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scalper2022

Horrogeschichte bei FxFlat - hat jemand eine ähnliche Erfahrung?

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scalper2022

Hallo Zusammen,

Schon mal vorab sorry für mein Deutsch...

 

Ich habe bereits in futures.io / Deutch Subforum und stelle meine Geschichte hier, falls eine(r) von euch schon was ähnliches erlebt hat:

 


Ich habe 2 Trading-Kontos: das erste bei einem US-Broker (IB) und das zweite beim FxFlat hier in Deutschland (FxFlat als private Person).

Ich habe ~12.000 E. in das FxFlat Konto eingezahlt.

Böse Überraschung: 80% des Betrags ist in Commissions + Kapitalertrag KESt weggespült...

 

Bei jedem Trade sehe ich Zeile mit Abzug für *22* KeSt und *23* Soli 

 

Beispiel:

Gewinn von +57 Euros

sehe ich -13.81 Euros für 22* KeSt

und -0.75 Euros für 23* Soli

 


Wie sieht es aus, wenn ich mit meinem IT-GmbH Konto trade? Lohnt sich noch in Deutschland Futures Micros/Minis zu scalpen?

Erwartet mich noch solche Überraschung mit dem U.S. Broker?

Hat ein von euch was ähnliches erlebt?

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alsuna
vor 13 Minuten von scalper2022:

Gewinn von +57 Euros

sehe ich -13.81 Euros für 22* KeSt

und -0.75 Euros für 23* Soli

Was daran ist jetzt überraschend oder eine "Horrorgeschichte"?

In Deutschland steuerpflichtige Personen zahlen auf ihr Einkommen Steuern. Dazu gehören auch Kapitalerträge.

Banken und Broker in Deutschland sind verpflichtet, diese direkt abzuführen. Broker im Ausland machen das nicht, dafür hat man erheblichen Aufwand mit der korrekten Steuererklärung und wird dann ggf noch verpflichtet, Vorauszahlungen ans Finanzamt zu leisten.

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stagflation

@scalper2022: in welchem Land bist Du denn steuerpflichtig? In Deutschland? Oder in einem anderen Land?

 

Hinweis: US-Personen sind möglicherweise auch (zusätzlich) in den USA steuerpflichtig.

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scalper2022

Hi Stagflation,

 

Bin (leider) in Deutschland steuerpflichtig :rolleyes:

Auch noch dazu: habe die Commissions vergessen: 1.80 bei jedem Trade.

 

Ich sehe in vielen Diskussionen über eine Änderung bzgl. KeSt seit Ende 2020/Anfang 2021.

Frage: was hatte sich genau geändert?

 

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ml20
vor einer Stunde von scalper2022:

Erwartet mich noch solche Überraschung mit dem U.S. Broker?

Wenn du die Gewinne dort nicht versteuerst, erwarten dich ggf. noch größere Überraschungen.

 

Ich würde dir daher dringend empfehlen dich über die Versteuerung der dortigen Gewinne zu informieren.

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Es ist wie @alsuna geschrieben hat: wenn Du in Deutschland steuerpflichtig bist, ziehen deutsche Broker von Erträgen automatisch ca. 26% Steuern ab.

 

Allerdings nur von den Gewinnen. Wenn Du Verluste machst, werden sie gegengerechnet.

 

Wenn der Broker also Steuern abzieht, heißt das, dass Du Gewinne machst. Von daher kann Dein Vermögen nicht kleiner werden, sondern es müsste größer werden.

 

Ein anderer Fall sind natürlich Gebühren. Die verkleinern das Vermögen schon. Hier sollte man schauen, die Kosten möglichst klein zu halten.

 

Du kannst natürlich zu einem ausländischen Broker gehen, der von Gewinnen keine deutschen Steuern abzieht. Aber dann musst Du Deine Gewinne in der Einkommensteuererklärung angeben - und Du musst die Steuern dann nachzahlen. Das bringt also auch nichts. Abgesehen davon ist es schwierig, eine korrekte Steuererklärung von Kapitalerträgen zu erstellen und abzugeben. Vermutlich brauchst Du dafür einen Steuerberater, der auch Geld kostet. Ich würde deshalb empfehlen, bei einem deutschen Broker zu bleiben, un den Broker das Thema "Steuern" für Dich erledigen zu lassen. Dann gibt es später auch keinen Ärger mit dem Finanzamt.

 

Du kannst natürlich eine GmbH gründen und über diese traden. Dann musst Du aber eine Steuererklärung für die GmbH erstellen und abgeben. Vermutlich brauchst Du dafür einen Steuerberater. Außerdem musst Du Gewinne, die Du der GmbH entnimmst, versteuern. Wenn ich richtig informiert bin, sogar mit Deinem persönlichen Steuersatz, der durchaus höher sein kann als die 26% Steuern auf Kapitalerträge.

 

Lange Rede kurzer Sinn: Steuern zahlt man nur auf Gewinne. Konzentriere Dich darauf, überhaupt Gewinne zu erwirtschaften und darauf, Deine Gewinne zu erhöhen. Wenn Du Gewinne machst, sind die paar Steuern zwar ärgerlich, aber nicht wirklich schlimm. Wirklich schlimm ist Geld, dass Du an der Börse verlierst. Sieh zu, dass das nicht passiert.

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ZehWeh

Ich warte noch auf die "Horrorgeschichte" :dumb:

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Belgien
· bearbeitet von Belgien
vor einer Stunde von stagflation:

Es ist wie @alsuna geschrieben hat: wenn Du in Deutschland steuerpflichtig bist, ziehen deutsche Broker von Erträgen automatisch ca. 26% Steuern ab.

 

Allerdings nur von den Gewinnen. Wenn Du Verluste machst, werden sie gegengerechnet.

 

Wenn der Broker also Steuern abzieht, heißt das, dass Du Gewinne machst. Von daher kann Dein Vermögen nicht kleiner werden, sondern es müsste größer werden.

 

Ein anderer Fall sind natürlich Gebühren. Die verkleinern das Vermögen schon. Hier sollte man schauen, die Kosten möglichst klein zu halten.

 

Du kannst natürlich zu einem ausländischen Broker gehen, der von Gewinnen keine deutschen Steuern abzieht. Aber dann musst Du Deine Gewinne in der Einkommensteuererklärung angeben - und Du musst die Steuern dann nachzahlen. Das bringt also auch nichts. Abgesehen davon ist es schwierig, eine korrekte Steuererklärung von Kapitalerträgen zu erstellen und abzugeben. Vermutlich brauchst Du dafür einen Steuerberater, der auch Geld kostet. Ich würde deshalb empfehlen, bei einem deutschen Broker zu bleiben, un den Broker das Thema "Steuern" für Dich erledigen zu lassen. Dann gibt es später auch keinen Ärger mit dem Finanzamt.

 

Lange Rede kurzer Sinn: Steuern zahlt man nur auf Gewinne. Konzentriere Dich darauf, überhaupt Gewinne zu erwirtschaften und darauf, Deine Gewinne zu erhöhen. Wenn Du Gewinne machst, sind die paar Steuern zwar ärgerlich, aber nicht wirklich schlimm. Wirklich schlimm ist Geld, dass Du an der Börse verlierst. Sieh zu, dass das nicht passiert.


Deine Ausführungen passen vermutlich nicht auf die geschilderte Situation unseres „Scalpers“, zumindest dann nicht, wenn der Nickname  Programm ist (wozu die Wahl des Brokers FxFlat passt). Wenn unser „Scalper“ Termingeschäfte tätigt, werden seine Gewinne besteuert, aber seine Verluste nicht sofort gegengerechnet, sondern er muss damit in die ESt-Veranlagung, um eine Rückerstattung bezahlter Steuern, gedeckelt auf 5000€ KESt plus Soli, zu erwirken und aufgrund der Deckelung nicht gegenrechnete Verluste ins Folgejahr vorzutragen.

 

vor 9 Minuten von ZehWeh:

Ich warte noch auf die "Horrorgeschichte" :dumb:

Steuern sind für viele ein Horror ;-)

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor 19 Minuten von Belgien:

Deine Ausführungen passen vermutlich nicht auf die geschilderte Situation unseres „Scalpers“

 

Soll ich jetzt auch noch raten, welche Art von Geschäften der Themeneröffner macht? :'(

 

Aber klar: wenn es um Futures geht, passt meine Antwort tatsächlich nicht - also bitte ignorieren!

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Holgerli

Was sind "22*"? Prozent sind es wohl nicht.

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Totti3004
vor 5 Minuten von Holgerli:

Was sind "22*"? Prozent sind es wohl nicht.

Ich vermute, es handelt sich lediglich um die Nummerierung der Zeile und das * verweist auf eine Fußnote. 

vor 3 Stunden von scalper2022:

Wie sieht es aus, wenn ich mit meinem IT-GmbH Konto trade?

Du hast eine eigene GmbH und es überrascht dich, dass du auf Kapitalerträge steuern zahlst und diese automatisch von Bank/Broker erhoben und abgeführt werden? Das überrascht mich nun wiederum. 

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Bast
vor 1 Stunde von Totti3004:
vor 4 Stunden von scalper2022:

Wie sieht es aus, wenn ich mit meinem IT-GmbH Konto trade?

Du hast eine eigene GmbH und es überrascht dich, dass du auf Kapitalerträge steuern zahlst und diese automatisch von Bank/Broker erhoben und abgeführt werden? Das überrascht mich nun wiederum. 

Was meinst Du, wie überrascht @scalper2022 sein wird, wenn er feststellt, dass bei IB auch Steuern anfallen?

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oktavian
vor 21 Stunden von scalper2022:

Böse Überraschung: 80% des Betrags ist in Commissions + Kapitalertrag KESt weggespült...

 

Bei jedem Trade sehe ich Zeile mit Abzug für *22* KeSt und *23* Soli 

 

Beispiel:

Gewinn von +57 Euros

sehe ich -13.81 Euros für 22* KeSt

und -0.75 Euros für 23* Soli

wo sind da 80% weggespült worden? Ich denke da musst du wohl noch was für den Steuerberater ausgeben, denn mit der Rechenleistung wirst du IB kaum selbst erklären können. Die Überraschung beim US-Broker wird kommen, falls der deutsche Staat gegen dich ermittelt, wenn du dort Gewinne nicht in der Steuererklärung angibst.

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