JustMama März 20, 2021 Ich möchte mich nochmal für die vielen Antworten danken. Da war einiges an Anregung für mich dabei. Ich habe noch eine letzte konkrete Frage zum Sparplan bei der ING: Ich habe mich aufgrund der TD jetzt für den A2PKXG entschieden. Wenn ich den Sparplan anlege, bekomme ich auch nochmal eine Kostenübersicht. Die „laufenden Kosten“ sind doch direkt in der TD enthalten? Oder woher kommen jetzt die 0.13% (TER wird mit 0.22% angegeben). Die Verkaufskosten erscheinen mit grad nicht ganz unerheblich. Die werden sich aber sicher mit der Zeit immer mal wieder ändern. Theoretisch wäre es doch auch denkbar, am Ende den Fonds auf ein Depot zu übertragen wo die Verkaufskosten geringer sind? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bassinus März 20, 2021 vor 39 Minuten von JustMaRi: Die Verkaufskosten erscheinen mit grad nicht ganz unerheblich. Die werden sich aber sicher mit der Zeit immer mal wieder ändern. Bei dem Depotstand jetzt - ja. Bei dem erwartbaren Depotstand in 15+ Jahren - nein. vor 39 Minuten von JustMaRi: Theoretisch wäre es doch auch denkbar, am Ende den Fonds auf ein Depot zu übertragen wo die Verkaufskosten geringer sind? This is the way. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
JustMama 21. Juli Hi zusammen, ich hole den Thread nochmal nach oben. Inzwischen sind ein paar Jahre vergangen und auf den Kinderdepots haben sich jeweils etwa 7.500–8.000 € Gewinn angesammelt. Diese Gewinne würde ich nun gerne möglichst steuerfrei realisieren. Bevor ich etwas falsch mache, möchte ich mich aber nochmal absichern. Nach meinem Verständnis wäre das Vorgehen wie folgt: 1. NV-Bescheinigung für die Kinder beantragen. 2. Die NV-Bescheinigung bei der ING hinterlegen. 3. Alle ETFs verkaufen. 4. Die ETFs anschließend direkt wieder kaufen. Ist das so korrekt oder übersehe ich etwas? Außerdem habe ich noch eine Frage zur Krankenversicherung: Muss ich in diesem Zusammenhang etwas beachten? Werden die durch den Verkauf realisierten Gewinne bereits als regelmäßiges Einkommen gewertet, sodass meine Kinder eventuell krankenversicherungspflichtig werden könnten? Oder ist das bei einer einmaligen Gewinnrealisierung unproblematisch? Sollte ich das vorsorglich vorab mit der KK (die Kinder sind bei der TK) abklären? Vielen Dank schon einmal für eure Antworten! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PrivateBanker 21. Juli · bearbeitet 21. Juli von PrivateBanker Ergänzung meines Wissens werden die realisierten Gewinne durch 12 geteilt und als Einnahmen gesehen. Wenn die Grenze von 565 € p.M. überschritten wird, entsteht KV Pflicht für das Kind. Näheres hier: https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/krankenversicherung_1/grundprinzipien_1/finanzierung/beitragsbemessung/2025-01-01_Einheitliche_Grundsaetze_zur_Beitragsbemessung_freiwilliger_Mitglieder_Stand_01_01_2025.pdf&ved=2ahUKEwjokNyImOOVAxW1RvEDHXQqIa4QFnoECDgQAQ&usg=AOvVaw1W3TBnPVqObOHrIqLedL6v Also darauf achten, dass du nivht drüber kommst und den Rest nächstes Jahr realisieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
moonraker 21. Juli Für die Krankenkasse darfst du maximal 7780€ als Gewinn realisieren (6780€ + 1000€), siehe auch hier: https://www.wertpapier-forum.de/topic/56917-maximale-kapitalerträge-in-der-gkv-familienversicherung/?tab=comments#comment-1806161 Die Teilfreistellung wird berücksichtigt, also können die reinen ETF-Gewinne erst einmal größer sein - musst du aber genau nachrechnen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
mem 21. Juli Wie alt sind die Kinder und ab wann ist es geplant, aus dem Depot zu entnehmen. Die Umschichtung könnte als Gelegenheit genutzt werden, die Rendite zu verbessern bzw. das Risiko zu senken (Lifecycle-Investing). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hattifnatt 21. Juli · bearbeitet 21. Juli von hattifnatt vor einer Stunde von moonraker: Für die Krankenkasse darfst du maximal 7780€ als Gewinn realisieren (6780€ + 1000€), siehe auch hier: https://www.wertpapier-forum.de/topic/56917-maximale-kapitalerträge-in-der-gkv-familienversicherung/?tab=comments#comment-1806161 Die Teilfreistellung wird berücksichtigt, also können die reinen ETF-Gewinne erst einmal größer sein - musst du aber genau nachrechnen. Korrekt, es werden nur 70% der Gewinne versteuert, das wären ca. 11k Bruttogewinne. Die in diesem Jahr gezahlte Vorabpauschale zählt auch als Einkommen, verringert aber gleichzeitig die Gewinne - wenn alles verkauft wird, kann man sie ignorieren, wenn ich mich nicht irre Also lieber etwas Puffer lassen, mit 8k Bruttogrwinnen solltest du auf der sicheren Seite sein. Wenn die KK Nachweise will, zählt die Jahressteuerbescheinigung der Bank. (Der Telefon-Support der TK ist - eigene Erfahrung - bei Fragen zur Vorabpauschale allerdings überfordert, da zu neu ) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag