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Bitcoin

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SlowHand7

Anlegerfreundlich muss jeder für sich definieren.  :)

Ich habe jedenfalls nachgekauft.

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Megatron
vor 5 Minuten von SlowHand7:

Anlegerfreundlich muss jeder für sich definieren.  :)

Ich habe jedenfalls nachgekauft.

Wer gerne Volatilität tradet oder Swing Trading üben will, ist definitiv beim richtigen Asset.

 

Randnotiz:

Die südkoreanische Kryptobörse Bithumb hat versehentlich Bitcoins im Wert von rund 44 Milliarden Dollar an Kunden überwiesen. [...] Bei einer Werbeaktion hätten 695 Kunden eigentlich kleine Geldprämien von 2000 koreanischen Won (etwa 1,37 Dollar) erhalten sollen, bekamen stattdessen aber jeweils mindestens 2000 Bitcoins.

 

via [Handelsblatt] (vermutlich Paywall)

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Bt_1234
vor 3 Stunden von sedativ:

 

Und man kann damit Schmuck produzieren und sensible elektrische Kontakte zusammenlöten. Erklärt auch nicht wirklich den Mondpreis - aber immerhin. BTC ist demgegenüber zu rein gar nichts nutze. 

Und Gold konnte sich im Gegensatz zu BTC über Jahrtausende als Wertspeicher etablieren.

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dagobertduck2204

Ich denke, nirgendwo kann man so schön sehen, wie sich die Anleger-Community in zwei Parteien teilt wie bei Krypto bzw. BTC. Die BTC-Anhänger werden immer (für sie) valide Argumente finden, warum BTC sehr wohl ein sinnvolles Investment ist und es in Zukunft weiter steigen wird usw. Ebenso die BTC-Skeptiker, die werden auch immer (für sie) valide Argumente finden, warum BTC kein gutes Investment ist und man lieber die Finger davon lassen sollte.

 

Und wer hat nun recht? Tja, das ist die Million-Dollar-Frage und derjenige, der es sicher wüsste, könnte damit sehr reich werden ;)

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Okabe

Ich glaub viele machen sich auch einfach was vor. Und suchen sich Argumente passend zu ihrem Weltbild und nicht umgekehrt.

Zum Beispiel: 

  • Wenn sich NIEMAND mehr für Gold interessieren würde, außer für den Einsatz als Zahnersatz oder in der Industrie, wie stark würde der Preis sinken? Ich würde mal schätzen auf 5% oder niedriger. Der theoretische Verlust ist also im Prinzip genau wie bei Bitcoin. Anders gesprochen: mal angenommen es gäbe eine spottbillige Versicherung für 1 Euro im Jahr, die einem 5% des vorherigen Bitcoin-Preises bezahlt, wenn Bitcoin auf 0% fällt - würde das irgendjemanden dazu bewegen dann doch auf Bitcoin zu setzen statt auf Gold? Na ganz sicher nicht. Wie gesagt, das Argument bestätigt das Weltbild, darum wird es gewählt.
  • Der "Wert" eines Euros oder jeder anderen Währung kann auch auf 0 fallen. Interessiert aber auch niemanden. Und aus gutem Grund, denn die Wahrscheinlichkeit spielt eben eine große Rolle.
  • Währungen, auch FIAT-Währungen, haben einen Nutzen, der unabhängig von irgendeinem inherenten Wert ist. Wer sagt "Bitcoin kann man zu nichts nutzen", der muss auch sagen "Euro kann man zu nichts nutzen". Naja, außer halt zum Tauschen in irgendetwas, das man haben will. Lediglich die Tauschmodalitäten sind unterschiedlich. Aber sich darauf beziehen ist kompliziert und nicht einfach schwarz-weiß.

Am Ende ist es doch nur die Emotionalität. Und das ist eigentlich erstaunlich, denn die meisten Investoren versuchen ja eigentlich rational zu sein.

Und da muss man doch ganz klar feststellen: es gibt Nuancen. Fiat-Währungen, Gold, Zigaretten und Alkohol, Bitcoin und andere coins oder gar counter strike assets - die alle haben unterschiedliche Eigenschaften, und es gibt ganz klar keinen Gewinner, denn sie sind alle wirklich *anders* und je nach Kritieren besser oder schlechter.

 

Aus meiner persönlichen, subjektiven Sicht ist crypto here to stay. Nicht unbedingt (nur) bitcoin, aber das Konzept Krypto im allgemeinen wird nicht wieder verschwinden. Dafür hat es zuviele Vorteile in gewissen Situationen - selbst wenn es aus weltweiter Sicht nur Nischensituationen sind.

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Gertjes
· bearbeitet von Gertjes

Ach ist das schön. Wie BTC beim Stand von 20.000 USD und dem Crash vor ein paar Jahren. Niemand interessierte sich mehr. Ich hatte gekauft. Wie bei Tesla bei 100 USD. Jeder hatte die Insolvenz ausgerufen. Und täglich grüßt das Murmeltier. Wieder aufgestockt letzte Woche bei 55.000 USD. Es ist immer das gleiche Muster. Wenn das Ende ausgerufen wird, dann muss man sich eindecken.

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Nachdenklich
vor 8 Minuten von Okabe:

Und das ist eigentlich erstaunlich, denn die meisten Investoren versuchen ja eigentlich rational zu sein.

Ist versuchen der richtige Ausdruck?

Oder: bilden sich ein rational zu sein?

Oder: behaupten rational zu sein? 

 

Dem Markt und den Marktteilnehmern Rationalität zu unterstellen, ist meines Erachtens ein weit verbreiteter Irrglauben.

 

vor 14 Minuten von Okabe:

Der "Wert" eines Euros oder jeder anderen Währung kann auch auf 0 fallen. Interessiert aber auch niemanden. Und aus gutem Grund, denn die Wahrscheinlichkeit spielt eben eine große Rolle.

 

Interessiert es niemanden? Ich habe den Eindruck, daß ein Teil der Bitcoin-Enthusiasten gerade deshalb so eingestellt sind, weil sie die Wahrscheinlichkeit, daß € oder $ auf 0 fallen, für groß halten.

Es interessiert sie also.

Die Bitcoin-Skeptiker dagegen halten es dagegen offensichtlich für wahrscheinlicher, daß Bitcoin auf 0 fällt.

 

vor 32 Minuten von Okabe:

Wenn sich NIEMAND mehr für Gold interessieren würde, außer für den Einsatz als Zahnersatz oder in der Industrie, wie stark würde der Preis sinken? Ich würde mal schätzen auf 5% oder niedriger. Der theoretische Verlust ist also im Prinzip genau wie bei Bitcoin.

:myop:

 

vor 33 Minuten von Okabe:

Währungen, auch FIAT-Währungen, haben einen Nutzen, der unabhängig von irgendeinem inherenten Wert ist.

Ist "Vertrauen" ein inhärenter Wert?

 

 

 

 

   

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Okabe
vor 15 Minuten von Nachdenklich:

Interessiert es niemanden? Ich habe den Eindruck, daß ein Teil der Bitcoin-Enthusiasten gerade deshalb so eingestellt sind, weil sie die Wahrscheinlichkeit, daß € oder $ auf 0 fallen, für groß halten.

Es interessiert sie also.

Ich meinte natürlich die Mehrheit. Also wer meint, dass € oder $ auf 0 fallen, der gehört für mich in Kategorie derer mit zuviel Emotionalität. Jeder hat seine eigene Einschätzung was mit welcher Wahrscheinlich auf 0 fallen könnte. Aber vernünftig denkende Leute halten diese Wahrscheinlichkeit bei beiden Assets für gering. (vernünftig denkend ist natürlich meine subjektive Definition :))

 

Nach meiner Beobachtung hält der Großteil der Bitcoin-Besitzer eher die Chance für hoch, dass es zu signifikanter Inflation und/oder Manipulation bei den Fiat-Währungen kommt. Das sind aber wahrscheinlich auch nicht die lautstarken Teile der community.

vor 20 Minuten von Nachdenklich:

Ist "Vertrauen" ein inhärenter Wert?

Nein, aber es ist ein Booster, trägt also zum inhärenten Wert bei. Geld (und somit Fiat-Währungen) erlauben einen effizienteren (Tausch-)Handel als wenn man nur Güter tauscht. Ich denke das ist ja Allgemeinwissen. Ohne Vertrauen geht diese Effizienz in den Keller. Aber 100% Vertrauen hilft nicht, wenn die Kosten/Gebühren zu hoch sind.

Visa/Mastercard/Paypal machen ja ähnliches. Verbessern die Effizienz des Handels. Dafür nehmen sie Gebühren. Das ist alles in Fiat-Währungen, aber könnte auch anders sein wenn gesetzlich erlaubt (z.B. durch Tausch in Mastercard-Punkte und zurück). Auch bei diesen Dienstleistern ist Vertrauen wichtig - ohne Vertrauen würden die Nutzer/Kunden entweder nur deutlich niedrigere Preise bezahlen oder gleich abspringen und alternative Zahlungsmöglichkeiten nutzen, bis hin zum Eier-gegen-Milch Tauschhandel im extremen Fall. Siehe Deutschland's Hyperinflation.

 

Also nein: Vertrauen ist kein inhärenter Wert, aber ohne Vertrauen ist die "Dienstleistung" so unattraktiv, dass sie niemand nutzt und damit der inhärente Wert auf null fällt.

 

Für Bitcoin trifft das auch zu. Es braucht Vertrauen (was z.B. durch die core-maintainer, externe Prüfer, miner usw. erzeugt/gehalten wird oder auch nicht) und dann einen Nutzen bei der Verbesserung der Effizienz beim Handel. Bitcoin hat Vertrauen und es hat einen Nutzen, z.B. durch den leichten, sicheren und unabhängigen Transport. Das ist ein Vorteil, den viele nicht benötigen. Wenn man aber in einem Land mit hoher Inflation / unstabiler Währung / übergriffiger Regierung usw. ist, dann sieht die Sache schon anders aus.

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Theobuy
vor einer Stunde von Okabe:

Wenn sich NIEMAND mehr für Gold interessieren würde, außer für den Einsatz als Zahnersatz oder in der Industrie, wie stark würde der Preis sinken? Ich würde mal schätzen auf 5% oder niedriger.

Gold zu gewinnen kostet Geld (Stichwort: AISC – All-in-Sustaining Costs), überschlägig wohl rund ein Viertel des aktuellen Preises. Mit 5 % passt die Schätzung nicht ganz. Zudem gibt es industrielle Nachfrage, auch wenn sie vielleicht vergleichsweise gering ist. 

vor einer Stunde von Okabe:

Währungen, auch FIAT-Währungen, haben einen Nutzen, der unabhängig von irgendeinem inherenten Wert ist. Wer sagt "Bitcoin kann man zu nichts nutzen", der muss auch sagen "Euro kann man zu nichts nutzen". Naja, außer halt zum Tauschen in irgendetwas, das man haben will. Lediglich die Tauschmodalitäten sind unterschiedlich. Aber sich darauf beziehen ist kompliziert und nicht einfach schwarz-weiß.

Wichtiges Element von nationalen Währungen ist, dass sie als gesetzliches Tauschmittel definiert sind. Da Steuern in Deutschland nur in Euro gezahlt werden können, gibt es stets eine Nachfrage. Mit Bitcoin kann man sie nämlich nicht begleichen. Das Beispiel El Salvador zeigt, dass es nicht so einfach ist, Bitcoin einzuführen - dort ist auch wieder im wesentlichen abgeschafft: keine Akzeptanzpflicht in der Wirtschaft, keine Zahlung von Steuern mehr möglich. 

 

Es gibt also fundamentale Unterschiede zwischen Bitcoin und Gold und Währungen. Diese würde ich bei der Diskussion über Bitcoin nicht vernachlässigen. 

vor 1 Stunde von Okabe:

Der "Wert" eines Euros oder jeder anderen Währung kann auch auf 0 fallen. Interessiert aber auch niemanden.

Wie kommst du darauf, dass das niemanden interessiert? Inflation ist ein großes Thema, z. B. aktuell bei den Tarifverhandlungen. Angestellte würden gerne eine Ausgleich für den Kaufkraftverlust erhalten. Aus Investoren Sicht macht es aber in der Tat wenig Sinn, viel Bargeld zu halten - über notwendige Liquidität hinaus spricht viel dafür, es besser in produzierende Assets zu investieren. Ob spekulative Assets oder zur Glättung von Volatilität und/oder in der Auszahlungsphase weitere, nicht produzierende Assets hinzukommen sollten ist eine Frage des persönlichen Risikos. Wer also fiktiv 100k in Aktien hält und 1.000 in Euro der hat formal relativ wenig Probleme mit einer Währung, die auf 0 fällt. Unternehmensbeteiligungen sind meiner Überzeugung nach der beste Inflationsschutz, auf den wir Zugriff haben. 

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Okabe
vor 13 Minuten von Theobuy:

Gold zu gewinnen kostet Geld (Stichwort: AISC – All-in-Sustaining Costs), überschlägig wohl rund ein Viertel des aktuellen Preises. Mit 5 % passt die Schätzung nicht ganz. Zudem gibt es industrielle Nachfrage, auch wenn sie vielleicht vergleichsweise gering ist. 

Man müsste dann ja aber bei weitem nicht mehr soviel Gold wie bisher produzieren. Man könnte auch erstmal die bestehenden Reserven aufbrauchen. Die halten wahrscheinlich ziemlich lange, vermutlich Dekanden, und wer weiß schon ob man in ein paar Dekaden nicht sowieso bessere Alternativen hat? Aber ich kann mich natürlich auch tauschen. Jedenfalls kann man definitiv nicht einfach schauen, wie teuer es aktuell ist 1T Gold zu produzieren und daran den Mindest-Preis/Wert festzumachen.

vor 16 Minuten von Theobuy:

Es gibt also fundamentale Unterschiede zwischen Bitcoin und Gold und Währungen. Diese würde ich bei der Diskussion über Bitcoin nicht vernachlässigen. 

Natürlich, genau das hab ich ja gesagt. Aber auch dass man seine Steuern in Euro bezahlen kann basiert lediglich auf dem Vertrauen, dass das so bleibt. Und wenn man Öl bezahlen muss wird das schon schwierig mit dem Euro. Usw.

vor 17 Minuten von Theobuy:

Wie kommst du darauf, dass das niemanden interessiert? Inflation ist ein großes Thema, z. B. aktuell bei den Tarifverhandlungen.

Inflation ist aber nicht das, was normalerweise mit dem "Fall auf 0" gemeint ist.

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Wishmueller

@OkabeAlso ich bleibe dabei: mich überzeugen die Argumente bisher nicht.

 

In der Theorie mag das alles so sein, in der Praxis zeigt die hohe Volatilität des Assets, dass dann wohl doch primär Zocker unterwegs sind und das Vertrauen in Fiat-Währungen zwar vielleicht nicht das beste ist - Stand jetzt aber immer noch erheblich größer ist als in Krypto....... wie sagt man in solchen Fällen: Die Revolution frisst ihre Kinder..... ;)

 

Mag sein, dass das "auf lange Sicht" anders sein kann und Krypto tatsächlich eine sinnvolle Alternative sein kann in einer zunehmend digitalisierten Welt, will ich nicht generell in Abrede stellen. Manche revolutionäre Ideen brauchen halt ihre Zeit. Nur haben diesen Zeithorizont halt die wenigsten. Und wenn selbst viele Pro-Bitcoiner im Wesentlichen von den "Zyklen" (und damit über Ein- und Ausstiege) reden, dann zeigt das eigentlich, worum es wirklich geht und dass die eigentliche Idee dahinter doch nur eine untergeordnete Rolle spielt.

 

Kann sein, dass diese "Welle" noch eine Weile trägt, es wieder ein neues ATH gibt .... aber man sieht alleine am Chart schon, dass es doch zunehmend abflacht und die "Greater fool theory" immer weniger zieht. Liegt sicherlich auch daran, dass inzwischen "die breite Masse" (also solche Dödels wie ich) investieren, aber das ist dann eben auch kein Qualitätsmerkmal eines Assets..... :D

 

Mein aktuelles Fazit: Bis man Bitcoin als "digitales Gold" bezeichnen kann, dürften wohl noch Jahr(zehnt)e ins Land gehen. Das übersteigt meinen persönlichen Horizont deutlich..........:-*

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Okabe
vor 37 Minuten von Wishmueller:

In der Theorie mag das alles so sein, in der Praxis zeigt die hohe Volatilität des Assets, dass dann wohl doch primär Zocker unterwegs sind und das Vertrauen in Fiat-Währungen zwar vielleicht nicht das beste ist - Stand jetzt aber immer noch erheblich größer ist als in Krypto

Also da stimme ich ja zu. Mir war der Theorie Part auch der Wichtige, da liegen einfach zu viele daneben.

Dass es Hauptsächlich Zocker sind glaube ich nicht, also nicht von der Anzahl her. Vom Investitionsvolumen hingegen könnte es sein.

Ansonsten sehen wir das eigentlich sehr ähnlich. 

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Hotzenplotz2

Abgesehen davon, dass mich BTC wenig interessieren finde ich das Argument "BTC und Euro können beide auf 0 sinken" eher schwach. Nur, weil es die theoretische Möglichkeit gibt sind das ja nicht zwei gleichgewichtete Positionen. 
"Wenn ich rausgehe fällt mir Regen auf den Kopf oder ein Asteroid" da ist theoretisch auch beides möglich die Wahrscheinlichkeiten sind aber eben doch sehr unterschiedlich.
Hinter Währungen stecken Staaten, diese können Gesetze erlassen, können diese auch Durchsetzen und haben das Gewaltmonopol. Sie haben also in der physischen Welt die Möglichkeit eine Währung zu stabilisieren und als Tauschmittel durchzusetzen.
Der Bitcoin hat diese Möglichkeiten eben nicht.
 

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Rotenstein
vor 32 Minuten von Hotzenplotz2:

Hinter Währungen stecken Staaten, diese können Gesetze erlassen, können diese auch Durchsetzen und haben das Gewaltmonopol. Sie haben also in der physischen Welt die Möglichkeit eine Währung zu stabilisieren und als Tauschmittel durchzusetzen.

Deutschland hat es im 20. Jahrhundert gleich mehrmals geschafft, seine Währung mehr oder weniger komplett zu entwerten. Ich halte es für möglich, dass dies im Rahmen des vollkommen fehlgeleiteten Euroexperimentes auch im 21. Jahrhundert gelingen wird. 

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Okabe
vor 52 Minuten von Hotzenplotz2:

Abgesehen davon, dass mich BTC wenig interessieren finde ich das Argument "BTC und Euro können beide auf 0 sinken" eher schwach. Nur, weil es die theoretische Möglichkeit gibt sind das ja nicht zwei gleichgewichtete Positionen. 

Doch, denn die Flasche Schnaps wird niemals auf 0 sinken (außer niemand will/kann mehr Alkohol trinken). Das ist schon ein Unterschied.

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Bt_1234
· bearbeitet von Bt_1234

Das Vertrauen in die Wertstabilität ist das A und O. Allein hier hat Gold aufgrund der jahrtausendelangen Tradition schon klar die Nase vorn. BTC zeigt bisher einfach nur sehr hohe Volatilität. Kann sich in Zukunft ändern; die Frage ist dann, aus welchen Gründen sollte es das?
 

Knappheit =|= wertvoll. Ein Bild, das ich hier auf ein Blatt kritzele, ist auch knapp. Trotzdem würde niemand auch nur nen Cent dafür bezahlen.


Und dass sich BTC als (breites) Zahlungsmittel durchsetzen wird, ist illusorisch:
1) Keine Zentralbank wird - aus guten Gründen - ihr Geldmonopol +  geldpolitischen Instrumente aufgeben.

2) Will man Geldwäsche, Schwarzmärkte etc. (für die BTC nützlich wäre) eher bekämpfen statt fördern.

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Theobuy
vor 3 Stunden von Okabe:

Aber auch dass man seine Steuern in Euro bezahlen kann basiert lediglich auf dem Vertrauen, dass das so bleibt. Und wenn man Öl bezahlen muss wird das schon schwierig mit dem Euro.

Nein. Hier fehlt das grundlegende Verstädnis, warum Staaten Steuern heute in ihrer nationalen Währung erheben und nicht in Öl oder Bitcoin.

vor 15 Minuten von Bt_1234:

2) Will man Geldwäsche, Schwarzmärkte etc. (für die BTC nützlich wäre) eher bekämpfen statt fördern.

Warum wäre? Das ist ein wesentlicher Anwendungsfall neben Spekulation.

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Mvp
vor 17 Minuten von Bt_1234:

Das Vertrauen in die Wertstabilität ist das A und O. Allein hier hat Gold aufgrund der jahrtausendelangen Tradition schon klar die Nase vorn. BTC zeigt bisher einfach nur sehr hohe Volatilität. Kann sich in Zukunft ändern; die Frage ist dann, aus welchen Gründen sollte es das?

 

vor 1 Stunde von Rotenstein:

Deutschland hat es im 20. Jahrhundert gleich mehrmals geschafft, seine Währung mehr oder weniger komplett zu entwerten. Ich halte es für möglich, dass dies im Rahmen des vollkommen fehlgeleiteten Euroexperimentes auch im 21. Jahrhundert gelingen wird. 

 

Gold hat ja ebenso eine hohe Volatilität und bewegte Geschichte in den letzten 100+ Jahren (verlorene Dekaden die man nur im Minus war vom Top, Goldverbote, Lösung des Goldstandards). Neulich einen Beitrag gesehen, dass man sich wohl 1920 für 10KG Gold ein durchschnittliches Haus in der Schweiz kaufen konnte und das heute ja wieder so sei (bei einem Preis von 5.000$). Okay und wie sah das bei einem Preis von 1.600$ aus vor gut 3 Jahren? 

 

Die wirklich astronomischen Renditen bei Bitcoin während der Kapitalisierungsphase sind m.E. vorbei. Unglaublich für alle, die sich wirklich 100.000 und nicht 1.000 als Grenze zum Verkauf gesetzt haben.

Der Bitcoin ist begrenzt und bringt Eigenschaften als Wertspeicher mit, die gut sind und so auch bei keiner anderen Kryptowährung vorhanden sind. Er hat kritische Phasen überstanden und das Netzwerk und Ökosystem hat an Stabilität gewonnen und sich immer weiter entwickelt.

Die Frage für die Wertentwicklung ist ja einerseits, ob die Kapitalisierung bereits relativ weit fortgeschritten ist oder noch länger anhält und ob Bitcoin im Anlagehorizont weiterhin relevant ist.

Bei Gold ist es im Endeffekt ähnlich. Nur sind hier die Wahrscheinlichkeiten anders verteilt. Wer glaubt, dass Gold 2050 wertlos ist, hebe gerne die Hand.

 

Bei beiden Anlagen fehlt mir das "Aber":
Wenn Gold 2050 bei 5.000$ steht (und es derweil natürlich Inflation gab), wo ist dann der Grund wieso das nicht so sein sollte? von 2022 an gesehen (Preis 1.600$) immernoch eine Verdreifachung. Kaufkraft vom Niveau 2022 evtl. erhalten. 2026 war die berühmte Gold Übertreibung.

Bitcoin ebenso. Wenn der 2050 noch existiert und bei 150.000$ steht, dann gibt es ein paar Narrative, warum das alles so kommen musste und dass man ja in 30 Jahren vom tief 2021 noch 10x gemacht hat.

Anders bei Aktien: die Indizes stehen 2050 bei den gleichen Punkteständen (Performance) wie heute. ABER machen die Unternehmen nicht ihre Zahlen auf Basis inflationierter Preise, sodass ich mindestens die Inflation bekommen müsste? ABER sind 25 Jahre Dividenden und Gewinne alle verpufft in einer dermaßen schlechten Wirtschaftslage? Haben wir wirklich nicht mehr Menschen die einen höheren Konsum haben? Dafür müssten die Aussichten schon sehr sehr schlecht stehen. Die Kurse würden gemäß Erwartungen korrigieren, sodass auf den Kurs eine akzeptable EK-Rendite gezahlt wird. Wenn es soweit kommt brauche ich ein Asset, dass in dieser Krisenphase performt hat, um dann einfach zu rebalancen.

Daher sind Gold und Bitcoin bei mir eine Beimischung, die vor allem auf der Ansicht fußt, dass limitierte Werte in einem inflationierenden Geldsystem Kaufkraft in der langen Sicht erhalten können (Gold) und ich der Story von Bitcoin als Gold im digitalen Zeitalter eine gewisse Wahrscheinlichkeit zuordne, die ich als höher ansehe als ein x-beliebiges Unternehmen auszuwählen, dass 10x hinlegt. 

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Bt_1234
· bearbeitet von Bt_1234
vor 21 Minuten von Mvp:

Gold hat ja ebenso eine hohe Volatilität und bewegte Geschichte in den letzten 100+ Jahren (verlorene Dekaden die man nur im Minus war vom Top, Goldverbote, Lösung des Goldstandards).

Absolut, auch Gold ist nicht immun gegen Volatilität und es gab Zeiten negativer realer Renditen. Niemand wird hoffentlich sagen, dass Gold perfekt stabil ist.

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LongtermInvestor
vor 43 Minuten von Mvp:

Wenn es soweit kommt brauche ich ein Asset, dass in dieser Krisenphase performt hat, um dann einfach zu rebalancen.

Daher sind Gold und Bitcoin bei mir eine Beimischung, die vor allem auf der Ansicht fußt, dass limitierte Werte in einem inflationierenden Geldsystem Kaufkraft in der langen Sicht erhalten können (Gold) und ich der Story von Bitcoin als Gold im digitalen Zeitalter eine gewisse Wahrscheinlichkeit zuordne, die ich als höher ansehe als ein x-beliebiges Unternehmen auszuwählen, dass 10x hinlegt. 

Gold erfüllte historisch die Funktion eines "Krisenperformers" und Inflationsschutzes. In vielen Krisen zeigte Gold eine negative oder geringe Korrelation zu Aktien, was Rebalancing im Portfolio unterstützt. Bitcoin hingegen ist spekulativ und sehr volatil. Seine Krisenresistenz ist m.E. noch vollkommen unsicher, weshalb es eher als renditeorientierte Beimischung dient. Eine kleine Position Bitcoin kann das Portfolio-Renditeprofil theoretisch verbessern, ist aber eher experimentell für Bitcoin.

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CorMaguire
· bearbeitet von CorMaguire
vor einer Stunde von Mvp:

...Daher sind Gold und Bitcoin bei mir eine Beimischung, die vor allem auf der Ansicht fußt, dass limitierte Werte in einem inflationierenden Geldsystem Kaufkraft in der langen Sicht erhalten können (Gold) und ich der Story von Bitcoin als Gold im digitalen Zeitalter eine gewisse Wahrscheinlichkeit zuordne, die ich als höher ansehe als ein x-beliebiges Unternehmen auszuwählen, dass 10x hinlegt. 

Wenn man nach Marktkapitalisierung investiert, warum sollte man dann auch ausgerechnet auf große Einzelassets wie Gold, Silber, andere Edelmetalle und BTC verzichten?

--> https://companiesmarketcap.com/assets-by-market-cap/

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PKW
vor 8 Stunden von Okabe:

Wenn sich NIEMAND mehr für Gold interessieren würde, außer für den Einsatz als Zahnersatz oder in der Industrie, wie stark würde der Preis sinken?

Du unterschlägst den wichtigsten Verwendungszweck von Gold. Man behängt damit seine Damen.
Rund 40% der Jahresproduktion werden dafür verwendet. 
Mag sein, dass mit dem steigenden Preis 2025 weniger Kettchen verkauft wurden, aber so sah es 2024 aus

goldnachfrage-weltweit-aktuell.png?t=5 

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Lazaros
· bearbeitet von Lazaros
vor 15 Minuten von PKW:

Du unterschlägst den wichtigsten Verwendungszweck von Gold. 

Ferengi wissen, was der wichtigste Verwendungszweck von Gold ist: Trägermittel für flüssiges Latinum. :P

 

 

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Okabe
vor 57 Minuten von PKW:

Du unterschlägst den wichtigsten Verwendungszweck von Gold. Man behängt damit seine Damen.

Nein. Das ist genau das, was ich meine: wenn sich keine Dame mehr für Gold interessieren würde. Und auch keine Zentralbank. Bleiben 6,6% mit 236 Tonnen. Das sind nicht einmal 8% der jährlichen weltweiten Goldförderung. Da kann man sich denken wie der Preis am Ende aussehen würde. Wahrscheinlich nicht so viel mehr als bei anderen Metallen wie Kupfer oder Nickel.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 18 Minuten von Okabe:

Wahrscheinlich nicht so viel mehr als bei anderen Metallen wie Kupfer oder Nickel.

Da würde man schnell neue industrielle Verwendungen finden. Warum Stecker nur mit "hauchvergoldeten" Kontakten (<0,1 µm) wenn 1 µm so viel besser ist? Gold ist dafür zu teuer. Kostet Gold 500 $/oz könnte man sich das leisten. Dann wären es nicht 8% sondern 80% Industriebedarf. Warum benutzen Taucher Bleigewichte, wenn Goldgewichte besser sind? Auch die Recyclingquote würde drastisch sinken - der Aufwand würde sich nicht mehr lohnen.

Natürlich wären erst mal sehr große Lagerbestände vorhanden und würden den Goldpreise ruinieren. Aber langfristig müßte der Goldpreis wieder so hoch sein, dass das benötigte Gold damit gefördert werden kann.

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