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Wishmueller
vor 6 Stunden von LongtermInvestor:

Das ist ja wirklich einfach. Also quasi ein Automatismus und wiederkehrendes Muster zum Gelddrucken. :-)

 

Was meinst Du was passiert wenn die Flows relevant ins negative drehen? Run for the hills!

 

image.thumb.png.fee79ae96c57ee78153bf7f082666752.png

 

Also die Grafik zeigt doch eigentlich nur, dass es seit dem ATH im Oktober 2025 bisher kaum nennenswerte (saldierte) Abflüsse aus dem BTC ETF gegeben hat, obwohl sich der Kurs seitdem ja nun in etwa halbiert hat.

 

Wäre das dann nicht eher ein Zeichen von "Stärke" für das Asset? :huh:

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WalleWalle

Werden wir auch über Core v.30 vs. Knots (BIP-110) Bürgerkrieg reden? Spätestens am 01. September 2026 wird BIP-110 aktiviert und das Bitcoin Netzwerk wird sich in zwei Teile spalten. 

 

https://bip110.org/

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Drengist
Am 8.2.2026 um 12:08 von Rotenstein:

Deutschland hat es im 20. Jahrhundert gleich mehrmals geschafft, seine Währung mehr oder weniger komplett zu entwerten. Ich halte es für möglich, dass dies im Rahmen des vollkommen fehlgeleiteten Euroexperimentes auch im 21. Jahrhundert gelingen wird. 

Ich halte es auch für möglich, dass ich morgen vom Auto überfahren werde. Aber bleibe ich deshalb zu Hause? 

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Chips
· bearbeitet von Chips
vor 3 Stunden von Michaael:

Jemand der im Kriegsgebiet lebt oder von einem übergriffen Staat sich schützen möchte, würde die Vorteile die Bitcoin bietet sehr schätzen.

und @bmiOk, es gibt ja viele Kriegsgebiete oder den Drang, Geld über Grenzen zu schieben. Tauschen die denn dann dort ihre Landeswährung gegen EUR/USD oder Bitcoin? ich denke, das gehört in die Kategorie "Ouuh, ich wünsch mir so sehr, dass da Bitcoin tatsächlich doch für eine Sache nützlich ist.". Wunschgedanken vs. Praxis. Und bald werden Wertpapiere durch ETH tokenized, wodurch man keine teuren Broker mehr zur Aufbewahrung braucht. Oouuuhhh, ja. 

vor 5 Stunden von Okabe:

Alles hat Nachteile, immer unterschiedlicher Art. Bitcoin hat aber eben auch Vorteile. Sie lassen sich beispielsweise viel VIEL leichter unabhängig halten als so gut wie alles andere, auch als Gold, Aktien, oder Cash. Ist einfach so. Es lässt sich im Krisenfall sogar allein im Kopf transportieren. Mach das mal mit Gold oder Aktien. Für Bitcoin braucht man für den Verkauf/Handel Internet. Und so geht das weiter.

Und gegen Hyperinflation, warum nur eins von beidem? Warum nicht diversifizieren?

Ja, ich hab auch noch ein BTC-Zertifikat. Als Wette gegen den schlimmsten Fall, hab aber im Keller auch Dosen und Wasser. Bitcoin und Ethereum haben eine faszinierende Technologie, Kryptowährungen theoretisch viel Potential. Aber eigentlich ist die Aufrechthaltung so eines Netzwerks entweder sehr teuer oder unsicher oder kaum was wert. Und dann muss man sich schon mal fragen, wie konstruiert diese Vorteile eigentlich sind, also in der Praxis. Ich war früher ein Bitcoin-Ethusiast, dann Ethereum udn viel über die Vorteile und Nutzen nachgedacht. Aber selbst mir ist irgendwann aufgefallen, dass ich sie nicht nutze. 0 mal! Außer mal was ausprobiert und auf höhere Kurse gehofft. 

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BlindesHuhn88
vor 1 Stunde von WalleWalle:

Werden wir auch über Core v.30 vs. Knots (BIP-110) Bürgerkrieg reden? Spätestens am 01. September 2026 wird BIP-110 aktiviert und das Bitcoin Netzwerk wird sich in zwei Teile spalten. 

 

https://bip110.org/

puh da merk ich wieder wie sehr laie ich bin. 

was soll mir das sagen? muss man da was machen wenn man "physische" bitcoins hat? 

fällt der kurs? eine wertlos der andere to the moon? was genau läuft da ab?

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bmi
vor 1 Stunde von WalleWalle:

Spätestens am 01. September 2026 wird BIP-110 aktiviert und das Bitcoin Netzwerk wird sich in zwei Teile spalten. 

 

https://bip110.org/

Ist nicht das erste Mal, siehe Bitcoin Cash vor knapp 10 Jahren oder Bitcoin Satoshi Version. Sehe da nun kein großes Problem. Die Miner folgen dem Marktwert bzw dem profitableren Netzwerk, also Bitcoin Core. Die Nodes haben sich zu 77% für Core entschieden. Siehst du dabei ein Problem? 

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The Statistician
vor 5 Stunden von WalleWalle:

Werden wir auch über Core v.30 vs. Knots (BIP-110) Bürgerkrieg reden? Spätestens am 01. September 2026 wird BIP-110 aktiviert und das Bitcoin Netzwerk wird sich in zwei Teile spalten. 

 

https://bip110.org/

 

vor 3 Stunden von bmi:

Ist nicht das erste Mal, siehe Bitcoin Cash vor knapp 10 Jahren oder Bitcoin Satoshi Version. Sehe da nun kein großes Problem. Die Miner folgen dem Marktwert bzw dem profitableren Netzwerk, also Bitcoin Core. Die Nodes haben sich zu 77% für Core entschieden. Siehst du dabei ein Problem? 

Es ist ein Soft Fork, kein Hard Fork und klar, Chain Split ist möglich, aber das war schon bei einigen vergänglichen Soft Forks hypothetisch der Fall. War auch damals bei SegWit der Fall und ein passenderer Vergleich als Bitcoin Cash. Nodes, die BIP-110 supporten werden Blöcke mit “zu vielen” Infos ablehnen und die alten Nodes akzeptieren weiterhin alle Blöcke, auch die BIP-110 kompatiblen Blöcke. 
 

Bin gespannt wie sich das entwickelt, gab es in der Form so glaube ich noch nicht, da bisher nicht groß koordiniert und kein Hard Fork. Es ist noch eine Menge Zeit und der Support kann gut ansteigen, aktuell noch sehr gering. Gibt es für Miner überhaupt einen ökonomischen Grund BIP-110 abzulehnen? Wenn ein Miner BIP-110 supportet, kann er sich sicher sein, dass die geminten Blöcke von allen Nodes akzeptiert werden.

 

Ganz egal wie das ausgeht, Bitcoin wird auch das Thema ebenso überleben.

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blueprint
vor 12 Stunden von bmi:

Zwölf Wörter im Kopf kann mir keiner nehmen.

 

Mir fallen spontan diverse Krankheiten ein, die einem nicht nur diese 12 Wörter aus dem Kopf nehmen.

 

Fangen wir mit Demenz an, machen wir mit Schlaganfall weiter - je nach Hirnareal. 

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SlowHand7
vor 17 Minuten von blueprint:

Mir fallen spontan diverse Krankheiten ein, die einem nicht nur diese 12 Wörter aus dem Kopf nehmen.

 

Fangen wir mit Demenz an, machen wir mit Schlaganfall weiter - je nach Hirnareal. 

Eine Zange an einem Finger motiviert auch zur Preisgabe des Keys.  :)

Ansonsten ist das Vermögen beim Durchgang  einer 9×19 durch das Gehirn auch verloren.

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blueprint
vor 2 Minuten von SlowHand7:

Eine Zange an einem Finger motiviert auch zur Preisgabe des Keys.  :)

Ansonsten ist das Vermögen beim Durchgang  einer 9×19 durch das Gehirn auch verloren.

Genau so ist es.

Im übrigen auch ein Problem, was ich in Verbindung mit den tollen Bankingapps sehe, die immer alle dabei haben.

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Okabe
· bearbeitet von Okabe

Ist ja nett, was ihr euch für Szenarien ausdenkt. Fakt bleibt aber: nichts ist flexibler und besser in Punkto Sicherheit als Bitcoin.

 

  • Ihr habt Angst, dass ihr euer Passwort bzw. seed phrase wegen einer Erkrankung vergesst?
    • Dann hinterlegt ihr zusätzlich einen usb-stick im Bankschließfach oder beim Anwalt eures Vertrauens.
  • Ihr habt zusätzlich noch Angst, dass euch jemand eine Zange an den Finger hält?
    • Dann hinterlegt ihr NUR einen usb-stick im Bankschließfach oder beim Anwalt eures Vertrauens.
  • Ihr habt zusätzlich noch Angst, dass eure Bank oder euer Anwalt (oder der Staat, etc.) möglicherweise nicht vertrauenswürdig sind?
    • Dann hinterlegt ihr nur jeweils einen Teil der seed phrase auf je einem usb-stick, sodass nur mit beiden usb-sticks der Zugriff möglich ist.
  • Ihr habt zusätzlich noch Angst, dass eure Bank und euer Anwalt (und der Staat, etc.) nicht nur nicht vertrauenswürdig sind, sondern auch noch miteinander konspirieren?
    • Dann teilt ihr die seed phrase noch weiter auf und behaltet einen Teil bei euch im Schrank und/oder bei Freunden
  • Ihr habt zusätzlich noch Angst, dass dann einer oder mehrere der Sticks verloren gehen bzw. ihr den Zugriff verliert?
    • Dann nutzt ihr das sogennante Shamir's Secret Sharing (z.B. unterstützt von freien tools wie 7zip) um dafür zu sorgen, dass man lediglich n der m usb-sticks braucht, um Zugriff zu erhalten.

 

Mit allen anderen Assets (Cash, Gold, Aktien, Immobilen, Kunstwerken, ...) könnt ihr das vergessen. Da müsst ihr entweder auf andere vertrauen, mit single-point-of-failure, und habt keinen direkten Zugriff - oder ihr habt das Problem der Immobilität, des Transports und/oder Unsicherheit sowie ebenfalls Probleme bei Demenz (z.B. wenn ihr Gold kauft und unterm Bett versteckt oder es vergrabt).

 

Braucht das ein typischer Deutscher aktuell? Höchstens wenn er paranoid ist und bald dement wird. Braucht das ein Russe? Tja, wer weiß. Da wäre ich mir nicht so sicher.

Ich denke die meisten hier im Forum leben eben in ihrer deutschen Bubble. Da fällt es schwer zu verstehen, dass Bitcoin Eigenschaften bietet, die eben so kein anderes Asset bietet.

 

Anstatt das aber einfach mal zu akzeptieren scheinen manche aber unbedingt aus Prinzip dagegen anreden zu müssen.

Und nur als Disclaimer: die obigen Eigenschaftet bedeuten natürlich nicht, dass man unbedingt in Bitcoin investieren muss/soll. Es ist lediglich eine Erklärung, warum einige Schreiber hier voll daneben liegen.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 57 Minuten von Okabe:

Fakt bleibt aber: nichts ist flexibler und besser in Punkto Sicherheit als Bitcoin.

Deshalb liegen so viele Bitcoins auf den Adressen der Börsen und in Fonds? Dort gibt es keinen Unterschied zu anderen Wertpapieren. Ich habe noch nicht gehört, dass einen Börse Aktien gestohlen wurden wohl aber Bitcoins. Das selber verwalten ist vielen zu mühsam und dabei wurden auch schon viele Bitcoins-Keys verloren. Dumm wenn dann der Einbrecher mit der Kneifzange kommt.

Egal wie es mal gedacht war, so wird es nicht mehr genutzt.

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Okabe
· bearbeitet von Okabe
vor 19 Minuten von reko:

Deshalb liegen so viele Bitcoins auf den Adressen der Börsen und in Fonds? Dort gibt es keinen Unterschied zu anderen Wertpapieren.

Im Gegenteil. Das ist viel risikoreicher als Wertpapiere in seinem Broker zu halten.

 

Was du sagst ist ungefähr "Die Bank ist unsicher, weil ich mir das Passwort in die Hülle meines Handys packe und das Handy ungeschützt ist ohne Passwort o.ä. sodass es jeder verwenden kann, der es findet". Deine Aussage ist also "die Leute nutzen Bitcoin oft auf eine unsichere Weise". Aber darum ging es auch nicht und ich denke das ist dir auch klar. Wenn nicht klar, dann tut's mir Leid, aber irgendwann ist auch mal Schluss mit erklären.

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blueprint
vor 1 Stunde von Okabe:

 

 

Anstatt das aber einfach mal zu akzeptieren scheinen manche aber unbedingt aus Prinzip dagegen anreden zu müssen.

 

Nee, mir ist das alles völlig egal.

Ich glaube an die langfristige Wertsteigerung des Bitcoin, hab keine Lust auf Stress mit einer eigenen Verwaltung und mache das einfach entspannt über ETNs.

 

Alles andere ist für die meisten völlig sinnlos und unnötig risikobehaftet.

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Okabe
vor 26 Minuten von blueprint:

Nee, mir ist das alles völlig egal.

Dich meinte ich auch nicht :))

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Wishmueller
vor 2 Stunden von Okabe:

Ist ja nett, was ihr euch für Szenarien ausdenkt. Fakt bleibt aber: nichts ist flexibler und besser in Punkto Sicherheit als Bitcoin. (...)

 

Anstatt das aber einfach mal zu akzeptieren scheinen manche aber unbedingt aus Prinzip dagegen anreden zu müssen.

 

Also ich glaube ja, dass allein schon so eine "missionarische Überzeugung" tendenziell eher gegen als für so ein Asset sprechen..... ;)

 

Ich wäre da deutlich ergebnisoffener und würde sagen: Der Markt regelt das. Auch bei Bitcoin..... :)

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Chips
vor 1 Stunde von Okabe:

Im Gegenteil. Das ist viel risikoreicher als Wertpapiere in seinem Broker zu halten.

 

Was du sagst ist ungefähr "Die Bank ist unsicher, weil ich mir das Passwort in die Hülle meines Handys packe und das Handy ungeschützt ist ohne Passwort o.ä. sodass es jeder verwenden kann, der es findet". Deine Aussage ist also "die Leute nutzen Bitcoin oft auf eine unsichere Weise". Aber darum ging es auch nicht und ich denke das ist dir auch klar. Wenn nicht klar, dann tut's mir Leid, aber irgendwann ist auch mal Schluss mit erklären.

Also es gibt aber nicht nur das Szenario mit den Einbrechern, sondern wie du schon schreibst, mit dem Vergessen oder Fehler. Ich hatte längere Zeit (für mich) größere Summen auf einem Ledger und es ist einfach nicht so trivial. Ich hatte das 24-Passphrase versteckt, in einem feuerfesten Beutel. Meine Frau hat es auch versteckt, aber im gleichen Haus. Genaugenommen im Karton ihrer Chanel-Parfüms. Ich hatte auch immer Schiss, dass sie den versehentlkch wegwirft und nach anderen Stellen nachgedacht. Oder dass ich noch eins meinem Dad gibt, aber dann verkackt der was? An das Szenario, dass Einbrecher kommen, hatte ich auch gedacht. Natürlich könnten sie mich auch erpressen, dass ich meine Aktien verkaufe, aber dann überweis ich das Geld irgendwo hin, aber als Einbrecher wären mit Bitcoin schon viel lieber. Rein in einen Swapper und weg ist es. 

Also ich schlaf mit einem Bitcoin-Zertifikat jedenfalls viel ruhiger. Aber va., weil es nur noch etwa ein Monatsgehalt ist...

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BWL0815
· bearbeitet von BWL0815
3 hours ago, Okabe said:

Ist ja nett, was ihr euch für Szenarien ausdenkt. Fakt bleibt aber: nichts ist flexibler und besser in Punkto Sicherheit als Bitcoin.

 

  • Ihr habt Angst, dass ihr euer Passwort bzw. seed phrase wegen einer Erkrankung vergesst?
    • Dann hinterlegt ihr zusätzlich einen usb-stick im Bankschließfach oder beim Anwalt eures Vertrauens.
  • Ihr habt zusätzlich noch Angst, dass euch jemand eine Zange an den Finger hält?
    • Dann hinterlegt ihr NUR einen usb-stick im Bankschließfach oder beim Anwalt eures Vertrauens.
  • Ihr habt zusätzlich noch Angst, dass eure Bank oder euer Anwalt (oder der Staat, etc.) möglicherweise nicht vertrauenswürdig sind?
    • Dann hinterlegt ihr nur jeweils einen Teil der seed phrase auf je einem usb-stick, sodass nur mit beiden usb-sticks der Zugriff möglich ist.
  • Ihr habt zusätzlich noch Angst, dass eure Bank und euer Anwalt (und der Staat, etc.) nicht nur nicht vertrauenswürdig sind, sondern auch noch miteinander konspirieren?
    • Dann teilt ihr die seed phrase noch weiter auf und behaltet einen Teil bei euch im Schrank und/oder bei Freunden
  • Ihr habt zusätzlich noch Angst, dass dann einer oder mehrere der Sticks verloren gehen bzw. ihr den Zugriff verliert?
    • Dann nutzt ihr das sogennante Shamir's Secret Sharing (z.B. unterstützt von freien tools wie 7zip) um dafür zu sorgen, dass man lediglich n der m usb-sticks braucht, um Zugriff zu erhalten.

 

Mit allen anderen Assets (Cash, Gold, Aktien, Immobilen, Kunstwerken, ...) könnt ihr das vergessen. Da müsst ihr entweder auf andere vertrauen, mit single-point-of-failure, und habt keinen direkten Zugriff - oder ihr habt das Problem der Immobilität, des Transports und/oder Unsicherheit sowie ebenfalls Probleme bei Demenz (z.B. wenn ihr Gold kauft und unterm Bett versteckt oder es vergrabt).

 

Braucht das ein typischer Deutscher aktuell? Höchstens wenn er paranoid ist und bald dement wird. Braucht das ein Russe? Tja, wer weiß. Da wäre ich mir nicht so sicher.

Ich denke die meisten hier im Forum leben eben in ihrer deutschen Bubble. Da fällt es schwer zu verstehen, dass Bitcoin Eigenschaften bietet, die eben so kein anderes Asset bietet.

 

Anstatt das aber einfach mal zu akzeptieren scheinen manche aber unbedingt aus Prinzip dagegen anreden zu müssen.

Und nur als Disclaimer: die obigen Eigenschaftet bedeuten natürlich nicht, dass man unbedingt in Bitcoin investieren muss/soll. Es ist lediglich eine Erklärung, warum einige Schreiber hier voll daneben liegen.

 

Wie käme ein Russe an seine Bitcoin, wenn Putin (oder ein etwaiger, noch schlimmerer Nachfolger) das Internet abschaltet und niemand mehr ausreisen dürfte? Ein Russe hätte genau so gut Gold in einem Schweizer Bankschließfach hinterlegen können, solange er ausreisen kann, wäre alles fein. Bitcoin ist von Strom und freiem Internet abhängig, beides ist global nicht selbstverständlich, Gold würde auch in einer völlig analogen Welt noch funktionieren.

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Okabe
vor 10 Minuten von BWL0815:

Wie käme ein Russe an seine Bitcoin, wenn Putin (oder ein etwaiger, noch schlimmerer Nachfolger) das Internet abschaltet und niemand mehr ausreisen dürfte?

Ich nehme deine Frage mal ernst und beantworte sie. Erstmal ist das Szenario nicht wohldefiniert. Z.B. sagst du Putin schaltet das Internet ab, aber was genau bedeutet das? Kann man noch mit anderen Ländern telefonieren oder Briefe schicken? Denn falls ja, dann kann man so über Umwege seine Bitcoin verkaufen. Weiterhin wäre die Frage, ob das Internet wirklich abgeschaltet oder nur abgeschottet wird. Wenn Letzteres, dann kann ich immer noch innerhalb Russlands Transaktionen ausführen. Wenn Ersteres, gibt es dann gar keine digitale Kommunikation mehr?

 

Aber natürlich ist es so, dass wenn dich jemand in's Gefängnis wirft dir deine Bitcoins (oder jedwede anderen Assets) nichts helfen. Wobei doch: immerhin könntest du sie möglicherweise an deine Erben/Engsten vermachen, ohne dass jemand etwas dagegen tun kann. Allerdings, sobald man so sehr im Fokus ist, muss man natürlich mit Folter rechnen. Dagegen hilft am Ende wenig.

 

Es kommt also ganz auf's Szenario an, aber prinzipiell steht Bitcoin was Sicherheit/Flexibilität angeht mehr oder weniger immer an der Spitze. Nur ist selbst die Spitze eben manchmal hoffnungslos verloren.

 

Zitat

Ein Russe hätte genau so gut Gold in einem Schweizer Bankschließfach hinterlegen können, solange er ausreisen kann, wäre alles fein. Bitcoin ist von Strom und freiem Internet abhängig, beides ist global nicht selbstverständlich, Gold würde auch in einer völlig analogen Welt noch funktionieren.

Mag sein, aber das hätte mehrere Nachteile, die er bei Bitcoin nicht hätte:

  • Die Schweizer Bank könnte sein Gold beschlagnahmen (und die kürzlichen Ereignissen zeigen, dass das gar nicht so unwahrscheinlich ist)
  • Die Schweizer Bank könnte ausgeraubt / bestohlen werden, ggf. auch nur genau dieses Schließfach
  • Ohne in die Schweiz zu reisen hat er keinen Zugriff und weiß nicht einmal, ob er überhaupt noch im Besitz ist
  • Beweis des Besitzes nicht möglich
  • Abstreiten des Besitzes möglicherweise schwierig (wenn z.B. schweizer Behörden nachfragen)
  • Schneller Transfer nicht möglich
  • Sicherer Transfer ggf. nur schwer möglich
  • Ohne Strom kein Zugriff
  • Schlüssel/Zugang muss physikalisch sicher aufbewahrt werden und kann nicht mehrfach verwahrt werden (weil nicht kopierbar)

Bitcoin braucht übrigens kein freies Internet, es braucht für Käufer und Verkäufer lediglich eine Verbindung zu einem einzigen (auch unterschiedlichen) Teilnehmer, der wiederum direkt oder indirekt genügend Verbindungen zu anderen Teilnehmern hat. Aber ja, eine Bank funktioniert ganz ohne Verbindung.

 

Von daher: Bitcoin schneidet unter den Aspekten der Sicherheit und Flexibilität deutlich besser ab. Gar kein Vergleich. Die Nachteile sind hingegen bei anderen Aspekten (z.B. Volatilität, Zukunftssicherheit, ...)

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t.klebi
vor 46 Minuten von Okabe:

Mag sein, aber das hätte mehrere Nachteile, die er bei Bitcoin nicht hätte:

  • ....
  • Ohne Strom kein Zugriff
  • ...

???
Man hat ohne Strom aufs Schweizer Bankschließfach keinen Zugriff, auf die Bitcoin hingegen schon?
Ich Laie hätte ja erwartet, dass eine Zugriff auf Bitcoins ohne Strom nicht funktioniert. 

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Okabe
· bearbeitet von Okabe
vor 12 Minuten von t.klebi:

???
Man hat ohne Strom aufs Schweizer Bankschließfach keinen Zugriff, auf die Bitcoin hingegen schon?
Ich Laie hätte ja erwartet, dass eine Zugriff auf Bitcoins ohne Strom nicht funktioniert. 

Gut, "ohne Strom" ist erstmal etwas mehrdeutig. Ich gehe jetzt mal vom klassischen lokalen oder etwas größeren Brownout oder Blackout aus.

 

Bitcoin Transaktionen kann man problemlos vom Handy oder Laptop machen -> powerbank mit einer Handkurbel oder Solarzelle reicht. Internet braucht man in der Praxis, aber Internet/Mobilfunk ist eher eines der Dinge, die schnell wieder funktionieren oder dank Generatoren gar nicht ausfallen bzw. in einem Notmodus laufen.

 

Bei einer Bank würde ich stark vermuten, dass 1.) die Sicherheitssysteme bei einem Stromausfall und/oder Netzausfall die meisten Zugriffe einschränken sodass 2.) Schließfächer vermutlich nicht oder nur schwer zugänglich sind - nicht unbedingt physisch, aber es wird einfach nicht erlaubt. Kartenleser werden jedenfalls nicht funktionieren. Bei einem Brownout kann es sogar sein, dass es lange dauert, bis man wieder Zugriff hat. Als erstes werden Banken sich darauf konzentrieren, Online Überweisungen/Lastschriften/Kartenzahlung wiederherzustellen, sonst crasht das System. Alles andere ist sekundär. Ich glaube nicht, dass Bankfilialen mit Schließfächern USV/Notstrom oder gar längerfristige Generatoren haben. Lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen, vielleicht sind die Schweizer da ja voraus?

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BWL0815
· bearbeitet von BWL0815

Man kann es drehen und wenden wie man will, als Krisenwährung taugt Bitcoin nichts, weil es Strom und freies Internet voraussetzt, das ist in Krisenszenarien nicht garantiert, wo ist der Vorteil ggü. Gold? Außerdem war Bitcoin mal als echtes Zahlungsmittel gedacht, aber niemand bezahlt im Alltag wirklich mit Bitcoin, außer vll. Schwarzmarktgeschäfte, tausende oder gar millionen Transaktionen gleichzeitig gibt das System meine auch technisch nicht her, als echtes Zahlungsmittel wird sich Bitcoin also nie durchsetzen, genauso wenig wie man im normalen Alltag mit Krügerrand bezahlt.

 

Was denkst du wie lange in einem Kriegs- oder Krisengebiet der Strom weg sein kann und wie lange in einer Schweizer Bank? 

 

Wie muss ich mir eine Bitcoin Transaktion über Telefon mit im Zweifel völlig Fremden vorstellen? Was ist mit der Schnittstelle Wallet - Bankkonto, wie kannst du Bitcoin in Landeswährung zurücktauschen wenn das politisch nicht gewollt ist?

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Okabe
· bearbeitet von Okabe
vor 7 Minuten von BWL0815:

Man kann es drehen und wenden wie man will, als Krisenwährung taugt Bitcoin nichts

Dir ist aber klar, dass du als erster den Begriff Krisenwährung in diesem Thema eingebracht hast? Hat irgendjemand anderes hier behauptet, Bitcoin sei eine Krisenwährung?

Bitcoin ist eher ähnlich wie Gold. Das ist auch keine Krisenwährung, trotzdem kann es in einer Krise und vor allem nach der Krise sehr nützlich sein. Die Vorteile gegenüber Gold habe ich ja den letzten paar Beiträgen genannt. Musst du nur ein bisschen rückwärts lesen.

vor 8 Minuten von BWL0815:

Was denkst du wie lange in einem Kriegs- oder Krisengebiet der Strom weg sein kann und wie lange in einer Schweizer Bank? 

Das war ja nicht die Frage. Wenn Russland Kriegs- oder Krisengebiet ohne Strom ist, dann bringt das Gold in der Schweizer Bank ja auch nichts, da kommt man ja dann nicht hin. Das Szenario war: "Wie käme ein Russe an seine Bitcoin, wenn Putin (oder ein etwaiger, noch schlimmerer Nachfolger) das Internet abschaltet und niemand mehr ausreisen dürfte? Ein Russe hätte genau so gut Gold in einem Schweizer Bankschließfach hinterlegen können (...)"

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BWL0815

Gold ist eine Krisenwährung und hat über Jahrtausende seinen Wert behalten oder gesteigert. Als Wertspeicher wird Gold für ewige Zeiten erhalten bleiben, ob man am Ende darauf noch Zugriff hat ist eine andere Frage, Bitcoin kann einfach im Nichts verschwinden, es ist am Ende nicht real.

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koageld-koaspass

Moin,

eigentlich auf der Suche etwas Crypto-Fonds/ETP-mäßigem bei der FFB zu finden, ist mir das folgende Vehikel aufgefallen.
Der Forumssuche nach wurde der noch nie erwähnt … passt leider nicht richtig in irgendeinen Thread…. nen eigenen aufzumachen traue ich mich nicht :rolleyes:

 

Einfondslösung wenn man sich nicht entscheiden kann:P

 

Incrementum Crypto Gold Fund EUR R

LI1100044299  / A2QPXT

 

Sehr teuer 3 %Lfd. Kosten und sehr klein 20,16 (?)Mio. € Fondsgröße,
aber nach dem Rückgang insbesondere bei Crypto, vielleicht einen Zock wert...?

 

Je 1/3 Gold Silber und Krypto… sind eine Art Zielvorgabe

Laut letztem Halbjahresbericht

~50% Aktien (23% CAN, 21% USA, also fast alles NA, davon größte Position 7% Microstrategy)

~35% Zertifikate

~10% Cash

~4% "physisches" Silber (IE00B4NCWG09)

 

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