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Warren vom Rhein

Depotbank in der Schweiz oder Frankreich

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Warren vom Rhein

Hallo zusammen,

aus verschiedenen Gründen (nicht die Steuer) möchte ich mich informieren über die Vor- und Nachteile einer Depotbank im südwestlichen Ausland.

Also der Schweiz oder Frankreich.

Wohnsitz meinerseits ist in Südwestdeutschland.

 

Also, wer hat in den genannten Ländern ein Konto/Depot und mag was darüber erzählen?

- lohnt es sich?

- ist es umständlich?

- Kosten, auch beim Wertpapierhandel?

- wie funktioniert die legale steuerliche Seite?

- macht das Sinn?

 

Danke

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hattifnatt

Was sollen denn die Vorteile von Frankreich sein? Schweiz könnte ich ja noch verstehen, wenn man Angst vor einer Zombie-Apokalypse in der EU hat ...

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Pirx

Schweizer Broker sind deutlich teurer als man es von hiesigen (Neo-)Brokern gewohnt ist. In Frankreich hat man gerne Charme die sprachliche Komplexität juristischer Dokumente bei Vertragsabschluss in einer Fremdsprache erleben zu dürfen.

 

Da legale Steuergestaltung gemäß deiner Aussage nicht dein Ziel ist, bleibt daher die Frage, was du mit deiner Broker-Länder-Diversifikation erreichen möchtest:

  • Möchtest du Mitarbeiter-Aktien deines im Ausland domizilierten Arbeitsgebers auch im Ausland verwahren?
  • Bist du beruflicher Grenzgänger und benötigst vielleicht ohnehin ein zusätzliches Konto?
  • Möchtest du den Charme fremdsprachiger Vertragsdokumente erkunden?

Falls du keine private Details preisgeben möchtest, habe ich vollstes Verständnis. Ein paar weitere Angaben zu deinen Zielen wären allderings hilfreich - abhängig davon kann man dir bessere Empfehlungen geben.

 

LG,

 

Pirx

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B.Axelrod
· bearbeitet von B.Axelrod
vor einer Stunde von Warren vom Rhein:

Also, wer hat in den genannten Ländern ein Konto/Depot und mag was darüber erzählen?

- lohnt es sich?

- ist es umständlich?

- Kosten, auch beim Wertpapierhandel?

- wie funktioniert die legale steuerliche Seite?

- macht das Sinn?

Die Kosten sind deutlich höher.

Ich darf auch daran erinnern, das Stempelsteuern beim Handel (An-und Verkauf) in der Schweiz anfallen.

(0,75 Promille auf CH-Papiere, 1,5Promille auf ausländische Papiere)

 

Frankreich: ebenfalls Stempelsteuer bei Kauf

Ob es Sinn macht, kommt wohl darauf an- in Frankreich hat man den Vorteil, das

man die Vorabbefreiung bei Dividenden nutzen kann.

Diesen Service bietet in D aber seit einiger Zeit auch die DKB.

 

Das Du bei der Steuererklärung Spaß bekommst, ist ziemlich sicher -weil ggf. französischsprachige Dokumente nicht vom Finanzamt akzeptiert werden,

Du die Berechnungen unter Einbezug gezahlter Steuern im Ausland selber machen darfst- Du feststellen wirst,

das die Aktien in der Schweiz eine Valorennummer haben, vom Finanzamt nach der ersten Steuererklärung

eine Aufforderung zu Vorauszahlungen kommen wird....

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bondholder
vor einer Stunde von Warren vom Rhein:

- lohnt es sich?

Das ist eine philosophische Frage, oder?

 

Lohnt sich ein teures Depot bei einer deutschen Filialbank?

Lohnt sich eine Vermögensverwaltung in Luxembourg?

Lohnt sich ein Girokonto bei einer spanischen Bank?

Lohnt sich ein privater Atombunker?

 

vor einer Stunde von Warren vom Rhein:

- macht das Sinn?

Es kommt darauf an, welches Ziel du damit erreichen willst.

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Warren vom Rhein

Ok, erstmal Danke für die Antworten.

 

Gründe für die Frage waren die Diskussion mit einem Kumpel, und wir beide hatten null Ahnung von dem was in den Antworten so kam.

Ein weiterer Grund wäre einen Teil des Vermögens aus Deutschland rauszuschaffen....wohlgemerkt nicht wegen Steuerhinterziehung.

 

Aber unter den Umständen macht es eben (ohne Auswanderung) keinen Sinn.

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DonLuigi

Wenn du unbedingt dein Vermögen kostengünstig (aber trotzdem mit mehr Aufwand) auf andere Länder verteilen willst, könntest du einen Teil deiner Aktien/ETFs bei Interactive Brokers (Irland bzw. USA) und einen Teil deiner Geld-Bestände auf einem Gratis-Konto in der Schweiz wie Yuh (von der Swissquote & Postfinance) halten. Ob das Sinn macht musst du selbst entscheiden.

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oktavian

Interactive brokers kann allein wegen der Kosten und Möglichkeiten Sinn machen.

 

Ansonsten fällt mir nur ein, dass einer in Frankreich direkt über eine franz. Firma ein Depot hat, um die Dividenden direkt wieder anzulegen (DRIP). Da sind dann nur die Aktien der einen Firma drin, aber dadurch ist die Wiederanlage kostenlos.

 

Der Staat kommt schon an dein Geld ran, wenn es drauf ankommt. In Jurisdiktionen, welche nicht ausliefern, will man auch gar nicht anlegen. Da wäre mir das Risiko nicht ans Geld zu kommen + laufende Kosten/Aufwand höher als das Risiko, dass wir in DE eine nicht rechtsstaatliche Regierung bekommen, welche enteignen möchte.

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