Zum Inhalt springen
Rotenstein

Rotensteins Depot

Empfohlene Beiträge

Der Heini
Am 30.11.2025 um 18:07 von Lazaros:

Wie fühlt es sich für Dich an, innerhalb eines Monats einfach mal 140.000€ ärmer zu sein?  So ganz spontan aus dem Bauch raus, ohne dass man jetzt lang reflektiert und rational argumentiert.

Innerhalb eines Monats 250.000 € Verlust hatte ich auch schon. Wenn das mehrfach vorkommt und es sich bisher immer wieder erholt hat, gewöhnt man sich dran. Man darf sich halt durch die Crashexperten oder auch hier im Forum nicht verrückt machen lassen. Manche können Verluste schlechter verkraften und schreiben dann viel Weltuntergangsstimmung, muss man ausblenden. Niemand kennt die Zukunft, weder im Bullen noch im Bärenmarkt.

Bisher hat sich der Markt (bis auf 1-2 Ausnahmen) immer wieder schnell erholt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Rotenstein

Kauf: 187 Stück VT (Vanguard Total World Stock) zu $142.07 (24.12.2025)

 

Damit ist das Ziel, über eine Million in Aktien-ETFs zu haben, auf Dollarbasis erreicht; der Wert beträgt mit dem Schlusskurs von Heiligabend, der noch einen leichten Anstieg beschert hat, nun $1027k. Auf Euro- und vor allem auf Frankenbasis wird's allerdings noch ein bisschen dauern...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
ramirez_asdf

Aus Interesse: Da ein signifikanter Anteil und auch eine hohe Summe auf BTC Asset liegt. Was sind deine Sicherheitsvorkehrung bzgl. "not your keys, not your coins"? Bei den Summen käme ein Einlagern bei den gängigen Brokern mit einem höheren Risiko. Die Sicherheiten sind weit entfernt verglichen mit der Einlagensicherung von EUR bei deutschen Banken.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Rotenstein
vor 32 Minuten von ramirez_asdf:

Aus Interesse: Da ein signifikanter Anteil und auch eine hohe Summe auf BTC Asset liegt. Was sind deine Sicherheitsvorkehrung bzgl. "not your keys, not your coins"? 

 

In der Tat gibt es ein Gegenparteirisiko, wenn man die Coins bei den Börsen belässt - ich hatte da bereits eine Grenzerfahrung bei der Pleite von Celsius, ist aber gerade noch gut ausgegangen für mich. Das Gegenparteirisiko kann man zwar durch die Selbstverwahrung umgehen, holt sich damit aber wiederum andere Risiken ins Haus - wie oft kommt es vor, dass jemand seine Schlüssel verliert oder sich bestehlen lässt? 

 

Von daher halte ich es für am sichersten und einfachsten, über ETCs bzw. ETFs zu investieren. Neben den grossen amerikanischen Produkten (etwa IBIT von BlackRock) gibt es dazu auch in Deutschland sehr gute Produkte wie etwa den CoinShares Physical Bitcoin. Ist man Bitcoin-Maximalist, würde einem diese Lösung sauer aufstossen, ich bin das aber nicht und sehe es pragmatisch. 

 

Ich habe nur aus anderen, im wesentlichen steuerlichen Gründen nicht alles in ETCs/ ETFs (mein Wohnsitz ist ausserhalb Deutschlands). 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Rotenstein
· bearbeitet von Rotenstein

Zum Jahresende habe ich mein Kryptodepot vereinfacht: Von den 20 Altcoins (ausser Ethereum) habe ich zwölf verkauft, und zwar diejenigen mit der geringsten Marktkapitalisierung und den grössten Verlusten. Den Erlös habe ich bis auf einen Restbetrag in vier der verbleibenden acht Coins reinvestiert. So sieht das ganze nun aus: 

 

Altcoins_29Dez2025.thumb.png.b4425739dfa49887378a38654382e840.png

 

Neben steuerlichen Gründen waren dafür ausschlaggebend das hohe Risiko und das insgesamt schlechte Risiko-Rendite-Verhältnis bei den gering kapitalisierten, wenig liquiden Coins. Ausserdem sehe ich in der Vereinfachung an sich eine Tugend, zumal der Anteil der Altcoins am Gesamtdepot homöopathisch zu nennen ist und die Tachonadel wohl nur wenig bewegen wird. Einzelpositionen unter 500 Euro wollte ich da nicht fortführen. 

 

Bei Bitcoin und Ethereum gab es dagegen keine Änderungen, und beim Aktiendepot ohnehin nicht. Allerdings habe ich noch einen vierstelligen Betrag in meine Säule 3a gegeben (100% Aktien-ETF). 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Rotenstein

Stand zum 31. Dezember 2025

 

Aktien-ETFs (58,3%, €866k)

7211 Stück VT (Vanguard Total World Stock ETF, ISIN: US9220427424)

 

Kryptoanlagen (41,0%, €609k)

30,1% Bitcoin (€447k)

  • 4,11 Stück Bitcoin (€307k)
  • 2750 Stück IBIT (€116k; iShares Bitcoin Trust ETF, ISIN: US46438F1012)
  • 371 Stück FBTC (€24k; Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund, ISIN: US3159481098)

10,1% Ethereum (€149k)

  • 41,1 Stück Ethereum (€104k)
  • 2352 Stück ETHA (€45k; iShares Ethereum Trust ETF, ISIN: US46438R1059)

0,8% Altcoins (€12k)

 

Liquidität (0,7%, €10k)

In CHF, USD, EUR gehalten

---------------------------------------------------------------------------

Gesamt: €1484k

Veränderung im Vgl. zum letzten Stand (30. November 2025): -€30k 

 

Veränderung im Dezember 2025

Absolute Veränderung: -€30k 

Delta (Rendite): -€34k 

Zuflüsse (netto): +€4k

Käufe und Verkäufe: Kauf 187 Stück VT (24.12.2025); Umschichtungen im Altcoindepot

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Rotenstein
· bearbeitet von Rotenstein

Jahresbilanz 2025

 

Liquides Vermögen

Zeitgewichtete Rendite: -5,7%

Interner Zinsfuss: -5,7%

 

Aktien-ETF

Zeitgewichtete Rendite: 8,2%

Interner Zinsfuss: 8,6%

 

Kryptoanlagen

Zeitgewichtete Rendite: -18,3%

Interner Zinsfuss: -19,4%

 

Insgesamt konnte der Wert dieses Depots auf Jahressicht von €1429k auf €1484k gesteigert werden (+€56k, davon €142k an frischem Geld und -€87k an Rendite). 

 

Rückblick

Der Aktien-ETF hat sich in 2025 entsprechend der Marktrendite entwickelt. Optisch sieht das Ergebnis leicht schlechter aus als bei meiner Benchmark (SPDR MSCI ACWI IMI), allerdings ist dies u.a. dadurch erklärbar, dass VT im Gegensatz zur Benchmark noch am 31.12. gehandelt wurde und es da leicht abwärts ging. Ich bin mir sicher, dass es weitere kleinere Inkonsistenzen gibt, etwa wann und wie Ausschüttungen verbucht und reinvestiert werden. Insgesamt verliefen die beiden aber sehr ähnlich über das Jahr: 

 

469007128_VTvs.Benchmark.thumb.png.128321a8b7dba9c93ced2543ae6dcab4.png

Blau: Aktien-ETF im Depot (VT)

Grün: Benchmark (SPDR MSCI ACWI IMI Acc)

 

Die Rendite des Depots drehte durch den Absturz der Kryptoanlagen im vierten Quartal 2025 ins Negative. Dieser Absturz vollzog sich isoliert von den zur gleichen Zeit haussierenden Aktien- und Rohstoffmärkten. Man sollte hier wohl berücksichtigen, dass das vierte Quartal 2024 aussergewöhnlich gut verlaufen war und die Kryptoanlagen bezogen auf die letzten 15 Monate (seit 30. September 2024) deswegen immer noch besser liefen als die Aktienanlagen. Durch die hohen Einkünfte und die Entwicklung der Aktien ist das Depot dennoch insgesamt auf Jahressicht gewachsen. 

 

Die Entwicklung von Bitcoin entsprach sicher nicht den gesteigerten Erwartungen, die ich nach dem verheissungsvollen vierten Quartal 2024 für das Jahr 2025 hatte. Interessanterweise hatte Bitcoin sein Hoch in der zweiten Jahreshälfte 2025, wie ich vermutet hatte. Allerdings war dieses Hoch nicht von einer euphorischen Stimmung begleitet, so dass ich einen weiteren Anstieg erwartete, der dann aber nicht erfolgte.

Ethereum entwickelte sich nach April 2025 für ein paar Monate besser als Bitcoin, konnte sich aber der massiv negativen Marktstimmung nach dem Liquidationsereignis vom 10. Oktober nicht entziehen. 

Andere Altcoins haben sich noch schlechter entwickelt, da die erwartete Altcoinseason nie einsetzte. Zur Depotvereinfachung habe ich diese anderen Altcoins von 20 auf acht reduziert und mich dabei auf die Coins mit grösserer Marktkapitalisierung fokussiert. 

 

Ausblick

Wirkliche Konsequenzen ziehe ich aus der Rendite des Jahres 2025 nicht. Bei den Aktienanlagen ohnehin nicht, aber auch bei Kryptoanlagen ist es keine neue Erkenntnis, dass diese hochvolatil sind und Durchhaltevermögen erfordern. Meine monatlichen Wasserstandsmeldungen sind vor diesem Hintergrund noch weniger sinnvoll als die Jahresbilanzen.

 

Mein eigener Fokus verschiebt sich mehr auf die Steigerung des Einkommens und der Sparrate. In dieser Hinsicht setzte 2025 eine hohe Marke, mit einer Sparrate von €142k in Bezug auf das liquide Vermögen und von €212k bezogen auf das Gesamtvermögen. Diese Beträge in 2026 zu übertreffen wird nicht einfach, zumal ich noch Steuern werde nachzahlen müssen für 2025. 

 

Für 2026 stehen massive Investitionen in Aktien an, mit dem Ziel, möglichst schnell die Million in Euro und Schweizer Franken zu erreichen, oder zumindest so viel zu investieren, dass bei gleichbleibenden Kursen die Million erreicht worden wäre. Wieviel es wird, hängt von externen Faktoren ab. Ein Betrag von €80k bis €100k im ersten Quartal erscheint ehrgeizig, aber möglich. 

 

Was die Kryptoanlagen angeht, bin ich weiterhin davon überzeugt, dass vor allem Bitcoin, aber auch Ethereum sich mittel- bis langfristig gut entwickeln werden, da sich das Umfeld für Kryptoanlagen sehr positiv entwickelt hat. Ob sich dieses positive Umfeld nun bereits 2026 in steigende Kurse übersetzen wird oder erst ein oder zwei Jahre später, ist eigentlich egal. So manche Kryptoanleger meinen, Bitcoin folge weiterhin regelhaft dem Vierjahreszyklus, was bedeuten würde, dass 2026 ein Bärenjahr würde und man am besten irgendwann im vierten Quartal 2025 ausgestiegen wäre. Möglich ist es. Da ich aber nicht weiss, wie es kommen wird, werde ich einfach halten und abwarten. Neue Investitionen sind aus Gründen des Risikomanagements vorerst nicht geplant; schliesslich könnte es ja auch sein, dass ich mich komplett irre, was die Zukunft von Bitcoin und Ethereum angeht. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Rotenstein

Zur Berechnung der Rendite benutze ich Portfolio Performance und lege im übrigen mein gesamtes liquides Vermögen zugrunde, also beispielsweise das nicht verzinste Geld auf Girokonten eingeschlossen. 

 

Hier ein Überblick über die Rendite in unterschiedlichen Zeiträumen: 

 

2025 (1 Jahr)

Zeitgewichtete Rendite (p.a.): -5,7%

Interner Zinsfuss: -5,7%

 

2023-25 (3 Jahre)

Zeitgewichtete Rendite (p.a.): +22,2%

Interner Zinsfuss: +20,6%

 

2021-25 (5 Jahre)

Zeitgewichtete Rendite (p.a.): +11,4%

Interner Zinsfuss: +12,0%

 

2017-25 (9 Jahre, maximaler Zeitraum)

Zeitgewichtete Rendite (p.a.): +9,8%

Interner Zinsfuss: +10,7%

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Rotenstein

Entwicklung des liquiden Vermögens von 2017 bis 2025 (neun Jahre)

 

Jährliche Wachstumsraten (Zuflüsse und Rendite)

1113377993_JahrlicherZuwachs.thumb.png.8853bacdbf8ad71eb07be13816998cd3.png

 

Monats- und Jahresrenditen (zeitgewichtet)

Monatsrenditen.thumb.jpg.7c6da2363f60e3063ca7c3dd9fd54308.jpg

 

 

Entwicklung des Depotstandes

Depotstand.thumb.png.17cc825873f310fd6a6ee63d051bfc19.png

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Wuppi

Lese hier immer gerne mit deswegen gerne weitermachen! :) 

 

Interessant finde ich, dass du deinen Vanguard ETF gegen einen SPDR ACWI IMI ETF im Benchmark vergleichst. Da wird es vermutlich auch in den kommenden Jahren nur marginal Abweichungen geben :rolleyes: Da ist der Vergleich des Gesamtdepots gegenüber einem Benchmark vermeintlich spannender, sofern es da denn da überhaupt etwas sinnvolles gibt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Rotenstein
· bearbeitet von Rotenstein
vor 1 Stunde von Wuppi:

Lese hier immer gerne mit deswegen gerne weitermachen! :) 

 

Interessant finde ich, dass du deinen Vanguard ETF gegen einen SPDR ACWI IMI ETF im Benchmark vergleichst. Da wird es vermutlich auch in den kommenden Jahren nur marginal Abweichungen geben :rolleyes: Da ist der Vergleich des Gesamtdepots gegenüber einem Benchmark vermeintlich spannender, sofern es da denn da überhaupt etwas sinnvolles gibt.

 

Na, dann hoffe ich mal, dass hier auch im Jahr 2026 für Unterhaltung gesorgt sein wird, ob in die eine oder andere Richtung! 

 

Für die Depotmischung aus Krypto und Aktien ist mir keine geeignete Benchmark eingefallen, deswegen habe ich den SPDR ACWI IMI genommen. Parallel lasse ich auch den Invesco S&P 500 mitlaufen. Mein eigener ETF (Vanguard Total World Stock, VT) würde sich zwar theoretisch auch als Benchmark eignen. Da aber die Rendite der Benchmarks in Portfolio Performance ohne Wiederanlage der Ausschüttungen berechnet zu werden scheinen, geht das mit einem ausschüttenden ETF wie VT nicht. 

 

Der Vergleich mit einer Benchmark ist trotz aller Limitationen sehr lehrreich für mich, denn es zeigt mir, dass ich ein besseres Ergebnis mit weniger Risiko hätte haben können, wenn ich seit 2017 einfach in einen dieser beiden ETFs investiert hätte. Zumindest in den letzten sechs Jahren hat mein Depot jedoch eine höhere Rendite als der SPDR ACWI IMI (und seit drei Jahren eine höhere als der S&P 500), allerdings auch mit zusätzlichem Risiko erkauft. 

 

Hier die Performance von 2023 bis 2025 (drei Jahre): 

Performance.thumb.jpg.0c89c62eddf0d492d5a4118303dc3a09.jpg

 

Spielt man damit herum, erkennt man, wie sehr solche Darstellungen manipuliert werden können, indem man beispielsweise den Startpunkt anders wählt. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Rotenstein

Wie oben beschrieben, möchte ich mich auf eine weitere Steigerung des Einkommens und der Sparrate fokussieren. Der Hintergrund ist gerade nicht, dass ich hier noch niedrig hängende Früchte sehe - im Gegenteil, diese scheinen nach den massiven Steigerungen in den vergangenen fünf Jahren schon abgepflückt.  Ob ich die Sparrate also weiter steigern kann, ist ungewiss, und würde beträchtliches Engagement meinerseits erfordern. Von daher werde ich ausloten, was möglich ist, und dann Kosten und Nutzen abwägen. 

 

Hier zunächst die Sparraten (in Euro), die netto in das liquide Vermögen (Aktien-ETF, Kryptoanlagen, Bankeinlagen) geflossen sind: 

 

1363319978_SparratenliquidesVermogen.thumb.jpg.b56d32c8ac6c36254a9327a2871887b5.jpg

 

 

Und hier die Sparraten, die netto in das Gesamtvermögen geflossen sind, also sowohl in das liquide Vermögen als auch in illiquide Vermögensbestandteile wie die Altersvorsorge: 

 

1258778121_SparratenGesamtvermogen.thumb.jpg.20f61c5a7bd91738ece3958a77f58385.jpg

 

Das heisst, dass 2025 etwa zwei Drittel der Sparrate in das liquide Vermögen und etwa ein Drittel in illiquide Vermögensbestandteile geflossen ist. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Sapine
vor einer Stunde von Rotenstein:

Wie oben beschrieben, möchte ich mich auf eine weitere Steigerung des Einkommens und der Sparrate fokussieren. Der Hintergrund ist gerade nicht, dass ich hier noch niedrig hängende Früchte sehe - im Gegenteil, diese scheinen nach den massiven Steigerungen in den vergangenen fünf Jahren schon abgepflückt.  Ob ich die Sparrate also weiter steigern kann, ist ungewiss, und würde beträchtliches Engagement meinerseits erfordern. Von daher werde ich ausloten, was möglich ist, und dann Kosten und Nutzen abwägen. 

Je älter man wird, desto unwichtiger werden die Steigerungen neuer Sparraten für den Vermögensaufbau. Einfach mal nachrechnen, welchen Einfluss in Jahren das auf Deinen Vermögensaufbau haben wird. Desto älter man wird, desto weniger Bedeutung haben sie meiner Erfahrung nach. 

 

Zugleich schrumpft die verbleibende Lebenszeit und hoher beruflicher Stress hinterlässt meist auch Spuren. Ich weiß Du steckst noch mächtig im Hamsterrad, dennoch mal drüber nachdenken. 

 

Ansonsten auch ich lese gerne mit hier und eine tolle Entwicklung die Du hingelegt hast auch wenn es dieses Jahr nicht so recht klappen wollte. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Der Heini
vor 2 Stunden von Rotenstein:

Wie oben beschrieben, möchte ich mich auf eine weitere Steigerung des Einkommens und der Sparrate fokussieren.

Beeindruckend, aber vergiss das Leben nicht bei der Fokussierung auf die Sparrate. Zumindest liest sich das für mich so.

Urlaub und Luxus gehören bei deinem Einkommen dazu, Kinder zum Vererben hast du nicht, so weit meine Erinnerung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
PapaPecunia
vor 2 Stunden von Rotenstein:

Wie oben beschrieben, möchte ich mich auf eine weitere Steigerung des Einkommens und der Sparrate fokussieren. Der Hintergrund ist gerade nicht, dass ich hier noch niedrig hängende Früchte sehe - im Gegenteil, diese scheinen nach den massiven Steigerungen in den vergangenen fünf Jahren schon abgepflückt.  Ob ich die Sparrate also weiter steigern kann, ist ungewiss, und würde beträchtliches Engagement meinerseits erfordern. Von daher werde ich ausloten, was möglich ist, und dann Kosten und Nutzen abwägen. 

Du schreibst ja selbst schon, dass auch die Steigerung der Sparrate alles andere als einfach wird - nicht ganz unlogisch, wenn ich die Steigerung der letzten Jahre betrachte.

Letztlich kannst nur du beurteilen, was noch möglich ist. 

 

vor einer Stunde von Sapine:

Je älter man wird, desto unwichtiger werden die Steigerungen neuer Sparraten für den Vermögensaufbau. Einfach mal nachrechnen, welchen Einfluss in Jahren das auf Deinen Vermögensaufbau haben wird. Desto älter man wird, desto weniger Bedeutung haben sie meiner Erfahrung nach. 

 

Zugleich schrumpft die verbleibende Lebenszeit und hoher beruflicher Stress hinterlässt meist auch Spuren. Ich weiß Du steckst noch mächtig im Hamsterrad, dennoch mal drüber nachdenken. 

 

Alles komplett richtig, man muss aber auch schauen, für was man das Geld ausgibt und insbesondere darauf achten, dass man sich dadurch nicht langfristig die Fixkosten hochschraubt. Porsche, Pool etc....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Rotenstein
Am 2.1.2026 um 12:57 von Sapine:

Je älter man wird, desto unwichtiger werden die Steigerungen neuer Sparraten für den Vermögensaufbau. Einfach mal nachrechnen, welchen Einfluss in Jahren das auf Deinen Vermögensaufbau haben wird.

 

Am 2.1.2026 um 13:34 von Der Heini:

Beeindruckend, aber vergiss das Leben nicht bei der Fokussierung auf die Sparrate. Zumindest liest sich das für mich so.

 

Am 2.1.2026 um 14:13 von PapaPecunia:

Du schreibst ja selbst schon, dass auch die Steigerung der Sparrate alles andere als einfach wird - nicht ganz unlogisch, wenn ich die Steigerung der letzten Jahre betrachte.

 

 

Ich werde mal schauen, was möglich ist. Vielleicht komme ich auch zu dem Schluss, dass sich eine weitere Steigerung nicht lohnt.

 

Im Gegensatz zu vor fünf oder zehn Jahren entdecke ich mich auch immer mal wieder bei der Frage, ob es denn reichen würde, wenn ich ab sofort alles an den Nagel hänge. Das Nettovermögen müsste inzwischen irgendwo zwischen zwei und drei Millionen sein, wenn ich die illiquiden Bestandteile, wie etwa Rentenansprüche, mit einberechne. 

 

Was anderen möglicherweise absurd vorkommen könnte: Ich selbst fühle mich keineswegs "reich". Wohlhabend durchaus, aber der Wohlstand beruht auf der fortgesetzten Arbeitsleistung. Entfiele diese, würde es mir zwar für einen durchschnittlichen, aber keineswegs gehobenen Lebensstandard reichen. Beispielsweise kostet ein freistehendes Haus in der Gegend, wo ich lebe, mindestens 3 Millionen Franken. Dies könnte ich mir ohne Schulden (und damit Tilgung aus künftigem Einkommen) also gar nicht leisten. Selbst für ein kleines Reihenhäuschen (um die 2 Millionen) würde es nicht reichen, wenn ich aus dem Vermögen auch noch den Lebensunterhalt bestreiten müsste.

 

Ist aber alles nicht schlimm, da ich ohnehin weiterarbeiten möchte und mir (derzeit noch?) kein Leben ohne regelmässige Arbeit - auch mit Herausforderungen, Druck und Stress verbunden -  vorstellen kann. Die Arbeit verhindert wie Ehe und Familie ja auch, dass man sich zu sehr in grundsätzliche Sinnfragen verwickelt. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Nachdenklich
vor 8 Minuten von Rotenstein:

Was anderen möglicherweise absurd vorkommen könnte: Ich selbst fühle mich keineswegs "reich".

Das ist überhaupt nicht absurd, das ist nur realistisch.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
LongtermInvestor
· bearbeitet von LongtermInvestor

Ich war beruflich auch mal in Zürich verwurzelt, die Einkommensverteilung und Vermögensstruktur ist in nominalen Beträgen in der Schweiz eine völlig andere als beispielsweise in Deutschland. Deshalb kann ich Deine Einschätzung gut nachvollziehen.

 

Ich bin damals mit einem Faktor 2,5x in die Gehaltsgespräche gegangen. Wenn ich mich richtig erinnere ist ungefähr so, das sowohl Medianeinkommen als auch Vermögen in der Schweiz vs. D bei Faktor 2,2-2,7x liegen. Bei den Top 1% Vermögenden sind wir in D mit 1,7m EUR dabei in CH sind es 15m CHF.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Der Heini
vor 19 Stunden von LongtermInvestor:

ch bin damals mit einem Faktor 2,5x in die Gehaltsgespräche gegangen. Wenn ich mich richtig erinnere ist ungefähr so, das sowohl Medianeinkommen als auch Vermögen in der Schweiz vs. D bei Faktor 2,2-2,7x liegen. Bei den Top 1% Vermögenden sind wir in D mit 1,7m EUR dabei in CH sind es 15m CHF.

Oh, das wusste ich gar nicht. Man lernt hier im Forum auch abseits der Aktienanlage immer dazu. :thumbsup:

 

vor 19 Stunden von Rotenstein:

Im Gegensatz zu vor fünf oder zehn Jahren entdecke ich mich auch immer mal wieder bei der Frage, ob es denn reichen würde, wenn ich ab sofort alles an den Nagel hänge. Das Nettovermögen müsste inzwischen irgendwo zwischen zwei und drei Millionen sein, wenn ich die illiquiden Bestandteile, wie etwa Rentenansprüche, mit einberechne. 

Zurück nach Deutschland wäre dann keine Möglichkeit? Oder bist du Schweizer?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Rotenstein
vor 20 Stunden von Nachdenklich:

Das ist überhaupt nicht absurd, das ist nur realistisch.

vor 19 Stunden von LongtermInvestor:

Wenn ich mich richtig erinnere ist ungefähr so, das sowohl Medianeinkommen als auch Vermögen in der Schweiz vs. D bei Faktor 2,2-2,7x liegen. 

So ist es. Deswegen habe ich diesen Strang auch mit dem Ziel eines Nettovermögens von 10 Millionen eröffnet. Auch wenn das in den Ohren so mancher Foristen arrogant klingt, ist das für mich grössenordnungsmässig etwa die Grenze des Reichtums, die es erlaubt, an quasi jedem Ort in der Schweiz einen hohen Lebensstandard ohne Erwerbseinkommen zu haben.  

 

Bezüglich des Einkommens dürfte ich mittlerweile beim Dreifachen dessen liegen, was ich in Deutschland erzielen könnte, und dies bei auch anderweitig besseren Arbeitsbedingungen. Allerdings war dies nicht von Anfang an so, ich musste erst einmal Kompromisse eingehen und die Grundlage dafür legen, dass ich nun die Früchte ernten kann. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Rotenstein
vor 56 Minuten von Der Heini:

Zurück nach Deutschland wäre dann keine Möglichkeit? Oder bist du Schweizer?

Das hängt von vielen Faktoren ab. Neben der Einkommens- und Steuersituation spielen da auch familiäre Überlegungen eine Rolle, die ich allerdings hier nicht diskutieren möchte. 

 

Es stehen auch immer noch die USA im Raum, denn nur dort könnte ich wohl mein Einkommen noch einmal verdoppeln; in der Schweiz werden weitere Steigerungen so allmählich sehr schwierig. In Deutschland ist die Einkommens- und Steuersituation leider komplett unattraktiv. 

 

Wenn es nicht mehr um das Einkommen geht, kann ich mir schon vorstellen, in eine Region mit niedrigeren Lebenshaltungskosten zu ziehen, solange eine gewisse kulturelle Grundversorgung geboten ist. Das kann dann in der Schweiz ausserhalb der grossen Städte sein oder auch in anderen europäischen Ländern, deren Sprache ich spreche, und schliesst natürlich auch Deutschland mit ein. 

 

Allerdings relativiert sich der Kostenvorteil in Bezug auf die Lebenshaltungskosten (insbesondere Immobilien) in Deutschland und anderen Ländern dadurch, dass in Deutschland Kapitalertragsteuer anfällt und ich mir grosse Sorgen im Hinblick auf weitere Belastungen und gesellschaftliche Diffamierungen der "Reichen" mache. Das ist einfach in der Schweiz und den USA ganz anders. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×
×
  • Neu erstellen...