t.klebi vor 18 Stunden vor 57 Minuten von Okabe: Ich glaube nicht, dass Bankfilialen mit Schließfächern USV/Notstrom oder gar längerfristige Generatoren haben. Du glaubst das nicht bei einer Bankfiliale (die es im Zweifel wirklich haben, auch wenn der Grund sicher nicht der Schließfachzugriff für einen einzelnen Kunden ist), aber dafür glaubst du, dass an jedem der 73.000 Mobilfunkmasten in Deutschland bzw. 20.000 Mobilfunkmasten in der Schweiz jeweils eine eigene Notstromversorgung hingestellt wird? vor 17 Minuten von Okabe: Bitcoin .... kann es in einer Krise und vor allem nach der Krise sehr nützlich sein. Nach einer Krise ist ja wieder der Normalzustand hergestellt. Wofür ist gerade dann eine stark volatiler Vermögensgegenstand besonders nützlich? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Okabe vor 18 Stunden · bearbeitet vor 18 Stunden von Okabe vor 7 Minuten von t.klebi: Du glaubst das nicht bei einer Bankfiliale (die es im Zweifel wirklich haben, auch wenn der Grund sicher nicht der Schließfachzugriff für einen einzelnen Kunden ist), aber dafür glaubst du, dass an jedem der 73.000 Mobilfunkmasten in Deutschland bzw. 20.000 Mobilfunkmasten in der Schweiz jeweils eine eigene Notstromversorgung hingestellt wird? https://www.inside-digital.de/news/stromausfall-in-deutschland-so-lange-funktionieren-die-handynetze-von-telekom-vodafone-co-noch sagt: "Laut Telekommunikationsgesetz (TKG) sind Netzbetreiber verpflichtet, eine Grundversorgung – insbesondere mit Sprachdiensten – auch in Krisensituationen aufrechtzuerhalten. Die Realität zeigt jedoch: Das ist nur sehr begrenzt möglich." und weiter: "Sprich: Ohne Strom kein Netz – zumindest langfristig. Die Telekom hat jedoch zentrale Knotenpunkte im IP-Backbone, über die auch der Mobilfunk abgeführt wird, mit Batteriepuffern und ortsfesten Netzersatzanlagen ausgestattet. „Dezentrale Betriebsstellen werden temporär über Batteriepuffer abgesichert und müssen bei längeren regionalen Stromausfällen über mobile Netzersatzanlagen versorgt werden.“ Über den Zeitraum machte die Telekom keine Angaben." und: "Knackpunkt dürften aber ohnehin die Sendemasten sein. „Unsere Antennenstandorte sind in der Regel zur kurzzeitigen Überbrückung von Stromausfällen mit Batterien ausgestattet. Kurzzeitige und lokal begrenzte Stromausfälle können so bei einigen Anlagen durch interne Speicher kompensiert werden.“ Längere lokale Ausfälle ersetzt die Telekom durch eigene mobile Netzanlagen. Dabei geht es jedoch um Ersatztechnik, die beispielsweise bei Hochwasser oder Feuer zum Einsatz kommt." Also: kann man sich drauf verlassen Internet zu haben, vor allem dauerhaft und stabil? Würde ich nicht. Aber WENN man etwas hat, dann sicherlich eher Mobilfunk/Internet - wenn auch langsam - als Zugriff auf Bankschließfächer. Ich bezweifel, dass Letztere (im Gegensatz zum Online-Zahlungsverkehr) ebenfalls als kritische Infrastruktur gelten. Oder hast du da eine Quelle die das Gegenteil belegt? Im Übrigen kann man sich selbst dagegen (und auch gegen Zensur im Putin-Horror-Szenario) zum Großteil mittels Starlink schützen. Dann bräuchte man auch noch das Pech, dass die Starlink Satelliten versagen oder die eigene Anlage kaputt geht. Das braucht zwar etwas mehr Strom, aber ist mit PV und Notstrom selbst für den Normalo hinzukriegen, wenn auch etwas teurer. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi vor 18 Stunden vor 10 Minuten von Okabe: Oder hast du da eine Quelle die das Gegenteil belegt? Ausschließlich ein gewisses technisches Verständnis und gesunden Menschenverstand. Deine Quelle bestätigt meine Überlegungen ja bereits. DSL u. Glasfaser fallen bei großflächigem Stromausfall sowieso raus, weil beim Empfänger und bei den ganzen Verteilern ohne Strom nichts mehr geht. Und bei den Mobilfunkmasten aus deinem Link "Kurzzeitige und lokal begrenzte Stromausfälle können so bei einigen Anlagen durch interne Speicher kompensiert werden. Längere lokale Ausfälle ersetzt die Telekom durch eigene mobile Netzanlagen." Ich habe mal die wichtigsten Passagen markiert. Solche mobilen Anlagen kommen z.B. auch bei lokalen und im lang vorher geplanten Großereignissen zum Einsatz. Ansonsten würde das würde das Mobilfunknetz bei einem großen Fußballspiel oder großen Konzert vollkommen überlastet werden. Aber damit kann man keine großflächigen Stromausfälle kompensieren. Schlicht weil dafür gar nicht genügend Ressourcen vorhanden wären. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BWL0815 vor 18 Stunden @Okabe, du begreifst schlicht nicht, worauf ich hinauswill, ist mir ehrlich gesagt auch egal, darf man fragen wie alt du bist? In der Tendenz wird der freie Internetzugriff immer mehr eingeschränkt. Gold funktioniert offline, notfalls liegt es halt irgendwo 20 Jahre, aber das ist der Punkt (wenn es um Werterhalt geht) den du nicht zu begreifen scheinst. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Okabe vor 18 Stunden vor 7 Minuten von t.klebi: Ausschließlich ein gewisses technisches Verständnis und gesunden Menschenverstand. Deine Quelle bestätigt meine Überlegungen ja bereits. Hm naja, dann interpretieren wir die Aussagen aus dem Artikel wohl wirklich einfach anders. Da kommen wir wohl nicht auf einen grünen Zweig. :-) Ich denke ich habe alles gesagt, was es zu sagen gibt zu diesem Aspekt von Bitcoin. Hoffe es war für die Mitleser interessant. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
bmi vor 17 Stunden vor 1 Stunde von BWL0815: Außerdem war Bitcoin mal als echtes Zahlungsmittel gedacht, aber niemand bezahlt im Alltag wirklich mit Bitcoin, außer vll. Schwarzmarktgeschäfte, tausende oder gar millionen Transaktionen gleichzeitig gibt das System meine auch technisch nicht her, als echtes Zahlungsmittel wird sich Bitcoin also nie durchsetzen, genauso wenig wie man im normalen Alltag mit Krügerrand bezahlt. Hat man während des Goldstandards mit Gold bezahlt? ;-) Siehe Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BWL0815 vor 17 Stunden Wenn wir das selbe meinen, konnte man zu dieser Zeit in den USA in den Banken Dollar gegen Gold tauschen und umgekehrt, ich würde mal behaupten, dass die meisten Menschen Gold als Zahlungsmittel bei "privatem" Geschäften und mittleren Summen akzeptieren würden, ich würde einen Gebrauchtwagen gegen Krügerrand verkaufen, solange die Echtheit der Münzen sichergestellt ist. https://www.welt.de/geschichte/article240530011/Waehrungskrise-1971-So-kippte-der-Goldstandard-und-fuehrte-zur-Nixon-Geldklemme.html 1946 hättest du Gold sicher auch gegen einen Laib Brot oder eine Schweinehälfte tauschen können, je nach Stückelung. Gold und Aktien sind reale Wertgegenstände, Bitcoin ist eine rein virtuelle Fiktion. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko vor 17 Stunden · bearbeitet vor 16 Stunden von reko vor 49 Minuten von bmi: Hat man während des Goldstandards mit Gold bezahlt? ;-) ja - Mark_(1871) .. Es wurden goldene Kurantmünzen zu 5, 10 und 20 Mark geprägt. Diese Münzen wurden nicht ungültig, es wurde nur keine neuen Goldmünzen mehr ausgegeben. goldmuenzen/deutsches-kaiserreich Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Okabe vor 16 Stunden vor 25 Minuten von BWL0815: ich würde einen Gebrauchtwagen gegen Krügerrand verkaufen, solange die Echtheit der Münzen sichergestellt ist. Ich nicht. Nachher ist es ein Trick und ich werde nach dem Verkauf überfallen und um mein Gold erleichtert. Oder es ist doch falsches Gold. Bitcoin hingegen.. ich kann innerhalb von Sekunden bis Minuten sehen, dass der andere die Bitcoin auf meine Wallet gesendet hat - dafür muss ich nichtmal ein Gerät mit Zugang zu meiner Wallet haben, ich muss nur die öffentliche Blockchain abfragen. Viel sicherer und kein Fälschungsrisiko. Spricht wieder für Bitcoin. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BWL0815 vor 16 Stunden · bearbeitet vor 15 Stunden von BWL0815 Nochmal die Frage, wie alt bist du? Wo wäre der Unterschied zu Bargeld, und warum sollte jemand mit derlei krimineller Energie dich nicht einfach erpressen ihm hinterher deine komplette Wallet zu überlassen? Wo ist der Unterschied im Gefahrenpotential? Ob mir einer nun Goldmünzen, Bargeld abnimmt oder mich zwingt ihm meine Wallet zu überlassen, mit einem Messer am Sack würdest du auch keine großen Reden mehr schwingen. PS: Aus Interesse und Gier hab ich nun doch etwas Spielgeld hier investiert: https://www.finanzen.net/etc/wisdomtree-physical-bitcoin-gb00bjydh287 Inspiriert von diesem Beitrag: On 2/5/2026 at 6:54 PM, Lazaros said: Erstkauf heute Bitcoin in Form von WisdomTree Physical Bitcoin Index-Zertifikat WKN A3GKGK zu 13,6€. Dazu meine Frage: Passt das gewählte Produkt oder gibt es Einwände? (Nach wie vor halte ich nichts von Kryptos, was mich aber nicht hindern soll damit Geld zu verdienen oder es zumindest zu versuchen) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
mäx vor 15 Stunden vor 28 Minuten von BWL0815: Aus Interesse und Gier hab ich nun doch etwas Spielgeld hier investiert: https://www.finanzen.net/etc/wisdomtree-physical-bitcoin-gb00bjydh287 darf ich fragen weshalb als ETN und nicht über Krypto-Börsen wie Bitpanda, Bitvavo usw.? Beschäftige mich seit geraumer Zeit auch mit Bitcoin & Co., suche Vor- und Nachteile, Verstehen usw. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BWL0815 vor 15 Stunden 2 minutes ago, mäx said: darf ich fragen weshalb als ETN und nicht über Krypto-Börsen wie Bitpanda, Bitvavo usw.? Beschäftige mich seit geraumer Zeit auch mit Bitcoin & Co., suche Vor- und Nachteile, Verstehen usw. Das eine kann ich bei der Sparkasse handeln, alles andere ist für mich Teufelswerk. 50/50 Ernst/Spaß. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Okabe vor 15 Stunden vor 48 Minuten von BWL0815: Nochmal die Frage, wie alt bist du? Ich werde diese Frage jetzt ein letztes mal ignorieren und es beim nächsten mal dem Mod melden. Ein respektvolles Miteinander sieht anders aus. Zitat Wo wäre der Unterschied zu Bargeld, und warum sollte jemand mit derlei krimineller Energie dich nicht einfach erpressen ihm hinterher deine komplette Wallet zu überlassen? Wo ist der Unterschied im Gefahrenpotential? Ob mir einer nun Goldmünzen, Bargeld abnimmt oder mich zwingt ihm meine Wallet zu überlassen Mich zu erpressen ist viel schwieriger als mir taschendieb-mäßig meinen Geldbeutel zu klauen (egal ob Gold oder Bargeld). Selbst ohne "Trick" kann derjenige mich körperlich überwältigen/schubsen und mit Geld und Auto wegfahren. Es muss nichtmal der Käufer sein, viel wahrscheinlicher ist es dessen verruchter Bekannter, der davon Wind bekommen hat und mir kurzen nach dem Verkauf auflauert. Vielleicht folgt der mir auch auf halbem Weg nachhause, um mir von hinten eine über zu hauen und dann schnell mit dem Geldbeutel wegzurennen. Wenn ich dann Cash oder Gold drin hatte - Pech gehabt. Die Wallet kann der mir nicht abnehmen, hab ich ja nicht dabei. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko vor 14 Stunden · bearbeitet vor 14 Stunden von reko vor 2 Stunden von Okabe: . ich kann innerhalb von Sekunden bis Minuten sehen Wer sich mit Bitcoin auskennt kanne es bei Bitcoin und wer sich mit Gold auskennt kann es mit Gold. In beiden Fällen braucht man dazu Hilfsmittel (Waage+Magnet vs PC+Netz). gold.de/echtheit-gold-pruefen (Wolfram, Osmium, Platin und Iridium sind paramagnetisch, Gold ist diamagnetisch, andere Metalle erkennt man am Gewicht) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
bmi vor 13 Stunden vor 3 Stunden von reko: ja - Mark_(1871) .. Es wurden goldene Kurantmünzen zu 5, 10 und 20 Mark geprägt. Diese Münzen wurden nicht ungültig, es wurde nur keine neuen Goldmünzen mehr ausgegeben. goldmuenzen/deutsches-kaiserreich Ok, der Punkt geht an dich. Den Zeitraum und die Nutzung kann man bei der Betrachtung jedoch vernachlässigen, da im Alltag dennoch Banknoten und Kupfer-, Nickel-, ... -Münzen stark dominierten. Goldmünzen wurden wenn dann für größere Beträge genutzt. Keine Alltagswährung. Man hat schnell erkannt, dass Papiergeld viel billiger, leichter und einfacher zu steuern ist. Bitcoin kann man mit Fedwire vergleichen, also eine Art Backbone und weniger eine Alltagswährung. Bitcoin ^= Geld => muss Transparent sein (don't trust, verify) Lightning o.ä. ^= schnelle, günstige, durch Bitcoin gedeckte Währung (die nur sehr schwer deanonymisiert werden kann) Habe dazu an vielen anderen Stellen bereits ausführlicher dazu geschrieben, bspw: Zitat Ich habe da schon öfter ein für mich naheliegendes Szenario beschrieben, hier in Kurzform: Es gibt irgendwann viele verschiedene Dienstleister (wegen mir "Banken") die große Lightning-Nodes mit unterschiedlicher Liquidität für unterschiedliche Zwecke bereitstellen. Beispielsweise gibt es eine Lightning-Node, die Channels nur alle 30 Tage schließt und sich somit die Onchain-Transaktion auf viele Milliarden Einzeltransaktionen aufteilt. Damit bezahle ich kleinere Einkäufe mit geringem Volumen, wegen mir den klassischen Kaffee. Dann gibt es Lightning-Nodes, die die Channels jeden Tag schließen und möglicherweise nur wenige Tausend Transaktionen pro Tag haben. Die (rein fiktiven) $500 Transaktionskosten wären für mich bei einem Haus- oder Autoverkauf im 6-stelligen Bereich angemessen, denn ich profitiere von der Sicherheit des Bitcoin-Netzwerkes. Ich als Verkäufer wähle also immer abhängig vom Produkt die entsprechenden Channels. Wähle ich den falschen (zu teuren Channel) für mein Produkt, ist der Käufer nicht bereit die Transaktionskosten zu bezahlen. Somit wird sich das über die Zeit abhängig vom Produkt und Klientel von alleine austarieren. https://www.wertpapier-forum.de/topic/63701-glaubensfrage-haben-kryptowährungen-einen-inneren-wert/?do=findComment&comment=1523156 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag