fgk Dienstag um 13:02 · bearbeitet Dienstag um 13:03 von fgk Ja, die Garantie greift beim Übertrag nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Dienstag um 13:13 vor 58 Minuten von ohnePeil: Wäre es dann möglich, den Inhalt eines Riestervertrages zum ursprünglich angedachten Ende (also mit Garantie aber vor der Rente) in ein Lindner-Depot zu übertragen und dann (ggf. nach weiterer Einzahlung in den Vertrag) den Auszahlplan zu wählen? Das geht auch heute bereits in der Theorie, weil man jederzeit wechseln kann. Auch zum Rentenbeginn, falls es einen Anbieter gäbe, der besser verrenten würde als der eigene. Da der Gesetzgeber aber festgehalten hatte, dass für die Annahme des Kapitals keine Gebühr berechnet werden darf, und da bisher das Guthaben in den Sicherungsstock einer Versicherung wandert (in dem die Versicherer selber gar nicht mehr so gern anlegen; sondern lieber Fondspolicen verkaufen wollen), war das „einfach mal mit Geld kommen um es verrenten zu lassen“ für die Anbieter super unattraktiv. Deswegen kenne ich keinen Anbieter, der quasi eine „Riester-Sofortrentenversicherung“ angeboten hat. Man musste mindestens 5 oder 10 Jahre sparphase beim Anbieter absolvieren. Dann bringt es aber nix, weil das ja wie Radler schon sagte, ja (insbesondere) für in die endfällig rauslaufende Verträge was gewesen wäre. Demnächst aber, gibt es aber einen Fonds-Auszahlplan von 65-85. Dieses Geschäft könnte für den ein oder anderen Anbieter interessant sein (und er kann ja eine laufende Vergütung einrechnen oder über seine Fonds lösen). Die bisher theoretische Möglichkeit, zum Rentenbeginn den Anbieter zu wechseln, könnte dann praktische Relevanz bekommen. Das wird man abwarten müssen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ohnePeil Dienstag um 13:23 Danke! Im Moment greift die Garantie bei 67 Jahren, das ist das Vertragsende (Fairriester). Ich hätte keine Problem damit, nochmal ein bis drei Jahre einzuzahlen, um den Vertrag irgendwo weiterzuführen und dann erst in die Auszahlungsphase zu gehen ;-) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Dienstag um 14:58 vor 1 Stunde von ohnePeil: Danke! Im Moment greift die Garantie bei 67 Jahren, das ist das Vertragsende (Fairriester). Ich hätte keine Problem damit, nochmal ein bis drei Jahre einzuzahlen, um den Vertrag irgendwo weiterzuführen und dann erst in die Auszahlungsphase zu gehen ;-) Oftmals kann man derlei Weiterführung und verschieben der Auszahlung auch ohne Beitragszahlung machen. Dann liegt es einfach beitragsfrei rum. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ohnePeil Dienstag um 17:13 Momentan wird der garantierte Rentenfaktor hinfällig, wenn ich da etwas schiebe. Deswegen warte ich erst mal, was mit der Lindner-Rente rauskommt :-) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 6 Stunden Neue Einlassungen aus der Finanzwirtschaft zur Riesterreform: https://www.versicherungsjournal.de/markt-und-politik/geplante-riester-reform-macht-faire-verguetung-der-berater-unmoeglich-155227.php https://www.versicherungsjournal.de/vertrieb-und-marketing/altersvorsorge-vermittlerverbaende-pochen-auf-angemessene-verguetung-155233.php Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu vor 6 Stunden Die Postbank hat in ihrem Newsletter angekündigt, dass sie an einem Produkt für das Altersvorsorgedepot arbeitet. Keine Details. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein vor 6 Stunden · bearbeitet vor 6 Stunden von Ramstein Die andere Seite ist auch aktiv (Süddeutsche Zeitung): Zitat Verbraucherschützer sind von Klingbeils Gesetz nicht überzeugt. Aus ihrer Sicht fehlen entscheidende Punkte. Die Politik riskiere erneut ein Fiasko, warnt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg: „Die Geschichte wiederholt sich“, sagt Nauhauser. „Mit dieser Reform wird die private Altersvorsorge wieder scheitern.“ Das Bundesfinanzministerium setze eine Agenda der Finanzlobby um. Wie bei Riester werde die Gesellschaft in zehn Jahren feststellen, dass die private Altersvorsorge für viele Bürger weiterhin nicht funktioniere. Der Verbraucherschützer wünscht sich stattdessen, dass die private Altersvorsorge nicht dem freien Markt überlassen wird, sondern dass der Staat eingreift – und einen eigenen Fonds anbietet. Mit den niedrigsten Kosten und mit Investitionen, die die besten Erträge versprechen. Das Vorbild dafür hat Schweden aufgebaut, dort gibt es einen entsprechenden Staatsfonds. Im linken Lager der Sozialdemokratie stößt Klingbeils Entwurf auf deutliche Skepsis. Die Nichtregierungsorganisation Finanzwende hat angekündigt, vor dem Reichstagsgebäude gegen das Gesetz zu demonstrieren. Klingbeils Reform löse die zentralen Probleme der privaten Altersvorsorge nicht, so der Vorwurf. Für Finanzwende arbeitet seit Kurzem Kevin Kühnert, der unter Klingbeil Generalsekretär der SPD war. Auch die Gewerkschaften, die in der Rentenpolitik häufig ein enger Verbündeter der SPD-Linken waren, sind von dem Gesetzentwurf nicht begeistert. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) erklärt in einer Stellungnahme, warum er von Klingbeils Gesetz wenig hält: Trotz der Reform bleibe die private Vorsorge teuer und ineffizient. Die Bundesregierung setze wie kein anderes Land in der Sozialpolitik auf private Produkte, die der Finanzindustrie Gewinne bringen sollen. Dieser Ansatz sei aber seit 20 Jahren erfolglos. Nötig sei es stattdessen, die gesetzliche Rente zu stärken. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 5 Stunden Resümee: wenn beide Seiten links (Verbraucherschützer) und rechts (Finanzlobby) nicht zufrieden sind, ist das Gesetz in der Mitte vielleicht gut ausgestaltet :-D Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
krett vor 2 Stunden Auch Klingbeil will scheinbar den Kostendeckel senken https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/id_101145670/altersvorsorge-depot-klingbeil-will-kostendeckel-schaerfen.html Vielleicht wird die Versicherungslobby ja tatsächlich einfach mal ignoriert und wir sehen <1% Kosten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich vor 2 Stunden vor 16 Minuten von krett: Vielleicht wird die Versicherungslobby ja tatsächlich einfach mal ignoriert und wir sehen <1% Kosten. Vielleicht werden auch mal die Verbraucherschützer ignoriert .... vor 3 Stunden von Ramstein: Der Verbraucherschützer wünscht sich stattdessen, dass die private Altersvorsorge nicht dem freien Markt überlassen wird, sondern dass der Staat eingreift ..... .... und der Staat hält sich raus. Ich befürchte, daß mein Optimismus nicht durch die Realität bestätigt wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation vor 2 Stunden · bearbeitet vor 2 Stunden von stagflation vor 28 Minuten von krett: Vielleicht wird die Versicherungslobby ja tatsächlich einfach mal ignoriert und wir sehen <1% Kosten. Das hat man ja schon probiert. Bei der Europrarente PEPP. Die Verwaltungskosten und Provisionen dürfen nicht mehr als ein Prozent der Beiträge eines Jahres betragen. Ergebnis: die Versicherungswirtschaft bietet solche Produkte in Deutschland nicht an. Der Kostendeckel soll jetzt aufgeweicht werden. Dazu BVK-Präsident Michael H. Heinz. „Die nun vorgesehene Abschaffung des Kostendeckels ist ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung. Sie ermöglicht endlich eine qualitativ hochwertige Beratung, die für eine sichere Altersvorsorge unverzichtbar ist.“ (Quelle) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 2 Stunden Vielleicht wird den Verbrauchern in 20 Jahren erst mal so richtig das Fell über die Ohren gezogen. Ich hätte nichts dagegen und werde das Ganze von meinem Garten aus betrachten, wo ich im Feinrippunterhemd mit einer Kiste Dortmunder Union neben mir zuschaue, wie die Tauben am Himmel kreisen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich vor 2 Stunden vor 1 Minute von Schwachzocker: Vielleicht wird den Verbrauchern in 20 Jahren erst mal so richtig das Fell über die Ohren gezogen. Das kann gut sein, eine Sondersteuer auf Getränke wie Dortmunder Union könnte dazu beitragen, die heute geschaffenen Sondervermögen zu finanzieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
krett vor 1 Stunde vor 16 Minuten von stagflation: Ergebnis: die Versicherungswirtschaft bietet solche Produkte in Deutschland nicht an. Ein besseres Ergebnis könnte es nicht geben! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu vor 1 Stunde · bearbeitet vor 1 Stunde von chirlu vor 5 Stunden von satgar: Neue Einlassungen aus der Finanzwirtschaft zur Riesterreform An den Äußerungen des Vorstandsvorsitzenden der Stuttgarter sieht man ganz gut, in welcher Blase die Versicherungswirtschaft lebt: Zitat Für die neu eingeführte „FlexRente alpha+“ mit einer Beitragsgarantie von null Prozent beträgt sie [die Effektivkostenquote] bei einer Laufzeit von 35 Jahren hingegen 1,08 Prozent, so Bader weiter. „Es handelt sich ausdrücklich um eine Renditeminderung, wie wir sie heute bereits ausweisen.“ In der Praxis zeige sich: „Der Versicherungsmantel ist keineswegs so teuer, wie häufig angenommen wird.“ Ich finde es schon sehr teuer, wenn bei einem langfristigen Altersvorsorgevertrag 30% bis 50% des Kapitals an den Anbieter fließen. Als Nachteil einer scharfen Kostengrenze wird auch aufgeführt, dass die Anleger (in dem Basisprodukt) dann nicht mehr in teure aktive Fonds investieren könnten. Traurig, traurig. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 1 Stunde vor 5 Minuten von krett: vor 23 Minuten von stagflation: Ergebnis: die Versicherungswirtschaft bietet solche Produkte in Deutschland nicht an. Ein besseres Ergebnis könnte es nicht geben! Noch besser wäre es, wenn man das Papier, welches mit Gesetzestexten bedruckt ist, gar nicht erst verbrauchen würde. Dann muss auch niemand daran arbeiten, und niemand muss es lesen. Das spart eine Menge Zeit und Arbeitskraft im Beamtentum. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
B2BFighter vor 58 Minuten Am 24.2.2026 um 13:09 von ohnePeil: Wäre es dann möglich, den Inhalt eines Riestervertrages zum ursprünglich angedachten Ende (also mit Garantie aber vor der Rente) in ein Lindner-Depot zu übertragen und dann (ggf. nach weiterer Einzahlung in den Vertrag) den Auszahlplan zu wählen? Ich habe mir jetzt den Entwurf eines Gesetzes zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge (Altersvorsorgereformgesetz) ziemlich ausführlich angeschaut. Und zwar aus Sicht, dass man einen alten laufenden Riestervertrag (einen sogenannten "Bestandsvertrag") hat. Link: https://dserver.bundestag.de/btd/21/040/2104088.pdf Gesetzgeber: Für zertifizierte Altersvorsorgeverträge, die vor dem 1. Januar 2027 abgeschlossen wurden (Bestandsvertrag), gelten die §§ 10a, 79, 82, 84, 85 Absatz 1 und die §§ 86, 89 und 91 sowie die §§ 7, 10 und 14 der Altersvorsorge-Durchführungsverordnung in der bis zum 31. Dezember 2026 geltenden Fassung bis zum Beginn der Auszahlungsphase weiter. Satz 1 gilt auch für Vereinbarungen, nach denen mindestens ein Altersvorsorgebeitrag nach § 82 Absatz 2 an Versorgungseinrichtungen der kapitalgedeckten betrieblichen Altersversorgung geleistet und vor dem 1. Januar 2028 nach § 10a Absatz 5 bescheinigt wurde. Der Anbieter (§ 80) eines Bestandsvertrages hat mit der Übermittlung der Vertragsdaten nach § 10a Absatz 5 und nach § 89 Absatz 2 auch zu bestätigen, dass der Vertrag ein Bestandsvertrag ist. Der Zulagenberechtigte kann gegenüber seinem Anbieter unwiderruflich erklären, dass er die Anwendung der §§ 10a, 79, 82, 84, 85 Absatz 1 und die §§ 86, 89 und 91 sowie der §§ 7, 10 und 14 der Altersvorsorge-Durchführungsverordnung in der ab 1. Januar 2027 geltenden Fassung einheitlich für alle Bestandsverträge wünscht. Das bedeutet für einen Riestersparer, welcher in 2026 insgesamt 1925 € eingezahlt hat, dann bekam er 175 €. Nun kann er seinen alten Riestervertrag auf die neue Förderung überführen. Bedeutet er müsste nur noch 1800 € einzahlen und würde 480 € Zulagen erhalten, das bisherige Guthaben wird überführt. Offenen Fragen bei einer abgeschlossenen Riester-Rentenversicherung mit Garantiezins und Garantierente. 1.) Gewährt mir die Versicherung auf alle Beiträge bis 2280 € den Garantiezins des Abschlussjahres (z.B. 2005) oder 2.) Gewährt mir die Versicherung auf alle Beiträge bis 2100€ den Garantiezins des Abschlussjahres (z.B. 2005) und für die weiteren 280 € den aktuellen Garantiezins in 2027. oder 3.) Die Versicherung wertet den Übertrag als neuen Vertrag und gewährt auf alle Beiträge bis 2280 € nur noch den aktuellen Garantiezins des Jahres 2027. Fraglich ist für mich zudem, wie wird das angesparte Guthaben zukünftig verzinst? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 46 Minuten · bearbeitet vor 12 Minuten von satgar vor 45 Minuten von B2BFighter: Bedeutet er müsste nur noch 1800 € einzahlen und würde 480 € Zulagen erhalten, das bisherige Guthaben wird überführt. Der gedanke ist aber falsch, weil die steuerliche Komponente wichtig ist. Aus dem Blick der Förderung ändert sich für viele Singles quasi nichts. Dafür ist der Anstieg des Gesamtbeitrages von 2100 auf 2280 zu winzig. Ich verstehe deine Fragen leider auch gar nicht. Reden wir von einer Versicherung die es schon gibt, oder die man nächstes Jahr abschließen würde? An den vertraglichen Vereinbarungen einer bestehenden Versicherung ändert sich nichts. Wenn es dort einen Garantiezins von 2,25% gibt, gibts den auch weiterhin. Die Frage ist eher, ob man jegliche solcher Verträge überhaupt weiter fortführen sollte, wenn es jetzt auch rein ETF basiert geht. Denn die Zinsen sind ja immer brutto ohne Kostenbetrachtung. Sowas bringt es langfristig einfach nicht. Das beibehalten von Riester 1.0 Tarifen wird nur in ganz wenigen Fällen sinnvoll sein, für geringverdiener mit vielen Kindern zb. Aber ansonsten ist das Quatsch. Bedeutend interessanter finde ich den Punkt von Saidi von Finanztip, den er hier in einem Short bringt und sich auf den „ungeförderten Höchstbeitrag der Reform“ bezieht https://youtube.com/shorts/bjlEKlyJ2W4?si=JnXNgnaW298Ngm6i . An diese Art Betrachtung habe ich bisher noch gar nicht gedacht. Und mir ist noch nicht ganz klar, wie es gemeint ist und funktioniert. Aber es kommt dazu ja noch ein großes Video. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag