reko 19. Februar · bearbeitet 19. Februar von reko vor 22 Stunden von krett: Ein Artikel über Atomkraft in den USA und SMRs https://www.n-tv.de/wirtschaft/Das-US-Atom-Revival-von-Trump-Holtec-und-Oklo-ist-Chaos-id30371622.html Zusammenfassung: SMR sind bisher eine absolute Luftnummer Die geplante Erweiterung der US-Atomkraftwerk Flotte ist bisher ebenfalls ein reines Luftschloss Die bestehende AKW-Flotte müsste eigentlich für einige Jahre stillgelegt und Generalüberholt werden Die immer laxere Regulierung verhindert das aber (Sicherheitsrisiko....) Das ist Wunschdenken der deutschen Kernkraftgegner. Belege gibt es nicht. Die Wahrheit ist, dass sehr viel Kapital in diesen Bereich fließt. Kernkraft war mal auf den absteigenden Ast, das hat sich 2018 gedreht. Bis der erste Strom aus einen neuen Kernkraftwerk fließt ist aber ein langer Prozess. Mir reicht eine Final Investment Decision als Entscheidungsgrundlage. Google KI: wie viel Kapital fließt weltweit in den Bau neuer Kernkraftwerke? Zitat Die weltweiten Investitionen in die Kernenergie befinden sich derzeit in einer Phase des Wiederaufstiegs, getrieben durch Bemühungen zur Dekarbonisierung und Energiesicherheit. Aktuelles Investitionsvolumen: Für das Jahr 2024 prognostizierte die Internationale Energieagentur (IEA) ein globales Investitionsvolumen von etwa 80 Milliarden US-Dollar für Kernkraft. Für das Jahr 2025 wird erwartet, dass diese Summe auf über 70 Milliarden US-Dollar steigen könnte, wobei modernisierte Prognosen sogar von einem Erreichen dieses Niveaus als neuem Standard ausgehen. Wachstumstrend: Das Kapital, das in den Sektor fließt, hat sich im Vergleich zu 2018 (dem Tiefpunkt des letzten Jahrzehnts) fast verdoppelt. In den letzten fünf Jahren stiegen die Ausgaben für Neubauten und Modernisierungen um rund 50 %. Regionale Verteilung: Der Großteil des Kapitals fließt in Schwellenländer, allen voran China. Von den 63 Reaktoren, die sich Ende 2024 im Bau befanden, entfällt die Hälfte auf China. Investitionsbedarf für Klimaziele: Laut der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) müssten die jährlichen Investitionen bis 2030 auf etwa 125 Milliarden US-Dollar steigen, um die globalen Netto-Null-Ziele bis 2050 zu erreichen. Eine Verdreifachung der Kapazität würde sogar jährliche Mittel von über 150 Milliarden US-Dollar erfordern. Dabei ist die Art der Finanzierung interessant: Zitat Der Vergleich zwischen den USA und Europa zeigt zwei grundlegend verschiedene Philosophien der Kernkraft-Finanzierung: Während die USA auf steuerliche Anreize setzen, dominiert in Europa die direkte staatliche Risikoübernahme. 1. Das US-Modell: Der "Inflation Reduction Act" (IRA) Die USA nutzen den Inflation Reduction Act, um private Investitionen durch das Steuersystem "anzuschieben": Production Tax Credits (PTC): Bestehende und neue Kraftwerke erhalten Steuergutschriften pro erzeugter Megawattstunde (ca. 15 $/MWh). Das macht den Betrieb finanziell kalkulierbar. Investment Tax Credits (ITC): Bis zu 30 % bis 50 % der Investitionskosten für neue Projekte (einschließlich SMR) können direkt von der Steuerschuld abgezogen werden. Technologieneutralität: Im Gegensatz zu früher gelten diese Förderungen für alle CO2-freien Quellen, was Kernkraft erstmals rechtlich mit Wind und Solar gleichstellt. 2. Das europäische Modell: Staatsgarantien & Preisbindung In Europa (insbesondere Frankreich und UK) ist der Staat oft direkt als Bauherr oder Garant involviert: Contracts for Difference (CfD): In Großbritannien (z.B. Hinkley Point C) garantiert der Staat einen festen Abnahmepreis (Strike Price). Liegt der Marktpreis darunter, zahlt der Staat die Differenz. Regulated Asset Base (RAB): Dieses Modell wird für neue Projekte wie Sizewell C genutzt. Hierbei werden die Kosten bereits während der Bauphase auf die Stromrechnungen der Verbraucher umgelegt, um das Finanzierungsrisiko für private Investoren zu senken. EU-Taxonomie: Die Einstufung von Kernkraft als "grüne" Investition in der EU-Taxonomie ist entscheidend, damit Banken und Pensionsfonds überhaupt zinsgünstige Kredite für solche Projekte vergeben dürfen. Während sich in Europa Regierungen explizit für Kernkraft entscheiden, gelten in USA die gleichen Regeln und Förderungen für Solar, Wind und Kernkraft. Die Entscheidungen für eine Technologie treffen die Unternehmen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 19. Februar vor 39 Minuten von reko: Kernkraft war mal auf den absteigenden Ast, das hat sich 2018 gedreht. Das wiederum ist Dein Wunschdenken: Anteil an globaler Stromproduktion: - 2018: 10,05% - 2024: 8,98% vor 41 Minuten von reko: Aktuelles Investitionsvolumen: Für das Jahr 2024 prognostizierte die Internationale Energieagentur (IEA) ein globales Investitionsvolumen von etwa 80 Milliarden US-Dollar für Kernkraft. Für das Jahr 2025 wird erwartet, dass diese Summe auf über 70 Milliarden US-Dollar steigen könnte, wobei modernisierte Prognosen sogar von einem Erreichen dieses Niveaus als neuem Standard ausgehen. So so: Die Investitionen "steigen" also von 80 Mrd in 2024 auf 70 Mrd. in 2025. Negatives Wachstum sozusagen. vor 42 Minuten von reko: Die Wahrheit ist, dass sehr viel Kapital in diesen Bereich fließt. Google KI: Wie viel Kapital fließt weltweit in den Bau neuer Photovoltaik und Windkraft? Zitat Die weltweiten Investitionen in den Bau neuer Photovoltaik- (PV) und Windkraftanlagen haben Rekordwerte erreicht. Im Jahr 2024 beliefen sich die Investitionen in erneuerbare Energien (primär Solar und Wind) auf rund 807 Milliarden US-Dollar Fazit: Wenn 80 Mrd "viel" Kapital ist, sind dann über 800 Mrd. "GIGANTISCHE" Kapitalmengen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 19. Februar · bearbeitet 19. Februar von reko @Holgerli In deiner Graphik ist Kernenergie vor Solar und vor Wind (Kohle fehlt ganz). Ich könnte auch alle thermischen Kraftwerke zusammenzählen. Ich rede nicht von Nennleistungen und % sondern von absoluten Zahlen und Investitionen. Wie bekannt dauert der Bau von Kernkraftwerken sehr lange. Es ist nicht zu erwarten, dass nach einer Umorientierung in 2018 bereits neue Kernkraftwerke in Betrieb gegangen sind. Die Planung und Investitionsentscheidung heutiger Kernkraftwerke erfolgte weit vor 2018. Ich habe auch nichts davon wenn Solarzellen unter dem Herstellungspreis verkauft werden und zu über 90% in China hergestellt werden. Ich investiere grundsätzlich nicht in China und ob sich Dumping als Geschäftsmodell lohnt ist offen. Zu den Aussichten europäischer Solarmodulherstellern erinnere ich an Mayer Burger (2026), SolarWorld (2017) und Q-Cells (2012). In USA an SunPower (2024) und Solyndra (2011). Weitere bekannte Namen: Solon (2011), Conergy (2013), Evergreen Solar (2011), Schott Solar (Produktionseinstellung 2012) und BP Solar (Marktaustritt 2011). "Qcells" ist heute nur noch eine Marke die in Asien produziert wird. List of Top Solar Panel Manufacturers in Germany (2026) Du kannst mir gerne deinen Investment-Favoriten nennen. Vielleicht habe ich ihn übersehen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 20. Februar · bearbeitet 20. Februar von Holgerli vor 22 Stunden von reko: In deiner Graphik ist Kernenergie vor Solar und vor Wind (Kohle fehlt ganz). Das waren nur die Zahlen bis 2024. Lass mal die 2025er-Zahlen abwarten. Die Zahlen aus dem 1. Hj. deuten zeigen, dass 2025 Atomkraft massiv überholt wurde Der Trend ist aber unverkennbar: Atomkraft runter von 20% auf unter 10%. vor 22 Stunden von reko: Ich könnte auch alle thermischen Kraftwerke zusammenzählen. Ja, das könntest Du. Dann wäre aber meine Frage: Willst Du in Kohle & Gas investieren oder in Atomkraft? vor 22 Stunden von reko: Ich rede nicht von Nennleistungen und % sondern von absoluten Zahlen und Investitionen. Ich rede auch nicht von Nennleistung. Die Grafik heisst "Share of electricity production" und nicht "Share of installed capacity". Und ich rede auch von absoluten Zahlen (807 Mrd. Investitionen in EEs (primär Wind und PV) in 2024. vor 22 Stunden von reko: Wie bekannt dauert der Bau von Kernkraftwerken sehr lange. Schreibe ich ja immer, dass der Bau von AKWs lange dauert und deswegen zu teuer ist. Dann wird immer von den Atomkraft-Advokaten was von Skaleneffekten wegen "Massenproduktion" von AKWs erzählt. Schön, dass wir einer Meinung sind, dass das Märchen nicht stimmt. vor 22 Stunden von reko: Es ist nicht zu erwarten, dass nach einer Umorientierung in 2018 bereits neue Kernkraftwerke in Betrieb gegangen sind. Die Planung und Investitionsentscheidung heutiger Kernkraftwerke erfolgte weit vor 2018. Ja, genau, das ist das Problem: Während AKWs sehr lange im Bau dauern und nur zwei oder drei Neubauten pro Jahr passieren, werden seit 2018 hunderte Gigawatt an neuen Kapazitäten pro Jahr (!!!!) an Wind und PV installiert. Wir sind bei PV bei 3.000 GW und bei Wind bei knapp 1.300 GW an installierter Leistung. Und was kommt bei Atomkraft hinzu 1, 2, 3 GW pro Jahr? vor 22 Stunden von reko: Ich habe auch nichts davon wenn Solarzellen unter dem Herstellungspreis verkauft werden und zu über 90% in China hergestellt werden. Die Gegenfrage lautet: Wieviel der 70 Mrd USD die 2025 in Atomkraft investiert wurden, wurden denn in China investiert? da Du selber geschrieben hast, dass der Hauptteil der Atomkraft in China zugebaut wird: sagen wir 40 Mrd China und 30 Mrd. Non-China? vor 22 Stunden von reko: Ich investiere grundsätzlich nicht in China und ob sich Dumping als Geschäftsmodell lohnt ist offen. Dann stellen sich mir hier zwei Fragen: 1. Warum nimmst Du dann immer Zahlen aus China mit in Deine Argumentation, wenn Du vom angeblichen Wiedergeburt der Atomkraft erzählst? 2. Wenn man sich die letzten Baudesaster mit massivsen Kostenüberschreitungen westlicher AKW-Bauten Vogtle-4, Vogtle-3, Virgil C. Summer-2, Virgil C. Summer-3 welche in der Insolvenz von Westinghouse resultierten, Olkiluoto-3 welcher in der vollständigen Verstaatlichung von Avera endete um eine Insolvenz zu vermeiden, Flamanville-3 wo selbst der französische Staat festgestellt hat, dass es ein Fass ohne Boden ist: Sehr deutlich ist sichtbar, das massive Kostenüberschreitungen mit Insolvenzen auch kein Geschäftsmodell sind, oder? vor 22 Stunden von reko: Zu den Aussichten europäischer Solarmodulherstellern erinnere ich an Mayer Burger (2026), SolarWorld (2017) und Q-Cells (2012). In USA an SunPower (2024) und Solyndra (2011). Weitere bekannte Namen: Solon (2011), Conergy (2013), Evergreen Solar (2011), Schott Solar (Produktionseinstellung 2012) und BP Solar (Marktaustritt 2011). "Qcells" ist heute nur noch eine Marke die in Asien produziert wird. Du machst hier einen Fehler: 1. Fokussierst Du Dich nur Solar aber nicht auf Wind. Zweitens fokussierst Du Dich nur auf die Modul-Hersteller, bei der Atomkraft kommst Du aber gerne mit Werten die nur der Atomkraft zuliefern und das auch nur zum Teil. vor 22 Stunden von reko: List of Top Solar Panel Manufacturers in Germany (2026) Du kannst mir gerne deinen Investment-Favoriten nennen. Vielleicht habe ich ihn übersehen. Den strukturellen Fehler, Dich nur auf Modul-Lieferanten zu fokussieren habe ich Dir ja schon genannt. Jetzt schränkst Du weiter ein auf Deutschland? Was kommt als nächstes? Die Einschränkung auf Firmen aus Kleinkleckerstadt? Hier mal eine Liste Nicht-Chinesischer (oftmals) europäischer Unternehmen aus dem Bereich Wind und PV: Nordex SE (Deutschland) – Windturbinen-Hersteller (onshore, starkes Wachstum) Vestas Wind Systems A/S (Dänemark) – Weltmarktführer Windturbinen (onshore/offshore) Siemens Gamesa (Spanien/Deutschland, Teil Siemens Energy) – Windturbinen (besonders offshore) Edit: Ist auch in Atomkraft involviert. braucht man nicht unbedingt in der Liste. Ørsted A/S (Dänemark) – Offshore-Wind-Entwickler/Betreiber Iberdrola S.A. (Spanien) – Multi-Tech: Wind + PV (großer Entwickler/Betreiber) Edit: Ist auch in Atomkraft involviert. braucht man nicht unbedingt in der Liste. RWE AG (Deutschland) – Multi-Tech: Wind + PV (stark in Europa) Edit: Ist auch in Atomkraft involviert. braucht man nicht unbedingt in der Liste. Acciona Energía (Spanien) – Multi-Tech: Wind + PV Edit: Ist auch in Atomkraft involviert. braucht man nicht unbedingt in der Liste. EDP Renováveis (Portugal, Teil EDP) – Multi-Tech Wind + PV Edit: Ist auch in Atomkraft involviert. braucht man nicht unbedingt in der Liste. Scatec ASA (Norwegen) – PV/Solar-Entwickler/Betreiber (stark international) SMA Solar Technology AG (Deutschland) – PV-Lieferant: Weltmarktführer Wechselrichter (Inverter) Enel S.p.A. (Italien, via Enel Green Power) – Multi-Tech: Wind + PV Edit: Ist auch in Atomkraft involviert. braucht man nicht unbedingt in der Liste. Meine Top-5 auch was den Aktienkurs angeht: Nordex SE SMA Solar Technology AG Iberdrola S.A. Edit: Minderheitenbeteiligung an einem AKW 3a Ørsted A/S: Letztes Jahr nicht so gut, Dieses Jahr knapp 20% Acciona Energía EDP Renováveis Edit: Minderheitenbeteiligung an einem AKW 5a Scatec ASA Und das Beste: Deutsch oder Europäisch, klarer Fokus auf Erneuerbare. Topp Kursentwicklungen. Edit: Wer auch nur kleine Beteiligungen an AKWs vermeiden möchte, investiert nicht in 3 und 5, sondern schaut sich vielleicht 3a und 5a an Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 20. Februar · bearbeitet 20. Februar von reko vor 42 Minuten von Holgerli: Willst Du in Kohle & Gas investieren oder in Atomkraft? In thermische Kraftwerke. Die Technik nach der Wärmeerzeugung und die Infrastrukturanforderungen sind überall gleich. Das bringt auch den Vortieil, dass es egal ist ob die Energiewende abgesagt wird. Früher gab es noch einen Unterschied in der Anlagengröße insbesondere im Vergleich zu Gaskraftwerken. Durch die SMRs ist auch dieser Unterschied beseitigt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 20. Februar · bearbeitet 20. Februar von reko vor 57 Minuten von Holgerli: Enel S.p.A. (Italien, via Enel Green Power) – Multi-Tech: Wind + PV Gute Idee: Fossile Energie, Kernkraft, Wasserkraft und etwas Alibi Solar und Wind. Sollte ich mir mal ansehen. Shell und BP hatten mal ähnliche Pläne. Dann fand man Dividende wichtiger. Zitat Hier ist die Liste der Kraftwerke, an denen Enel (Stand Februar 2026) beteiligt ist: 1. Spanien (über die Tochtergesellschaft Endesa) Enel ist über sein Tochterunternehmen Endesa der größte Betreiber von Kernkraft in Spanien. Die installierte Nettoleistung beläuft sich auf ca. 3.449 MW. Ascó I & II: Endesa hält 100 % an Block I und 85 % an Block II. Vandellós II: Hier hält Endesa einen Anteil von 72 %. Almaraz I & II: Beteiligung von ca. 36 % an beiden Blöcken. Trillo: Eine Minderheitsbeteiligung von 1 %. 2. Slowakei (über Slovenské elektrárne) Enel hält eine bedeutende Beteiligung (33 %) an Slovenské elektrárne, dem größten Stromerzeuger der Slowakei. Mochovce: Die Blöcke 1 und 2 sind seit langem in Betrieb. Der neue Block 3 erreichte im September 2023 die volle Produktionsleistung. Block 4 befand sich zuletzt in der Testphase (Heißprobe im März 2025). Bohunice (V2): Betrieb von zwei Reaktorblöcken. 3. Weitere Beteiligungen & Projekte Frankreich: Enel ist mit 12,5 % am EPR-Reaktor Flamanville-3 der EDF beteiligt. Zukunftsprojekte: Enel prüft aktuell die Zusammenarbeit mit dem Startup newcleo für die Entwicklung kleiner modularer Reaktoren (SMRs) der IV. Generation, um die industrielle Dekarbonisierung voranzutreiben. Während Enel fossile Brennstoffe bis 2040 vollständig ausphasen will, wird die Kernenergie in Spanien und der Slowakei weiterhin als stabiler Pfeiler der CO₂-freien Grundlast betrachtet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 20. Februar · bearbeitet 20. Februar von Holgerli vor 25 Minuten von reko: Gute Idee: Fossile Energie, Kernkraft, Wasserkraft und etwas Alibi Solar und Wind. Sollte ich mir mal ansehen. Shell und BP hatten mal ähnliche Pläne. Dann fand man Dividende wichtiger. Auch hier misst Du wieder mit zweierlei Maß: Wenn Du Rolls Royce, einen Hersteller hauptsächlich von Flugzeugtriebwerken und Autos hier im Atomkraft-Thread nennst: Am 14.2.2026 um 17:08 von reko: 2028/02/12 Siemens Energy : soll Rolls-Royce mit Turbinen für kleine modulare Reaktoren (SMR) beliefern .. dann ist das auf einmal ein Atomkraft-Zulieferer oder wie? Ich habe mal korrigiert und Hoffe, Du kennzeichnest solche Unternehmen die Atomkraft nur als Alibi machen demnächst auch als solche, statt sie als Atomkraft-Zulieferer zu vermarkten. vor 38 Minuten von reko: vor einer Stunde von Holgerli: Willst Du in Kohle & Gas investieren oder in Atomkraft? In thermische Kraftwerke. Die Technik nach der Wärmeerzeugung und die Infrastrukturanforderungen sind überall gleich. Dann solltest Du einen Thread: "Investitionen in thermische Kraftwerke" aufmachen. Hier geht es primär um die Atomkraft, also den nuklearen Teil. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 20. Februar Was die Realität der Atomkraft angeht: Teil 1 war: Am 15.2.2026 um 10:36 von Holgerli: Wissenschaftlich untersucht: Small Modular Reactor vermutlich niemals wirtschaftlich Nun Teil 2: Nukleares Energieparadox: Atomwirtschaft ist nur dank Subventionen entstanden Es hat einen simplen Grund, dass Industrieländer nach 1980 kaum noch Atomkraftwerke geplant haben: Sie sind nicht konkurrenzfähig. In Kurz: - Der Ausbau bis in die 80er-Jahre gab es nur durch massivste staatliche Subventionen - Ohne Subventionen ist Atomkraft nicht konkurrenzfähig - Neubauten sind finanzielle Deaster - Der Ausbau EEs macht den Neubau und Betrieb neuer AKWs immer kostenintensiver Und dann der (inoffizielle) 3. Teil: Energiewende - Strompreise werden durch Erneuerbare stabilisiert Eine Simulation mit realen Daten zeigt: Ein System auf Basis erneuerbarer Energie funktioniert bestens. Strom dürfte sich sogar verbilligen. Ich bleibe dabei: Investitionen in Atomkraft haben keine Zukunft. Auch ein Schwenk (der scheinbar bei reko neu ist) in thermische Kraftwerke würde ich überdenken. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 20. Februar · bearbeitet 20. Februar von reko Ich gehe weiter davon aus dass neue Kernkraftwerke gebaut werden und im Kernkraftwerksbau die Gewinnaussichten höher als in der Produktion von Solarmodulen sind. Der Strompreis und die Kostenverteilung im Stromversorgungsnetz wird politsch bestimmt. Langfristig wird die Politik aber Netz- und Speicher-Kosten nicht verstecken können. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 20. Februar vor 1 Minute von reko: ...im Kernkraftwerksbau die Gewinnaussichten höher als in der Produktion von Solarmodulen sind. Aber wo investierst Du dann? AKWs werden primär in China gebaut. Und in die Hersteller von PV-Module würdest Du eh nicht investieren. Aber die preiswerten PV-Module werden in Deutschland und Europa verbaut und Betrieben von deutschen/europäischen Projektentwicklern und Betreibern mit deutschen Wechselrichtern von SMA und Speichern deutscher/europäischer Hersteller (es muss ja nicht unbedingt BYD sein). vor 5 Minuten von reko: Langfristig wird die Politik aber Netz- und Speicher-Kosten nicht verstecken können. Naja, die horrenden Kosten der Atomkraft sind ja nun auch öffentlich. Der Schmu der 70er und 80er-Jahre bei der Atomkraft ist nicht mehr möglich... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 27. Februar Kernfusion: Wie der Wunschtraum zur Energiequelle werden soll Seit rund siebzig Jahren wird an der Kernfusion als Energiequelle geforscht. Nun gibt es konkrete Aussagen, dass sie tatsächlich in naher Zukunft als Energiequelle dienen könnte. Doch viele technische Probleme sind noch ungelöst. Seit Jahrzehnten kursiert über die Kernfusion folgender Witz: "Wie lautet die Fusionskonstante?" Antwort: "30 Jahre". Erklärung: Wenn man früher danach fragte, wann die Kernfusion als Energiequelle nutzbar sein wird, lautete die Antwort meist: "In 30 Jahren" – egal ob man diese Frage 1950, 1970 oder 2010 gestellt hatte. Doch das ändert sich gerade: Die Aussagen, wann Kernfusion tatsächlich nutzbar sein soll, werden konkreter, die angepeilte Zeit bis dahin kürzer. Plötzlich ist von 20, 15 oder sogar zehn Jahren die Rede. ........ Branche ist optimistisch Zusammengefasst: ie Technologie der Kernfusion nimmt gerade gehörig an Fahrt auf. In der Branche herrscht großer Optimismus. Die Wissenschaft sieht den Aufschwung positiv, rechnet aber eher mit einem Zeitraum von 20 oder sogar 40 Jahren, bis die Kernfusion tatsächlich in nennenswertem Maß Energie erzeugt. Und auch dann muss sich erst herausstellen, wie wirtschaftlich sie ist. Grüße No.Skill Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
magicw 27. Februar · bearbeitet 27. Februar von magicw hat ja eigentlich nix mit Kernenergie zu tun. Gehe aber davon aus dass SMR Reaktoren schneller am Markt sind als Kernfusion. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 27. Februar vor 10 Minuten von magicw: hat ja eigentlich nix mit Kernenergie zu tun. Soll ich einen Extra Thread eröffnen? Grüße No.Skill Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 27. Februar vor 58 Minuten von No.Skill: Die Wissenschaft sieht den Aufschwung positiv, rechnet aber eher mit einem Zeitraum von 20 oder sogar 40 Jahren, Seitdem ich 10 Jahre alt bin, nimmt die Kernfusion gehörig Fahrt auf und es war immer in 20 Jahren soweit. Und wenn es jetzt nochmal 40 Jahre dauern soll, dann bin ich eher tot als das Kernfusion kommt. vor 46 Minuten von magicw: hat ja eigentlich nix mit Kernenergie zu tun. Doch hat es: Wenn Kernfusion wirklich kommen sollte, dann ist Atomkraft faktisch tot. vor 47 Minuten von magicw: Gehe aber davon aus dass SMR Reaktoren schneller am Markt sind als Kernfusion. Aber hier liegt das Problem: Bevor die SMR-Reaktoren kommen, haben PV- und Windkraft den kompletten Energiemarkt übernommen. Fazit: Kernfusion ist ein teurer Wunschtraum. SMR-Reaktoren sind ein teurer Wunschtraum. PV & WKA sind die preiswerte Realität. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 27. Februar · bearbeitet 27. Februar von reko vor 2 Stunden von magicw: hat ja eigentlich nix mit Kernenergie zu tun. Doch hat es. Kernenergie ist Kernfusion und Kernspaltung. Das steht auch im Eingangspost. vor 2 Stunden von No.Skill: Soll ich einen Extra Thread eröffnen? Nein. vor 1 Stunde von Holgerli: Aber hier liegt das Problem: Bevor die SMR-Reaktoren kommen, haben PV- und Windkraft den kompletten Energiemarkt übernommen. Nein, weil das Speicherproblem nicht gelöst ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 27. Februar vor 11 Minuten von reko: Nein. War doch Spaß. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 27. Februar vor 27 Minuten von reko: Nein, weil das Speicherproblem nicht gelöst ist. Naja, und bei Atomkraft ist das Endlagerproblem seit über 70 Jahren nicht gelöst. Das Speicherproblem bei EEs ist ja mit Akkus schon gelöst, während das Atommüll-Problem immer noch noch nicht gelöst ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 28. Februar · bearbeitet 28. Februar von reko vor 13 Stunden von Holgerli: Naja, und bei Atomkraft ist das Endlagerproblem seit über 70 Jahren nicht gelöst. Das Speicherproblem bei EEs ist ja mit Akkus schon gelöst, während das Atommüll-Problem immer noch noch nicht gelöst ist. Finland hat z.B. ein funktionierendes Endlager für Atommüll. Ein Endlager braucht man sowieso für medizinischen und wissenschaftlichen Atommüll. Der Waste Burner wäre eine Lösung des Endlagerproblems. Der Abfall von Thoriumreaktoren ist weniger problematisch. 2026/02/20 Copenhagen Atomics secures thorium supply from Norway 2026/02/10 Copenhagen Atomics reaches pump testing milestone Das Endlagerproblem kann man hinterher lösen. Das Speicherproblem muß man vorher lösen. Abgebrannte Brennelemente muß man sowieso in Zwischenlagern abklingen lassen bevor man sie endlagert oder recycelt. Der Platzbedarf dafür ist nicht sonderlich groß. Da kann man sich auch sündteuere Castorbehälter leisten. Für den gesamten bisher produzierten deutschen hochaktiven Atommüll incl. Castorbehälter reichen fünf bis sechs olympischen Schwimmbecken (50m-Becken) - vgl ewig gefährlichen Giftmüll (z.B. Deponie Herfa-Neurode 200.000 Tonnen pro Jahr). MOX-Brennelemente sind recycelte Brennelemente. Spaltbares U235 ist dort fast vollständig durch Plutonium ersetzt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 28. Februar vor einer Stunde von reko: Finland hat z.B. ein funktionierendes Endlager für Atommüll. Kleine Korrektur: Wird haben, möglicherweise, wenn es in Betrieb geht. Nein, das Endlager Onkalo in Finnland ist aktuell noch nicht im regulären Betrieb mit radioaktivem Material, steht aber unmittelbar davor. Hier ist der aktuelle Stand (Februar 2026):... Finnland gilt weltweit als Vorreiter, da es das erste Land ist, das ein geologisches Tiefenlager für hochradioaktive Abfälle tatsächlich fertiggestellt hat und kurz vor der Nutzung steht. Andere Länder wie Schweden (geplanter Start ca. 2035) oder die Schweiz hinken zeitlich deutlich hinterher. Grüße No.Skill Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 28. Februar · bearbeitet 28. Februar von reko vor 54 Minuten von No.Skill: noch nicht im regulären Betrieb mit radioaktivem Material, steht aber unmittelbar davor. Wenn du genauer liest, habe ich das auch nicht geschrieben. Auf einige Wochen oder Monate kommt es auch nicht an. Es gibt keine ernsthaften Zweifel, dass das Endlager in Betrieb geht. Der Betrieb und Notfallszenarien wurden bereits seit Jahren sehr intensiv und erfolgreich mit nichtradioaktivem Material erprobt (in der Tiefe und in den Stollen, die später auch den echten Müll aufnehmen werden). Andere Länder folgen. KI: Zitat Schweden hat im Januar 2025 offiziell mit dem Bau seines Endlagers für hochradioaktiven Atommüll in Forsmark (Gemeinde Östhammar) begonnen. Zitat Die Zustimmung zur Kernenergie in Finnland und Schweden ist sehr hoch und hat in den letzten Jahren weiter zugenommen, da beide Länder auf Atomkraft setzen, um ihre Klimaziele zu erreichen und die Energieversorgung zu sichern. Finnland: Laut einer Umfrage von Finnish Energy vom April 2025 befürworten 68 % der Befragten die Kernenergie, während nur 9 % dagegen sind. Das ist ein neuer Höchststand, angetrieben durch das Ziel der Klimaneutralität bis 2035. Schweden: Umfragen zeigen, dass inzwischen mehr als zwei Drittel (ca. 67 % oder höher) der Schweden Befürworter der Kernenergie sind. Die Unterstützung ist in den letzten Jahren gestiegen, insbesondere im Zusammenhang mit Regierungsplänen, den Ausbau der Kernkraft (einschließlich kleiner modularer Reaktoren/SMRs) finanziell zu fördern. Hintergrund: In Finnland liefert die Kernenergie mittlerweile über ein Drittel des Stroms. In Schweden beträgt der Anteil der Kernenergie an der Stromerzeugung etwa 30 %. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 28. Februar vor 2 Stunden von reko: Finland hat z.B. ein funktionierendes Endlager für Atommüll. Ein Endlager braucht man sowieso für medizinischen und wissenschaftlichen Atommüll. Naja ein Endlager hatte die DDR mit Morsleben auch und die BRD (zumindest für schwach- bis mittelaktive Abfälle) mit der Asse II ebenfalls. Wie es sich binnen weniger ahrzehnte entwickelt hat wissen wir alle. Dass es teuer wird auch. Nur wie es schlussendlich ausgeht steht noch in den Sternen... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 4. März Kurzer Realitätscheck bezüglich einem Atommülllager in Deutschland: Atommüllendlager? Das finden wir schon - irgendwann Zitat Ein Referentenentwurf aus dem Bundesumweltministerium, der dem Deutschlandfunk vorliegt, offenbart da die Ratlosigkeit der Politik: Darin ist kein zeitliches Ziel mehr für die Entscheidung über das geplante Atommüllendlager zu finden. Das ursprüngliche Zieljahr 2031 wurde ersatzlos gestrichen. Dieses habe sich als nicht realistisch erwiesen, heißt es zur Begründung. Bereits vor zwei Jahren war bekannt geworden, dass die Suche nach einem Standort bis in die 2070er-Jahre andauern könnte. Wer hätte das nur gedacht... Der Steuerzahler zahlts. Aber ggfs. lässt sich damit auch noch ein privates Geschäft machen... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 4. März · bearbeitet 4. März von reko vor 38 Minuten von Holgerli: Wer hätte das nur gedacht... Der Steuerzahler zahlts. Das sind die Probleme wenn man aus Kernenergie erratisch aussteigt. Natürlich zahlt es der deutsche Staat. Das ist die vereinbarte Gegenleistung für die verkürzte Betriebsdauer auf die die Kernkraftwerksbetreiber einen Rechtsanspruch hatten. Verträge sind einzuhalten. Hätte man den Kernkraftwerken nur keine Verlängerung der Betriebsgenehmigung gegeben, müssten es die Kernkraftwerksbetreiber zahlen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 4. März · bearbeitet 4. März von Holgerli vor 12 Minuten von reko: Das sind die Probleme wenn man aus Kernenergie aussteigt. Nein, das sind auch Probleme, wenn man in der Atomkraft drin geblieben wäre. Was es zeigt: 60 Jahre aktive Atomkraft und weitere 50 Jahre nach dem Atomkraft-Ausstieg, also deutlich über 100 Jahre, und das Atommüllproblem ist immer noch nicht gelöst. Okay, man (also Politker, Atomkraft-Lobby, Atomkraft-Bosse, Ideologen usw.) kann natürlich sagen: "Was juckts mich, in den 2070ern bin ich eh schon tot!" aber das zeigt wie verantwortungslos Atomkraft für zukünftige Generationen ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 4. März · bearbeitet 4. März von reko Die Verantwortungslosigkeit liegt bei den Politikern, die ständig ihre Meinung ändern. Auch bei der Bevölkerung, die populistischen Strömungen hinterher läuft und damit die Politiker zu ihren Wende-Wenden verleitet. Egal was wir machen, alles hat Konsequenzen. Da braucht man sich hinterher nicht beschweren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag