Holgerli gestern um 11:10 Uhr vor 5 Minuten von reko: Die Verantwortungslosigkeit liegt bei den Politikern, die ständig ihre Meinung ändern. Da stimme ich Dir zu. Der Ausstieg aus dem Ausstieg zum Beispiel. Fukushima sei Dank, gab es dann ja den der Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg. Muss man sich mal reinziehen. Wir sehen also: Unwissend-verantwortungslose Politiker über Jahrzehnte und Legislaturperioden hinweg, habe uns ab Mitte des letzten Jahrhunderts mit dem Einstieg in die Atomkraft bis zum Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg dahin gebracht wo wir heute sind: Wir haben ein Atommüllproblem, dass uns seit Anfang an begleitet und uns über Jahrhunderte begleiten wird. vor 8 Minuten von reko: Auch bei der Bevölkerung, die populistischen Strömungen hinterher läuft und damit die Politiker zu ihren Wende-Wenden verleitet. Das finde ich das schöne an der Anti-Atomkraftbewegung: Die waren bodenständig und hatten ein Ziel. Raus aus der Atomkraft und nie wieder rein. Raus sind wir. Und höchstwahrscheinlich wird es auch so bleiben, da ja selbst die Atomkraft-Lobby der Politik klar gesagt hat, dass es das jetzt endgültig mit der Atomkraft war. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko gestern um 11:12 Uhr · bearbeitet gestern um 11:15 Uhr von reko vor 5 Minuten von Holgerli: Wir haben ein Atommüllproblem und haben noch nicht mal den Nutzen aus der Kernenergie. Das muss man sich überlegen bevor man genehmigt. Die Österreicher haben es sich wenigstens überlegt bevor der Reaktor in Betrieb ging. Ist zwar auch Geldverschwendung - aber weniger. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli gestern um 11:41 Uhr vor 25 Minuten von reko: und haben noch nicht mal den Nutzen aus der Kernenergie. Das muss man sich überlegen bevor man genehmigt. Genau, das schrieb ich ja: vor 27 Minuten von Holgerli: Wir sehen also: Unwissend-verantwortungslose Politiker über Jahrzehnte und Legislaturperioden hinweg, habe uns ab Mitte des letzten Jahrhunderts mit dem Einstieg in die Atomkraft bis zum Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg dahin gebracht wo wir heute sind: Wir haben ein Atommüllproblem, dass uns seit Anfang an begleitet und uns über Jahrhunderte begleiten wird. Gut, dass wir aus dem Mist raus sind und auch nie wieder einsteigen. Nur zeigt diese Aussage von Dir wie"komisch" Deine Haltung: Du weisst wie verantwortungslos Atomkraft ist, trotzdem propagierst Du sie. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
HHanseat gestern um 12:02 Uhr vor 1 Stunde von Holgerli: Der Steuerzahler zahlts. Nö, der Kenfo: Der KENFO - Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung wurde mit Inkrafttreten des Entsorgungsfondsgesetzes am 16. Juni 2017 als öffentlich-rechtliche Stiftung des Bundes errichtet. Ihr wurden von den Betreibern der 25 deutschen Kernkraftwerke 24,1 Mrd. EUR zur Finanzierung der Zwischen- und Endlagerung des radioaktiven Abfalls übertragen. Für die Kosten der sicheren Zwischen- und Endlagerung wird dem Bund derzeit jährlich ein dreistelliger Millionenbetrag erstattet. Dessen Einrichtung war sogar ein gute Idee, ansonsten betreibt Deutschland ja eher einen Endlagerverhinderungsprozess. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill gestern um 12:16 Uhr vor 9 Minuten von HHanseat: Nö, Nö Nö Nö immer zweimal mehr Nö Kurzfassung vorweg: Den deutschen Steuerzahler kostet die Atommüll‑Zwischen‑ und Endlagerung aktuell rund 1 bis 1,5 Milliarden Euro pro Jahr – je nach Haushaltsjahr und Abgrenzung. Im Detail: Aktuelle jährliche Kosten (Deutschland) Bundeshaushalt 2024/2025 Für Zwischenlagerung von Atommüll und die Suche nach einem Endlager wurden im Bundeshaushalt: 2024: rund 1,14 Mrd. € 2025: rund 1,4 Mrd. € veranschlagt [klimabuend...rlsruhe.de], [taz.de] Diese Ausgaben laufen überwiegend über: das Bundesministerium für Umwelt (BMUV), die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE). Wer zahlt das – Steuerzahler oder Atomkonzerne? Die Atomkonzerne haben 2017 einmalig ca. 24,1 Mrd. € in den staatlichen KENFO‑Fonds eingezahlt. [kenfo.de], [de.wikipedia.org] Aus diesem Fonds werden die laufenden Kosten erstattet. Reichen Fondsvermögen und Erträge nicht aus, trägt der Bund – also der Steuerzahler – die Differenz, da keine Nachhaftung der Betreiber mehr besteht. [base.bund.de] Faktisch bedeutet das: Kurzfristig: Finanzierung über Fonds + Bundeshaushalt Langfristig: Kostenrisiko vollständig beim Steuerzahler Was ist in den ~1–1,5 Mrd. € pro Jahr enthalten? Betrieb und Sicherung der Zwischenlager Endlagersuche für hochradioaktiven Müll Großprojekte wie: Asse II (Rückholung von Atommüll) Gorleben (Stilllegung) Schacht Konrad (schwach- und mittelradioaktiver Müll) Verwaltung, Forschung, Öffentlichkeitsbeteiligung [taz.de] Einordnung Die Atommüllentsorgung gilt offiziell als „Ewigkeitslast“. Die Gesamtkosten über Jahrzehnte werden je nach Studie auf >150 Mrd. € geschätzt. Jährlich fließt damit mehr als ein Drittel des gesamten Umweltministeriums‑Budgets in atomare Altlasten. [klimabuend...rlsruhe.de], [taz.de] Kurzantwort Der Steuerzahler zahlt derzeit etwa 1–1,5 Milliarden Euro pro Jahr für Atommüll‑Zwischen‑ und Endlagerung in Deutschland – mit steigender Tendenz und ohne Kostenobergrenze. Also, bitte. Ich bin ja gerne für Atomkraft und Kernfusion, aber die Zahlen müssen wir schon einigermaßen korrekt diskutieren. Grüße Nö.Skill Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
HHanseat gestern um 12:27 Uhr Hm, 24 Mrd EUR waren 2017 noch richtig Geld, damit sollte man doch etwas Vernünftiges bauen können, falls man denn will. Und der Kapitalstock der Stiftung wird auch vernünftig verwaltet, letztes Jahr +9,4%. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli gestern um 12:30 Uhr · bearbeitet gestern um 12:33 Uhr von Holgerli vor 3 Minuten von HHanseat: Hm, 24 Mrd EUR waren 2017 noch richtig Geld Ja, genau. Das ist das Problem. 2017 waren 24 Mrd noch "richtig" Geld. Nur ist der Atommüll und dessen Lagerung eine Jahrhunderte-Last. Und was sind 24 Mrd in 2117, 2217, 2317 noch wert? 2025 gab es 500 Mrd für die Bundeswehr und die Experten sind sich nicht sicher ob es reicht. Zweifel können da auch bei Frage aufkommen, ob 24 Mrd. selbst 2017 "noch richtig Geld" war... Motto: "Atomkraft - Nach uns die Si... ach egal. Da sind wir eh schon tot unsere Kinder auch. Also: Was interessierts mich?"! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill gestern um 13:55 Uhr @Holgerli @HHanseat @reko Was auch noch ein Punkt ist: Bei mir an der Technischen Hochschule gibt es eigentlich den Professor für die Stelle der Abteilung Versuchs-Kernreaktor. Die machen nicht mal mehr Werbung für die Abteilung, keiner will das mehr studieren. Ich war dort zur schweißtechnischen Weiterbildung in der Nachbarabteilung vom Fraunhoferinstitut und hatte eine kurze Führung. Es war sehr interessant, aber auch traurig zu sehen. Selbst wenn wir nur über Entsorgung oder Export der Technik reden, ohne gute Top-Ingenieure wird das nichts. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko gestern um 14:25 Uhr · bearbeitet gestern um 14:25 Uhr von reko vor 1 Stunde von HHanseat: Hm, 24 Mrd EUR waren 2017 noch richtig Geld, damit sollte man doch etwas Vernünftiges bauen können, falls man denn will. Und der Kapitalstock der Stiftung wird auch vernünftig verwaltet, letztes Jahr +9,4%. Warum beschwert man sich jetzt. Das war der Deal damit die Regierung sagen konnte wie sind vorzeitig ausgestiegen. Die deutschen Kernkraftwerksbetreiber haben hier eher schlecht verhandelt. Das lag auch daran, dass sie kein schlechtes Image wollten und die Politik mit der Energiewende neue lukrative Geschäfte in Aussicht gestellt hat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli gestern um 14:37 Uhr vor 10 Minuten von reko: Warum beschwert man sich jetzt. Ich beschwere mich nicht. Ich halte nur fest, dass Atomkraft nur funktioniert, wenn die Kosten sozialisiert werden. Ich wundere mich halt nur, dass Du diese Fakten auch scheinbar auch kennst, trotzdem diese ignorierst und weiter Atomkraft propagierst. Fazit: Ich bin heilfroh, dass wir aus dieser Technologie raus sind. vor 42 Minuten von No.Skill: Es war sehr interessant, aber auch traurig zu sehen. Selbst wenn wir nur über Entsorgung oder Export der Technik reden, ohne gute Top-Ingenieure wird das nichts. Dazu muss man sich aber auch erst einmal in Politik und Atomwirtschaft ehrlich machen und offen sagen, wie beschissen es gerade bei der Entsorgung läuft. Bei dem Rückbau wird ja schon heute gesagt: Wer heute in dem AKW arbeitet wird da bis zur Rente mit dem Rückbau beschäftigt sein. Jobsicherheit ist gegeben. Was aber keiner sagt ist: Wer bei der dauerhaften und vor allem Entsorgung von Atommüll mithelfen möchte, der hat heute als Neustudent quasi auch eine Jobgarantie bis zum Lebensende. Macht aber keiner, weil dann müsste man die Wahrheit sagen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko gestern um 14:48 Uhr vor 8 Minuten von Holgerli: Ich halte nur fest, dass Atomkraft nur funktioniert, wenn die Kosten sozialisiert werden. Nein, das war die Entscheidung der deutschen Regierung und nicht die beste. Es gibt Staaten die das anders und besser handhaben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli gestern um 14:55 Uhr vor 3 Minuten von reko: Nein, das war die Entscheidung der deutschen Regierung und nicht die beste. Es gibt Staaten die das anders und besser handhaben. Z.B. Frankreich? China? Russland? -> Wo mehr oder weniger die ganze Atomindustrie verstaatlicht ist! Z.B. USA? UK? -> Wo im Endeffekt der Kunde bei Neubauten den Preis über überhöhte Stromkosten zahlen muss! Z.B. Japan? - Wo der Staat TEPCO mit Steuer-Milliarden gestützt und einen Großteil der Aufräumarbeiten bezahlt! Nenn' mal Beispiele wo es angeblich besser läuft... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko gestern um 15:02 Uhr · bearbeitet gestern um 15:03 Uhr von reko Subventioniert wird und wurde doch auch die Solar- und Windenergie. Politiker lieben es Geld zu verteilen. Das bedeutet nicht dass es so sein muss. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli gestern um 15:19 Uhr · bearbeitet gestern um 15:20 Uhr von Holgerli vor 16 Minuten von reko: Subventioniert wird und wurde doch auch die Solar- und Windenergie. Das war aber nicht die Frage. Die Frage war: vor 24 Minuten von Holgerli: Nenn' mal Beispiele wo es angeblich besser läuft... Also wir halten fest, dass Du KEINE Antwort auf die Behauptung vor 24 Minuten von Holgerli: Es gibt Staaten die das anders und besser handhaben. hast. Bezüglich der Subventionen: - Atomkraft bekam während des Baus und Betriebs Subventionen und muss jetzt, nach dem Ausstieg noch subventioniert werden - Kohle bekam während des Abbaus subventioniert werden (Stichwort: Kohlepfenning) - Benzin und Diesel werden subventioniert. Aber Deine einzige Antwort zur Verteidigung vollkommen unnötiger da überteuerter Atomkraft ist: vor 16 Minuten von reko: Politiker lieben es Geld zu verteilen. Besser kann man nicht zeigen, dass stichhaltige Argumente Pro Atomkraft fehlen! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko gestern um 15:24 Uhr · bearbeitet gestern um 15:24 Uhr von reko Dann fehlen auch stichhaltige Argumente für Solar- und Windenergie. Der Staat beeinflusst die öffentliche Stromversorgung immer. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli gestern um 15:37 Uhr vor 8 Minuten von reko: Dann fehlen auch stichhaltige Argumente für Solar- und Windenergie. Dies ist aber der Atomkraft-Thread. Und hier sollte es um Argumente pro und contra Atomkraft gehen. Pro-Argumente sehe ich aber nicht. Denn diese hast Du scheinbar nicht. Wie auch? Die Zahlen zeigen, dass Atomkraft am Ende ist. Deswegen gibt es hier halt so viel Contra-Argumente. vor 9 Minuten von reko: Der Staat beeinflusst die öffentliche Stromversorgung immer. Hat er ja auch mit Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg aus der Atomkraft. Hat die Atomkraft noch mehr und noch unnötiger teurer gemacht. Aber jetzt sind wir ja raus. Sehr gut. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko gestern um 15:49 Uhr · bearbeitet gestern um 16:15 Uhr von reko Und andere gehen rein. Schweden, Finnland - sogar mit Unterstützung der dortigen grünen Parteien. Polen, Tschechien, Slowakei, Rumänien, Bulgarien, Niederlande, Belgien, Frankreich, Grossbritannien .. Würde es nach den Umfragen gehen, dann würde auch Deutschland wieder einsteigen. In Italien will die aktuelle Regierung und die Bevölkerungsmehrheit in die Kernenergie. 2026/02/26 Atomkraft ja bitte: Warum Europa wieder auf Kernenergie setzt .. Wind- und Sonnenkraft stößt an ihre Grenzen – das erkennen immer mehr europäische Staaten. .. Jetzt liebäugelt auch Dänemark mit der Kernkraft. destatis.de/Europa/DE/Thema/Umwelt-Energie/Kernenergie .. In der EU wurde 2024 insgesamt rund 4,8 % mehr Strom aus Kernenergie erzeugt als 2023. Insgesamt vier EU-Staaten weiteten ihre Produktion aus. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 22 Stunden · bearbeitet vor 22 Stunden von Holgerli vor 4 Stunden von reko: Würde es nach den Umfragen gehen, dann würde auch Deutschland wieder einsteigen. In Italien will die aktuelle Regierung und die Bevölkerungsmehrheit in die Kernenergie. Ich würde darauf mit folgendem Zitat eines WPF-Users antworten: vor 9 Stunden von reko: Die Verantwortungslosigkeit liegt bei den Politikern, die ständig ihre Meinung ändern. Auch bei der Bevölkerung, die populistischen Strömungen hinterher läuft und damit die Politiker zu ihren Wende-Wenden verleitet. Recht hat er: Politische Verantwortungslosigkeit und populistische Strömungen passen perfekt zur Atomkraft. Aber das "Schöne" an Atomkraft ist ja: Die ist viel zu teuer und dauert viel zu lange. Deswegen können Politiker zwar reden und Meinungsumfragen mit jeder geframten Frage Atomkraft hypen aber in der Realität werden die Geldgeber kaum mehr neues Geld neue AKWs geben. Also: Träumen darfst Du, in der Realität kommt aber nichts. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
fancY vor 7 Stunden Am 4.3.2026 um 12:12 von reko: und haben noch nicht mal den Nutzen aus der Kernenergie. Das muss man sich überlegen bevor man genehmigt. Die Österreicher haben es sich wenigstens überlegt bevor der Reaktor in Betrieb ging. Ist zwar auch Geldverschwendung - aber weniger. Jaja, wenn was schief geht ist immer die Politik schuld. Allerdings wird von den Atomis ständig gefordert, dass es weniger Regulierung gibt. Die bösen Regulierer machen SMR's so teuer oder unmöglich! Lasst die Industrie das alleine regeln, dann wird das schon! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag