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andreas92

Private Equity ETF als Beimischung

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geeman

Modethema.

Larry Fink, der Chef von Blackrock, hat das 2024 (oder war es 2025?) in seinen Gedanken zum Jahr ziemlich nach oben gejazzt.

Vermutlich sind einige Retails angesprungen und haben für entsprechende Nachfrage gesorgt.

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Theobuy
vor 19 Stunden von blueprint:

Bei Listed Private Equity fehlt mir irgendwie noch der richtige Gedanke und ich bitte das Forum um Ideen und Input.

Was zunächst auffällt: „Listed Private Equity“ ist eigentlich ein widersprüchliches Konstrukt. Private Equity im klassischen Sinne ist per Definition nicht börsennotiert – eine „gelistete“ Variante wirkt daher bereits begrifflich fragwürdig.

Soweit ich es verstehe, werden Unternehmen im Venture-Capital-Umfeld häufig in immer neuen Finanzierungsrunden zu steigenden Bewertungen weitergereicht. Dabei spielt es nicht immer eine entscheidende Rolle, ob diese Unternehmen bereits profitabel sind oder über ein tragfähiges Geschäftsmodell verfügen. Oft reichen eine überzeugende Wachstumsstory und ein charismatischer CEO aus, um die nächste Bewertungsstufe zu rechtfertigen.

Irgendwann kommt jedoch der Punkt, an dem die Bewertungen so hoch sind, dass auch der letzte Venture-Capital-Geber einen Exit sucht. Ein Börsengang wäre eine naheliegende Option. Doch was passiert, wenn die im Zuge eines IPO notwendigen Offenlegungen ein so negatives Bild zeichnen, dass sich keine ausreichende Nachfrage am Markt findet?

In diesem Fall erscheint es attraktiver, die Beteiligungen in einer neuen Verpackung an Privatinvestoren weiterzuverkaufen – insbesondere an solche, die dem Hype folgen und unbedingt in diese vermeintlich attraktive Assetklasse diversifizieren möchten.

In diese Richtung würde ich weiterdenken und gezielt recherchieren.

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blueprint
vor einer Stunde von Theobuy:

Was zunächst auffällt: „Listed Private Equity“ ist eigentlich ein widersprüchliches Konstrukt. Private Equity im klassischen Sinne ist per Definition nicht börsennotiert – eine „gelistete“ Variante wirkt daher bereits begrifflich fragwürdig.

Soweit ich es verstehe, werden Unternehmen im Venture-Capital-Umfeld häufig in immer neuen Finanzierungsrunden zu steigenden Bewertungen weitergereicht. Dabei spielt es nicht immer eine entscheidende Rolle, ob diese Unternehmen bereits profitabel sind oder über ein tragfähiges Geschäftsmodell verfügen. Oft reichen eine überzeugende Wachstumsstory und ein charismatischer CEO aus, um die nächste Bewertungsstufe zu rechtfertigen.

Irgendwann kommt jedoch der Punkt, an dem die Bewertungen so hoch sind, dass auch der letzte Venture-Capital-Geber einen Exit sucht. Ein Börsengang wäre eine naheliegende Option. Doch was passiert, wenn die im Zuge eines IPO notwendigen Offenlegungen ein so negatives Bild zeichnen, dass sich keine ausreichende Nachfrage am Markt findet?

In diesem Fall erscheint es attraktiver, die Beteiligungen in einer neuen Verpackung an Privatinvestoren weiterzuverkaufen – insbesondere an solche, die dem Hype folgen und unbedingt in diese vermeintlich attraktive Assetklasse diversifizieren möchten.

In diese Richtung würde ich weiterdenken und gezielt recherchieren.

Deine Gedanken sind natürlich richtig.

Wie da Geld verdient wird ist mir klar, aber auch egal.

 

Die für mich offene Frage ist, warum der Sektor momentan schwächelt. Wir befinden uns nahe dem Tief des Liberation Da und ich frage mich warum.

 

Es gibt momentan auch andere Branchen die schwächeln, bei den anderen kann ich mir aber erklären warum - hier leider nicht.

vor 2 Stunden von geeman:

Modethema.

Larry Fink, der Chef von Blackrock, hat das 2024 (oder war es 2025?) in seinen Gedanken zum Jahr ziemlich nach oben gejazzt.

Vermutlich sind einige Retails angesprungen und haben für entsprechende Nachfrage gesorgt.

Mit Modethema bin ich mir gar nicht so sicher, wenn man den IE00B1TXHL60 iShares Listed Private Equity UCITS ETF USD Dis. gegen IE00B3YLTY66 Imi laufen lässt, sieht das schon interessant aus. Trotz der jüngeren Schwächephase des Ishares.

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Theobuy
vor 5 Stunden von blueprint:

Die für mich offene Frage ist, warum der Sektor momentan schwächelt

Meinst du Sektor oder Anlageform? Ich würde es eher als Anlageform sehen, weniger als Sektor. Es sind ja im IE00B1TXHL60 diverse Sektoren enthalten, wenn auch viele Finanzdienstleister.

 

Mir scheint es, dass es Hochrisikoinvestments sind, die obwohl es Versuche gibt, sie für Privatinvestoren zu öffnen (s. Trumps Dekret vom August 2025) oder diese in diese Anlagenklasse zu locken, schlecht laufen. Risiken können sich ja auch mal realisieren. Und wenn ich es richtig sehe, gibt es den ETF seit 2007 und mit Ausschüttungenl liegt er laut justETF bei 242 % im Plus. Das ist für den Zeitraum doch ordentlich und Zwischentiefs erwartbar. 

 

Nur zur Klarstellung: ich würde selbst nicht in Private Equity in dieser für mich wenig transparenten Form investieren und rate es auch niemandem. Ich glaube die Gründe, warum diese Sau gerade durchs Dorf getrieben wird, sind die üblichen: Exklusivitäts-Narrativ, scheinbar geringere Volatilität, Outperformance-Storys, Diversifikationsversprechen, Verpackung in vertrauten Hüllen (ETFs) usw.

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