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Sovereign

goldgedeckte Währung prognostiziert

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Sovereign
· bearbeitet von Sovereign

eigentlich eine Nachricht die ich am 1. April erwarten würde, aber im nachrichtenarmen Sommerloch scheint auch vieles möglich.

 

Der gute James 'Jim' Rickards prognostiziert eine goldgestützte Währung der BRICS Staaten.

Verkündet am 24. August während des Gipfeltreffens in Johannesburg

Quelle: https://www.goldseiten.de/artikel/584712--Der-groesste-monetaere-Schock-seit-52-Jahren--Jim-Rickards.html

Datum der Meldung: 23. Juni 2023

 

Jim Rickards scheint der einzige zu sein der davon weiß denn eigentlich hätte ich die Meldung auf Bloomberg oder zumindest auf zerohedge erwartet.

 

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chirlu
vor 15 Minuten von Sovereign:

Verkündet am 24. August während des Gipfeltreffens in Johannesburg

 

Na, immerhin mal eine genaue Angabe, die es (in zwei Monaten) überprüfbar macht.

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Totti3004

Der wusste auch schon ganz andere Sachen in der Vergangenheit: globale Finanzkrisen, Zusammenbruch der weltweiten Wirtschaft und/oder des weltweiten Geldsystem, Einbruch des Dollars, Währungskriege etc. pp. 

 

Geblubber im Sommerloch auf einer abgelegenen Website, die den persönlichen Blog eines Crash-Propheten zitiert. 

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

An Gold gekoppelte Währungen gab es auch schon früher. Siehe Goldstandard, Bretton-Woods-System, usw.

 

So weit ich weiß, hat das früher oder später immer zu Problemen geführt...

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Gast240408
· bearbeitet von myrtle

Eigentlich nur ein Problem: Naemlich dem zu meinen, zu wenig davon zu haben. Wenn man konnte - also die Verfuegungsgewalt hatte - hat man also den Pfennig mit der Mark zugedeckt. Ob es zuerst schlechterwerdende Legierungen waren, Hunderte bis Tausende Jahre zurueck. Oder Papiergeld gedruckt wurde, Hunderte Jahre zurueck. Oder eben ein paar Bits gekippt. Das Ergebnis war immer dasselbe. Und dann begannen die richtigen Probleme...

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stagflation

Ein Problem ist sicherlich, dass man doch immer wieder Mittel und Wege findet, um die Geldmenge zu vergrößern.

 

Es gibt aber weitere Probleme: wenn man mehrere Staaten mit goldgedeckter Währung hat, kann man keine freien und flexiblen Wechselkurse haben.

 

Diese sind aber sehr nützlich, weil darüber volkswirtschaftliche Ungleichgewichte und Spannungen abgebaut werden können.

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sedativ
· bearbeitet von sedativ

Im Kabinett der künftigen Reichsregierung unter Prinz Heinrich XIII Reuß war/ist ja Markus Krall als Finanzminister vorgesehen.  Da kommt dann auch sicher die gute alte goldgedeckte Reichsmark zurück...

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JaWoDenn
· bearbeitet von JaWoDenn
Am 25.6.2023 um 13:27 von stagflation:

An Gold gekoppelte Währungen gab es auch schon früher. Siehe Goldstandard, Bretton-Woods-System, usw.

 

So weit ich weiß, hat das früher oder später immer zu Problemen geführt...

Eigentlich nicht. Hat immer nur zum Problem geführt, wenn man Defizit fährt, oder einen Krieg führen wollte.

 

Da die genannten Staaten einen Überschuss von insgesamt ca. Einer Billion Dollar fahren, müssten die westlichen Nationen bald Gold Überschiffen, oder die Importe reduzieren. Gefällt mir.

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ERP

Das Interview/Diskussion dazu fand ich ganz interessant:

 

 

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chirlu
· bearbeitet von chirlu
Am 24.6.2023 um 13:30 von chirlu:

Na, immerhin mal eine genaue Angabe, die es (in zwei Monaten) überprüfbar macht.

 

Und nun die Auflösung: Es gab eine allgemeine Aussage, dass man vom US-Dollar unabhängiger werden wolle. Große Neuigkeit. :-*

 

Die FAZ hat trotzdem Stimmen von Ökonomen zusammengetragen (Paywall), die von der Idee insgesamt wenig halten, außer eventuell unter Marketing-Aspekten:

Zitat

Holger Schmieding, der Chefvolkswirt des Bankhauses Berenberg, meint: „Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass die Staaten sich tatsächlich darauf einigen können.“ Der Teufel werde wie üblich im Detail stecken: „Grundsatzerklärungen sind dagegen leicht.“

 

(…)

 

Ungeachtet der ökonomischen Sinnlosigkeit des Projekts ergebe es politisch für die Länder aber durchaus Sinn, darüber zu diskutieren, glaubt Karsten Junius, Ökonom der Bank J. Safra Sarasin: „Die BRICS-Länder bekommen so eine zusätzliche Aufmerksamkeit – und werden als eigene, vom Westen unabhängige Kraft stärker wahrgenommen.“

 

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ERP
· bearbeitet von ERP

Luke Gromen https://twitter.com/LukeGromen / https://www.youtube.com/watch?v=twbKzY-eMiA hat folgende Theorie:

 

Ölexploration geht stetig zurück bzw. soll shale oil output bald am Höchstpunkt sein + aus der Strategic Petroleum Reserve der USA wurde viel entnommen + auch während Rezessionen geht der Ölbedarf kaum zurück -> Ölpreis bleibt hoch und wird eher noch steigen

Dadurch brauchen viele Länder USD um dieses teure Öl in USD zu kaufen. Desweiteren sind viele (Entwicklungs-)Länder in USD verschuldet, brauchen daher auch viele USD um ihre Kreditzinsen bei dem jetzt höheren Zinsniveau zu bezahlen.

Dadurch werden immer mehr US-Anleihen der Staatsreserven dieser Länder verkauft um die USD zu bekommen, was das Zinsniveau aufgrund dem dann höherem Angebot von US-Anleihen am Markt erhöht. Dies führt wiederum zu höheren Zinseszahlungen für Kredite dieser Länder, weswegen sie wiederum US-Anleihen verkaufen müssen ...  (aus diesem Grund solle man mit dem Kauf von langjährigen US-Anleihen auch warten bis der USD zurückgeht)

 

-> Wenn Tightening bleibt -> Zinsen bleiben hoch -> USD steigt

-> Wenn die Zinsen fallen, wird das Wachstum wieder anfachen, Inflation kommt zurück, mehr Ölnachfrage und steigende Zinsen -> USD steigt

 

 

Und dann soll Gold ins Spiel kommen...

Wenn Ölpreise in USD steigen + Zinsniveau steigt, und die OPEC-Länder ihr Öl für USD verkaufen und ihre Verkaufsgewinne dann in Staatsanleihen parken, verlieren ihre Anleihen an stetig an Wert. Wenn sie ihr Öl gegen Gold verkaufen würden, hätten sie das Problem nicht und zudem würde der Goldpreis steigen, weil mehr Bedarf danach bestehe um Öl damit zu bezahlen.

 

Klingt für mich alles irgendwie schlüssig, die Realität ist wohl nicht so simpel, aber was meint ihr?

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Glory_Days

Prognostizieren kann man viel - so kommen muss es deshalb noch lange nicht.

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ERP
· bearbeitet von ERP
vor 13 Stunden von Glory_Days:

Prognostizieren kann man viel - so kommen muss es deshalb noch lange nicht.

stimmt schon ja

So richtig schlüssig ist es eh nicht, v.a. der zweite Teil finde ich, mit dem Zusammenhang mit den Ölstaaten - die profitieren ja auch von höheren Verkaufserlösen in USD. die Anleihenrenditen werden auch mal wieder sinken und sie können das Geld ja frei und flexibel in kurze oder lange Anleihen oder etwas Anderes anlegen.

 

---

 

Jeff Christian mal wieder sehr interessant - er gibt einen kompakten Überblick über BRICS selbst, die Unwahrscheinlichkeit eine Paralellwährung zum USD in absehbarer Zeit, das BRICS-Treffen, den USD als Weltwährung und das aktuelle Regimewechsel in der Geldpolitik. Lohnt sich ihm zuzuhören finde ich, er hat schon viel miterlebt, als Rohstoffexperte sicher ein gutes weltpolitisches Bild und scheint mir trotz seines Alters flexibel in neueren Entwicklungen zu navigieren.

 

 

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steph5020
On 8/25/2023 at 11:42 AM, ERP said:

Luke Gromen https://twitter.com/LukeGromen / https://www.youtube.com/watch?v=twbKzY-eMiA hat folgende Theorie:

 

Ölexploration geht stetig zurück bzw. soll shale oil output bald am Höchstpunkt sein + aus der Strategic Petroleum Reserve der USA wurde viel entnommen + auch während Rezessionen geht der Ölbedarf kaum zurück -> Ölpreis bleibt hoch und wird eher noch steigen

Dadurch brauchen viele Länder USD um dieses teure Öl in USD zu kaufen. Desweiteren sind viele (Entwicklungs-)Länder in USD verschuldet, brauchen daher auch viele USD um ihre Kreditzinsen bei dem jetzt höheren Zinsniveau zu bezahlen.

Dadurch werden immer mehr US-Anleihen der Staatsreserven dieser Länder verkauft um die USD zu bekommen, was das Zinsniveau aufgrund dem dann höherem Angebot von US-Anleihen am Markt erhöht. Dies führt wiederum zu höheren Zinseszahlungen für Kredite dieser Länder, weswegen sie wiederum US-Anleihen verkaufen müssen ...  (aus diesem Grund solle man mit dem Kauf von langjährigen US-Anleihen auch warten bis der USD zurückgeht)

 

-> Wenn Tightening bleibt -> Zinsen bleiben hoch -> USD steigt

-> Wenn die Zinsen fallen, wird das Wachstum wieder anfachen, Inflation kommt zurück, mehr Ölnachfrage und steigende Zinsen -> USD steigt

 

 

Und dann soll Gold ins Spiel kommen...

Wenn Ölpreise in USD steigen + Zinsniveau steigt, und die OPEC-Länder ihr Öl für USD verkaufen und ihre Verkaufsgewinne dann in Staatsanleihen parken, verlieren ihre Anleihen an stetig an Wert. Wenn sie ihr Öl gegen Gold verkaufen würden, hätten sie das Problem nicht und zudem würde der Goldpreis steigen, weil mehr Bedarf danach bestehe um Öl damit zu bezahlen.

 

Klingt für mich alles irgendwie schlüssig, die Realität ist wohl nicht so simpel, aber was meint ihr?

Rückblickend hat Gold einfach alle Krisenüberdauert. Gold wird auch in Zukunft gegen alle Währungen konvertierbar sein. Das ist das Argument eines Goldhändlers mit dem ich, vor kurzem gesprochen habe. Dem Standpunkt ist einiges abzugewinnen.

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chirlu
vor einer Stunde von steph5020:

Rückblickend hat Gold einfach alle Krisenüberdauert.

 

Gilt auch für Eisen.

 

vor einer Stunde von steph5020:

Gold wird auch in Zukunft gegen alle Währungen konvertierbar sein.

 

Gilt auch für Eisen. Offen ist nur der Konvertierungs-(= Ankauf-)Kurs.

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Snoop90

Eisen unterliegt jedoch stärker der Inflation, oder wie nennt man das nochmal, wenn es an der Luft braun wird und abbröckelt?

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sedativ
vor 38 Minuten von Snoop90:

Eisen unterliegt jedoch stärker der Inflation, oder wie nennt man das nochmal, wenn es an der Luft braun wird und abbröckelt?

 

Bei trockener Lagerung passiert da nix. Gold lässt man ja auch nicht draußen rumliegen. 

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monstermania
vor 12 Stunden von steph5020:

Rückblickend hat Gold einfach alle Krisenüberdauert. Gold wird auch in Zukunft gegen alle Währungen konvertierbar sein. 

Allerdings haben nicht notwendigerweise die Besitzer des Goldes die jeweilige Krise 'überdauert'. :rolleyes:

Auch gab es immer wieder Zeiten in denen der private Goldbesitz in weiten Teilen der Welt verboten war. Ja, das hat dem grundsätzlichen Wert des Goldes nichts angetan. Allerdings ist Gold schwer teilbar. Wenn ich meinen Großeltern glauben darf, waren Schnaps und Zigaretten nach dem Krieg sehr beliebte und brauchbare 'Ersatzwährungen'.

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Totti3004
vor 14 Stunden von chirlu:

Gilt auch für Eisen.

 

Und Chrom, Zink, Kupfer, Wolfram, Blei.... Nur die radioaktiven, instabilen Sachen sind Mist. Die sind irgendwann weg.

 

 

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cfbdsir
Am 31.8.2023 um 08:23 von monstermania:

Auch gab es immer wieder Zeiten in denen der private Goldbesitz in weiten Teilen der Welt verboten war. Ja, das hat dem grundsätzlichen Wert des Goldes nichts angetan.

In den USA hat man durch Goldbesitzverbot den Preis auf 35 USD /oz gedeckelt/fixiert. 

 

Würde es wieder eine goldgedeckte Währung geben dann würde es geschäftstüchtige Zentralbanken, wie zur Zeit der US-Goldbindung die Bundesbank, geben, die sich die Währung auch real in Gold tauschen ließen. Das ist  ruinös für den, der die Deckung verspricht.

Am 31.8.2023 um 11:25 von Totti3004:

Und Chrom, Zink, Kupfer, Wolfram, Blei.... Nur die radioaktiven, instabilen Sachen sind Mist. Die sind irgendwann weg.

 

 

Wie wäre es mit dem Warenkorb der gesamten Volkswirtschaft?

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reko
· bearbeitet von reko
vor 20 Minuten von cfbdsir:

Wie wäre es mit dem Warenkorb der gesamten Volkswirtschaft?

nicht sehr praktisch bei verderblichen und schlecht lagerfähigen Produkten. Selbst 1 Mio€ in Eisen ist sehr unhandlich. In Gold kann man es im verstärkten Aktenkoffer tragen.

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cfbdsir
· bearbeitet von cfbdsir
vor 2 Minuten von reko:

nicht sehr praktisch bei verderblichen und schlecht lagerfähigen Produkten. Selbst 1 Mio€ in Eisen ist sehr unhandlich.

Die Korbwährung bildet nicht nur verderbliche Lebensmittel ab, sondern selbst  Dienstleistungen ab, die man gar nicht aufbewahren kann. Alles was die Volkswirtschaft hervorbringt. 

 

Und genau das ist modernes Geld.

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