbrauch kontrolliert?

[...]

Ja, bei kleinen, unbekannten Werten ist hier die Gefahr größer und ausgeschlossen ist gar nichts.

Derivate dürften in diesen Titeln aber sehr rar und teuer sein.

 

Ansonsten sind die großen Standardwerte wohl so groß, dass ein 'pump and dump' nicht möglich sein dürfte.

Große Aktienpakete abstoßen ist aber erlaubt und kann die Kurse durchaus mal drücken.

 

Aber Du spielst immer gegen Banken (Market Maker) und mit (Hedge) Fonds und die auch gegen die Banken.

Da kochen viele ihr eigenes Süppchen. Da "richtig 'schwer'" zu sein, ist schon nicht einfach.

 

Missbrauch und Betrug sind strafrechtlich allein schon verboten, gewisse Dinge (Meldefristen bei Kapitalschwellen, Bilanzen) werden veröffentlicht und testiert.

In der Theorie.

In der Praxis:

Wirecard (selbst BaFin-Mitarbeiter dürfen da mitmischen), diverse weitere Bilanzskandale, wenn man zurückschaut (Enron) oder auch eine versuchte Übernahme von Porsche durch VW, wo Meldeschwellen über Termingeschäfte o. ä. entsprechend freizügig definiert wurden.

 

Medien (Tagesschau, Google, FAZ) unterliegen immer irgendeiner Art von Filter (früher nannte man es Redaktion, selbstredend mit dem erhabenen Anspruch der Objektivität an sich selbst). Es gibt dann trotzdem diese und jene Sau, die durch's Dorf getrieben wird.

 

Nackte Zahlen findet man da sehr emotionslos hier: https://de.tradingeconomics.com/

 

Kostenpflichtig dürfte ein Zugang zu Bloomberg sein.

 

Einzelne Unternehmensmeldungen am besten beim Unternehmen selbst recherchieren.

 

Eine zweite oder dritte Quelle oder Meinung heranzuziehen, ist themenübergreifend immer sinnvoll.

 

Gruß

 

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Hebbat

Danke für die Infos, Cornwallis. :-)

So Riesen, wie Blackrock haben mit ihren Billionen USD vermutlich schon ausreichend Kraft, um selbst mit 'ner großen AG 'pump and dump' zu spielen.

Auf jeden Fall geht bei mir nun wieder 'ne spannende Anfängerwoche zuende, die ich, wenn auch etwas überraschend, noch deutlich im Plus abgeschlossen habe.

Eine Anfängerfrage habe ich noch: Mir werden ja direkt 25% Steuer von den Erträgen abgezogen. Heißt das, ich bin gegenüber dem Finanzamt damit komplett "durch" oder muss man derlei Gewinne dennoch später noch in der Steuererklärung angeben?

 

Viele Grüße und allen ein entspanntes Wochenende.
Stefan

 

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permabull
Am 4.9.2020 um 22:41 von Hebbat:

Mir werden ja direkt 25% Steuer von den Erträgen abgezogen. Heißt das, ich bin gegenüber dem Finanzamt damit komplett "durch" oder muss man derlei Gewinne dennoch später noch in der Steuererklärung angeben?

Vermutlich sind es sogar 26,375%, da immer auch der Soli dazu kommt (und leider nächstes Jahr auch nicht abgeschafft wird)...

Was der Abgeltungsteuer unterlegen hat, ist grundsätzlich erledigt. Vorausgesetzt, es liegen immer die korrekten Daten bei der Bank vor. Das ist z. B. dann nicht der Fall, wenn Du kirchensteuerpflichtig bist, aber die Bank diese Angabe nicht hat und deshalb keine Kirchensteuer abzieht. Oder wenn Du Dein Depot zu einer anderen Bank umziehst, und keine oder unvollständige Steuerdaten (wie Anschaffungskosten) übertragen wurden. Letzten Endes bist Du als Steuerzahler in der Pflicht, dies alles im Blick zu halten. 

Falls Du sonst keine hohen Einnahmen hast, kannst Du bei der Steuererklärung noch prüfen lassen, ob Dein persönlicher Steuersatz günstiger ist, als die Abgeltungsteuer. 

 

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