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Madame_Q

Das (doch nicht so) einfache Depot von Madame_Q

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vanity
Posted
Am 1.10.2020 um 19:25 von Madame_Q:

Sie sollen sich erst selbst ihr Leben erarbeiten mit allem Fleiß, der dazu gehört. Keine Sorge. Das Geld wird warten auf sie, bis sie soweit sind.

Auch das wurde schon erörtert. Keine schlechte Einstellung, wie ich finde.

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Synthomesc
Posted
vor 2 Stunden von odensee:
vor 5 Stunden von Nachdenklich:

Komm mir jetzt bitte nicht mit der mentalen Buchführung,

Doch, :P

Wenn man eine mentale Buchführung ins Felde ziehen könnte, dann hier bei der Thematik!
Ohne das Erbe wäre definitiv nicht so viel Asche vorhanden...man würde nochmal anders agieren, egal was behauptet wird ( und das finde ich sehr befremdlich und beängstigend ) als es eh schon der Fall ist, der auch vollkommen irrational ist!

 

vor 23 Minuten von Hansolol:

Wenn das Geld nicht benötigt wird, warum dann nicht einen Teil davon den Kindern vermachen? 

Das wurde schon erklärt und das kann ich mal wirklich nachvollziehen...

 

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Barqu
Posted
8 hours ago, vanity said:
On 10/2/2020 at 1:25 AM, Madame_Q said:

Sie sollen sich erst selbst ihr Leben erarbeiten mit allem Fleiß, der dazu gehört. Keine Sorge. Das Geld wird warten auf sie, bis sie soweit sind.

Auch das wurde schon erörtert. Keine schlechte Einstellung, wie ich finde.

Wobei das m. E. in der Praxis wenig Relevanz hat und ebenfalls unter mentale Buchfuehrung faellt. Wenn man weiss, dass der Ruhestand durch ein Erbe abgesichert sein wird, laesst sich bis dahin anders leben als ohne diese Sicherheit. Zumal davon ausgegangen werden kann: Falls bis dahin irgendetwas schief geht, springen die Eltern ein und helfen.

Das ist doch der eigentlich entscheidende Punkt und nicht, auf wessen Namen das Konto zur Zeit laeuft.

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alsuna
Posted
vor 5 Stunden von Barqu:

Wenn man weiss, dass der Ruhestand durch ein Erbe abgesichert sein wird, laesst sich bis dahin anders leben als ohne diese Sicherheit.

Woher weiß man das? Wie ich in #419 schon beschrieben habe, sehe ich überhaupt nicht gegeben, dass von einem großen Vermögen der Eltern überhaupt etwas übrig bleibt.

Das ist der springende Punkt: so lange das Geld den Eltern gehört, hat man als Kind keinen Zugriff darauf. Es bleibt Entscheidung der Eltern und/oder einer nicht selbst entscheidbaren Notwendigkeit wie viel davon als Erbmasse zur Verfügung stehen wird.

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InvestNiffler
Posted · Edited by InvestNiffler

Während das geschwurbel und hin und her der Threaderstellerin eher verwirrend/verwirrt wirkt, muss ich sagen, dass der Thread sehr sehr viele hilfreiche Gedanken und Ideen von erfahrenen Usern enthält, was Geldanlage, Lebensplanung und Umgang mit Geld enthält.

Die letzten Seiten sind für junge Menschen wie mich sehr empfehlenswert wie ich finde!

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Barqu
Posted
6 hours ago, alsuna said:

Woher weiß man das? Wie ich in #419 schon beschrieben habe, sehe ich überhaupt nicht gegeben, dass von einem großen Vermögen der Eltern überhaupt etwas übrig bleibt.

Naja du schreibst dort:

 

"Ihr arbeitet gemeinsam 120%. Das lässt mich annehmen, dass die zu erwartenden Rentenzahlungen nicht besonders üppig ausfallen dürften."

Dir ist klar, dass trotz der - frewilligen - 120% Arbeitszeit immer noch 1 bis 1,2k Sparleistung jeden Monat anfallen? Denke daher schon, dass man davon ausgehen kann, dass die Rente den Lebensunterhalt deckt. Zudem faellt keine Miete an.

6 hours ago, alsuna said:

Das ist der springende Punkt: so lange das Geld den Eltern gehört, hat man als Kind keinen Zugriff darauf. Es bleibt Entscheidung der Eltern und/oder einer nicht selbst entscheidbaren Notwendigkeit wie viel davon als Erbmasse zur Verfügung stehen wird.

Bin mir nicht sicher, ob es dein persoenliches Schicksal ist, oder worum es dir geht: ja, ich gebe dir recht, nichts ist sicher. So ist nun mal das Leben. Aber manche Sachen sind (sehr) wahrscheinlich und andere sehr unwahrscheinlich. So ist das nun mal. Aendert nichts daran, dass ein grosses Erbe bewusst und unbewusst bei der Lebensplanung mit einfliesst.

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alsuna
Posted
vor 5 Stunden von Barqu:

Dir ist klar, dass trotz der - frewilligen - 120% Arbeitszeit immer noch 1 bis 1,2k Sparleistung jeden Monat anfallen? Denke daher schon, dass man davon ausgehen kann, dass die Rente den Lebensunterhalt deckt.

Da wir hier die Zahlen nicht kennen, ist es eigentlich müßig, darüber zu spekulieren. Aber um (mit deutlichen Zahlen) zu verdeutlichen was ich meine: Wenn man sich an ein Einkommen von 10k im Monat gewöhnt hat und davon 1,2k wegspart, verbraucht man 8,8k. Man bekommt trotzdem eine maximale gesetzliche Rente irgendwo zwischen 3k und 4k.

Deswegen schrieb ich ja

Zitat

Habt ihr mal durchgerechnet, wie sehr Vermögensverzehr bei euch notwendig werden wird?

[...] Das hängt natürlich entscheidend am Ausgabeverhalten

 

vor 5 Stunden von Barqu:

Zudem faellt keine Miete an.

Dafür will ein Haus dann irgendwann mal ein neues Bad oder ein neues Dach haben. Kostenlos ist auch das Wohnen im eigenen Haus nicht.

 

vor 5 Stunden von Barqu:

Bin mir nicht sicher, ob es dein persoenliches Schicksal ist, oder worum es dir geht: ja, ich gebe dir recht, nichts ist sicher. So ist nun mal das Leben. Aber manche Sachen sind (sehr) wahrscheinlich und andere sehr unwahrscheinlich. So ist das nun mal. Aendert nichts daran, dass ein grosses Erbe bewusst und unbewusst bei der Lebensplanung mit einfliesst.

Nein, das ist bei mir noch nicht zum Schicksal geworden. Ich habe aber mit den Zahlen gearbeitet und gesehen, wie wenig passieren muss, damit es dazu kommt. Die Lebenszeit, die einem frischen Rentner im besten Falle bleibt, ist noch lang.

Ich habe aber auch vorher schon keinen einzigen Cent an Erbe in meine Lebensplanung eingeplant. Das war mir schon immer zu abstrakt und ungewiss.

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herakles
Posted

Hallo Madame_Q,

 

vielen Dank für diesen wirklich sehr interessanten Thread. Ich habe alles von A bis Z durchgelesen, verteilt auf mehrere Abende, und muss sagen, es war eine äußerst unterhaltsame, lehrreiche und spannende Lektüre mit mehreren unvorhergesehenen Wendungen. Vielen Dank!

 

Die erste Wendung, die mir den Atem stocken ließ, war die Ankündigung, in Bitcoins zu investieren, inkl. den sich daraus ergebenden Reaktionen. Ungeachtet der geringen Anlagesumme war es deshalb beim Lesen ein "Schock", weil es ja dem widersprach, was Du zuvor recht überzeugend als Deinen Leitgedanken ausgegeben hattest - aber gerade deshalb war es natürlich interessant, dem Verlauf zu folgen.

 

Der zweite Schock, der mich etwas später ereilte, war noch viel größer, und er ist auch der Grund, aus dem ich mich zu Wort melde. Während des Lesens hatte ich mir - mit sehr lückenhaften Informationen - ein Phantasiebild von Dir gemacht, das ungefähr so aussah: Du und Dein Mann beide ca. 60 oder etwas darüber, beide in nicht geringem Umfang berufstätig, eine erwachsene Tochter, die bereits im Berufsleben steht und soviel Geld verdient, dass sie einen Teil davon in Aktien anlegen kann.

 

Tatsächlich seid Du und Dein Mann, wie ich jetzt gelesen habe, aber ja deutlich jünger (Anfang 50) und habt, wenn ich es aus Deinen Worten richtig herauslese, mindestens drei Kinder, die zwischen 17 und 21 sind. Zusammen seid Ihr in einem Umfang von 120% erwerbstätig. Und das ist genau der Grund, weshalb ich finde, dass die Gedanken, die alsuna zuletzt geäußert hat, ziemlich zutreffend sind. Hier möchte ich noch weitere Denkanstöße geben:

 

Ihr könnt beide noch etwa 40 bis 45 Jahre leben (jeder für sich, nicht in Summe). Zumindest müsst Ihr das einplanen. Wenn Ihr zurzeit zusammen nur zu 120% erwerbstätig seid und das auch so beibehalten oder sogar früher in den Ruhestand treten wollt, kann die gesetzliche Rente eigentlich nicht sehr hoch werden. Vielleicht seid Ihr oder ist eine(r) von Euch ja auch selbständig und vielleicht verdient Ihr damit trotz 120% ganz ordentlich. Aber gerade als Selbständige müsstet Ihr ja noch viel mehr in Eigenregie für die Altersvorsorge tun. Möglicherweise seid Ihr auch Beamte mit einer hohen zu erwartenden Pension, aber selbst dann wäre die Versorgung nicht extrem üppig wegen der nur 120%. Ihr müsst also schon einen großen Teil Eures Vermögens für Eure eigene Versorgung bis zum Lebensende zwischen 2060 und 2065 einplanen und dabei natürlich den worst case berücksichtigen (Pflegegeheim über Jahre).

 

Der zweite Denkanstoß betrifft Eure mind. drei Kinder. Wenn sie zwischen 17 und 21 Jahre alt sind, dann haben sie einen großen Teil ihrer Ausbildung ja noch vor sich. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass alle Kinder Abitur machen und studieren. Ein studierendes Kind kostet mindestens 1000 € im Monat, sicherheitshalber würde ich sogar 1200 € veranschlagen. Natürlich geht das unter bestimmten Bedingungen auch günstiger, aber wir wollen einmal großzügig planen, da es Euren Kindern ja an nichts fehlen soll (ich würde so kalkulieren, dass jedes Kind in einer teuren süddeutschen Studentenstadt studieren kann). Das bedeutet, dass Zeiten auf Euch zukommen können, in denen Ihr 3x1200€ pro Monat für die Ausbildung der Kinder ausgeben müsst, und das über Jahre. Ich würde pro Kind sicherheitshalber 130k für die Ausbildung nach dem Abitur einkalkulieren. Klingt extrem hoch, ist aber nicht unwahrscheinlich. Es kann ja sein, dass sie im Ausland studieren wollen/müssen, und es kann auch sein, dass die Ausbildung viel länger dauert als 10 Semester, z.B. weil man sich im Studienfach geirrt hat und umsattelt oder weil man Prüfungen nicht besteht (nicht nur, weil man nicht gelernt hat - auch gesundheitliche Probleme können dazwischenkommen) oder weil der Arbeitsmarkt nicht das hergibt, was man sich mit dem Studienfach erhofft hatte, und man deshalb noch einmal nachjustieren muss durch eine Zusatzausbildung... All das ist möglich, man sollte es zumindest einkalkulieren. Dazu ein paar Beispiele aus dem Leben: Der Sohn von Bekannten hat seine Jura-Examina zwar bestanden, aber nicht besonders gut. Die Folge war, dass er nach abgeschlossener Ausbildung nur schlecht verdient hat. Die Eltern mussten nachschießen in Form kostspieliger Zusatzausbildungen im In- und Ausland. Sohn hat sich so schließlich auf Erbrecht spezialisieren können und verdient jetzt ok. Weiteres Bespiel: Sohn von anderen Bekannten ist mit Anfang 20, mitten im Ingenieursstudium, plötzlich ungeplant Vater geworden zusammen mit einer Frau, die er kaum kannte und die einige 100 km entfernt lebte. Dadurch hat sich nicht nur seine Ausbildung verlängert, sondern er wurde natürlich auch unterhaltspflichtig, was die Eltern mit einem weitaus höheren Satz als lt. Düsseldorfer Tabelle übernommen haben, damit es dem Enkelkind an nichts mangele. Ich selbst habe studiert bis 26 in UK und D, dann gearbeitet, dann noch einen MBA gemacht, dann noch ein Referendariat. Heute verdiene ich gut und bin abgesichert, aber bis ich so weit war, sind viel mehr Jahre ohne nennenswehrtes Einkommen vergangen als ursprünglich gedacht und die ganze Chose hat seit dem Abitur mind. 130k gekostet - meine Eltern haben nur einen Teil davon bezahlt, den anderen Teil habe ich durch Arbeit und Stipendien abdecken können, aber man sollte als (ausgesorgt habende) Eltern vorab so planen, dass man all das selbst ermöglichen könnte.

 

Bevor ich hier zu weitschweifig werde: Ich wollte nur sagen, es kann alles passieren, man sollte auf einiges eingestellt sein, v.a. auf eine lange Ausbildungsdauer bei den Kindern bis ca. 30 oder sogar darüber hinaus.

 

Und das ist genau der Punkt: Ein Vermögen von 1,x mio ist für eine mind. fünfköpfige Familie, deren Eltern nicht gerade eine bombastische Pension zu erwarten haben, eigentlich gar nicht so viel. Es ist ordentlich, aber im Grunde gehobener Durchschnitt. Ich würde mich darauf konzentrieren, alle Kinder gut und sicher durch hochwertige Ausbildungen zu bringen in Fächern, die ihnen Freude bringen und später vielleicht auch ein Einkommen (wenn zwingend nötig, auch durch ein Doppelstudium). Wenn Ihr das schafft, ist das die nachhaltigste Investition. Wenn die Kinder dann später noch etwas erben können, umso besser - aber sicher ist selbst das nicht, wenn Du und Dein Mann über 90 werdet und die Kinder lange studieren.

 

Ich würde also keinesfalls davon ausgehen, dass Ihr das Geld eigentlich nicht braucht. Ich halte es für wahrscheinlicher, dass Ihr es brauchen werdet. Dementsprechend umsichtig würde ich es anlegen, Spekulationen verbieten sich (dieser Hinweis geht weniger an Dich als an manch andere Poster, die z.B. zum Verschenken raten). So meine Einschätzung nach den Informationen, die ich hier zusammenklauben konnte. Vielleicht fehlt da aber auch noch etwas?

 

Gruß

herakles

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Madame_Q
Posted · Edited by Madame_Q

Ich wollte hier eigentlich längere Zeit einfach mal nichts mehr schreiben.

Unsere Änderungen haben wir wie geplant umgesetzt und das war es dann erstmal auch so. Dazu gibt es also nicht mehr viel zu sagen. Wie @odenseegeschrieben hat, werde ich mich Ende des Jahres dann nochmal dazu äußern, wie der Stand der Dinge ist.

 

Was mich aber doch sehr verwundert und warum ich dann doch nochmal kommentieren muss:

So nett es auch gemeint ist - es erstaunt mich doch sehr, in welche "Spezial-Situationen oder -Lebensbereiche" einige hier doch eintauchen. 

Viele Dinge, die hier an "Schreckensszenarios" angesprochen wurden (Pflegefall, Kinder verzweifeln an ihrem Studium/ihrer Ausbildung usw.) können natürlich nie ganz ausgeschlossen werden, aber für alles, was irgendwie absicherbar ist, haben wir uns schon vor längerer Zeit Gedanken gemacht und auch gehandelt. So existieren z.B. Berufunfähigkeitsversicherungen schon seit sehr langer Zeit und auch zusätzliche Pflegeversicherungen sind abgeschlossen. Renovierungen an Haus und auch andere Dinge, die man mit Geld sinnvoll umsetzen kann, wurden längst VOR unserer Geldanlage erledigt.

 

Wenn ich hier manche Zeilen lese, dann frage ich mich manchmal:

Wie viel muss man an Geld oder Vermögen denn besitzen, damit man als "finanziell sehr gut abgesichert" oder ähnliches gilt?

Meine älteste Tochter verdient schon selbst ihr Geld und inkl. abbezahltem Haus besitzen wir über 1,2 Mio an Vermögen, Tendenz steigend.

Die Teilzeitentscheidungen meines Mannes und mir wurden natürlich nicht einfach blind entschieden, sondern logischerweise erst, als wir uns sicher waren, dass unsere Rente/Pension uns später reicht. Entscheidend ist hier der Lebensstil und das im Kombination mit dem Vermögen ergibt dann am Ende, wie man sich einschätzt finanziell und hier kann ich für uns sagen, dass wir zu 99% finanziell nie wieder im Leben Probleme haben werden, sofern kein totales Desaster passiert. Wegen Letzterem aber weiter ständig Geld anzuhäufen, mehr zu arbeiten, riskant anzulegen usw - genau das sehe ich als größten Fehler an, den wir jetzt machen könnten.

Es zeigt auf der anderen Seite aber auch, wie unglaublich wichtig hier im Forum viele das Thema Geld (besser noch die Worte "möglichst viel Geld") nehmen. Das ist für ein Finanzforum teils verständlich, aber auf der anderen Seite traurig.

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Bast
Posted
vor 17 Stunden von herakles:

Ein Vermögen von 1,x mio ist für eine mind. fünfköpfige Familie, deren Eltern nicht gerade eine bombastische Pension zu erwarten haben, eigentlich gar nicht so viel. Es ist ordentlich, aber im Grunde gehobener Durchschnitt.

Ähemmm:

Zitat

Im Durchschnitt verfügten in Deutschland im Jahr 2017 alle Personen ab 17 Jahren über ein Nettovermögen von 108.449 Euro. Der Median der Vermögensverteilung, also der Wert, der die reichere Hälfte von der ärmeren trennt, lag allerdings bei nur 26.260 Euro.

image.thumb.png.7977149d1a445cb58dc415e12c2ea736.png

https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61781/vermoegensverteilung

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alsuna
Posted
Am 8.2.2021 um 13:12 von Madame_Q:

Wie viel muss man an Geld oder Vermögen denn besitzen, damit man als "finanziell sehr gut abgesichert" oder ähnliches gilt?

So wie du das schreibst, kann ich gar nicht anders, als dies als Reaktion auf meinen Beitrag (#419) zu verstehen. Ich möchte mich in aller Form entschuldigen, einen Beitrag in deinem Thread verfasst zu haben. Ich dachte, ein Forum wäre dafür da, einen Austausch zu ermöglichen. Wenn du nun so darauf reagierst, dann tut es mir ehrlich um die Zeit leid, die ich für das Schreiben des Beitrags aufgewendet habe.

Vielleicht wirst du verstehen, warum ich das geschrieben habe, wenn du berücksichtigst unter welchem Eindruck ich meinen Beitrag geschrieben habe.

 

Um deine Frage zu beantworten: so viel, dass man damit leben kann.

Wenn man vom Vermögen im Monat 20k ausgibt, dann ist eine Million nicht viel Geld. Wenn man vom Vermögen im Monat 2k ausgibt, dann ist das viel Geld.

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Madame_Q
Posted · Edited by Madame_Q

Mein Post war keine Reaktion speziell auf deinen Post #419.

Keine Sorge :) (siehe die Reaktion von @Bast,der meine Gedanken auf andere Art nochmal veranschaulicht hat).

 

Geld, Vermögen und was man für wie viel hält, ist immer individuell, aber es gibt auch die Möglichkeit, sich einfach an den normalen Dingen des Alltags zu orientieren, die viele oder der durchschnittliche, vernünftige Mensch zum Leben braucht, egal ob es im Supermarkt ist, zum Wohnen, für die Familie oder sonstwie. Setzt man diese Kosten/Lebensausgaben vernünftig an, dann wird der Großteil der deutschen Bevölkerung unsere finanzielle Situation als außergewöhnlich gut bewerten glaube ich. Nicht mehr oder weniger wollte ich sagen.

Ständig ein Haar in der Suppe finden oder irgendein Szenario definieren, in denen das Geld dann doch knapp wird, kann man auch bei 20 oder 100 Mio Vermögen.

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pillendreher
Posted · Edited by pillendreher
vor 43 Minuten von Madame_Q:

Geld, Vermögen und was man für wie viel hält, ist immer individuell, aber es gibt auch die Möglichkeit, sich einfach an den normalen Dingen des Alltags zu orientieren, die viele oder der durchschnittliche, vernünftige Mensch zum Leben braucht, egal ob es im Supermarkt ist, zum Wohnen, für die Familie oder sonstwie. Setzt man diese Kosten/Lebensausgaben vernünftig an, dann wird der Großteil der deutschen Bevölkerung unsere finanzielle Situation als außergewöhnlich gut bewerten

Und auch ich finde eure finanzielle Situation beneidenswert gut.

Und auch eure Überlegungen bezüglich des Umgangs mit dem mehr als genügend vorhandenen Geld sind wohldurchdacht.

Die für euch persönlich passende Asset-Verteilung stellt sich in den nächsten Jahren (nicht Monaten) irgendwann von selbst heraus.

(Meint jetzt einer der ziemlich in eurem Thread rumgetrollt hat)

 

Übrigens - beim gestrigen Bitcoin Kurssprung musste ich natürlich sofort an @Madame_Q denken. ;) 

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Madame_Q
Posted
vor 29 Minuten von pillendreher:

(Meint jetzt einer der ziemlich in eurem Thread rumgetrollt hat)

....der aber (im Gegensatz zu einigen anderen im Forum) eindeutig nicht nur das Vermehren des Geldes im Kopf hat, sondern ein Auge für die anderen (wichtigeren) Dinge im Leben hat und das finde ich :thumbsup:

 

vor 31 Minuten von pillendreher:

Übrigens - beim gestrigen Bitcoin Kurssprung musste ich natürlich sofort an @Madame_Q denken. ;)

Verrückt diese Bitcoin-Geschichte. Viel Hype ist da schon drin zur Zeit. Das ist denke ich klar zu sehen.

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joinventure12
Posted
Am 8.2.2021 um 13:12 von Madame_Q:

. Wegen Letzterem aber weiter ständig Geld anzuhäufen, mehr zu arbeiten, riskant anzulegen usw - genau das sehe ich als größten Fehler an, den wir jetzt machen könnten.

Sehe ich mittlerweile auch so - auf Erträge zahlt man Steuern auf die Freizeit nicht :thumbsup: 

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alsuna
Posted · Edited by alsuna
Am 9.2.2021 um 21:13 von Madame_Q:

es gibt auch die Möglichkeit, sich einfach an den normalen Dingen des Alltags zu orientieren, die viele oder der durchschnittliche, vernünftige Mensch zum Leben braucht

Da fällt mir gerade noch eine Zahl dazu ein: das Nettoäquivalenzeinkommen. Das ist die Zahl, was der Durchschnitt zum Leben hat (nicht "braucht"). Die Definition muss man sich aber anschauen, dass ist nicht ganz intuitiv. Wer mehr hat oder ausgibt, steht definitiv auf der gutgestellten Seite der Gesellschaft.

Nach Zahlen der Europäischen Statistikbehörde via Wikipedia:

Für Deutschland 2018: 22.713€ p.a. im Median, 25.882€ p.a. im Mittelwert pro Person. 

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Shonsu
Posted · Edited by Shonsu

Das Nettoäquivalenzeinkommen mag helfen, die relative Armutsgrenze für "Nichtbesitzer" zu definieren (60% vom Median), hilft aber wenig zu definieren, wann man genug Geld hat. Und es ist nicht unumstritten, da früher Familien/Kinder noch mit höheren Sätzen angerechnet wurden (früher: Partner/Kinder über 14 Jahre = Faktor 0,7, Kinder unter 14 Jahre = 0,5; heute: 1,0/0,5/0,3). 

 

Ein Beispiel, warum ich es für nicht geeignet halte: 

Ein Mindestlohnempfänger mit einem Nettoäquivalenzeinkommen von 70% des Medians gilt als armutsgefährdet. 

Ein (genügsamer) Privatier, der im eigengenutzten abbezahlten Wohnraum wohnt und aus Wertpapieren dasselbe erhält, ist an der Schwelle zum Reichtum.

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stagflation
Posted · Edited by stagflation

ISBN 3-442-30952-2

 

(bin auf der Suche nach den Werken von Gary Larson (m.E. einer der besten Cartoonisten) über dieses Buch gestolpert - und bei dem Titel musste ich an diesen Thread denken)... :)

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Madame_Q
Posted
vor 12 Stunden von stagflation:

ISBN 3-442-30952-2

 

(bin auf der Suche nach den Werken von Gary Larson (m.E. einer der besten Cartoonisten) über dieses Buch gestolpert - und bei dem Titel musste ich an diesen Thread denken)... :)

Jetzt hast du mich tatsächlich auch zum Lachen gebracht:D:thumbsup:

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