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SuperMario

Aktueller bester Riester-Nettotarif?

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Die Frage ob sich Riester lohnt oder nicht, wurde geklärt. Hierzu gibt es in diesem Forum genügend Lesestoff.

Es geht lediglich noch darum welcher Nettotarif das beste "Preis-Leistungs-Verhältnis" darstellt. 

 

Condor hat sich wie wir alle Wissen aus dem Neugeschäft verabschiedet, zumindest vorerst. Bis zum 1.1.22 werden sicherlich noch weitere Anbieter abspringen, daher die Frage an euch da draußen welche fondsgebundenen Riesterversicherungen zu empfehlen sind?

Continentale Invest Garant? Alte Leipziger ALfonds-Riester? 

 

Vielleicht gibt es ja nach Condor doch noch einen vergleichbaren Anbieter.

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soltaen1

Preis-Leistungs-Verhältnis ist auch davon abhängig wieviel du Gedenkst einzuzahlen.

ich habe z.b. den HFR50 der AL. Kostenseitig okay, wenn man den Höchstbetrag einzahlt (da 36€ Fixkosten pro Jahr). Wenn’s nur darum geht mit 60€ im Jahr die Förderung abzugreifen machen andere Anbieter mehr Sinn.

Wobei die vertragskosten bei mir wenig ins Gewicht fallen, der Großteil der Kosten ist, dass ein guter Teil des Gelds zwangsweise im sicherungsfonds mit 1,4% TER liegt

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tyr
· bearbeitet von tyr
Am 5.10.2021 um 20:38 von soltaen1:

Wobei die vertragskosten bei mir wenig ins Gewicht fallen, der Großteil der Kosten ist, dass ein guter Teil des Gelds zwangsweise im sicherungsfonds mit 1,4% TER liegt

Teuer: ja. Immerhin 4,7% annualisierte Rendite über die letzten 10 Jahre war für einen Wertsicherungsfonds gut brauchbar:

https://www.fondsweb.com/de/LU0327386487
 

Garantiekosten fallen dennoch an. Umschichtungen des Anbieters raus aus Aktienfonds sorgen bei dynamischen Riester-Fondsprodukten oft für Unzufriedenheit. Ich bin daher bei Riester mehr für statische Anlagekonzepte, oder Anlagen die einem festen Zeitplan folgen.

Am 4.10.2021 um 09:56 von SuperMario:

welche fondsgebundenen Riesterversicherungen zu empfehlen sind

Ich würde weiterhin gar keine Riester-Fondsprodukte mit aktiven Umschichtungen des Anbieters besparen. Viele Sparer macht das unzufrieden. Das WPF ist voll von Erfahrungsberichten dazu.

 

Warum nicht lieber statisch anlegende Riesterprodukte? Langweilig aber verlässlich planbar ohne große Überraschungen.

 

Hier eine (nicht unbedingt vollständige) Liste von Riester-Rentenversicherungen:

https://www.franke-bornberg.de/ratings/altersvorsorge/riester-rente-2-schicht

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satgar

Man sollte auch dazu sagen, dass der aktiv gemanagte Wertsicherungsfonds der AL einen hohen Kickback an den Kunden gutschreibt. Der kostet also nicht rund 1,5%, sondern nur rund 0,5% (gerne bei der AL anfragen). Diese Kickbackerstattung ist in Ihrer Höhe jährlich aber nicht garantiert.

 

Ich stimme tyr aber zu, dass diese Umschichtungen immer zu Verdruss führen. Damit muss man leben, wenn man solch eine Fonds-Riesterrente nutzt. Entweder wird zwischen verschiedenen Fonds geschichtet (Riester-Fondssparplan), oder es wird zwischen Deckungsstock der Versicherung und den Fonds geschichtet (dynamischer Zwei-Topf) oder es wird zwischen Deckungsstock, Wertsicherungsfonds und selbst ausgesuchten Fonds geschichtet (dynamischer Drei-Topf).

 

Ich mag die dynamischen Varianten trotzdem gerne. Aber klar muss halt sein, dass das Verhalten der Anbieter immer einer Blackbox gleicht und man sich dem einfach ergeben muss, wenn man sowas nimmt und will.

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fire84

Gibt es da etwas Neues?
ich würde gerne meinen Riestervertrag (Debeka) auch wechseln.
Wird der Condor-Honorartarif noch angeboten?
 

Sonst, welchen akt. Honorar-Tarif könnt ihr denn empfehlen?

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 3 Stunden von fire84:

Gibt es da etwas Neues?
ich würde gerne meinen Riestervertrag (Debeka) auch wechseln.
Wird der Condor-Honorartarif noch angeboten?
 

Sonst, welchen akt. Honorar-Tarif könnt ihr denn empfehlen?

Muss das dieses Jahr sein? Warum nicht das Altersvorsorgedepot 2027 nutzen?

 

Wenn es unbedingt in 2026 sein muss, z.B., weil sich für dich die aktuelle Riesterförderung 1.0 mehr lohnt als die Fördersystematik nach Riester 2.0, dann würde ich in 2026 die Alte Leipziger HFR50 weiterhin nutzen.

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das_mcc
· bearbeitet von das_mcc

+1 HFR 50

Kurz:

Abgeschlossen 2014

Eingezahlt ohne Zulagen 23182 Euro

mit Zulagen 25044 Euro

Wenn ich die Steuererstattungen (Einkommen & Höchstbeitrag) abziehe komme ich auf aus eigenen Mitteln eingezahlte ~15576 Euro.

 

Vertragsstand heute 35400 Euro.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 1 Stunde von das_mcc:

+1 HFR 50

Kurz:

Abgeschlossen 2014

Eingezahlt ohne Zulagen 23182 Euro

mit Zulagen 25044 Euro

Wenn ich die Steuererstattungen (Einkommen & Höchstbeitrag) abziehe komme ich auf aus eigenen Mitteln eingezahlte ~15576 Euro.

 

Vertragsstand heute 35400 Euro.

Ja sehr cool. Unterstellt man einen Beginn per 01.01.2024 bis zum 28.02.2026 und einen gleichmäßigen Sparbeitrag in den 145 Monaten (159,88 EUR mtl.) ergibt das:

 

- reine Rendite des Produkts (25.044 auf dann 35.400 EUR) = 5,54% p.a.

- Rendite auf die eingezahlten Beiträge, aber ohne Steuerbetrachtung (23.182 auf dann 35.400 EUR) = 6,74% p.a.

- Rendite auf das tatsächlich selbst eingezahlte Geld unter Berücksichtigung der Zulagen UND Steuern (15.576 auf dann 35.400 EUR) = 12,8% p.a.

 

Sehr, sehr cool! Riester kann und konnte auch mit 100% Beitragsgarantie funktionieren. Leider ist es vielfach die Ausnahme.

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fgk

Die gut laufenden Verträge sind eben die, die genug Risikopuffer aufbauen konnten. Dem gegenüber stehen die Verträge, die im Cash-Lock gefangen sind.

 

Deshalb halte ich auch nichts von der hier ab und zu mal zu lesenden Idee, den Kapitalstand durch Anbieterwechsel abzusichern.

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das_mcc
· bearbeitet von das_mcc

Ja. Trotzdem werde ich dann (wenn es denn kommt) alles in ein AvD Produkt umschichten denke ich.

Dem Risikopuffer entgegen läuft ggf. die Höhe des "garantierten Rentenfaktors" der ist hier pro 10K Guthaben laut Police bei 28,93 Euro immerhin.

Und eiunen Garantiezins gab es damals auch .. ich glaube 1,75% oder sowas.

 

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satgar

Das werden sicherlich die aller aller meisten machen. Und in vielen vielen Fällen ist das auch die richtige Entscheidung.

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das_mcc

Alleine die Möglichkeit eine Rentenversicherung im Anschluss auszuweichen sorgt bereits bei mir dafür das so zu machen.

Entsparen bis Anfang/Mitte Endalter 80 ist auf jeden Fall der richtige Weg. Anders als bei Riester.

 

Am 12.3.2026 um 18:31 von fgk:

Die gut laufenden Verträge sind eben die, die genug Risikopuffer aufbauen konnten. Dem gegenüber stehen die Verträge, die im Cash-Lock gefangen sind.

 

Deshalb halte ich auch nichts von der hier ab und zu mal zu lesenden Idee, den Kapitalstand durch Anbieterwechsel abzusichern.

Ob das in der Realität überhaupt so funktionieren "kann" weiß hier eh niemand.

Dafür müsste man schon der Versicherungsmathematiker hinter dem jeweiligem Produkt sein für eine korrekte Antwort darauf.

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fgk

Die Nebenwirkungen der Beitragsgarantie sind ja mittlerweile gut bekannt: Wenn der Vertrag nicht genug Puffer aufbaut, um die Garantie zu sichern, wird er in der Niedrigverzinsung gefangen.

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das_mcc
vor 10 Minuten von fgk:

Die Nebenwirkungen der Beitragsgarantie sind ja mittlerweile gut bekannt: Wenn der Vertrag nicht genug Puffer aufbaut, um die Garantie zu sichern, wird er in der Niedrigverzinsung gefangen.

Ich denke auch das es so ist. Aber sicher wissen tuen das weder Du noch ich noch der Rest hier im Forum :) Das war mein Punkt.

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flamie

Hallo zusammen,

 

letzte Woche kam die jährliche Information zum Riester-Vertrag meiner Frau.

Es handelt sich um eine alte AMV (jetzt Generali) "Privat-Rente mit Garantie" (Tarif 3RG) aus dem Jahre 2006.

Wie wir erst Jahre nach dem Abschluss bemerkt haben, ist der Vetrag halt vor allem top für die Versicherung (und den Vermögensberater).

Wir haben den Eigenbeitrag nach einigen Jahren "zulagenoptimiert" umgestellt. Bei vier Kindern war Riester aus unserer Sicht trotzdem die richtige Wahl - wenn auch ein zu teures Produkt.

 

Stand zum 31.12.2025:

Eigenbeitrag: 19.072.- Euro

Zulagen: 18.753,42.- Euro

Gesamtguthaben: 51.295,08 Euro (davon 21.538,22 Euro in der Fondsanlage)

 

Die Generali bietet jetzt an, den Beitrag anzupassen (zu erhöhen), da für die beiden älteren Kinder die Zulagen entfallen sind (> 25 Jahre).

Auf Grund der dann wieder fälligen Abschlusskosten, werden wir das dann wohl eher nicht machen und den Vertrag wie bisher fortführen.

 

Oder könnte sich das trotzdem lohnen den Eigenbeitrag zu erhöhen?

 

Idee für die Zukunft wäre es auch, das Gesamtguthaben kostenfrei in ein anderes, kostengünstigers Produkt zu übertragen. Aber da fehlen halt aktuell noch (meines Wissens) die geeigneten Produkte.

Der aktuelle Vertrag läuft bis ins Jahr 2036.

 

Freue mich auf ein Anregungen, Kommentare, danke.

 

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satgar
vor 1 Stunde von flamie:

Hallo zusammen,

 

letzte Woche kam die jährliche Information zum Riester-Vertrag meiner Frau.

Es handelt sich um eine alte AMV (jetzt Generali) "Privat-Rente mit Garantie" (Tarif 3RG) aus dem Jahre 2006.

Wie wir erst Jahre nach dem Abschluss bemerkt haben, ist der Vetrag halt vor allem top für die Versicherung (und den Vermögensberater).

Wir haben den Eigenbeitrag nach einigen Jahren "zulagenoptimiert" umgestellt. Bei vier Kindern war Riester aus unserer Sicht trotzdem die richtige Wahl - wenn auch ein zu teures Produkt.

 

Stand zum 31.12.2025:

Eigenbeitrag: 19.072.- Euro

Zulagen: 18.753,42.- Euro

Gesamtguthaben: 51.295,08 Euro (davon 21.538,22 Euro in der Fondsanlage)

 

Die Generali bietet jetzt an, den Beitrag anzupassen (zu erhöhen), da für die beiden älteren Kinder die Zulagen entfallen sind (> 25 Jahre).

Auf Grund der dann wieder fälligen Abschlusskosten, werden wir das dann wohl eher nicht machen und den Vertrag wie bisher fortführen.

 

Oder könnte sich das trotzdem lohnen den Eigenbeitrag zu erhöhen?

 

Idee für die Zukunft wäre es auch, das Gesamtguthaben kostenfrei in ein anderes, kostengünstigers Produkt zu übertragen. Aber da fehlen halt aktuell noch (meines Wissens) die geeigneten Produkte.

Der aktuelle Vertrag läuft bis ins Jahr 2036.

 

Freue mich auf ein Anregungen, Kommentare, danke.

 

Achtung: Schau dir genau an, wie deine Frau aktuell gefördert wird. Schau dir also den nötigen Eigenanteil an, die nach Riester 1.0 nötig sind und wie viel Sie dafür in EUR an Zulagen je Jahr erhält.

 

Und dann schau dir die neue Fördersystematik für Riester 2.0 an. Die ist für die Zulagen komplett anders. Es kann sein, dass sich ein Wechsel in Riester 2.0 im neuen Jahr für euch nicht lohnt.


Das also bitte vorher prüfen! Wenn das so ist, wäre ein Anbieterwechsel noch in 2026 dringend anzuraten, z.B. Alte Leipziger HFR50 Nettotarif.

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das_mcc

Wie ich schrieb habe ich auch den AL HFR50 am laufen.

Ich bespare den mit einem Einmalbeitrag pro Jahr und zahle ansonsten nur den 60 Euro Sockelbeitrag.

Monatlicher Beitrag also 0 Euro und ich meine nach Preis-Leistungstabelle kann ich den monatlichen Beitrag jederzeit hoch und runter schrauben und das kostet mich nichts.

Vielleicht wäre diese mehr oder weniger kostenneutrale Flexibilität das was Ihr braucht @flamie

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flamie

Danke @satgar und @das_mcc. Ich schau mir das mal an ein bei der AL.

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MKB123
· bearbeitet von MKB123

Ich klinke mich Mal kurz ein: ich bin mittelbar zulagenberechtigt und möchte noch den Riester wechseln, da es mir um die Sicherung des Riesters 1.0 geht und mir mein bestehender Vertrag (DWS TopRente Dynamik) mit dem ständigen Umschichten auf Kosten der Rendite auf den Keks geht. Aktuell sind da -40% auf dem Tacho. 

 

Warum weiter Riester? 60€ einzahlen und die Zulagen machen es dann für mich attraktiv. bei 3 Kindern kommen einige Zulagen zusammen. Für den Partner ist es evtl weniger attraktiv, aber der könnte evtl zu Riester 2.0 wechseln.

 

Also habe ich recherchiert und ich liebäugle mit dem Alteleipziger HFR50. Ich habe ein Angebot bekommen. Da steht aber Honorartarif drinnen. Wie komme ich an diese Nettopolicen Option?

 

Dankeschön !

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 26 Minuten von MKB123:

Alteleipziger HFR50. Ich habe ein Angebot bekommen. Da steht aber Honorartarif drinnen. Wie komme ich an diese Nettopolicen Option?

Honorartarif und Nettotarif meinen dasselbe. Netto = ohne Provisionen und brutto = mit Provisionen. 
 

Es ist ein anderer Name für das exakt gleiche. Von daher: Dir liegt das korrekte Angebot vor.

 

Bedenke übrigens bitte: jede Art von Riester 1.0 schichtet um, auch der HFR50 der Alte Leipziger. Aus dem Modell kommt man mit Riester 1.0 niemals raus, weil es eben die endfällige Beitragsgarantie gibt, die erreicht werden muss. Dieses Manko wird erst mit der neuen Reform zu Riester 2.0 per 2027 behoben.

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MKB123
· bearbeitet von MKB123

Okay dankeschön für die Info. Dann hab ich ja das passende in der Hand.

 

weiterer Punkt bei DWS ist der Punkt, dass die Kosten zu Beginn der Auszahlungsphase nicht kalkulierbar ist. Bei mir steht drinnen, dass bis zu 30% für den Abschluss einer Versicherung genutzt werden. Deswegen dachte ich halt, lieber nur 10 Jahre "Investition" nicht kalkulierbar investiert haben als 37 Jahre.

Bei der Alten Leipziger sind die 2,5% zumindest konkret kalkulierbar.

 

Keiner weiß halt, ob man auch bei Riester 2.0 mittelbar mitmachen kann. 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 19 Minuten von MKB123:

Keiner weiß halt, ob man auch bei Riester 2.0 mittelbar mitmachen kann. 

Eine mittelbare Förderberechtigung gibt es auch bei Riester 2.0, daran ändert sich nichts. Nur für Personen mit sehr kleinem Eigenanteil und sehr viel Zulagenanspruch lohnt sich Riester 2.0 aufgrund der Fördersystematik schlicht nicht.

 

vor 19 Minuten von MKB123:

Bei mir steht drinnen, dass bis zu 30% für den Abschluss einer Versicherung genutzt werden. Deswegen dachte ich halt, lieber nur 10 Jahre "Investition" nicht kalkulierbar investiert haben als 37 Jahre.

Bei der Alten Leipziger sind die 2,5% zumindest konkret kalkulierbar.

Hier liegt ein Missverständnis vor. Du verwechselt einen Abgang von Geld wegen der verpflichtenden Rentenversicherung ab dem 85 Lebensjahr beim DWS Riester-Fondssparplan mit den mtl. Kosten der fondsgebundenen Riesterrentenversicherung in der Auszahlungsphase. Das eine hat mit dem anderen erstmal nichts zu tun. Das sind zwei verschiedene paar Schuhe.

 

Wie viel bei einem Riester-Fondssparplan (z.B. deiner DWS) für die verpflichtende Rentenversicherung ab 85 (bereits zum Auszahlungstermin) abgezwackt wird, hat Finanztest wie folgt mal ermittelt:

Und trotzdem hat sowohl diese Auszahlungsphase bis zum 85 Lebensjahr natürlich jährliche Kosten, als auch die Rentenversicherung ab dem 85 Lebensjahr jährliche Kosten.

 

Was bisher gerichtlich vielfach festgestellt wurde ist, dass die Rentenversicherung keine Abschlusskosten und Provisionen auslösen darf. Aber Verwaltungskosten bis zum Tode hat diese Riesterlösung, die du schon hast, natürlich auch. Genauso wie die AL welche hat.

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saphari
· bearbeitet von saphari
vor 3 Stunden von satgar:

Eine mittelbare Förderberechtigung gibt es auch bei Riester 2.0, daran ändert sich nichts. Nur für Personen mit sehr kleinem Eigenanteil und sehr viel Zulagenanspruch lohnt sich Riester 2.0 aufgrund der Fördersystematik schlicht nicht.

Meinem Verständis des aktuellen Entwurfs nach ist es allerdings so, dass der mittelbare und unmittelbare Zulagenberechtigte zusammen das System wechseln. Also eine Kombi aus Riester 1.0 (mittelbar zulagenberechtigt) und Riester 2.0 (unmittelbar zulagenberechtigt) ist nicht möglich.

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satgar
vor 27 Minuten von saphari:

Meinem Verständis des aktuellen Entwurfs nach ist es allerdings so, dass der mittelbare und unmittelbare Zulagenberechtigte zusammen das System wechseln. Also eine Kombi aus Riester 1.0 (mittelbar zulagenberechtigt) und Riester 2.0 (unmittelbar zulagenberechtigt) ist nicht möglich.

Das kann gut sein, und wäre auch schlüssig. Aber das wird man erst final sehen, wenn das Gesetz fertig ist.

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chirlu

Bei mittelbar Förderberechtigten wird alles mit dem Ehepartner zusammengerechnet. Wenn dessen Verdienst hoch ist, spielen die Zulagen wieder keinerlei Rolle.

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