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reko

Kernenergie

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reko
· bearbeitet von reko
vor 6 Stunden von Holgerli:

Das GDA in UK hat nichts mit der Idee/dem Wunsch zu tun, dass Ding Mitte der 2030er (hier haben wir sie wieder, die ganz wagen "Mitte der 2030er") in Osteuropa zu bauen.

UK hat sich bei den ersten SMRs für die heimische Rolls Royce entschieden. Die UK Zulassung ist Voraussetzung um  den Reaktor im Commonwealth verkaufen zu können. UK hat mit USA ein Abkommen, dass solche Prüfungen gegenseitig anerkannt werden.

Die geplanten AKWs des mehrheitlich staatlichen Stromversorgers PGE sind eine andere Sache. Orlen Sythos ist eine grosse private Chemie-Firma. BASF wollte vor langer Zeit auch mal ein eigenes AKW. Damit wären sie heute noch konkurrenzfähig.. Synthos war an der UK Prüfung beteiligt.

Zitat

As it works to deploy the BWRX-300 in Poland and Eastern Europe, Orlen Synthos Green Energy (OSGE) coinvested in the GDA for the BWRX-300 as part of the UK government’s Future Nuclear Enabling Fund project to benefit from regulatory lessons learned.

 

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Holgerli
vor 16 Minuten von reko:

BASF wollte vor langer Zeit auch mal ein eigenes AKW. Damit wären sie heute noch konkurrenzfähig..

Du meinst eher pleite...

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reko
· bearbeitet von reko

Der deutsche Staat hätte für die Zwangsabschaltung wie bei den Stromversorgern grosszügig entschädigt.

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Holgerli
vor 47 Minuten von reko:

Der deutsche Staat hätte für die Zwangsabschaltung wie bei den Stromversorgern grosszügig entschädigt.

Ach so, okay: AKWs bauen um Steuergelder abzuzocken und den Staat für die Ewigkeitskosten des Atommülls aufkommen zu lassen. 

Ja, kann auch ein Geschäftsmodell sein. 

 

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reko
· bearbeitet von reko
vor einer Stunde von Holgerli:

Ach so, okay: AKWs bauen um Steuergelder abzuzocken und den Staat für die Ewigkeitskosten des Atommülls aufkommen zu lassen. 

Ja, kann auch ein Geschäftsmodell sein. 

Das war ein ganz normales Geschäft. Der Staat wollte etwas und hat dafür bezahlt. Es ist nicht einzusehen warum ich als Aktionär für die Wankelmütigkeit der Politiker und Wähler bezahlen soll. Würde entschädigungslos enteignet (die Betriebserlaubnis grundlos entzogen), dann würde hier niemand mehr investieren. Insbesondere nicht in langlebige Infrastruktur. In USA verdienen die AKW-Betreiber durch die Betriebsverlängerungen sehr viel mehr.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 32 Minuten von reko:

Das war ein ganz normales Geschäft. Der Staat wollte etwas und hat dafür bezahlt.

Du drehst es Dir wie es Dir gefällt. 

Hätte BASF das AKW gebaut, hätte BASF auch für die Kosten aufkommen müssen.

Dass das AKW heute noch bzw. zur Zeit des Ausstiegs noch in Betrieb gewesen wäre, ist kaum vorzustellen bei soviel Blauäugigkeit.

Und diese Legende "Hätte BASF das AKW gebaut, ginge es ihnen heute besser", hatte mit der Realität nichts zu tun. 

BASF hat den AKW-Bau gestoppt, weil sie damals, Mitte der 70er Jahre, schon massiv mit dem Bau, der Sicherheit beim Bau und dem Betrieb und schlussendlich den Baukosten für ein halbwegs sichereres AKW überfordert gewesen sind.

 

Also ist die Schlussfolgerung eher: BASF gibt es heute deswegen noch, weil man den Wahnsinn des AKW-Baus noch frühzeitig genug abgebrochen hat.  

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reko
· bearbeitet von reko

Natürlich hätte BASF und muß heute Synthos für die Kosten aufkommen. Dafür dürfen sie erwarten, dass sie das AKW die genehmigte Dauer betreiben dürfen. 

Für BASF gab es die Alternative Naphtha von einer benachbarten Raffinerie. Das war aus damaliger Sicht sinnvoller. Obwohl Orlen selbst Raffinerien betreibt, sieht Orlen Synthos heute AKWs als bessere Alternative. Dow plant in USA auch ein AKW. BASF zieht sich aus Deutschland zumindest bei energieintensiven Produkten aus Deutschland zurück. Sie haben Werke in China und USA.

 

In der Chemie werden AKWs hauptsächlich für die Dampf- und Wasserstofferzeugung gebraucht.

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No.Skill
vor 35 Minuten von reko:

 

"Plant", richtig, von Plänen haben wir hier schon sehr viel gelesen.

Von Machen, sehr wenig.

 

 

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reko
· bearbeitet von reko

Entscheidend ist wie viel Geld ausgegeben wird. Auch Zulassungen und Planungen kosten Geld. Damit muß man nun mal anfangen. An der Börse wird gerade zunehmend mehr Geld ausgegeben. Mir sagte jemand, der Markt hat immer recht.

Ich sage, alles braucht seine Zeit, man braucht Geduld.

 

2025/12/15 A renaissance in nuclear energy investments

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reko
· bearbeitet von reko
Am 19.12.2025 um 21:22 von No.Skill:

"Plant", richtig, von Plänen haben wir hier schon sehr viel gelesen.

Von Machen, sehr wenig.

Doosan hat eine verbindliche Reservierung innerhalb festgelegter Zeiträume für Komponenten (Reaktordruckbehälter, Dampferzeugerdruckbehälter und weitere Stahlkomponenten) von 16  Xe-100  SMRs erhalten. Doosan wir dafür spezielle Fabriken bauen mit einer Kapazität von 20 SMRs pro Jahr. Falls X-energy es sich anders überlegt dann werden sie Doosan sicher entschädigen müssen.

Das ist der Reaktor mit dem Dow und Amazon plant. Amazon hat in X-energy investiert also bereits Geld ausgegeben.

2025/12/18 X-energy, Doosan Enerbility Announce 16-Unit Reservation Agreement and Capacity Expansion to Support 11 GW

2025/08 Amazon, X-energy, KHNP und Doosan starten 50 Milliarden Dollar teures Atomkraftwerk für KI-Pipeline

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reko
· bearbeitet von reko

2026/01/09 Meta signs deals with three nuclear companies for 6-plus GW of power .. Nuclear power has become a favored power source for tech companies as their AI ambitions have grown, providing stable 24/7 electricity.

 

Auch die USA haben für mehr Solar- und Windstrom ein unzureichendes Stromnetz.

2026/01/14 Ignore rosy datacenter expansion projections – there isn't enough power .. Grid and generation capacity are not being added fast enough to support the scale of growth many forecasts assume.

Video 2026/01/09 How AI Is Reshaping Electricity Markets

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Holgerli
vor einer Stunde von reko:

2026/01/09 Meta signs deals with three nuclear companies for 6-plus GW of power .. Nuclear power has become a favored power source for tech companies as their AI ambitions have grown, providing stable 24/7 electricity.

 

Aus dem Artikel:

Zitat

Meta today announced three deals to provide its data centers with nuclear power: one from a startup, one from a smaller energy company, and one from a larger company that already operates several nuclear reactors in the U.S.

- Startup: Noch nicht mal ein Prototyp ist da. 25 Jahre bis Fertigstellung. Vielleicht

- smaller energy company: 20 Jahre bis zur Fertigstellung und 30 Mrd. USD für ein 1,5 GW-AKW. Wenn alles glatt läuft

- larger company that already operates several nuclear reactors: Ein Uralt-AKW wird weiterbetrieben. Die frage ist: Wenn das AKW noch heute läuft wird der Strom ja auch noch gebraucht. Wenn Meta ihn dann verbraucht, woher kommt der Strom für die jetzigen Verbrauchen?

 

Meine Antwort ist: Solar- und Windkraftanlagen gepaart mit Großakkus. ;) 

 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 23 Stunden von Holgerli:

Meine Antwort ist: Solar- und Windkraftanlagen gepaart mit Großakkus.

Die Datencenterbetreiber schließen ihre Lieferverträge aber nicht mit Solar-, Windkraft- und Akkubetreibern ab. Der Flaschenhals ist das Stromnetz. Es nützt nichts Strom um1 ct/kWh herstellen zu können, wenn es am falschen Ort und zur falschen Zeit geschieht. Akkus können Minuten überbrücken aber nicht Wochen und Monate. Dafür gibt es nicht genügend Rohstoffe. Zu den Erzeugungskosten von Solar- und Windstrom muß man immer die Kosten des notwendigen Backups dazurechnen. 

 

Das Startup Proxima_Fusion will 2031 mit einen Stellarator mehr Energie erzeugen als verbrauchen. Bisher dominieren in der Fusionsforschung Tokamaks.

Video 2026/01/16: Mission Impossible: Wie kommen Sie der Kernfusion täglich näher, Francesco Sciortino?

Video 2025/03: AT Journey To A Fusion-Powered Future – Proxima Fusion

Video 2022: Why STELLARATORS are the future of Fusion Energy

ITER (Tokamak,  pulsierender Betrieb)                       :  Gewicht 23000 Tonnen,  Kosten 63 Mrd€

Wendelstein 7x (Stellarator, kontinuierlicher Betrieb): Gewicht     425 Tonnen,  Kosten 1,2 Mrd€

 2025/05: Wendelstein 7-X sets World record for long plasma triple product .. surpassing previous long-duration records held by tokamaks.

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Holgerli
vor 3 Stunden von reko:

Zu den Erzeugungskosten von Solar- und Windstrom muß man immer die Kosten des notwendigen Backups dazurechnen. 

Ich schrieb "Solar- und Windkraftanlagen gepaart mit Großakkus". Die Akkus sind das Backup.

 

vor 3 Stunden von reko:

Akkus können Minuten überbrücken aber nicht Wochen und Monate.

Erst kam die ominöse Dunkelflaute in Deutschland. Da ging es um Tage, die überbrückt werden mussten. Jetzt sind wir bei Wochen oder Monaten? Warum nicht Jahre oder Jahrzehnte?

Und die Aussage, dass Akkus nur Minuten überbrücken können ist schlicht falsch. Und das es nicht genug Rohstoffe gibt, stimmt auch nicht. 

 

vor 3 Stunden von reko:

Das Startup Proxima_Fusion will 2031 mit einen Stellarator mehr Energie erzeugen als verbrauchen. Bisher dominieren in der Fusionsforschung Tokamaks.

Ja, ja. Die 2030er-Jahre. Erstens will man nur, zweitens ist es nur ein Prototyp. Wenn es klappen sollte wird es 2040+ mit dem Baubeginn. Start (wenn es mit dem Prototyp und dem Bau klappen sollte) 2050+.

Der Wendelsstein 7x schafft gerade mal unter 10 Minuten eine "stabile" Plasmaentladung. Da wird es selbst 2030 mit was praktischem. Vermutlich, wenn es denn klappen sollte (die ominösen "in 25 Jahren haben wir Fusionskraft" werden ja schein seit den 1970ern mantraartig gepredigt und nichts ist passiert) wiord es wohl eher 2060+ oder gar 2075+ .

Dann werden Wind und PV gepaart mit Großakkus weltweit schon den größten Teil der Stromerzeugung ausmachen. PV und Akkus werden spotbillig sein und WKAs sich soweit weiterentwickelt haben, dass auch WKAs sehr, sehr preiswert geworden sind. Wer will dann noch überteuerte Fusionskraft. 

 

Auch wenn Du es nicht hören willst: Fusionskraft ist tot bevor sie lauffähig ist. Und auch neue AKWs wird es unter wirtschaftlichen Aspekten nicht geben.

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Holgerli

Bezüglich der gerade in Deutschland viel propagierten Atomkraft-Renaissance. Die Wahrheit ist schlicht anders:

 

2025 gingen weltweit(!) nur 1,75 GW an Atomkraft neu ans Netz. Aber 2,8 GW an AKWs gingen vom Netz. Also sind 1 GW weniger AKW-Kapazität weltweit verfügbar. 

 

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In den letzten Jahren wurde gerne erzählt, dass das nur an den dummen Deutschen lag, die absolut gute AKWs vom Netz nahmen.

Letztes Jahr haben aber die angeblich atomkraftbegeisterten Belgier 1,8 GW von Netz genommen! Sind die dumm?

Eher nicht, wenn man nämlich hinschaut waren es Doel 1, Doel 2 und Thiange 1 die vom Netz gingen! Warum? Weil das die schlimmsten der noch betriebenen belgischen Bröckel-Reaktoren waren.

Soviel zu den Erzählngen der unendlichen Laufzeitverlängerung von AKWs.

Jetzt müssen nur noch Doel 4 und Thiange 3 vom Netz, dass die Menschen in der Aachener Grenzregion wieder ruhig schlafen können. 

 

Ein spezieller Blick noch ins "Atomkraft-Wunderland" China:

- Letztes Jahr ging exakt ein (1) neuer Reaktor mit 1,126 GW ans Netz

- Letztes Jahr wurden nur zwei (2) Neubaue von AKWs mit 2,45 GW an den Start gebracht. 

 

Die Märchen der früheren Jahre, dass China jährlich 10, 20 oder noch mehr GW neue AKWs baut und dann sogar ans Netz bringt sind schlicht unwahr. 

 

Gleichzeitig hat China im 1. Halbjahr 2025

-  deutlich über 50 GW Windkraft (2025 geschätzt 125 GW)  

-  über 200 GW an PV neu zugebaut (schätzungsweise weit über 500 GW im Gesamtjahr)

 

Und was macht das nun mit der Atomstromerzeugung:

 

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Das "Rekordjahr" war 2021. Da wurden 5,02% des Gesamtstroms durch Atomkraft erzeugt. Bis 2024 ging der Anteil auf 4,48% zurück.  Und angesichts der geringen Zubaus an AKWs und der gigantischen Ausbaus an EEs wird sich dieser Rückgang weiter beschleunigen. 

 

Fazit:

Man kann zwar versuchen die EEs zu Gunsten von Atomkraft kaputt zureden. Wenn allerdings nur noch wirtschaftliche Aspekte (abseits von militärischen; genug AKWs für Plution und Uran hat China jetzt) eine Rolle spielen ist Atomkraft tot. Weltweit und auch in China!

 

Quellen:

https://pris.iaea.org/PRIS/home.aspx

https://pris.iaea.org/PRIS/home.aspx

 

Ach ja: Bevor jetzt versucht wird die Urheber der Daten schlechtzureden. die PRIS-Seiten sind die offiziellen Seiten der IAEA, den Leuten die bei der UNO die Atomkraft pushen sollen. 

 

 

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No.Skill
vor einer Stunde von Holgerli:

Wer will dann noch überteuerte Fusionskraft. 

Bei Antrieben für Weltraumfahrzeuge und Satelliten könnte ich mir das noch vorstellen?

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Holgerli
vor einer Stunde von No.Skill:

Bei Antrieben für Weltraumfahrzeuge und Satelliten könnte ich mir das noch vorstellen?

Und wie groß sollen die Satelliten werden? Schau Dir einfach mal die Größe an, die für die Abschirmung der Temperaturen gebraucht werden. 

Für einzelne Weltraumfahrzeuge wo es nicht auf den Preis ankommt: Ja, ggfs.  Da würde auch der Zeitrahmen weit, weit nach 2050 oder 2075 passen. 

Aber die Diskussion Atomkraft vs. Erneuerbare kann man sich ja schon längst sparen. Da braucht man dann auch nicht mehr über Fusionskraft vs. EEs diskutieren. 

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No.Skill
vor 49 Minuten von Holgerli:

Satelliten

 

vor 49 Minuten von Holgerli:

Weltraumfahrzeuge

Kann ich nicht beurteilen muß mal recherchieren.

Hab mal gelesen das man so bis zum Mars kommen könnte.

 

Ich recherchiere das noch mal später.

 

Grüße No.Skill 

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Holgerli
vor 33 Minuten von No.Skill:

Hab mal gelesen das man so bis zum Mars kommen könnte.

Man kommt auch ohne Atomkraft zum Mars. 

Mit chemischen Antrieb dauert es halt 6 bis 9 Monate. 

Mit Atomantrieb 3 bis 4 Monate. 

Ob die deutlich höheren Kosten und die stark erhöhten Risiken eine Verkürzung der Reisezeit um 3 bis 5 Monate rechtfertigen? Ich sag' mal: Nein. 

 

Die erste bemannte Mars-Mission ist für 2029 geplant. Dass die auf Atomkraft setzen, davon hört man nichts. Fusion wird es definitiv nicht sein. ;) 

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No.Skill
vor einer Stunde von Holgerli:

Die erste bemannte Mars-Mission ist für 2029 geplant. Dass die auf Atomkraft setzen, davon hört man nichts. Fusion wird es definitiv nicht sein. ;)

Ah, okay genau ich hatte da was im Kopf aber du sagst schon 2029 das wird wirklich zu knapp :)

 

Chemischer Antrieb ist soweit klar. 

 

Schnell aus dem Netz:

Thales entwickelt und liefert hochentwickelte elektrische Satellitenantriebe wie die 

HEMPT- und EVO/EV1-Triebwerke, die auf Ionen- und Plasma-Technologie basieren, um Satelliten effizienter zu positionieren und zu manövrieren. In Deutschland (Ulm) liegt ein Kompetenzzentrum für diese Antriebe, die von der Lageregelung (z.B. H2sat) bis zur Missionsunterstützung reichen und zunehmend auch Konstellations-Start-ups ansprechen. Kooperationen, wie mit MIPRONS, zielen auf innovative, wasserbasierte Antriebe ab, die 3D-Druck einsetzen....
 

Aber sehe gerade das ist komplett was anderes. Er so kleiner Antrieb für Navigation von satelliten.
 

Grüße No.Skill 

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Holgerli
vor 2 Stunden von No.Skill:

HEMPT- und EVO/EV1-Triebwerke, die auf Ionen- und Plasma-Technologie basieren, um Satelliten effizienter zu positionieren und zu manövrieren.
(...)

Aber sehe gerade das ist komplett was anderes. Er so kleiner Antrieb für Navigation von satelliten.

Genau, das ist komplett was anderes:

- Chemische Antriebe: Das Raumfahrzeug für relativ kurze Zeit sehr stark auf eine relativ hohe Geschwindigkeit beschleunigen. Wenn der Treibstoff verbrannt ist, das Fahrzeug im luftleeren Raum , ohne Widerstand, reiben lassen 

- Ionen-Antrieb: Das Raumfahrzeug sehr lange, durchgehend beschleunigen. Der Vorteil liegt auf langen Strecken, weil es wirklich erst sehr langsam anfängt und die Geschwindigkeit erst über sehr lange Zeit aufgebaut wird. Oder halt um Satelliten sehr effizient zu manövrieren. 

 

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Rotenstein

Da nun auch der Letzte mitbekommen haben sollte, dass wir in einer Welt leben, in der Macht Recht ist, und in der die ultimative Macht im Besitz der Atombombe besteht, müsste nicht schon allein deswegen eine Renaissance der Atomkraft einsetzen? 

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No.Skill
vor 1 Minute von Rotenstein:

Atombombe

Weiß nicht genau, meine mal gelesen zu haben, dass die „normalen“ AKWs gar nichts/weniger mit waffenfähigem Material zu tun haben?

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Cepha
· bearbeitet von Cepha
Am 9.12.2025 um 17:33 von Holgerli:

Staatshilfen genehmigt - Brüssel gibt grünes Licht für polnisches Atomkraft-Projekt

 

...

 

Die spannenste Frage bleibt: Wer macht sich hier die schwarzen Koffer voll?

"...Der polnische Staat will rund 30 Prozent der Kosten übernehmen. Warschau will zudem eine vollständige Garantie für alle Kredite aussprechen,..."

 

30% von den geplanten 42 Mrd. Euro oder 30% von den wahren Kosten?

 

Ansonsten alles wie gewohnt. man muss die Kernenergie heute massiv subventionieren, damit sie überhaupt gebaut werden kann. Da facto übernimmt der Staat jedes wirtschaftliche Risiko, bei einem Marktwert von 0ct/kWh zahlt der polnische Staat dann trotzdem den vollen vereinbarten Strompreis (kennt man schon die vereinbarte Höhe?)

 

Auf dem Subventionslevel war man in Deutschland bei Solar- und Windstrom vor 20 Jahren.

 

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Cepha
· bearbeitet von Cepha
Am 16.1.2026 um 21:56 von Rotenstein:

Da nun auch der Letzte mitbekommen haben sollte, dass wir in einer Welt leben, in der Macht Recht ist, und in der die ultimative Macht im Besitz der Atombombe besteht, müsste nicht schon allein deswegen eine Renaissance der Atomkraft einsetzen? 

Das Thema wird unter dem Stichwort nukleare Latenz diskutiert,z.B.:

 

https://internationalepolitik.de/de/keine-atommacht-ueber-nacht

 

Ich halte die Aufrüstung Deutschland gegen Russland als hochgradig ineffektiv, solange Europa über keine taktischen Kernwaffen verfügt. Daher verfolge ich das Thema etwas. MMn sollten zumindest Schweden, Deutschland und Polen taktische Kernwaffen bauen oder kaufen (und die dazugehörigen Trägersysteme natürlich), denn auf den US Schutzschild ist kein Verlass.

 

Aber die Realität sieht anders aus, auch die politischen Hürden sind sehr hoch. Und deshalb kann nicht sein, was nicht sein darf.

 

Für sonderlich klug halte ich das nicht, mal schauen, was die Zukunft bringt...

 

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