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krett

Altersvorsorgereformgesetz (Reform der priv. Altersvorsorge ab 2027 - vormals "Lindner-Rente")

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satgar
vor 2 Minuten von krett:

erst recht nicht, was das für die langfristige Rendite bedeutet.

DAS Problem wird aber durch die (nicht neue) Zahl nicht behoben. Und auf welcher Seite das übrigens steht, das legt der Verkäufer oder auch Versicherer schlicht selbst fest. Wenn er wollte, könnte das offizielle PIB immer das Anfangsdokument sein. Dann würde sich das PIB mit allen wesentlichen Informationen immer zu Beginn befinden und die Effektivkostenquote immer auf Seite 2 rechts oben.

 

Aber seis drum. Das ist eine Sache des Verkaufs leider am Ende. Überteuerte Produkte wird es mit der aktuellen Entscheidung der Fraktionen weiterhin geben dürfen.

 

Das Leute aber selbst verstehen müssen, was langfristig 0,5% RiY....1% oder 1,5% bedeuten, dass müssen Menschen schon selber. 

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s1lv3r
vor 3 Minuten von satgar:

[...] Überteuerte Produkte wird es mit der aktuellen Entscheidung der Fraktionen weiterhin geben dürfen.

 

Das Leute aber selbst verstehen müssen, was langfristig 0,5% RiY....1% oder 1,5% bedeuten, dass müssen Menschen schon selber. 

 

Und was genau bringt jetzt der Kostendeckel für das Standardprodukt? :huh: In Anbetracht dessen, was du ja selber schon schreibst, verstehe ich die Intention dahinter irgendwie gar nicht ...:news:

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 7 Minuten von s1lv3r:

 

Und was genau bringt jetzt der Kostendeckel für das Standardprodukt? :huh: In Anbetracht dessen, was du ja selber schon schreibst, verstehe ich die Intention dahinter irgendwie gar nicht ...:news:

Ich hab das damit ohnehin immer so gut wie nicht verstanden. Das es generell EIN Standardprodukt geben soll, oder z.B. das vom öffentlich rechtlichen Träger: gut, ok. Für Leute, die sich nicht gut auskennen und daher sowas mit zwei ETFs (Offensiv und Defensiv) befüllt wissen wollen. Zu dann günstigen Kosten.

 

Aber warum JEDER Anbieter eines AV Depots gleichzeitig auch noch ein Standardprodukt (wie beschrieben mit 2 Fonds) anbieten MUSS, und dass dieses Standardprodukt einen Kostendeckel zu haben hat, dass eigentliche AV Depot dieses Anbieters aber dem nicht unterliegt, hab ich nieeee verstanden. 

 

So wird es dann so sein, dass die Generali Lebensversicherung eine Riesterrente 2.0 für den DVAG Vertrieb auflegen wird, was mit DWS Fonds auch gerne 2-3% Effektivkostenquote haben darf. Die Generali muss nur sicherstellen, dass auf Ihrer Homepage ein Standardprodukt abschließbar ist, welches den Kostendeckel einhält. Aber das kann man ja so gut es geht irgendwo verstecken. Aber Hauptsache das gibt es. 

 

Letztlich ist das auch wegen der Produktvielzahl auch bescheuert. Weil jeder Anbieter somit mindestens 2 Produkte haben wird. Wenn er eines mit 80 oder 100% Garantie noch anbieten will, eventuell sogar 3 oder 4. Das führt zu einer riiiiiiiesigen Auswahl von Produkten und Tarifen. Die ja alle wieder einzeln zertifiziert werden müssen und eine Zertifizierungsnummer bekommen. Und durch die Stelle PIA müssen. 

 

 

Letztlich kann man nur eines tun: informieren informieren informieren und schauen, dass man ein grundsätzlich so günstig wie mögliches AV Depot eines namhaften Anbieters einkaufen kann, bei dem auch ne gewisse Reputation, Langlebigkeit am deutschen Markt und Sicherheit bei Insolvenz gegeben ist.

 

Aber so ein sehr leichtes Thema, wird Riester 2.0 trotzdem wieder nicht werden. Außer vielleicht in der (Foren-)Meinung irgendwann für Anfänger, dass das der erste Schritt für jeden Anleger zu sein hat, seine 150 EUR mtl. anzulegen. Aber die Umsetzung dann, die steht auf einem ganz anderen, komplizierteren Blatt.

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krett

Mein Verständnis ist

 

Standardprodukt: Der Kunde muss sich um fast nicht selbst kümmern. Man muss nicht selbst Fonds oder ETFs wählen, im alter umschichten oder ähnliches. Man unterschreibt einen Vertrag und zahlt Geld ein, fertig. Egal ob Depot oder Versicherungsmantel.
Nicht Standardprodukt: Der Kunde sucht sich z.B. einen eigenen ETF aus. Dann gilt die Obergrenze nicht.

Aber wie satgar schreibt, sieht es wohl so aus, als ob die DVAG oder MLP oder Sparkassen und Volksbanken zukünftig einfach pro forma ein Standardprodukt anbieten werden, dieses aber praktisch gar nicht vertreiben. Vertrieben wird dann das "AKTIV Super sicher RENTEN-ETF Versicherungs-Depot" "sichere dir alle Vorteile von ETFs zusammen mit unserem Partner DWS, der für dich aktiv in die besten Märkte investiert. Wir garantieren dir außerdem das dein Geld NIE weniger wird" (für nur 2,5% Kosten/Jahr)

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 11 Minuten von krett:

..."AKTIV Super sicher RENTEN-ETF Versicherungs-Depot" "sichere dir alle Vorteile von ETFs zusammen mit unserem Partner DWS, der für dich aktiv in die besten Märkte investiert. Wir garantieren dir außerdem das dein Geld NIE weniger wird" (für nur 2,5% Kosten/Jahr)

"....und von den Kosten bemerken sie gar nichts, denn die werden ja nicht von ihrem Girokonto bezahlt. Und als Draufgabe erhalten sie noch eine Steuererstattung, also quasi ein Zusatzeinkommen.

Ist das nicht super?! Darum schließen sie besser gleich zwei Verträge ab. Verträge sind knapp, nur solange der Vorrat reicht!"

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satgar
vor 9 Minuten von krett:

Aber wie satgar schreibt, sieht es wohl so aus, als ob die DVAG oder MLP oder Sparkassen und Volksbanken zukünftig einfach pro forma ein Standardprodukt anbieten werden, dieses aber praktisch gar nicht vertreiben. Vertrieben wird dann das "AKTIV Super sicher RENTEN-ETF Versicherungs-Depot" "sichere dir alle Vorteile von ETFs zusammen mit unserem Partner DWS, der für dich aktiv in die besten Märkte investiert. Wir garantieren dir außerdem das dein Geld NIE weniger wird" (für nur 2,5% Kosten/Jahr)

Genau das. Die einzigen, die kein Standardprodukt pro forma anbieten müssen (was auch irgendwie klar ist), sind die Bausparkassen. Die dürfen auch weiterhin das normale Riester-Bausparen machen mit der angepassten Fördersystematik.

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krett

Laut WiWo/Thomas Soltau (Smartbroker) sind Garantieprodukte generell nicht vom Kostendeckel erfasst. Lächerlich.

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Malvolio
vor 5 Stunden von krett:

Laut WiWo/Thomas Soltau (Smartbroker) sind Garantieprodukte generell nicht vom Kostendeckel erfasst. Lächerlich.

Die Obergrenze bezieht sich auf das Standarddepot. Bei anderen Produkten sind höhere Kosten möglich.

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Ramstein
· bearbeitet von Ramstein

Und was findet man da:

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Also nix mit einfachen Indizes. 

 

Die Grünen fordern sogar

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eine zwingende Abweichung von World-Indizes.

 

Zum Glück bin ich zu alt für den Scheiss.

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intInvest
· bearbeitet von intInvest

@Ramstein, auf was bezieht sich das genau?

1. Auf das staatliche Standardprodukt?

2. Auf alle Standardprodukte?

3. Auf alle Produkte? -> Heißt ich wäre in der Auswahl der Wertpapiere eingeschränkt wenn ich das AV Depot selbstständig bei einem günstigen Broker eröffnen würde.

Edit:

Bezieht sich auf das staatliche Standardprodukt:


a) einen Bürgerfonds als öffentlich verwaltetes, kostengünstiges, renditestarkes und nachhaltiges Standardprodukt für die private Altersvorsorge einzuführen,

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satgar
vor 35 Minuten von intInvest:

Bezieht sich auf das staatliche Standardprodukt:


a) einen Bürgerfonds als öffentlich verwaltetes, kostengünstiges, renditestarkes und nachhaltiges Standardprodukt für die private Altersvorsorge einzuführen,

Ja, so hatte ich das nämlich auch vernommen. Diese ESG Ausrichtung, die es mMn nach auch für den KENFO generell gibt, soll für das staatliche Standarddepot auch gelten. Was ja auch Sinn macht, wenn es unter dem Dach des KENFO aufgehangen wird.

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krett
vor 47 Minuten von Ramstein:

Und was findet man da:

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Nicht unbedingt zielführend. Aber kann die "Information" dann nicht einfach sein: "ESG Kriterien werden nicht berücksichtigt. Danke für Ihr Interesse"

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satgar
· bearbeitet von satgar

Soll das wirklich der finale Entwurf sein? Immerhin finde ich bereits auf Seite 3 den Hinweis auf den Kostendeckel von 1,5% des vormaligen Entwurfs anstelle der aus Medien bekannten 1,0% nach Entscheidungsfindung der Regierungsfraktionen.

 

Auch findet sich auf Seite 3 der Hinweis auf 100 EUR mtl. Eigenbeitrag zur Erlangung der Kinderzulage, was auf 25 EUR mtl. abgesenkt wurde.

 

Irgendwas stimmt doch hier nicht....

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T101
· bearbeitet von T101

Das Dokument enthält die vorgeschlagenen Änderungen zum Entwurf. Der Anfang fasst den Entwurf nochmal zusammen.
 

Auf Seite 60:

 

„(2) Die Effektivkosten eines Altersvorsorgevertrages

nach § 1 Absatz 1c dürfen

höchstens 1,0 Prozent betragen. Maßgebend

sind die im individuellen Produktinformationsblatt

nach § 7 Absatz 1 angegebenen Effektivkosten.“

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Schwachzocker

Was haltet Ihr eigentlich davon, einfach abzuwarten, bis es im Bundesgesetzblatt verkündet ist? Und dann können wir uns alle wundern und staunen.

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satgar
vor 6 Minuten von T101:

Auf Seite 60:

 

„(2) Die Effektivkosten eines Altersvorsorgevertrages

nach § 1 Absatz 1c dürfen

höchstens 1,0 Prozent betragen. Maßgebend

sind die im individuellen Produktinformationsblatt

nach § 7 Absatz 1 angegebenen Effektivkosten.“

Ok. Dann scheint dieses vorgeschaltete "Deckblatt" nicht aktualisiert worden zu sein. lol^^

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T101

Das Dokument enthält die vorgeschlagenen Änderungen zum Entwurf. Dazu gehört auch, dass der Entwurf nochmal kurz dargestellt wird.

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