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krett

Lindner-Rente (Reform der priv. Altersvorsorge 2024/25)

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chirlu
vor 6 Minuten von satgar:

Der Vergleich hinkt

 

Rein steuerlich überhaupt nicht, sondern es ist exakt dasselbe: Man zahlt Geld aus dem Brutto ein, das nicht besteuert wird. Der Unterschied ist rein verfahrensmäßig, dass die Steuerbefreiung bei der bAV (Entgeltumwandlung) direkt passiert, während bei Riester zunächst Lohnsteuer abgezogen und später wieder erstattet wird (teils als Zulage, teils in der Veranlagung).

 

vor 8 Minuten von satgar:

da macht es anhand des Videos wohl einen entscheidenden unterschied, ob man die Steuererstattungen reinvestiert oder verkonsumiert.

 

Es ist natürlich trivial, dass man mehr Geld im Alter hat, wenn man zusätzlich zu bAV oder Riester noch weiteres Geld anspart, verglichen damit, dass man das nicht tut. Das hat aber mit bAV und Riester nichts zu tun.

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satgar
vor 2 Minuten von chirlu:

Es ist natürlich trivial, dass man mehr Geld im Alter hat, wenn man zusätzlich zu bAV oder Riester noch weiteres Geld anspart, verglichen damit, dass man das nicht tut. Das hat aber mit bAV und Riester nichts zu tun.

Ok. Dann hat es eben nur mich und vielleicht Bolanger überrascht, wie schnell es zum normalen Depot kippt, wenn man das Steuergeld verkonsumiert. Ich hätte es zumindest nicht so stark erwartet.

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chirlu
vor 4 Minuten von satgar:

Dann hat es eben nur mich und vielleicht Bolanger überrascht, wie schnell es zum normalen Depot kippt, wenn man das Steuergeld verkonsumiert.

 

Das bedeutet dann, dass sich in dieser Analyse (auf die ich nicht viel geben würde) Riester nicht lohnt, Punkt.

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satgar
vor 5 Minuten von chirlu:

 

Das bedeutet dann, dass sich in dieser Analyse (auf die ich nicht viel geben würde) Riester nicht lohnt, Punkt.

Zumindest wenn:

 

- es zu teuer ist, mit mehr als 0,5% Effektivkostenquote je Jahr

- und wenn man die übersteigende Steuerersparnis nicht investiert

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor einer Stunde von satgar:

Ok. Dann hat es eben nur mich und vielleicht Bolanger überrascht, wie schnell es zum normalen Depot kippt, wenn man das Steuergeld verkonsumiert. Ich hätte es zumindest nicht so stark erwartet.

Naja... dass Kosten und Steuervorteile entscheidend sind für das Gelingen, hat Euch aber hoffentlich nicht überrascht. Und dass es nicht gut ist, wenn man ein teureres Produkt hat und gleichzeitig die Steuervorteile versäuft, hat Euch auch nicht überrascht. Und dass das irgendwie kalkuliert werden muss, auch nicht.

Gemacht habt ihr es nur nicht, sondern unterschrieben hättet Ihr, oder?

 

Im Grunde genommen ist das dasselbe wie bei Riester: "Lohnt sich das, oder lohnt sich das nicht?" wurde da immer gefragt, und kaum einer hat gerafft, dass das sehr genau anhand des Einzelfalles geprüft werden will. Und von denen, die das gerafft haben, waren viele nicht in der Lage dazu.

Erst recht nicht gerafft, haben die, dass die Zinsen mal auf Null sinken könnten. Und heute raffen die nicht, dass es mal 20 Jahre keine Aktienmarktrendite geben kann.

 

Das ganze Ding ist keine Stand-alone- Lösung für die Altersvorsorge. Das ist für die Schließung einer Rentenlücke. Eine solche Lücke haben Selbstständige nicht und hatten sie nie. Es ist auch nicht für Geringverdiener, die irgendwo am Exitenzminmum herumkrebsen. Die werden eben zu Sozialfällen. Daran ändert sich überhaupt nichts.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor einer Stunde von Schwachzocker:

Eine solche Lücke haben Selbstständige nicht und hatten sie nie.

Die müssen aber generell, am besten mit mehreren Standbeinen, vorsorgen. Könnte Riester 2.0 eines solcher Beine sein, wenn man es ihnen erlaubte? Wenn nein, wieso nicht?

 

vor einer Stunde von Schwachzocker:

Es ist auch nicht für Geringverdiener, die irgendwo am Exitenzminmum herumkrebsen. Die werden eben zu Sozialfällen. Daran ändert sich überhaupt nichts.

Das war bei Einführung von Riester richtig. Meiner Meinung nach auch ein Geburtsfehler der Riester Idee. Wurde dann ja in einer Reform teilweise geändert mit folgenden Aspekten:

 

„- 100 Euro Ihrer Riester-Rente sind grundsätzlich anrechnungsfrei.

- Übersteigt Ihre Riester-Rente diesen Freibetrag, rechnet das Jobcenter 30 Prozent vom Betrag, der diese 100 Euro übersteigt, ebenfalls nicht an.

- Höchstens die Hälfte des jeweiligen Regelsatzes vom Arbeitslosengeld II ist für das Jobcenter anrechnungsfrei.“ 

Quelle: DRV

 

Könnte man diese Regelung per Reform noch großzügiger gestalten? Wenn nein, wieso nicht? Die o.g. Regelung gilt übrigens auch für Rürup.

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Malvolio
Zitat

 

18.03.2026

Finanzen — Ausschuss — hib 201/2026

 

Reform der privaten Altersvorsorge

Berlin: (hib/BAL) Aus den Koalitionsfraktionen kommen Signale für Änderungen am Gesetzentwurf zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge (21/4088). Im Finanzausschuss hieß es am Mittwochmorgen aus den Reihen der CDU/CSU-Fraktion, es sei zu erwägen, den Kreis der Förderberechtigten auf Selbstständige auszuweiten.

 

Die SPD-Fraktion sieht noch Redebedarf am Kostendeckel von 1,5 Prozent beim Standardprodukt. Auch ein öffentlich verwaltetes Standardprodukt ist aus ihrer Sicht noch diskussionswürdig. Dieses fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem eigenen Antrag (21/3617). Die Sozialdemokraten wollen außerdem die Förderung von Familien mit niedrigen Einkommen nochmal in den Blick nehmen.

 

Insgesamt sehen die Koalitionsfraktionen Handlungsbedarf, die bestehende Riesterrente zu reformieren, da diese zu kompliziert, zu bürokratisch und zu renditearm sei.

 

Die AfD-Fraktion kritisierte zunächst die Auswahl der Sachverständigen in der öffentlichen Anhörung am vergangenen Montag. Dort seien zu viele Vertreter der Finanzwirtschaft gewesen und zu wenige Wissenschaftler. Dem Gesetzentwurf billigt sie durchaus positive Änderungen zu. Er gehe aber bei der Reform der privaten Altersvorsorge nicht weit genug, weshalb sie ihn ablehne. Ein eigener AfD-Antrag trägt den Titel „Private Altersvorsorge modernisieren - ETF-Sparplan für die Rente ermöglichen“ (21/2830).

Für eine obligatorische private Vorsorge mit einer Opt-out-Regel machen sich die Grünen stark. Denn mit dem bestehenden Prinzip würden einkommensschwache Haushalte nicht erreicht. Diese Kritik teilten auch Vertreter der Wissenschaft und des Verbraucherschutzes, wie in der Anhörung deutlich geworden sei.

 

Eine gänzliche Ablehnung der steuerlichen Förderung kam von der Fraktion Die Linke. Steuergeld solle besser in die gesetzliche Rente fließen als in die private. Am vorliegenden Gesetzentwurf wurde von ihr darüber hinaus kritisiert, dass er zu einer Verschlechterung bei Familien mit Kindern und geringen Einkommen führe.

 

Link zu ersten Lesung des Gesetzentwurfs: https://www.das-parlament.de/wirtschaft/finanzen/die-grosse-spar-freiheit

Link zur öffentlichen Anhörung: https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1155976

 

 

https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1156314

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 15 Stunden von satgar:

Könnte man diese Regelung per Reform noch großzügiger gestalten? 

Das hatten wir doch bereits: 

Ja, das kann man. Man kann das Geld auch aus dem Hubschrauber über die Köpfe der Bevölkerung abwerfen.

 

Das ist die Antwort, und nun werden wieder einige böse mit mir.

 

Es mangelt wirklich nicht am "Können". Es mangelt an der Sinnhaftigkeit und am "Wollen".

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radler2
Am 19.3.2026 um 18:05 von Schwachzocker:

Und heute raffen die nicht, dass es mal 20 Jahre keine Aktienmarktrendite geben kann.

Was würde so ein Szenario für die Weltwirtschaft bedeuten? Doch wohl, daß sie dauerhaft schrumpft, oder? Auszuschließen ist das nicht, aber dann haben wir gobal ein massives Problem. Ist es sinnvoll, so ein Szenario für die private Altersvorsorge in Betracht zu ziehen?

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Malvolio
· bearbeitet von Malvolio
vor einer Stunde von radler2:

Was würde so ein Szenario für die Weltwirtschaft bedeuten? Doch wohl, daß sie dauerhaft schrumpft, oder? Auszuschließen ist das nicht, aber dann haben wir gobal ein massives Problem. Ist es sinnvoll, so ein Szenario für die private Altersvorsorge in Betracht zu ziehen?

https://www.ch.vanguard/content/dam/intl/europe/documents/ch/de/return-book-eu-de.pdf

 

Auf Seite 32 ist das Renditedreieck für eine 100%ige Aktienquote. Da sieht man schön, wie sich die diversen Krisen in den letzten Jahrzehnten ausgewirkt haben. Nach der Dot-Com-Krise hat es 12 Jahre gedauert, bis die Verluste wieder ausgeglichen waren. Bei den anderen großen Krisen ging es schneller, aber die weitgehend positive Enwicklung in den letzten Jahren mit nur kurzen Einbrüchen ("Buy the Dip") ist auch kein Normalzustand. Es kann auch mal ein paar Jahre nach unten gehen an der Börse. Wenn man noch 20-30 Jahre bis zur Rente hat, dann kann man relativ entspannt sein. Langfristig waren Aktien bisher immer die beste Anlagevorsorge. Aber wenn man kurz vor dem Ruhestand steht .... und auf seine Ersparnisse angewiesen ist .... dann sollte man durchaus einkalkulieren, dass es auch mal eine mehrjährige negative Phase geben kann. Andere Anlageklassen bzw. Vorsorgesysteme haben aber natürlich auch ihre Nachteile und Risiken. Man sollte also .... egal was man macht .... nie alles auf eine Karte setzen und in seiner Vorsorgestrategie auch diversifizieren. Eine "Aktienrente" ist vermutlich eine sehr gute Sache. Aber verlassen kann man sich darauf auch nicht so ohne weiteres.

 

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Norica
· bearbeitet von Norica

Die Lindner-"Rente" ist eben keine Rente, zumindest der Teil mit dem Aktiendepot nicht. 

vor einer Stunde von Malvolio:

...

Andere Anlageklassen bzw. Vorsorgesysteme haben aber natürlich auch ihre Nachteile und Risiken. Man sollte also .... egal was man macht .... nie alles auf eine Karte setzen und in seiner Vorsorgestrategie auch diversifizieren. Eine "Aktienrente" ist vermutlich eine sehr gute Sache. Aber verlassen kann man sich darauf auch nicht so ohne weiteres.

Mehr oder weniger. Die Rente ist derzeit defizitär und bleibt es ohne Änderung mit allen daraus folgenden Problemen. Allerdings war sie das nicht immer.

Vorsorge mit Aktien war bisher auf lange Sicht gewinnbringend mit der Unsicherheit zukünftiger Entwicklung.

Was jedoch ebenfalls bisher (für die ein oder andere Seite) funktioniert hat, war das stattliche Fördersystem/Zuschusssytem. Doch auch hier liegt die zukünftige Entwicklung im Trüben.

Ich muss mich eben entscheiden was ich will.

 

Das es nach der dot-com-Krise 20 Jahre gedauert hat und anderswo vielleicht noch längere Phasen börslicher "Nullentwicklung" gab, ist ein historischer Fakt.

Trotzdem darf bezweifelt werden, dass alle in solchen Zeiten Investierte pleite gegangen sind. Selbst in den "japanischen verlorenen Jahren" sind eine ganze Menge Firmen eben nicht vom Kurszettel verschwunden. Dies kommt mir bei so einer Betrachtung immer zu kurz, weil der Fokus auf etwas anders gelegt wird...

 

 

SG

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker

 

vor 3 Stunden von radler2:
Am 19.3.2026 um 18:05 von Schwachzocker:

...Und heute raffen die nicht, dass es mal 20 Jahre keine Aktienmarktrendite geben kann.

Was würde so ein Szenario für die Weltwirtschaft bedeuten? Doch wohl, daß sie dauerhaft schrumpft, oder?...

Nein! Zwischen Wirtschaftswachstum und Aktienmarktrenditen gibt es keinen direkten Zusammenhang. Oder ist die Weltwirtschaft zwischen 2000 und 20213 geschrumpft? 

vor 1 Stunde von Norica:

...

Das es nach der dot-com-Krise 20 Jahre gedauert hat und anderswo vielleicht noch längere Phasen börslicher "Nullentwicklung" gab, ist ein historischer Fakt.

Trotzdem darf bezweifelt werden, dass alle in solchen Zeiten Investierte pleite gegangen sind....

Hat das denn irgendjemand behauptet? Ich benötige für meine Rente aber eine gute Rendite. "Nicht Pleite gehen" reicht nicht.

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Noch_Neu_Hier

Und immer gilt: "Da Politiker dazu neigen, in Wahlperioden zu denken, dominiert kurzfristiges Handeln. Die vorhandenen Mittel werden eingesetzt, um die Ansprüche wichtiger Wählergruppen zu befriedigen, und nicht, um das langfristig Richtige zu finanzieren."  daher: Selbst ist die Frau (der Mann).

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das_mcc
· bearbeitet von das_mcc

In dem Finanztip Podcast Folge von dieser Woche lies der Saidi durchblicken das ihm mindestens 1 NeoBroker bekannt sei der wahrscheinlich bereits im Sommer/Anfang Herbst 2026 sein Produkt announcen wird mit einer TER (ETF Kosten+ Marge) von 0,2-0,3%.

Name wurde natürlich nicht genannt - nur halt das sie im direkten Austausch seien und daher die Info stammen.

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satgar
· bearbeitet von satgar

Hat sich schon mal jemand, der damit liebäugelt, überlegt, ob ihm der Anbieter des Themas egal sein wird?

 

Was ich meine ist: man will ja trotz Wechselrecht idealerweise bei einem Anbieter bis zum 85 Lebensjahr bleiben. Es gibt also Unterschiede in der „Vertrauenswürdigkeit“ der Anbieter. Neobroker mit Baader Bank Kooperation, Stand alone Neobroker, Direktbanken wie eine ING oder Comdirect. Es ginge auch ein Lebensversicherer mit Fondspolice.

 

Welche Rolle sollte oder wird das spielen?

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Bolanger

Wird es neben dem Recht auf Wechsel auch eine Pflicht auf Annahme von Kunden geben? 

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satgar
vor 3 Minuten von Bolanger:

Wird es neben dem Recht auf Wechsel auch eine Pflicht auf Annahme von Kunden geben? 

Da das bisher nicht so war, bezweifle ich, dass das so geplant wäre. Mir ist auch nichts im Gesetzentwurf bekannt.

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poipoi
vor 2 Stunden von Bolanger:

Wird es neben dem Recht auf Wechsel auch eine Pflicht auf Annahme von Kunden geben? 

Wozu? Und unter welchen Umständen sollte man den einen Kunden ablehnen wollen?

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Bolanger

Meine Frage hatte natürlich einen Hintergedanken. Man könnte nämlich schauen, in der Ansparphase einen möglichst günstigen Anbieter zu wählen, damit vom Gewinn/Ertrag möglichst viel aufr dem Konto landet. Zur Ausdzahlungsphase könnte man dann zu einem Anbieter wechseln, der die besten Konditionen für die Auszahlung anbietet.

 

Wie läuft sowas denn derzeit bei Riester-Renten? Kann ich einen Vertrag abschließen, ohne dem Anbieter den Übertragungswunsch mitzuteilen und wenn der Vertrag läuft, dann einfach dem alten Anbieter mitteilen, dass er das Guthaben auf den neuen Vertrag übertragen möge?

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Cauchykriterium
vor 1 Stunde von poipoi:

Wozu? Und unter welchen Umständen sollte man den einen Kunden ablehnen wollen?

Kontraktionszwang ist selten ...

Und ja, es gibt immer wieder Konstellationen, die ein Anbieter vielleicht nicht will. Möglicherweise sind Risiko-Limite knapp, oder die Ansparphase eher kurz, was kostentechnisch ungünstig sein könnte oder oder oder ...

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poipoi
vor 8 Minuten von Bolanger:

Meine Frage hatte natürlich einen Hintergedanken. Man könnte nämlich schauen, in der Ansparphase einen möglichst günstigen Anbieter zu wählen, damit vom Gewinn/Ertrag möglichst viel aufr dem Konto landet. Zur Ausdzahlungsphase könnte man dann zu einem Anbieter wechseln, der die besten Konditionen für die Auszahlung anbietet.

 

Wie läuft sowas denn derzeit bei Riester-Renten? Kann ich einen Vertrag abschließen, ohne dem Anbieter den Übertragungswunsch mitzuteilen und wenn der Vertrag läuft, dann einfach dem alten Anbieter mitteilen, dass er das Guthaben auf den neuen Vertrag übertragen möge?

So ist mein Verständnis. Hätte wohl der ein oder andere in den letzten Jahren gemacht, nur leider wurden die Verträge über die letzten 20 Jahre zumeist immer schlechter.

Und natürklich wenn das Guthaben wesentlich unterhalb des garantierten Kapitals liegt, dann führt ein Anbieterwechsel zur Vernichtung von Garantieansprüchen.

 

Ansonsten kann man als neuer Anbieter doch alles in den Gebühren unterbringen...

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satgar

Vielleicht sollten wir in der Besprechung dieser Thematik auch nochmal auf das mögliche Insolvenzrisiko einzelner Marktteilnehmer kommen. Das ist ja nicht bei jedem Anbieter gleich und auch die Folgen sind es nicht.

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poipoi
vor 32 Minuten von satgar:

Vielleicht sollten wir in der Besprechung dieser Thematik auch nochmal auf das mögliche Insolvenzrisiko einzelner Marktteilnehmer kommen. Das ist ja nicht bei jedem Anbieter gleich und auch die Folgen sind es nicht.

Ist das angesparte Vermögen im Besitz der Firmen? Ist es kein Sondervermögen wie bei ETFs?

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satgar
vor 13 Stunden von poipoi:

Ist das angesparte Vermögen im Besitz der Firmen? Ist es kein Sondervermögen wie bei ETFs?

An sich schon. Aber nehmen wir hier dieses geförderte AV Depot, was vielleicht von einem neobroker ohne vollbanklizenz gemacht wird. Da kann dieser Anbieter selber pleite gehen, die Bank dahinter und viele Beteiligte.

 

Im schlimmsten Fall, so scheint es mir, verliere ich meine vertragskonditionen und niemand möchte diese Kunden „kaufen und übernehmen“. Dann würden die Fonds, oder noch schlimmer, das Geld an die Kunden ausgezahlt. Das wäre aber förderschädlich. Dann müsste die komplette Förderung zurück bezahlt werden.

 

Wenn ich das richtig sehe, gibt es nur bei den Lebensversicherern über die Protektor AG eine konkrete Version, wie man seinen abgeschlossenen Vertrag behält und nicht nur das dahinter stehende Geld oder Fonds. Ist dem so?

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Bolanger

Oder für diese Anlageform wird auch Protektor bemüht, wie füe andere Versicherungen auch.

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