Malwas vor 3 Stunden Aber ist das so falsch? Wie viele Leute beanspruchen zum Beispiel die Arbeitnehmersparzulage, wenn sie ihnen zusteht? Die meisten Leute informieren sich nicht über Finanzen, wenn sie nicht mit der Nase drauf gestoßen werden. Idealerweise täten sie das, und die Strukturvetriebe würden aussterben, weil einfach niemand mehr darauf rein fällt. Aber die Realität sieht leider anders aus. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 2 Stunden · bearbeitet vor 2 Stunden von satgar vor 27 Minuten von Malwas: Aber ist das so falsch? Wie viele Leute beanspruchen zum Beispiel die Arbeitnehmersparzulage, wenn sie ihnen zusteht? Die meisten Leute informieren sich nicht über Finanzen, wenn sie nicht mit der Nase drauf gestoßen werden. Idealerweise täten sie das, und die Strukturvetriebe würden aussterben, weil einfach niemand mehr darauf rein fällt. Aber die Realität sieht leider anders aus. Das kann ein Erklärungsgrund, aber kein Rechtfertigungsgrund sein. Das Leuten nur zu „deren Besten“ etwas angedreht wird, halte ich für verwerflich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Kratos vor 2 Stunden Was sind denn aus eurer Sicht die kritischen Punkte, die verbessert werden müssen zum bisherigen Riester, so dass man mit günstigeren Angeboten rechnen können wird? Dass... - es keine ungeförderte Überzahlung mehr geben kann - die Zulage (zumindest im Normalfall) proportional sein soll - der Kunde nicht mehr ständig wie bei der alten 4%-Vorjahresbrutto-Regel seinen Eigenbeitrag neu berechnet bekommen möchte - günstige Fonds ohne Garantie-/Umschichtungskonstrukt möglich werden sollte das Ganze in der Verwaltung ja deutlich vereinfachen. D.h. es wird günstige Angebote geben, die aber ähnlich der jetzigen Vertriebswelt von Finanzprodukten nicht jeden erreichen werden. Gibt es aus eurer Sicht Punkte, die hinsichtlich der Komplexität aus Anbietersicht vermutlich nicht verbessert oder sogar verschlechtert werden zum jetzigen Riester? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 1 Stunde Die grundlegende konzeptionelle Schwäche von Riester ist die Garantie. Wenn das wegfällt, ist viel gewonnen. Warum Kosten gedeckelt werden sollen, verstehe ich nicht. Warum soll man in diesem Land keine teuren Produkte mehr kaufen dürfen? Machen wir doch sonst auch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Dandy vor 2 Minuten Weil die Kosten bei Riester extrem instransparent waren. Mal zu den Kosten: Gilt das auch für die Kosten der Verrentung? Bei Riester gab es da jede Menge negativer "Überraschungen". Und wer hier was von mündig und so ablässt: die Kostenstrukturen waren auch für sehr informierte Leute hier kaum zu durchdringen. Beispielsweise Unterschiede bei den Sterbetafeln, die Verwendung von Überschüssen und die Beteiligung der Versicherung an denselben. Oder wie das Geld während der Rentenphase angelegt wird, mit welcher Rendite und zu welchen Kosten usw. Wenn man allerdings die Kostenquote zu niedrig ansetzt, dann gibt es schlicht keine Produkte. Wie bei den PEPPs. Ich fände ein Konstrukt sinnvoll, das ein beliebiges Depot ermöglicht, welches gefördert wird, wenn man es verrentet. Für die Verrentung sollte einfach eine kostengünstige Sofortrente vom Staat angeboten werden, beispielsweise durch die GRV verwaltet. Die Strukturen sind ja dort eh schon vorhanden. Wichtig wäre es, den Topf vor den Langfingern der Politik rechtlich zu schützen, idealerweise auf Grundgesetzrang. Was jetzt rauskommt ist ein verlängerter Riester mit den gleichen Problemen wie bisher schon. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag