Holgerli gestern um 09:47 Uhr vor 19 Minuten von satgar: Das muss dann letztlich ein draufzahl-Geschäft für den AVD Anbieter sein. Ich kann mir das gar nicht anders vorstellen. Das ist auch der Schluss von Finanz-Szene. vor 19 Minuten von satgar: Und wie lange soll dann sowas gut gehen. Die Antwort/Idee von Finanz-Szene: Weil man es muss. Denn wenn die Leute mit dem AVD abwandern, hat man mitunter einen Kunden verloren. Bleibt der Kunde, kann man quersubventionieren. Vermutlich ist der Negativ-Effekt aber auch nicht so schlimm: Der Gesetzgeber hat ja von sich aus schon auf 1% begrenzt. Ich gehe davon aus, dass Experten dahingehend beraten haben, dass mit 1% Kosten durchaus Gewinn für die breite Masse der Anbieter zu machen sei. Die Apotheke Deka hat dann von sich aus schon früh gesagt, dass man nicht über 0,6% gehen will. Heisst für mich, dass auch da jemand drüber geschaut hat und diese 0,6% zumindest kostendeckend sein werden. Ich glaube nicht, dass eine Bank, Versicherung oder Broker wegen 0,6% negativer Kostenquote pleite gehen wird. vor 14 Minuten von radler2: Was ein Argument dafür ist, sich einen renomierten Anbieter zu suchen. Im Umkehrschluss: Bei einem Start-Up, dass sich speziell gegründet hat um das innvovativste AVD-Produkt aller Zeiten zu verkaufen aber unter so einem Kostendruck operieren muss, dahin würde ich auch nicht gehen. Aber dass es die Deka, Union Invest, Allianz sein muss, sehe ich nun auch nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar gestern um 09:49 Uhr vor 1 Minute von Holgerli: Aber dass es die Deka, Union Invest, Allianz sein muss, sehe ich nun auch nicht. Genau. Es soll halt mit all seinen Parametern, und dazu gehört eben auch die Anbieter Solidität, Seriösität und Renomée, als auch Service, preiswert sein. Seinen Preis wert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
W.Heisenberg gestern um 10:20 Uhr Subventionierungsstrategien gibt es überall um Kunden an sich langfristig zu binden. Deswegen muss der Anbieter auch bei AVD nicht wirklich was verdienen um glücklich zu sein. Ihm reicht es aus den Kunden 30-50 Jahre an sich zu binden um in der Zeit andere Produkte zu verkaufen. Deswegen nehme ich auch gerne kostenlos Angebot von einem Broker gerne an, welcher mir zusagt, z.B. SC Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
whister gestern um 10:30 Uhr Das Thema (Rentabilität, evtl. Gebührenerhöhung etc.) wird auch im aktuellen Finanz-Szene-Podcast diskutiert: https://finanz-szene.de/finanz-szene-der-podcast/warum-das-01-angebot-der-deka-einen-veritablen-paradigmen-wechsel-darstellt/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger gestern um 11:12 Uhr vor einer Stunde von Holgerli: Im Umkehrschluss: Bei einem Start-Up, dass sich speziell gegründet hat um das innvovativste AVD-Produkt aller Zeiten zu verkaufen aber unter so einem Kostendruck operieren muss, dahin würde ich auch nicht gehen. Gerade diesen Startups würde ich zutrauen, keine unnötigen Altlasten, ineffiziente Prozesse etc. mitzuschleppen, sondern extrem auf Efiziens getrimmt zu sein. @satgar hat ja schonmal beschrieben, wie der Verwaltungsablauf z.B. bei einem Wertübertrag heute abläuft. Eigentlich sehe ich aber keinen einzigen Punkt, den man nicht automatisieren könnte. Soweit ich weiß ist auch kein Anbieter verpflichtet, Depotüberträge anzunehmen. Das effiziente Startup könnte also durchaus sagen, dass ein Übertrag von Anbieter XY, der dazu mehrere Brieftauben losschickt, nicht angenommen wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Turmalin gestern um 11:26 Uhr · bearbeitet vor 10 Stunden von Turmalin Fehler gefunden Man sollte vielleicht in die Überlegung einbeziehen, wie es so über die Jahre mit Riester 1.0 gelaufen ist. Da gab es am Anfang auch viel mehr Anbieter, und zwar jeweils für Verträge im Versicherungsmantel, im Fondsmantel und im Banksparplanmantel. Die ganze Anbietergruppe der Bank-Sparplan-Riesterlösungen ist irgendwann weggefallen. Meine ursprüngliche Idee, beginnend mit einer Fondslösung bei einem Börsenhoch nahe des Ruhestandes von einem Riesterfonds in einen Banksparplan zu wechseln, um mir diesen Depotstand zu sichern (klassisches Timing, ich weiß), war damit schon mal hinfällig. Große Anbieter wie die DWS haben irgendwann ihr Geschäft mit Neuverträgen eingestellt. So etwas könnte sich schon negativ auf die Kosten auswirken -sofern diese geändert werden können-. Und das Aufnahmealter war zumindest bei den Fondslösungen auch begrenzt auf jüngere Altersklassen. Jedenfalls halte ich es auch aus diesen Gründen für sinnvoll, den Anbieter nicht nur nach den geringsten Kosten auszuwählen, schließlich ist die Laufzeit in den meisten Fällen ziemlich lang. Ein Wechsel wird ziemlich sicher nicht so einfach wie ein Depotwechsel. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
whister gestern um 11:35 Uhr vor 5 Minuten von Turmalin: Meine ursprüngliche Idee, beginnend mit einer Fondslösung bei einem Börsenhoch nahe des Ruhestandes von einem Riesterfonds in einen Banksparplan zu wechseln, um mir diesen Depotstand zu sichern (klassisches Timing, ich weiß), war damit schon mal hinfällig. Du hättest den Banksparplan schon zu Beginn eröffnen sollen, um dann zum gewünschten Zeitpunkt zu diesen Vertrag zu übertragen. vor 6 Minuten von Turmalin: Und das Aufnahmealter war zumindest bei den Fondslösungen auch begrenzt auf jüngere Altersklassen. Das lag an der Garantie und sollte beim AVD kein Thema sein. vor 7 Minuten von Turmalin: Jedenfalls halte ich es auch aus diesen Gründen für sinnvoll, den Anbieter nicht nur nach den geringsten Kosten auszuwählen, schließlich ist die Laufzeit in den meisten Fällen ziemlich lang. Ein Wechsel wird ziemlich sicher nicht so einfach wie ein Depotwechsel. Ein Anbieter kann zwar den Neuabschluss nicht mehr ermöglichen - Bestandsverträge müssen jedoch weitergeführt werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Michaael gestern um 12:47 Uhr Ich hatte vorgehabt diesen Thread komplett mitzuverfolgen aber das habe ich jetzt aufgegeben. Der Diskurs wird zu groß, ich werde teils mit lesen und abwarten wenn das Produkt online ist :). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
towara vor 27 Minuten Ich versuche gerade, die Folgen einer förderschädlichen Auszahlung beim neuen Altersvorsorgedepot nach dem endgültigen Gesetz (ab 2027) zu verstehen. Nehmen wir folgendes vereinfachtes Beispiel: Laufzeit: 10 Jahre -eigene Beiträge: 1.800 € pro Jahr = 18.000 € -Zulagen: 540 € pro Jahr = 5.400 € -insgesamt gefördertes Kapital: 23.400 € angenommen, das Depot steht am Ende bei 14.400 €, also 20 % unter den eigenen eingezahlten 18.000 € anschließend erfolgt eine vollständige förderschädliche Auszahlung. Nach meinem Verständnis müssen bei schädlicher Verwendung die 5.400 € Zulagen zurückgezahlt werden. Es blieben also zunächst 9.000 €. Meine Frage ist nun: Werden diese verbleibenden 9.000 € zusätzlich noch mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert? Bei beispielsweise 20 % wären das weitere 1.800 € Steuer und somit nur 7.200 € netto aus ursprünglich 18.000 € eigenen Beiträgen. Ist diese Rechnung nach dem endgültigen, 2026 verabschiedeten Gesetz tatsächlich korrekt? Und falls ja: Wird bei einem solchen Verlustfall wirklich nicht berücksichtigt, dass die eigenen Einzahlungen bereits 18.000 € betragen haben und das Depot nur noch 14.400 € wert ist? Mir geht es ausdrücklich nicht um die Frage, ob eine förderschädliche Auszahlung sinnvoll ist, sondern ausschließlich darum, wie die steuerliche Behandlung dieses konkreten Verlustszenarios nach der endgültigen Rechtslage aussieht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag