Chemstudent

Anfängerthread zu Zertifikaten und Optionsscheinen

801 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Rechne es doch aus. A, B, C und D sollten doch bekannt bzw. zu ermitteln sein, oder nicht?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Vor dem Roll Ereignis ist doch eben A nicht bekannt. Ja, nachträglich könnte ich nun die Roll-Kosten für das Roll-Ereignis Dez. Future zu März Future ausrechnen.

Ich nehme aber nicht an dass die Roll Kosten bei jedem Roll-Ereignis gleich sind?

 

Sollte es denn grundsätzlich als Anleger möglich sein die Roll-Kosten (und damit den angepassten Basispreis) eines KO-Zertifikats vor Roll-Ereignis zu ermitteln? Oder liegt das auch immer am "billigen Ermessen" der Emittentin? Auch das Datum an dem das underlying von einen in den anderen Future geändert/gerollt wird scheint ja (in gewissen Grenzen) im "billigen Ermessen" der Emittentin liegen und entspricht nicht unbedingt dem expiry date des Futures.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Habe eine Frage

Habe folgenden Dax Turbo Short https://wertpapiere.ing-diba.de/DE/Showpage.aspx?pageID=17&ISIN=DE000NG2G324 , den wollte ich heute eigentlich noch verkaufen aber es gab da ein Problem da ich dachte ich kann das ganze auch außerbörslich verkaufen nach 14 Uhr im Sekundärhandel.  Das ganze ging jetzt aber doch nicht mehr (warum auch immer keine Ahnung)

 

Wie ist das jetzt mit der Overnight Gap , die ja jetzt bis 02.01. die Zertifikate bei mir bleiben. Habe nur einen sehr geringen Betrag zum Testen investiert.

Kann es sein dass ich jetzt ausgeknockt werde bis zum 02.01 oder liegt bis zum neuen Jahr alles "still" ?

 

Was passiert wenn jetzt im neuen Jahr der Dax mit 11.000 öffnet, also über meinem KO ?

 

Danke für die Hilfe

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Das KO-Zertifikat kann nur aufgrund der tatsächlich festgestellten DAX Kassakurse ausknocken. Wenn der DAX nicht berechnet wird, kann es auch keinen Knockout geben. Wenn es ein Gap-Up über dein KO Level gibt am 2.1., dann knockt das Zertifikat direkt aus.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Vielen herzlichen Dank für diese Information.

 

Bzgl der Kosten ist es aber dann so dass in dem Gap Up Fall ich einen Totalverlust erleide , der Rest trägt der Emittent ?

Hinzu kommen für mich laut Basisdokument dann noch 3,87 % Finanzierungskosten und eine "Marge auf den Finanzierungsgrad" ?

Was ist denn diese Marge konnte das nicht wirklich mir gut weiter verstehen.

 

Das ist das Info Blatt

 

https://ars.ariva.de/v0.5/product/isin/DE000NG2G324/DT--PK/de/DE/document?authToken=eyJhbGciOiJIUzUxMiJ9.eyJzdWIiOiJzbXJ0aHNlIiwicm9sZXMiOlsiUk9MRV9CRVJBVEVSIiwiVVNFUl84MzEiLCJSRUFMTV9TbWFydEhvdXNlIl0sImV4cCI6MTU0NzQ1NzQzNn0.nDe5Ku-F28UIoN-8-cPB-sc1blA_aWk3wndKgOcQAF8HB2orawlSAnUOmURfDnGhHqaOTrfFp-PNJPEUMkxszg

 

Macht es Sinn eine Verkaufsorder aufzugeben jetzt schon oder sollte ich besser abwarten was nach Marktöffnung passiert ?

 

 

Danke im Voraus

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von passiv_Investor

Da KO-Level und Basispreis identisch sind, knockt das Zertifikat wertlos bzw. zu 0,001 Euro aus, sobald die KO-Schwelle berührt oder überschritten wird.

Mehr als den Einsatz kann man mit Zertifikaten nicht verlieren. Gibt es ein Gap-Up, muss der Emittent dafür aufkommen, wenn die KO-Schwelle übersprungen wird. Darum beinhalten Zertifikate nah an der KO-Schwelle auch meist hohe Aufgelder bzw. haben große Spreads.

 

Die Finanzierungskosten entstehen aus der Hebelposition, da du ja nur mit dem Zertifikatspreis deinen Eigenkapitalanteil stellst und der Rest von der Bank als Fremdkapital gestellt wird und darauf Zinsen zu zahlen sind.

 

Marge bezeichnet die zusätzlich auf den Marktzins aufgeschlagenen Zinsen an denen der Emittent verdient. Meist sind das 1,5-3%-Punkte

 

Halt dich an deinen Plan, sofern du überhaupt einen hattest. Ob es Sinn macht eine Verkaufsorder aufzugeben kannst nur du selbst dir beantworten. Wir kennen nicht deinen Einstieg und deinen geplanten Ausstieg (im Gewinn- oder Verlustfall).

Was du maximal verlieren kannst, ist dir ja bewusst. Deinen kompletten Einsatz. Aber mehr auch nicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von otto03

vor 11 Minuten schrieb Maxximal:

Vielen herzlichen Dank für diese Information.

 

Bzgl der Kosten ist es aber dann so dass in dem Gap Up Fall ich einen Totalverlust erleide , der Rest trägt der Emittent ?

Hinzu kommen für mich laut Basisdokument dann noch 3,87 % Finanzierungskosten und eine "Marge auf den Finanzierungsgrad"

 

Der Emittent trägt nichts, er hat seine Position gehedged und setzt die Spreads hoch.

 

Die sonstigen Kosten waren in der Preisstellung enthalten - auch die verdiente der Emittent abzüglich seiner eigenen Kosten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Maxximal

Achso ich glaube ich habe es jetzt verstanden.

Die Kosten wurden bereits alle beim Kauf des Zertifikats aufgebracht im Sinne des Aufgeldes das wsl auch einen Risikozuschlag für diesen Gap-Up Fall mit beinhaltet ?

 

Heißt für mich ich muss dann noch die 3,87 Prozent runtergebrochen auf die Haltedauer zahlen nach dem Knockout ?

 

Meine Strategie war dass ich mit einem fallenden Dax rechne und da der Betrag sehr gering ist (50 Euro zum Start) wollte ich es mal darauf ankommen lassen um zu sehen

wie gut / schlecht das ganze läuft, ob es etwas für mich ist.

Einen Totalverlust habe ich jetzt mal eingeplant , nur darüber hinaus wollte ich keinesfalls Verluste machen.

 

 

Wirklich sehr nett eure Hilfe .

 

Ist das Banken Hedging irgendwo genauer erläutert ?

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von passiv_Investor

Nein, die Kosten der Finanzierung werden über eine Absenkung des Basispreises und KO-Levels impliziert.

D.h. selbst wenn der DAX sich nicht von der Stelle bewegt, wird das Zertifikat weniger wert aufgrund der Finanzierungskosten, die in das Produkt beständig eingerechnet werden (da Endlosprodukt, kann das nicht im Voraus erfolgen).

Nach dem Knockout ist keine Zahlung mehr zu leisten und du wirst auch nichts erhalten (außer den 0,001 Euro x Stückzahl)

vor 8 Minuten schrieb Maxximal:

Ist das Banken Hedging irgendwo genauer erläutert ?

 

Einfach erklärt:

 

Die Bank nimmt die selbe Position wie der Kunde ein, nur am echten börslichen Terminmarkt. In deinem Fall hedged sich die Bank, d.h. sichert sich ab, mit DAX-Futures. Natürlich wird sie nicht deine 50 Euro Order hedgen sondern die Gesamtheit aller Kundenorders, die entweder long oder short sind. Was dann netto übrig bleibt, wird entsprechend mit Long oder Short Futures auf den DAX abgesichert. Im Endeffekt hat die Bank also immer die selbe Position wie der Kunde, auch wenn sie gegenüber dem Kunden die Gegenposition hält. In Summe ist die Bank also flat und es kann ihr egal sein, ob die Kurse steigen oder fallen. Wobei sie natürlich lieber hat, dass ihre Kunden gewinnen, damit die dann weiterhin ihre Zertifikate handeln.

Idealerweise verliert sie also beim Knock-Out kein Geld (aber gewinnt auch keines), da sie die selbe Position wie alle Kunden zusammen am Terminmarkt innehatte. Sie verdient somit am Spread und den Gebühren in den Produkten wie z.B. Zinsaufschlägen etc.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Wahnsinn ich hab das heut stundenlang versucht bei der ING in teilweise englischen Papieren nachzulesen von denen - völlig unverständlich erklärt !

Und jetzt hab ichs :)

 

Hatte zwischenzeitlich die Befürchtung am 2.1 kommt mir dann ein Margin Call ins Haus geflattert und weitere Kosten und wurde nervös. (obwohl im Basisdokument stand nur Totalverlust aber ich bin eben misstrauisch daher nur 50 Euro)

 

Eine letzte Frage : Wie kann es sein dass ich die Zertifikate bei der ING im Direkthandel bezogen habe , Sie aber heute nicht auf selbigem außerbörslichen Weg verkaufen konnte ?

Ich dachte dass das vorgeschrieben ist, dass der Emittent die Papiere zurückkauft ?

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Es gibt keine Margin Calls bei Zertifikaten. Das sind Produkte ohne Nachschusspflicht. Sowas gibt es nur bei echten Terminmarktprodukten wie Optionen und Futures oder eben auch Emittentenprodukten wie CFDs. Zumindest bis letztes Jahr konnte man mit CFDs sogar noch mehr verlieren als sein Kontokapital. Das geht heute nicht mehr. Aber mehr verlieren als das eingesetzte (Margin)-Kapital in einer Position geht trotzdem noch, eben bis zur Höhe des vorhandenen Kontokapitals.

 

Die ING Mitarbeiter werden heute wohl auch früher Schluss gemacht haben ;-) Ne, Spaß. Eine Bank ist nicht verpflichtet einen außerbörslichen Handel anzubieten. Und am letzten Börsenhandelstag des Jahres, wo die Frankfurter Börse bereits um 14 Uhr schließt, wird man wohl die Produkte auf deutsche Basiswerte auch nicht länger preisen wollen.

 

Dass der Emittent während der börslichen Handelszeiten immer Rückkaufpreise stellt, bedeutet nicht, dass er auch außerbörslich Kurse stellen muss.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Achso ok , seltsamerweie steht wenn man die Produktseite aufruft

https://wertpapiere.ing-diba.de/DE/Showpage.aspx?pageID=17&ISIN=DE000NG2G324

 

oben im Browsertag "Optionsschein Open End Turbo Dax" , im Basisblatt aber "übertragbare Inhaberschuldverschreibung" was für mich ja (unter anderem) Zertifikate sind ?

 

Ist das nicht ein Fehler ?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Optionsscheine sind auch Zertifikate. Die Emittenten spielen da gerne mit den Bezeichnungen.

Wenn man mich fragt, finde ich die neue Konvention "Turbo-Zertifikate" nun als "Optionsscheine" zu bezeichnen eine Irreführung der Anleger. Aber gut, sei es drum, das sind nur Begrifflichkeiten, es ändert nichts an der Funktionsweise.

Aber sowohl börsliche Optionen als auch Optionsscheine als Emittentenprodukte haben für gewöhnlich Griechen (Kennzahlen), durch die sich ihre Preisänderungen berechnen und sie sind nochmal deutlich komplexer als einfach gestrickte KO-Zertifikate.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Maxximal

Also bin in der Tat etwas verwirrt, habe ich jetzt ein KO Zertfikat erworben oder einen Optionsschein ?
Ändert sich falls es ein Optionsschein ist irgendetwas bzgl Nachschusspflicht, Gap-Up Lücke und sonstiges für mich?


Ich bin davon ausgegangen da es in der Kategorie "knockout / open end knockout" angeboten wurde dasss das ein Knockout Zertifkat ist und Inhaberschuldverschreibungen sind doch Zertifikate oder nicht ? :(

 

Vielen Dank für deinen Einsatz du bekommst von mir mal bald etwas geschenkt :D

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

 

vor 6 Minuten schrieb Maxximal:

Also bin in der Tat etwas verwirrt, habe ich jetzt ein KO Zertfikat erworben oder einen Optionsschein ?

Ein KO-Zertifikat, das aber laut neuster Konvention als "Turbo Optionsschein" bezeichnet wird.

 

Auch "echte" Optionsscheine wären Emittenten-Zertifikate wie Knock-Out-Produkte auch. Da gibt es keine Nachschusspflicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Du hast gemäß dem link von Dir definitiv knock-out Zertifikate erworben. Aber auch bei Optionsscheinen gibt es keine Nachschusspflicht. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Ok oh man das ist doch echt das letzte wie kann man sowas nur so unklar deklarieren !!!

 

DANKE euch allen damit kann ich gleich viel besser schlafen .

 

Soll ich das Ing melden dass es sich dabei um einen Fehler handelt ? Also ein reiner Optionsschein ist es ja dann nicht , sondern entweder Turbo Optionsschein oder KO Zertifikat als Synomym.

 

Ein normaler Optionsschein ist doch auch Termingebunden mit Ausübungsoption oder spinne ich, also schon was ganz anderes.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Was willst du ING melden? Ist doch alles korrekt bezeichnet. Zwar irreführend aber alles gemäß der DDV Konventionen.

 

Die meisten Optionsscheine lassen sich nicht ausüben bzw. haben Cash settlement und keine physische Lieferung des Basiswerts.

Ist eben alles etwas anders bei Emittentenprodukten. Aber sie haben definitiv ein Laufzeitende und laufen nicht Open Ende wie manche KOs.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von uang
Link ergänzt

vor 11 Stunden schrieb Maxximal:

Ok oh man das ist doch echt das letzte wie kann man sowas nur so unklar deklarieren !!!

Gibt für KO Zertifikate ja auch noch die Bezeichnungen "Mini-Future" und ich glaube die Deutsche Bank nennt KO Zertifikate auch "Waves". Aber in der Beschreibung dürfte schnell klar werden, ob es sich um einen Optionsschein oder ein KO-Zertifikat handelt.

 

Edit:

Die Börse Stuttgart hat eine Übersicht über die unterschiedlichen Bezeichnungen:

https://www.boerse-stuttgart.de/de/boersenportal/boersenwissen/hebelprodukte/knock-out-produkte/produkt-varianten/

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Ok danke , blöd dass es offenbar keine einheitliche Bezeichnung gibt. 

 

Habe noch eine Frage.

Gestern zb war ja an der deutschen Börse um 14 Uhr Schluss , jedoch haben sich der Basiswert (Dax) und meine Zertifikate bis 22 Uhr ja noch bewegt.

 

Lag das jetzt nur an ausländischen Börsen die noch geöffnet waren und im Dax und Zertifikatehandel aktiv waren ?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

vor einer Stunde schrieb Maxximal:

Ok danke , blöd dass es offenbar keine einheitliche Bezeichnung gibt. 

 

Habe noch eine Frage.

Gestern zb war ja an der deutschen Börse um 14 Uhr Schluss , jedoch haben sich der Basiswert (Dax) und meine Zertifikate bis 22 Uhr ja noch bewegt.

 

Lag das jetzt nur an ausländischen Börsen die noch geöffnet waren und im Dax und Zertifikatehandel aktiv waren ?

 

Eurex war offen (Futurehandel und sonstiges)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Hallo,

 

Zitat

jedoch haben sich der Basiswert (Dax) und meine Zertifikate bis 22 Uhr ja noch bewegt.

Nein, der DAX hat sich nicht mehr bewegt.

 

Zitat

Ändert sich falls es ein Optionsschein ist irgendetwas bzgl Nachschusspflicht

Was willst du immer mit Nachschusspflicht? Die gibt es bei Wertpapieren nicht (nur bei CFD und Future).

 

Zitat

und Inhaberschuldverschreibungen sind doch Zertifikate oder nicht ?

Nee, nicht unbedingt. Praktisch sind alle derivaten Wertpapiere Schuldverschreibungen, weil der Emittent in irgendeiner Weise eine Zahlung oder Lieferung garantiert (er ist der Schuldner).

 

Stefan

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Maxximal

Danke für die Antworten.

 

Kurze Frage zu meinem Szenario, laut der Produktseite des Emittenten https://www.ingmarkets.de/markte/indizes/dax/DE000NG2G324?q=DE000NG2G324

findet ein Knockout wie bereits erwähnt zu Dax Kassakursen statt (9-17:45), der Handel über Frankfurt Zertifikate geht jedoch von 8-22 Uhr.

 

Heiß für mich, ich gehe jetzt zB. davon aus dass zu Jahresbeginn am 2.1. der DAX Kurs doch nicht fällt, möchte also doch raus um den direkten Knockout zu vermeiden.

Klappt das dann wenn ich eine unlimited/bestens Verkaufsorder vormerken lasse ? Muss doch eigentlich so sein oder liege ich falsch ?

 

Wünsche allen schonmal einen guten Rutsch ins neue Jahr ! :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von passiv_Investor

Klappen wird es sicher. Die Frage ist halt zu welchem Kurs. Wenn der Knockout direkt zum Marktstart erfolgt, dann bekommst halt nur 0,001 Euro. Aber rauskommen wirst du immer zu mindestens diesem Preis ;-)

Nur weil das Produkt außerhalb der DAX Berechnungszeiten nicht knocken kann, bedeutet es aber nicht, dass der Kurs dann noch höher steht. Die Indikation für den Zertifikatspreis orientiert sich am DAX-Futurepreis und wenn der einen KO indiziert, dann werden auch die Kursstellungen des Emittenten entsprechend sein, auch wenn der KO rein technisch erst um 9.00 Uhr zum DAX Berechnungsstart erfolgen kann.

 

Guten Rutsch

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Sehr Interessant das ganze :D

 

Hier ist aber der Emittent verpflichtet wenn zb das Zertifikat mit 0,1 Cent um 8 Uhr bepreist wird es zurück zu kaufen ? Weil ein Privatanleger würde doch da wohl kaum mehr zugreifen oder gibt es soviele Hochrisikoanleger :lol:

 

Angenommen ich habe Pech , die Order geht für den geringsten Betrag 0,001 um 8 Uhr durch , dann hätte ich zumindest eine Ausbuchung für die Steuer , laut Basisblatt beträgt der KO Restwert 0,00 Euro ?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden