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ETFan

Welchen Film hat Kolja von Aktien mit Kopf in der letzten Podcast- Folge empfohlen?

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ETFan

Moin,

In der letzten Podcast-Folge von Aktien mit Kopf hat Kolja einen Film empfohlen, bei dem es darum geht, dass eine Gruppe sich heimlich einen Tunnel an eine Börse (glaube eine amerikanische) gräbt, um besonders schnell traden zu können. Hat jemand eine Ahnung, wie der Film heißt?

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Merol Rolod

Hier werden Sie geholfen: kolja@aktienmitkopf.de ;)

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domdom19

Weiß nicht genau ob es davon eine Verfilmung gab, liest sich aber so als könnte es „Flash Boys“ von Michael Lewis sein

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DerBademeister
vor 6 Stunden von domdom19:

Weiß nicht genau ob es davon eine Verfilmung gab, liest sich aber so als könnte es „Flash Boys“ von Michael Lewis sein

Bei "Flash Boys" gräbt niemand einen Tunnel.

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RobertGray
· bearbeitet von RobertGray

Eine google Anfrage (exchange + digging + movie) liefert mir als erstes Ergebnis folgendes:

 

https://en.wikipedia.org/wiki/The_Hummingbird_Project

 

Beschreibung klingt plausibel.

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ETFan
vor 25 Minuten von RobertGray:

Beschreibung klingt plausibel.

Allerdings, werde mal schauen, wo es den gibt. Danke!

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Merol Rolod

@ETFan

Bei Prime Video ist er aktuell noch gelistet.

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ETFan
vor 2 Stunden von Merol Rolod:

Bei Prime Video ist er aktuell noch gelistet.

Lets go, da bin ich mal gespannt...

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ETFan

Hat den Film eigentlich zufällig noch jemand geschaut? Bin nämlich momentan bei der Mitte angekommen und habe etwas Verständnisprobleme... Inwiefern verdient der Trader sein Geld durch dieses schnelle Kaufen und Verkaufen? Führt er für den Investor von Börse A an Börse B die Order aus und muss sich deshalb gegen die anderen Trader durchsetzten, die genau das selbe machen wollen?

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RobertGray
· bearbeitet von RobertGray
vor 1 Stunde von ETFan:

Lets go, da bin ich mal gespannt...

Hab ihn mir nach dem Hinweis von @Merol Rolod heute bereits angeschaut. Richtig umgehauen hat er mich nicht und das Thema Börse / Aktienmärkte wird eigentlich nur am Rand geschnitten.

 

vor 7 Minuten von ETFan:

Inwiefern verdient der Trader sein Geld durch dieses schnelle Kaufen und Verkaufen?

 

Wird im Film in einer Szene erklärt. Geht in dem Fall um Arbitragehandel zwischen zwei Handelsplätzen.

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ETFan
· bearbeitet von ETFan
vor 6 Minuten von RobertGray:

Wird im Film in einer Szene erklärt. Geht in dem Fall um Arbitragehandel zwischen zwei Handelsplätzen.

Genau die habe ich ja nicht ganz verstanden. Ist es denn so, wie ich oben beschrieben habe oder möchte man einfach nur schnell auf Ereignisse reagieren? Weil falls ja, was soll dann der Weg mit den zwei Börsen?

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ETFan
vor 7 Minuten von RobertGray:

Richtig umgehauen hat er mich nicht und das Thema Börse / Aktienmärkte wird eigentlich nur am Rand geschnitten.

ja stimmt schon. Diese typischen amerikanischen Storys von verrückten Geschäftsideen finde ich halt immer spannend.

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RobertGray
vor 2 Minuten von ETFan:

Weil falls ja, was soll dann der Weg mit den zwei Börsen?

 Ohne Spreads zu berücksichtigen in vereinfachter Form:

 

- Kurs der Aktie an Börse A (z.B. NYSE): 100,0 € --> 100,1 € (Steigender Kurs)

- Kurs der Aktie an Börse B (im Film in Kansas Exchange): 100,0 € (hat noch nicht auf die Kursänderung in New York reagiert)

 

 Schritt 1) Protagonist kauft innerhalb von Beispielsweise 16 ms nach neuer Kursstellung an Börse A 10 Stk. der Aktie zum Kurs von 100,0 € an der Börse B

 Schritt 2) Börse B reagiert auf die Kursänderung an Börse A erst nach 17 ms (weil langsamere Datenleitung als Protagonist): Kurs steigt an Börse B: 100,0 € --> 100,1 €

 Schritt 3) Protagonist Verkauft die 10 Stk. Aktien an Börse B (oder A) zum neuen Kurs @101,1€ --> 1€ Gewinn (Risikolos, da Arbitrage).

 

 

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ETFan
vor 9 Stunden von RobertGray:

Ohne Spreads zu berücksichtigen in vereinfachter Form:

 

- Kurs der Aktie an Börse A (z.B. NYSE): 100,0 € --> 100,1 € (Steigender Kurs)

- Kurs der Aktie an Börse B (im Film in Kansas Exchange): 100,0 € (hat noch nicht auf die Kursänderung in New York reagiert)

 

 Schritt 1) Protagonist kauft innerhalb von Beispielsweise 16 ms nach neuer Kursstellung an Börse A 10 Stk. der Aktie zum Kurs von 100,0 € an der Börse B

 Schritt 2) Börse B reagiert auf die Kursänderung an Börse A erst nach 17 ms (weil langsamere Datenleitung als Protagonist): Kurs steigt an Börse B: 100,0 € --> 100,1 €

 Schritt 3) Protagonist Verkauft die 10 Stk. Aktien an Börse B (oder A) zum neuen Kurs @101,1€ --> 1€ Gewinn (Risikolos, da Arbitrage).

Achso, alles klar:thumbsup:

Und weshalb steigt der Kurs in NY früher als der in Kansas bzw. durch was haben die in NY einen Informationsvorsprung? Liegt es daran, dass die Börse in NY elektronisch ist?

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Merol Rolod

Ich habe mir den Film auch mal angetan. Ich sage es mal so. Ich habe schon schlimmere Filme gesehen. Man hat aber auch nicht unbedingt etwas verpasst.

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ETFan

@Merol RolodDas ist auch mein Eindruck.

Am 5.2.2021 um 08:47 von ETFan:

Und weshalb steigt der Kurs in NY früher als der in Kansas bzw. durch was haben die in NY einen Informationsvorsprung? Liegt es daran, dass die Börse in NY elektronisch ist?

Kannst du mir das noch erklären?:-*

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Merol Rolod

Die Börse in NY ist größer und hat allgemein mehr Umsatz und deshalb wird dort mehr gehandelt. Darum kommen dort nun mehr Kaufaufträge rein. Diese Orders führen aufgrund der Orderbuch-Logik zu einem entsprechenden Anstieg des Kurses. Die Börse in Kansas wird davon solange nicht tangiert, bis Arbitrageure die entstehende Differenz beginnen auszunutzen. Und da kommen die Protagonisten und ihre ehemalige Firma ins Spiel, die offensichtlich dieses Arbitragegeschäft betreiben. Wer da die schnellste Leitung hat, bekommt die zu dem Zeitpunkt noch billigeren Wertpapiere in Kansas und kann sie in NY noch schnell ins Orderbuch werfen, um sie direkt gegen die erwarteten Kauforders zu verkaufen. Der langsamere kommt entweder in Kansas nicht mehr günstig zum Zug oder bleibt dann in NY erstmal auf den Wertpapieren sitzen.

So habe ich es jedenfalls verstanden.

Das sollte dann natürlich auch andersrum funktionieren, so dass die Richtung egal ist und damit auch die Größe der Börse. Aber es ergibt meines Erachtens schon Sinn, dass man bei der größen Börse startet und dann bei den angeschlossenen kleineren Börsen die Wertpapiere einsammelt.

Genauso gut, kann man natürlich auch Verkaufsorders ausbeuten, in dem man die Wertpapiere schnellstmöglich zur Börse mit dem noch höheren Kurs schafft und dort verkauft.

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