LongtermInvestor 29. Januar · bearbeitet 29. Januar von LongtermInvestor vor 46 Minuten von Rotenstein: Bitcoin wird derzeit leider nicht als digitales Gold angesehen und dümpelt vor sich hin Das stimmt, ist zumindest aktuell klares Fazit wenn man sich die Divergenz vs. Gold ansieht. Es fehlen m.E. Impulse von Massen an neuen Gläubigen die nachkommen, spätestens mit ETFs auf BTC wurde die maximal erweitert. Weiterhin viel Erfolg! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rotenstein 29. Januar vor 22 Minuten von Nachdenklich: Ich gebe zu, daß ich das Vorgehen nicht ganz verstehe. Wenn man an Krypto glaubt(?), wäre dann nicht jetzt Zeit den Bestand zu erweitern? Mein Bestand ist mit rund 6 Stück Bitcoin und 60 Stück Ethereum schon gross genug. Und während ich weiterhin an die Zukunft von Bitcoin und Ethereum glaube, muss ich auch immer berücksichtigen, dass ich unrecht haben könnte. Oder dass ich zwar langfristig recht haben könnte, wir aber mittelfristig noch durch einen langen, brutalen Kryptowinter gehen müssen. Wenn dann die Kryptoallokation zu hoch ist, besteht die Gefahr, in Panik zu geraten. Die Kurse sind für Kryptoverhältnisse nämlich noch nicht wirklich weit gefallen, Bitcoin zum Beispiel gerade einmal um ein Drittel seit dem Allzeithoch im Oktober 2025. Das wäre sehr wenig für einen veritablen Bärenmarkt, in dem ich eher mit 50% bis 70% Kursverlust rechnen würde. Wenn jemand noch gar keine Exposition im Kryptobereich hat, könnte man aber durchaus überlegen, ob man nun so langsam die erste Tranche investiert (wenn man die Nerven hat, auch noch eine oder zwei Etagen tiefer auszuhalten). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rotenstein 29. Januar vor 8 Minuten von LongtermInvestor: Das stimmt, ist zumindest aktuell klares Fazit wenn man sich die Divergenz vs. Gold ansieht. Es fehlen m.E. Impulse von Massen an neuen Gläubigen die nachkommen, spätestens mit ETFs auf BTC wurde die maximal erweitert. Weiterhin viel Erfolg! Die Gläubigen scheinen derzeit alle im Edelmetallmarkt unterwegs zu sein. Die geopolitische Angst treibt alle in Gold. Mal sehen, wie das weitergehen wird. Der Zugang zu Kryptoanlagen ist so einfach wie nie zuvor, und zumindest die führenden Kryptoassets sind zunehmend anerkannt in der traditionellen Finanzwelt. Letztlich hängt der Erfolg aber davon ab, ob die Anleger Bitcoin als Versicherung gegen den Verfall von Fiat-Währungen sehen. Derzeit tun sie dies ganz offensichtlich nicht. Wenn man gemein ist, könnte man auch sagen, dass Bitcoin nicht das erste Asset ist, das genau dann gepeakt hat, als es die ETF-Marketing-Leute von BlackRock & Co. entdeckt haben. Ich glaube hingegen, dass wir neue Allzeithochs sehen werden, vielleicht nicht dieses Jahr, aber dann eben 2027 oder 2028. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor Donnerstag um 10:40 Am 3.10.2025 um 11:51 von Rotenstein: Das Kryptodepot macht nach dem Anstieg in den ersten Oktobertagen nun 51,1% des liquiden Vermögens aus. Stand heute (3. Oktober 2025) Hast du nach dem weiteren Kursverfall nachgekauft um wieder 51% zu erreichen? Oder lässt Du die absolute Allokation unverändert? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rotenstein Samstag um 08:29 · bearbeitet Samstag um 08:31 von Rotenstein Am 5.2.2026 um 11:40 von LongtermInvestor: Hast du nach dem weiteren Kursverfall nachgekauft um wieder 51% zu erreichen? Oder lässt Du die absolute Allokation unverändert? Die Anlagen flottieren frei und ein Rebalancing findet nicht statt. Bargeldreserven gibt es ohnehin nicht, abgesehen vom Notgroschen, und ansonsten habe ich ja nur einen weltweiten Aktien-ETF und die Kryptos (Bitcoin, Ethereum, andere Altcoins). Überlegt hatte ich mir durchaus, ob ein Rebalancing sinnvoll ist, zumindest zwischen dem Aktien-ETF und Bitcoin. Die hohe Volatilität von Bitcoin und das Risiko halten mich jedoch davon ab. Das klingt seltsam, weil man ansonsten ja Rebalancing zwischen Assetklassen betreibt, um das gewählte Risiko konstant zu halten. Allerdings ist mein Vertrauen in Bitcoin zwar hoch, aber nicht bei 100%; ich sehe durchaus die Möglichkeit, dass ich Geld in ein Fass ohne Boden werfen würde. Ich habe bei meinen Investitionen somit den sehr unwahrscheinlichen Fall eingeplant, dass Bitcoin und Ethereum auf Null gehen könnte, was ein klassisches Rebalancing ausschliesst. Bei sehr niedrigen Kursen kann ich mir allerdings vorstellen, mit frischem Geld Kryptoanlagen, vor allem Bitcoin und Ethereum, zuzukaufen, sofern ich dies aus Risikogesichtspunkten für vertretbar halte. Das Risiko und meine Risikobereitschaft und Risikotragfähigkeit sind also die zentralen Parameter. Grundsätzlich rechne ich bei meinem Aktien-ETF mit 50% wahrscheinlichem Verlustpotential, bei Bitcoin mit 70% bis 80%, bei Ethereum bis 90% und bei den Altcoins mit 95% bis 99%. Das Stressszenario wäre ein Verlust bei Aktien von 60% und bei Kryptoanlagen ein Totalverlust. Mit diesen Szenarien muss ich zurechtkommen können. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor Samstag um 08:46 vor 16 Minuten von Rotenstein: Überlegt hatte ich mir durchaus, ob ein Rebalancing sinnvoll ist, zumindest zwischen dem Aktien-ETF und Bitcoin. Die hohe Volatilität von Bitcoin und das Risiko halten mich jedoch davon ab. Das klingt seltsam, weil man ansonsten ja Rebalancing zwischen Assetklassen betreibt, um das gewählte Risiko konstant zu halten. Danke für die Rückmeldung. Das ist für mich auch so nachvollziehbar. Ein klassisches Rebalancing ist für Bitcoin aufgrund der extremen Volatilität und des einkalkulierten Totalverlustrisikos nicht zielführend. Wenn ich relevante Vermögenswerte in Bitcoin hätte würde ich starke Kursanstiege hingegen zu regelbasierten Teilumschichtungen in den globalen Aktien-ETF nutzen, um nicht in die vollständige Abhängigkeit des Portfolio von bitcoin zu laufen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rotenstein Samstag um 08:47 · bearbeitet Samstag um 08:56 von Rotenstein Offenbar hat sich der Vierjahreszyklus nun doch wieder durchgesetzt - dies war eine der zentralen Fragen, die sich für mich in den vergangenen Jahren ergeben hatte. Und obwohl ich dies vermutet und einen Teilverkauf in der zweiten Jahreshälfte 2025 anvisiert hatte, habe ich letztlich nicht danach gehandelt. Im Prinzip haben sich die Geschehnisse parallel zu 2021 entwickelt: Ein Zyklushoch im vierten Quartal, und dann das Gerede vom Superzyklus, also dass der Vierjahreszyklus keinen Bestand mehr habe, verbunden mit der Hoffnung, Bitcoin steige nun auf 100.000 US$ (2021) oder auf 200.000 US$ (2025). Im Nachhinein wäre es natürlich besser gewesen, von Juli bis Dezember 2025 auszusteigen, denn in der Tat sind wir nun in einem Bärenmarkt. Die Erholung von $60k auf über $70k sehe ich dabei nur als eine Zwischenerholung, bevor es zu tieferen Kursen kommt. Nicht so sehr, weil die Kurse nicht tief genug wären, sondern weil wir zeitlich noch einiges an Bärenmarkt vor uns haben sollten, gemäss dem Vierjahreszyklus bis ins vierte Quartal diesen Jahres. Und da kann eben noch viel passieren, nur als ein Beispiel: Wie würde Bitcoin reagieren, wenn es einen Börsenkrach mit 20% oder mehr Verlusten gibt? Bin ich mir da sicher? Nein, natürlich nicht, und deswegen handle ich auch nicht danach, indem ich "jetzt verkaufe und zu tieferen Kursen wieder einsteige", wie so viele schlaue Leute immer machen (vor allem Leute, die ihre Käufe und Verkäufe allerdings nicht prospektiv und öffentlich dokumentieren). Ich rechne mit Einnahmen von ca. 60.000 SFr. über die nächsten zwei, drei Monate. Mir fehlen noch 25.000 €, um die Euromillion in meinem Aktien-ETF zu erreichen (natürlich nur eine psychologische Spielerei, dennoch motivierend und langfristig sinnvoll). Auf der anderen Seite würde ich durchaus gerne Kryptos nachkaufen, wenn wir noch deutlich tiefer fallen. Die folgenden Marken werde ich beobachten: Kursverlust vom Bitcoinhoch ($126k) 60% - $50k (wahrscheinlich) 70% - $38k (unwahrscheinlich, aber möglich im Rahmen eines Börsenkrachs) 80% - $25k (sehr unwahrscheinlich) Ob das eintreten wird? Weiss ich nicht. Vielleicht kommt auch alles anders und das Tief ist mit $60k schon drin. vor 10 Minuten von LongtermInvestor: Wenn ich relevante Vermögenswerte in Bitcoin hätte würde ich starke Kursanstiege hingegen zu regelbasierten Teilumschichtungen in den globalen Aktien-ETF nutzen, um nicht in die vollständige Abhängigkeit des Portfolio von bitcoin zu laufen. Dies werde ich mit Sicherheit langfristig irgendwann machen, wobei ich die Details noch ausarbeiten muss. Ebenso gehört zu meinen Überlegungen, das Portofolio langfristig noch breiter aufzustellen durch die Hinzunahme von Anleihen und Gold (und durch eine Verstärkung des Immobilienbesitzes, den ich allerdings getrennt vom hier vorgestellten Depot führe). Derzeit ist das Depot noch auf Renditeoptimierung getrimmt, mit Aktien und Kryptoanlagen als historisch den Anlageklassen mit der höchsten Rendite. Die hohe Volatilität ist für mich derzeit akzeptabel, dies hängt aber auch mit meinem hohen Einkommen zusammen. Ein Rückzug aus dem Arbeitsleben ist zwar auf absehbare Zeit nicht geplant, aber irgendwann werde ich wohl weniger arbeiten, oder einer Arbeit nachgehen, die weniger gut oder gar nicht bezahlt wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag