Hammerfest Oktober 9, 2024 Hallo zusammen, mein aktuelles Depot besteht aus folgenden Positionen mit angegebener prozentualer Wichtung: Die gesamte Anlage umfasst einen 6stelligen Euro-Wert und ist "historisch" gewachsen. Ich trage mich mit dem Gedanken, die beiden Welt-ETF's zu konsolidieren und auf einen ETF zu führen. Der Xtrackers MSCI World war mein erster ETF überhaupt. Mittlerweile bespare ich lieber den Vanguard; habe mal irgendwo aufgeschnappt, dass dessen tatsächliche TER im Vergleich zum Xtrackers entgegen dem Papier in aller Regel noch geringer ist, als jene des Xtrackers. Kriege ich argumentativ aber nicht mehr richtig zusammen. Könnt ihr helfen mit einer Meinung zur Kosolidierung und was dabei zu beachten ist? Viele Grüße Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu Oktober 9, 2024 vor 3 Minuten von Hammerfest: Könnt ihr helfen mit einer Meinung zur Kosolidierung und was dabei zu beachten ist? BASF und den Themenfonds rauswerfen. Bei MSCI World (nur DM) und FTSE All-World (DM+EM) kommt es halt darauf an, was du willst; und auch darauf, wie steuerlich teuer eine Umschichtung wäre. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
odensee Oktober 9, 2024 · bearbeitet Oktober 9, 2024 von odensee vor 19 Minuten von Hammerfest: Könnt ihr helfen mit einer Meinung zur Kosolidierung und was dabei zu beachten ist? Du zahlst Steuern auf Gewinne, die hoffentlich angefallen sind. Und dieses Geld, was du ans Finanzamt überweist, generiert dann keine Rendite mehr für dich. Ich würde mich an den TER-Unterschieden nicht weiter stören. Den X-Trackers World finde ich nicht bei Fondsweb. Stimmt die ISIN? Wäre es mein Depot, würde ich die beiden World behalten, den "günstigeren" der beiden besparen und BASF und den AI-Fonds rauswerfen. Ich sehe gerade: einmal "World" und einmal "All World": dann erst recht den All World besparen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation Oktober 9, 2024 · bearbeitet Oktober 9, 2024 von stagflation Solange Du uns nicht Anlageziel, Anlagedauer, Anlagestrategie und Risikobereitschaft nennst, können wir gar nichts Sinnvolles dazu sagen. Wenn Du beispielsweise zocken willst, wäre es sinnvoll, die ETFs und die festverzinslichen Produkte rauszuwerfen - und voll und ganz auf risikoreiche Aktien zu setzen. Wenn Du sicher anlegen willst, solltest Du alle Aktien rausschmeißen und voll auf sichere Anleihen und festverzinsliche Produkte setzen. Wenn Du nach Kommer anlegen willst, solltest Du das machen, was @chirlu schreibt: Einzelaktien raus. Der LU0274208692 ist ein guter ETF - aber er ist alt, und die TER hat noch das Niveau von vor 10 Jahren: 0,45 %. Neuere ETFs haben niedrigere Kosten (um, die 0,2%). Bei einer Umschichtung entstehen Transaktionskosten - und Du musst evtl. Steuern zahlen. Letztendlich musst Du rechnen - und dann das machen, was preiswerter ist. Übrigens ist die TER gar nicht so wichtig. Viel wichtiger ist die Tracking Difference. Bevor Du wechselst, solltest Du Dir anschauen, ob es World- oder All-World ETFs mit einer besseren Tracking Difference gibt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu Oktober 9, 2024 vor 11 Minuten von odensee: Den X-Trackers World finde ich nicht bei Fondsweb. Stimmt die ISIN? Ja, die stimmt. https://www.fondsweb.com/de/LU0274208692 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
odensee Oktober 9, 2024 vor 2 Minuten von chirlu: Ja, die stimmt. https://www.fondsweb.com/de/LU0274208692 Hast recht, ich habe mich vertippt... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
herbert_21 Oktober 9, 2024 · bearbeitet Oktober 9, 2024 von herbert_21 Hast du steuerlich Themen beim Verkauf, besonders von BASF und dem Artificial Intelligence ETF? Diese beiden würde ich mir steuerlich ansehen und ggf. verkaufen, und die anderen behalten und weiter besparen. Ist das ein "Core Satellite" Strategie, oder wie? Glaubst du, Stand heute an eine Mehrrendite beim Artificial ETF, der aliquot eben nicht mehr Risiko gegenüber steht, deiner Meinung nach? Oder willst du nach der Efficient Market Hypothesis passiv anlegen? Kannst du noch was zu deiner Risikotoleranz schreiben? Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass in der Praxis ein ETF der Jahre im Portfolio liegt so wenig Gewinne hat, als das sich ein Verkauf desselben und Kauf eines ETF mit niedriger TER rechnet. Ist alleine eine Frage der Steuern. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Jennerwein Oktober 9, 2024 Den MSCI World behalten und den FTSE All World weiter besparen. BASF und Artificial auf den Prüfstand. Die beiden würden bei mir vermutlich raus fliegen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hammerfest Oktober 9, 2024 · bearbeitet Oktober 9, 2024 von Hammerfest Besten Dank für die Rückmeldungen / Meinungen / Tipps. Ich versuche mal inhaltlich zu allen Bemerkungen eine Rückmeldung zu geben. Thema Einzelaktien BASF und AI-ETF: BASF steht in meinem Depot in roten Zahlen. Nicht weltbewegend und ist in Summe auch nur eine kleine Position. Scheue mich aktuell davor, den Verlust zu realisieren. Perspektivisch jedoch schwer wieder ins grün zu führen. Muss ich also einmal drüber nachdenken. Verluste lassen sich im Jahr des Anfallens mit Gewinnen steuerlich verrechnen, oder? Der AI-ETF ist meine softcore-gamble-Variante mit der ich versuche, für einen bestimmten Teil der Anlage größeres Risiko, dafür größere Renditeaussicht (aus meiner Sicht) im Depot zu etablieren. Recht kleine Position. @herbert_21: Mit den von Dir genannten Strategien kenne ich mich so aus, vielleicht trifft eine davon zu, die Du nun besser erkennen kannst, nachdem Du obenstehendes gelesen hast. @stagflation: Ja richtig, sorry. Da braucht es ein paar Informationen mehr. Mein Alter: Anfang 40. Risikobereitschaft: "verhalten hoch". Ist alles selbst zusammengespart aus nichtselbstst. Tätigkeit. Bisher keine Erbschaft oder Finanzspritze o.ä. Depotwert. Anlageziel ist schlicht geschickte Geldanlage da Eigenheim etc. pp nicht vorhanden aufgrund beruflich hoher "räumlicher Fluktuation" und mehr übrig bleibt als wir zu dritt brauchen (Sparquote ca. 60%). Ich will nur kaufen, was ich verstehe und unser Vermögen so anlegen, dass es beständig wächst und wir und der Sohnemann auch in 40 Jahren noch etwas davon haben oder für den Fall dass wir mal Mittel brauchen um Wohneigentum zu kaufen. Auch ein paar Jahre früher in den Ruhestand wären schön aber halt normales Leben führen ohne radikale Sparabsichten. Thema World / All-Word ETF Umschichtung: Der Xtrackers hat veritable Gewinne. Ist vor 14 Jahren wie @stagflation schreibt angelegt worden und hat die Kurve entsprechend mitgemacht. Die entstehenden steuerlichen Kosten beim VK sind nicht ohne. Ich denke wie @chirlu und @odensee schon schreiben, sollte ich mich nicht so sehr auf die TER konzentrieren sondern ggf. bei den Welt ETF alles so lassen wie es ist, die Gewinne (hoffentlich weiter mitnehmen) und den All-Word besparen. Danke nochmals für euere Einschätzungen und Meinungen. Grüße Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
odensee Oktober 9, 2024 · bearbeitet Oktober 9, 2024 von odensee vor 26 Minuten von Hammerfest: Muss ich also einmal drüber nachdenken. Verluste lassen sich im Jahr des Anfallens mit Gewinnen steuerlich verrechnen, oder? Leider bei der aktuellen Gesetzgebung nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen. Aber das dann auch in späteren Jahren (solange es keine Gesetzesänderung gibt). Und mangels anderer Aktien kannst du die nicht erzielen. Was ich in der Situation machen würde: https://wertpapiere.ing.de/Investieren/Aktie/US0846707026 kaufen und warten, bis ausreichend Gewinne da sind, um die Verluste auszugleichen und dann weg damit. (Das ist ernst gemeint, aber keine Kaufempfehlung! Ich habe selber eine 5stellige Position BRK.B im Depot - ansonsten nur Aktien-ETF) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation Oktober 9, 2024 · bearbeitet Oktober 9, 2024 von stagflation vor 3 Stunden von Hammerfest: @stagflation: Ja richtig, sorry. Da braucht es ein paar Informationen mehr. Mein Alter: Anfang 40. Risikobereitschaft: "verhalten hoch". Ist alles selbst zusammengespart aus nichtselbstst. Tätigkeit. Bisher keine Erbschaft oder Finanzspritze o.ä. Depotwert. Anlageziel ist schlicht geschickte Geldanlage da Eigenheim etc. pp nicht vorhanden aufgrund beruflich hoher "räumlicher Fluktuation" und mehr übrig bleibt als wir zu dritt brauchen (Sparquote ca. 60%). Ich will nur kaufen, was ich verstehe und unser Vermögen so anlegen, dass es beständig wächst und wir und der Sohnemann auch in 40 Jahren noch etwas davon haben oder für den Fall dass wir mal Mittel brauchen um Wohneigentum zu kaufen. Auch ein paar Jahre früher in den Ruhestand wären schön aber halt normales Leben führen ohne radikale Sparabsichten. Thema World / All-Word ETF Umschichtung: Der Xtrackers hat veritable Gewinne. Ist vor 14 Jahren wie @stagflation schreibt angelegt worden und hat die Kurve entsprechend mitgemacht. Die entstehenden steuerlichen Kosten beim VK sind nicht ohne. Ich denke wie @chirlu und @odensee schon schreiben, sollte ich mich nicht so sehr auf die TER konzentrieren sondern ggf. bei den Welt ETF alles so lassen wie es ist, die Gewinne (hoffentlich weiter mitnehmen) und den All-Word besparen. Danke für die zusätzlichen Infos. Der Xtrackers MSCI World ETF hat eine TER von 0,45%. Wenn Du auf einen anderen MSCI World ETF wechselst, könntest Du vielleicht 0,2-0,3% sparen. In 10 Jahren wären das 2-3%. Selbst wenn bei einem Wechsel keine Kosten anfielen, würde es sich nur wenig lohnen. Schau Dir den Abstand bei der Tracking Difference an: https://www.tracking-differences.com/ETF/ISIN/LU2263803533 Der ist noch kleiner. Es könnte auch sein, dass SWAP ETFs in ein paar Jahren wieder steuerliche Vorteile bieten. Dann würdest Du ihn wieder zurück haben wollen. Ich würde es so machen, wie @odensee geschrieben hat: vor 5 Stunden von odensee: Wäre es mein Depot, würde ich die beiden World behalten, den "günstigeren" der beiden besparen und BASF und den AI-Fonds rauswerfen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Malvolio Oktober 10, 2024 · bearbeitet Oktober 10, 2024 von Malvolio Einen realisierten Verlust durch den Verkauf von BASF kannst du leider nur mit anderen (Einzel-)Aktiengewinnen verrechnen (leider nicht mit ETF Gewinnen, auch wenn es Aktienfonds sind). Der Verlust würde dann dein Broker in einen sog. "Verlusttopf" buchen und könnte aber auch noch später genutzt werden. Man sollte Investments aber nicht nur an der Steuer aufhängen. Es macht keinen Sinn, schlechte Aktien nur wegen der ggf. realisierten Verluste im Depot zu halten. Du solltest dich immer fragen, ob du eine Depotposition heute neu kaufen würdest, wenn Du sie noch nicht hättest. Wenn Du diese Frage mit "Nein" beantwortest, dann denke über einen Verkauf nach. Ich würde den XTrackers MSCI World nicht weiter besparen. Ob sich ein Verkauf lohnt, das wurde oben ja schon diskutiert. Vielleicht macht es Sinn, jeweils einen Teil zu verkaufen, falls Du am Jahresende deinen Steuerfreibetrag noch nicht ausgeschöpft hast. Hier solltest du allerdings beachten, dass hier das sog. "FIFO-Prinzip" gilt. Das heißt, bei Teilverkäufen identischer Wertpapiere aus einem Depot werden die zuerst gekauften Wertpapiere auch zuerst wieder verkauft (First-In-First-Out). In der Konsequenz würde zuerst die ältesten ETF-Anteile verkauft werden, auf die wahrscheinlich die höchsten Gewinne fallen. Falls die Anteile durch einen Sparplan oder in Tranchen angeschafft wurden, macht das die Sache leider ggf. etwas kompliziert. Bei Comdirect kann man einen (Teil-)verkauf steuerlich simulieren, aber leider bieten andere Broker so etwas meines Wissens nach nicht an. https://www.zinsen-berechnen.de/abgeltungssteuer/fifo-regel.php Ich würde dann den All-World weiter besparen. Der ist günstiger, besser diversifiziert und hat nebenbei durch sein Domizil in Irland auch noch kleine steuerliche Vorteile bei der Quellensteuer für amerikanische Aktien. Der AI-ETF ist eine Spekulation. Wenn man so etwas machen will, OK. Aber beim allgemeinen Vermögensaufbau würde ich auch Modethemen und andere Spezialitäten grundsätzlich eher meiden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation Oktober 10, 2024 · bearbeitet Oktober 10, 2024 von stagflation vor 4 Stunden von Malvolio: Der ist günstiger, besser diversifiziert und hat nebenbei durch sein Domizil in Irland auch noch kleine steuerliche Vorteile bei der Quellensteuer für amerikanische Aktien. Bei einem in Deutschland aufgelegten ETF mit US-Aktien würden 30% Quellensteuer für Dividenden anfallen. Bei einem in Irland aufgelegten ETF mit US-Aktien fallen 15% Quellensteuer für Dividenden an. Bei einem Swap-basierten ETF mit US-Aktien fallen 0% Quellensteuer für Dividenden an. Rein steuerlich gesehen wäre ein Swap-basierter ETF also besser. Bei einem Swap-basierten ETF fallen aber Kosten an und es gibt andere Einflüsse, die den Vorteil bei den Quellensteuer zumindest teilweise wieder zunichte machen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Malvolio Oktober 10, 2024 vor 25 Minuten von stagflation: Bei einem in Deutschland aufgelegten ETF mit US-Aktien würden 30% Quellensteuer für Dividenden anfallen. Bei einem in Irland aufgelegten ETF mit US-Aktien fallen 15% Quellensteuer für Dividenden an. Bei einem Swap-basierten ETF mit US-Aktien fallen 0% Quellensteuer für Dividenden an. Rein steuerlich gesehen wäre ein Swap-basierter ETF also besser. Bei einem Swap-basierten ETF fallen aber Kosten an und es gibt andere Einflüsse, die den Vorteil bei den Quellensteuer zumindest teilweise wieder zunichte machen. Guter Punkt was die Swap-ETFs angeht. .... Ich habe beim Thema Irland und Quellensteuer ehrlich gesagt nur an physisch replizierende ETFs gedacht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine Oktober 10, 2024 vor 17 Stunden von Hammerfest: @stagflation: Ja richtig, sorry. Da braucht es ein paar Informationen mehr. Mein Alter: Anfang 40. Risikobereitschaft: "verhalten hoch". Ist alles selbst zusammengespart aus nichtselbstst. Tätigkeit. Bisher keine Erbschaft oder Finanzspritze o.ä. Depotwert. Anlageziel ist schlicht geschickte Geldanlage da Eigenheim etc. pp nicht vorhanden aufgrund beruflich hoher "räumlicher Fluktuation" und mehr übrig bleibt als wir zu dritt brauchen (Sparquote ca. 60%). Ich will nur kaufen, was ich verstehe und unser Vermögen so anlegen, dass es beständig wächst und wir und der Sohnemann auch in 40 Jahren noch etwas davon haben oder für den Fall dass wir mal Mittel brauchen um Wohneigentum zu kaufen. Auch ein paar Jahre früher in den Ruhestand wären schön aber halt normales Leben führen ohne radikale Sparabsichten. Zu den meisten Punkten wurde bereits geantwortet und entspricht auch weitgehend meinen Vorstellungen. Worauf noch keiner einging ist Deine Risikobereitschaft. Ein Depot aus 84,3 % Aktien/Aktienfonds erscheint mir zu riskant. Ich würde wenigstens 20 % weniger riskante Anlagen beimischen. Gerade auch mit Blick von unselbständigem Einkommen ist ein größerer solide angelegter Notgroschen kein Fehler. Hast Du Dich mit dem Thema schon mal beschäftigt? Ansonsten BASF verkaufen, wenn Du keine Zukunft in der Miniposition siehst. Den Verlust stehen lassen. Später kannst Du (beispielsweise in einer Korrekturphase) eine kleine Spielposition in Einzelaktien aufnehmen, womit Du einige Zeit später die Verluste gegenrechnen kannst. Danach wären Einzelaktien Geschichte. Aber das ist wirklich Spielerei und lohnt auch nur wenn man Verluste hat. Für 50 Euro muss man sich den Stress nicht antun. KI weiter spekulieren, wenn Du davon überzeugt bist Keinen der marktbreiten ETFs verkaufen wegen der hohen Opportunitätskosten (Steuern) bei nur wenig Renditeplus. In Zukunft den FTSE All World besparen wegen breiterer Basis sowohl bei den Ländern als auch bei den Unternehmensgrößen. Damit bist Du breit aufgestellt für ein langfristiges Investment. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cepha Oktober 10, 2024 Zwei Welt ETF ist doch super, wenn einer schon sehr hohe zu versteuernde Gewinne enthält. Wenn die Kurse nochmal deutlich steigen sollten fängst Du irgendwann nochmal einen dritten Welt ETF an. So kannst Du später dann steueroptimiert mit dem letzten ETF beginnend wieder entsparen. vor 2 Minuten von Sapine: Worauf noch keiner einging ist Deine Risikobereitschaft. Ein Depot aus 84,3 % Aktien/Aktienfonds erscheint mir zu riskant. Ich sehe 11,3% Xetra Gold und 16,7% festverzinslich. Bleiben aktuell 72% Aktien / Aktien-ETF Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine Oktober 10, 2024 Sorry, Gold hatte ich übersehen. Alles im grünen Bereich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hammerfest November 28, 2024 Am 9.10.2024 um 20:36 von odensee: Leider bei der aktuellen Gesetzgebung nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen. Aber das dann auch in späteren Jahren (solange es keine Gesetzesänderung gibt). Und mangels anderer Aktien kannst du die nicht erzielen. Was ich in der Situation machen würde: https://wertpapiere.ing.de/Investieren/Aktie/US0846707026 kaufen und warten, bis ausreichend Gewinne da sind, um die Verluste auszugleichen und dann weg damit. (Das ist ernst gemeint, aber keine Kaufempfehlung! Ich habe selber eine 5stellige Position BRK.B im Depot - ansonsten nur Aktien-ETF) Hallo Odensee, Hallo zusammen, möchte nur kurz eine Rückmeldung geben (da es oft genug so ist, dass ein Thread dann irgendwann einfach endet und sich Menschen, die mit einer Antwort helfen wollten / Mühe gemacht vielleicht doch am Abschluss interessiert sind). Ich habe heute eine wohlüberlegte und für mich passende Position Berkshire Hataway Inc ins Portfolio übernommen, um die Verluste aus BASF im besten Fall kompensieren zu können. Ausstieg mit beiden dann zum Zeitpunkt, bei dem Verlust = Gewinn. MSCI World lasse ich ruhen. Kein weiteres Besparen. FTSE All World wird weiter bespart AI/KI Fonds lasse ich aus genannten Gründen erstmal bestehen (entwickelt sich auch sehr gut bisher. Danke nochmals für die Tipps bisher und eine gute Zeit euch allen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hammerfest Dienstag um 09:50 · bearbeitet Dienstag um 10:16 von Hammerfest Hallo zusammen, inzwischen sind 1,5 Jahre vergangen und ich würde gerne diesen Thread wieder aufmachen. Grund: Ich bin mit einem erneuten Checkup zugange, habe ein klares Ziel und in diesem Zusammenhang Fragen, bei denen ich an eurer Meinung interessiert bin. Hier der aktuelle Stand der Anlagen: Ich bin 43 Jahre alt. Ing. im Management. Frau und 1 Kind. Arbeitnehmer. Sehr gestresst. Ich brenne die Kerze sehr oft von beiden Seiten ab. Mein Ziel ist Coast-FIRE. Zügig. Der Netto-Finanzierungsbedarf der Kapitalerträge zum Schließen der Lücke beträgt aktuell 3,8% Entnahmerate pro Jahr. Das Depot sollte Robust und ertragreich aufgestellt werden. Der Tagesgeldanteil ist recht hoch. Sicherheitsbedürfnis vorhanden. Größer muss der Anteil jedoch nicht werden. Langer crash soll aussitzbar sein. Fragen: Wie bewertet ihr die obenstehende Verteilung in Anbetracht des Ziels und auch insgesamt? USA-Anteil soll etwas verdünnt werden. Manch einer macht dies mit EU. So weit bin ich jedoch m.M.n noch nicht. Dadurch, dass mein EM-Anteil noch ausbaufähig ist. Mein EM-Anteil beträgt wohl ca. 4% (=10% vom FTSE All World). Ich plane diesen auf 10% durch zusätzliche Besparung zu erhöhen. Sinnvoll? Der Vanguart FTSE scheint so eine Art "Standard" zu sein; gibt es etwas vergleichbares auch bei der EM-Anlage? (Thesaurierend sollte der ETF sein, damit ich den Steueranfall zu einem Teil selbst bestimmen kann.) Derzeit liegt das gesamte Depot bei Flatex. Dort, wo ich vor 16 Jahren angefangen habe zu investieren. Ich überlege aus Sicherheits / Verfügbarkeitsgründen einen zweiten Broker zu wählen und dort die EM-Anlage zu starten. Sondervermögenstatus ist mir bewusst. Es geht mir um die Kompensation der Restrisiken wie Abwicklungszeit bei Pleite, App längere Zeit nicht verfügbar etc. pp. Kann man sagen / einen Tipp geben, bei welchem Broker die meisten hier sehr langfristig zufrieden sind? Gibt es Fragen, die ihr euch an meiner Stelle zusätzlich stellen würdet? Vielleicht habt ihr eine Meinung zu einer der / den obenstehenden Fragen? Ich weiß jede Antwort zu schätzen. Vielen Dank schonmal und beste Grüße, Hammerfest Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
niklas_1990 Dienstag um 19:57 Ich antworte einfach mal, da wir mehrere Gemeinsamkeiten haben. Auch ich arbeite an FIRE und bin beruflich sehr gestresst. 1) Ich persönlich finde deinen US und US-Tech Anteil sehr groß. Ich denke, dass der MSCI World historisch schon länger besteht under FTSE All-World dazugekommen ist? Daher finde ich die Beimischung von einem MSCI EM sehr sinnvoll. Ich habe aktuell 60% MSCI World, 20% MSCI EM, 10% Euro Stoxx 600, 10% MSCI World Small Caps. Ich würde den ARTIFICAL INTL nicht weiter besparen. 2) Ich persönlich bespare den Shares Core MSCI EM IMI UCITS ETF - USD ACC (A111X9) 3) Ich bin selbst Techie - habe meine Depots aber aus "Sicherheitszwecken" bei der Deutschen Bank (maxblue) und auch flatex. Du könntest auch dein Depot (oder einen Teil) kostenlos mit bis zu 500€ Prämie zu maxblue umziehen ( https://www.maxblue.de/wertpapierhandel/handeln/depot-wechseln.html ) und dann bei flatex weiter besparen, weil dort die Konditionen gut sind. 4) Dein Depot sollte einfach zu verwalten sein und dich möglichst wenig nachdenken lassen. Keep it simple. Das hat mir jedenfalls geholfen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine Dienstag um 20:33 · bearbeitet Dienstag um 20:34 von Sapine vor 10 Stunden von Hammerfest: Hier der aktuelle Stand der Anlagen: Ich bin 43 Jahre alt. Ing. im Management. Frau und 1 Kind. Arbeitnehmer. Sehr gestresst. Ich brenne die Kerze sehr oft von beiden Seiten ab. Mein Ziel ist Coast-FIRE. Zügig. Das klingt vernünftig muss aber gut durchkalkuliert werden. Das Recht auf Teilzeit könnte relativ bald kippen. Zitat Der Netto-Finanzierungsbedarf der Kapitalerträge zum Schließen der Lücke beträgt aktuell 3,8% Entnahmerate pro Jahr. Ist da die Teilzeittätigkeit bereits berücksichtigt? 3,8 % ist für eine sehr lange Entnahmephase nach meinem Gefühl zu viel. Wirst Du mit der Teilzeittätigkeit das Depot noch weiter besparen können? Ich fürchte hier musst Du etwas konkreter werden für vernünftige Rückmeldungen. Zitat Das Depot sollte Robust und ertragreich aufgestellt werden. Der Tagesgeldanteil ist recht hoch. Sicherheitsbedürfnis vorhanden. Größer muss der Anteil jedoch nicht werden. Langer crash soll aussitzbar sein. Wichtig ist es dass Dein Tagesgeldpuffer ausreichend hoch ist für den gesunden Nachtschlaf aber auch für eine wirtschaftliche Durststrecke. Zitat Fragen: Wie bewertet ihr die obenstehende Verteilung in Anbetracht des Ziels und auch insgesamt? USA-Anteil soll etwas verdünnt werden. Manch einer macht dies mit EU. So weit bin ich jedoch m.M.n noch nicht. Dadurch, dass mein EM-Anteil noch ausbaufähig ist. Mein EM-Anteil beträgt wohl ca. 4% (=10% vom FTSE All World). Ich plane diesen auf 10% durch zusätzliche Besparung zu erhöhen. Sinnvoll? Der Vanguart FTSE scheint so eine Art "Standard" zu sein; gibt es etwas vergleichbares auch bei der EM-Anlage? (Thesaurierend sollte der ETF sein, damit ich den Steueranfall zu einem Teil selbst bestimmen kann.) Derzeit liegt das gesamte Depot bei Flatex. Dort, wo ich vor 16 Jahren angefangen habe zu investieren. Ich überlege aus Sicherheits / Verfügbarkeitsgründen einen zweiten Broker zu wählen und dort die EM-Anlage zu starten. Sondervermögenstatus ist mir bewusst. Es geht mir um die Kompensation der Restrisiken wie Abwicklungszeit bei Pleite, App längere Zeit nicht verfügbar etc. pp. Kann man sagen / einen Tipp geben, bei welchem Broker die meisten hier sehr langfristig zufrieden sind? Gibt es Fragen, die ihr euch an meiner Stelle zusätzlich stellen würdet? Vielleicht habt ihr eine Meinung zu einer der / den obenstehenden Fragen? Ich weiß jede Antwort zu schätzen. Vielen Dank schonmal und beste Grüße, Hammerfest zu 1) Ja die Verteilung ist noch nicht optimal, wenn auch auf dem Weg in die richtige Richtung. Spätestens wenn Du anfängst aus dem Depot Geld rauszuziehen, solltest Du stark schwankende Positionen reduzieren und auf diese Art das SORR Risiko reduzieren. zu 2) Du könntest eine Reduzierung des US Teils mit der Erhöhung des EM Anteils kombinieren, wenn Du einen FTSE All World ex USA ergänzt. Mit dem erhöhst Du weltweit alle Länder incl. EM außer die USA. Dafür die Sparrate einfach für eine Zeit komplett umlenken. Xtrackers hat kürzlich einen ETF auf diesen Index aufgelegt, vermutlich wird es aber bald noch weitere Anbieter geben. Alternativ oder zusätzlich ist der genannte ishares sicher einer der besten EM Fonds die es gibt (habe ich auch aber in der ausschüttenden Variante). Von einem sehr hohen EM Anteil halte ich nicht so arg viel, weil man sich damit einen ordentlichen Techklumpen aus Taiwan, Korea und China einbucht. Aber 4 % erscheint mir auch deutlich zu wenig. Der ishares kombiniert sich gut mit dem MSCI World (gleiche Länderaufteilung) und der FTSE All World passt gut zum FTSE All World ex USA. zu 3) Ich habe auch zwei Depots (maxblue und 1822 direkt) und empfinde das in der Entnahmephase als zusätzlichen Sicherheitsfaktor. Man kommt immer ran an Geld. Für Sparpläne könnte ich maxblue allerdings nicht empfehlen. Für buy and hold ist es aber recht günstig. Ich würde daher eher ein oder zwei nicht mehr besparte Positionen übertragen und die Sparpläne bei Flatex machen. Es gibt aber sicher auch noch andere Broker, die in Frage kommen. ING oder DKB fallen mir spontan ein. Comdirect und consors sind noch mal minimal teurer. Bei Neobrokern bin ich persönlich zurückhaltend, weil die Servicequalität oft schwierig ist. zu 4) Ich würde sämtliche Sparpläne auf Ausschütter umstellen, wenn Du schon relativ bald Entnahmen durchführen willst. Steuern zahlst Du beim Thesaurierer auch und vermutlich hast Du jetzt auch schon das Problem, dass der Sparerpauschbetrag am 2.1. aufgebraucht ist. Ich habe den Faden jetzt auch nicht komplett von vorne durchgelesen. Falls Du noch relevante aktuelle Infos ergänzen willst, dann mach es. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hammerfest Dienstag um 21:25 · bearbeitet Dienstag um 21:41 von Hammerfest vor 1 Stunde von niklas_1990: Ich antworte einfach mal, da wir mehrere Gemeinsamkeiten haben. Auch ich arbeite an FIRE und bin beruflich sehr gestresst. Danke vor 1 Stunde von niklas_1990: 1) Ich persönlich finde deinen US und US-Tech Anteil sehr groß. Ich denke, dass der MSCI World historisch schon länger besteht under FTSE All-World dazugekommen ist? Daher finde ich die Beimischung von einem MSCI EM sehr sinnvoll. Ich habe aktuell 60% MSCI World, 20% MSCI EM, 10% Euro Stoxx 600, 10% MSCI World Small Caps. Ich würde den ARTIFICAL INTL nicht weiter besparen. Ja richtig, mit dem Xtrackers MSCI hat alles angefangen. Seit 2022 bespare ich den Vanguard FTSE. Der ARTIFICAL INTL wird auch nicht weiter bespart. vor 1 Stunde von niklas_1990: 2) Ich persönlich bespare den Shares Core MSCI EM IMI UCITS ETF - USD ACC (A111X9) Ja, unter anderem diesen hatte ich auch schon ins Auge gefasst. Oder den SPDR MSCI EM... vor 1 Stunde von niklas_1990: 3) Ich bin selbst Techie - habe meine Depots aber aus "Sicherheitszwecken" bei der Deutschen Bank (maxblue) und auch flatex. Du könntest auch dein Depot (oder einen Teil) kostenlos mit bis zu 500€ Prämie zu maxblue umziehen ( https://www.maxblue.de/wertpapierhandel/handeln/depot-wechseln.html ) und dann bei flatex weiter besparen, weil dort die Konditionen gut sind. Danke für die Idee des Depotübertrags. Daran hatte ich tatsächlich noch garnicht gedacht. Ich finde Flatex von der Nutzbarkeit und Bedienoberfläche, Reports etc. für meine Bedürfnisse nämlich sehr passend. Somit könnte ich da bleiben und ein paar 100k umziehen zu einem anderen Broker. Auch wenn ich diesen natürlich nicht wegen 500€ Prämie mehr oder weniger wählen würde, würde ich die Prämie bei sonst passenden Konditionen etc. natürlich nicht ausschlagen. Schaue ich mir mal an. Über den Deoptübertrag und wie das zu bewerkstelligen ist, muss ich mich erstmal informieren. Gibt es da einen lesenswerten Faden hier oder einen guten Artikel? vor 1 Stunde von niklas_1990: 4) Dein Depot sollte einfach zu verwalten sein und dich möglichst wenig nachdenken lassen. Keep it simple. Das hat mir jedenfalls geholfen. Ja, 100 % korrekt. Ich habe Deinen Beitrag und Dein Ziel übrigens auch gelesen. Wünsche Dir alles Gute und Gutes Gelingen. Apropos was einem geholfen hat: Jemand hat mal gesagt "Gesundheit ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Gesundheit". Anstoß eines Denkwandels bei mir aktuell, vielleicht kanntest Du den Spruch ja schon, vielleicht nicht. War mir jedenfalls ein Anliegen, ihn kurz zu zitieren. vor einer Stunde von Sapine: Das klingt vernünftig muss aber gut durchkalkuliert werden. Das Recht auf Teilzeit könnte relativ bald kippen. Ist da die Teilzeittätigkeit bereits berücksichtigt? 3,8 % ist für eine sehr lange Entnahmephase nach meinem Gefühl zu viel. Wirst Du mit der Teilzeittätigkeit das Depot noch weiter besparen können? Ich fürchte hier musst Du etwas konkreter werden für vernünftige Rückmeldungen. Auch ein interessanter Fakt. Die Perspektiven für Teilzeit werde ich tiefergehend beleuchten. Es soll ja keine Sackgasse werden. Danke. Im ersten Moment wären es 80% mit denen ich im Kopf spiele. Um zu schauen wie es so ist. Mein Arbeitgeber kann mir 80% erstmal nicht verwehren; mit Rückkehrgarantie zu 100%. Aktuell. Meine Tage sind so voll, dass sie voller nicht werden können. Das wäre schon ein riesen Sprung im Kopf aber ich tu mich schwer. Ich bin vom "alten Schlag" sozusagen, Leistung bringen. "Was denken wohl die anderen?", "Was ist das denn für ein Vorbild" etc. pp. Mittelfristig könnte ich mir vorstellen, noch weniger Stunden zu machen. Oder eine Kombination aus weniger Stunden und weniger stressigem Job. Target: Die Finanzierungslücke soll geschlossen werden und vielleicht noch 20% mehr Einkünfte, als zum Schließen der Lücke nötig ist Etwas konkreter kann ich gerne werden: Seit einiger Zeit führe ich das Finanzfluss Haushaltsbuch. Habe es ein wenig auf unsere Bedürfnisse angepasst und finde die Übersicht sehr nützlich. Unser monatlicher Überschuss beträgt gemittelt 66% der Nettoeinkünfte ohne Kapitalerträge. Heißt: Wir leben von den anderen 33%. Bescheiden, Bürgerlich. DHH zur Miete. "normales" Auto. 1/2 Urlaube. Uns fehlt es an nichts. Luxus sind gute Nahrungsmittel. Mit 80% Beschäftigung könnte ich die Anlagen auch weiterhin besparen. Etwas vermindert natürlich, da 20% meines Einkommens fehlen wird. Meine Frau ist ebenfalls halbtags berufstätig und würde das auch bleiben. Ich würde zuhause etwas mehr anpacken und bei Hausaufgaben helfen, Zeit für unser Kind haben etc. vor einer Stunde von Sapine: Du könntest eine Reduzierung des US Teils mit der Erhöhung des EM Anteils kombinieren, wenn Du einen FTSE All World ex USA ergänzt. Mit dem erhöhst Du weltweit alle Länder incl. EM außer die USA. Dafür die Sparrate einfach für eine Zeit komplett umlenken. Xtrackers hat kürzlich einen ETF auf diesen Index aufgelegt, vermutlich wird es aber bald noch weitere Anbieter geben. Alternativ oder zusätzlich ist der genannte ishares sicher einer der besten EM Fonds die es gibt (habe ich auch aber in der ausschüttenden Variante). Von einem sehr hohen EM Anteil halte ich nicht so arg viel, weil man sich damit einen ordentlichen Techklumpen aus Taiwan, Korea und China einbucht. Aber 4 % erscheint mir auch deutlich zu wenig. Der ishares kombiniert sich gut mit dem MSCI World (gleiche Länderaufteilung) und der FTSE All World passt gut zum FTSE All World ex USA. Spannend. Avisiert habe ich zunächst einen EM Anteil von 10% auf den Depotwert (ex Tagesgeld). Nachdem, was ich bisher lese und denke, würde ich tatsächlich die Sparrate erstmal komplett umklenken auf einen EM ETF, um möglichst schnell das Ziel 10% zu erreichen. Im Kopf schwing bei EM für mich oft mit, dass ich Taiwan / China für ein großes geopolitisches Risiko halte, das man sich sozusagen mit einkauft. Gewisserweise verdünnt man ein Risiko mit einem anderen. Schätze, das nennt man Diversifizierung ;-) Wie bewertet ihr das? Spielt der schwelende Konflikt eine Rolle für euch? Ich verstehe, warum es offenbar einen FTSE All World ex. USA gibt und wohl noch mehr geben wird und viel Bewegung drin ist. Ehrlicherweise bin ich eher der Typ für Bewährtes. Denke zu mir passst ein reinrassiger EM ETF etwas besser. vor einer Stunde von Sapine: zu 3) Ich habe auch zwei Depots (maxblue und 1822 direkt) und empfinde das in der Entnahmephase als zusätzlichen Sicherheitsfaktor. Man kommt immer ran an Geld. Für Sparpläne könnte ich maxblue allerdings nicht empfehlen. Für buy and hold ist es aber recht günstig. Ich würde daher eher ein oder zwei nicht mehr besparte Positionen übertragen und die Sparpläne bei Flatex machen. Es gibt aber sicher auch noch andere Broker, die in Frage kommen. ING oder DKB fallen mir spontan ein. Comdirect und consors sind noch mal minimal teurer. Bei Neobrokern bin ich persönlich zurückhaltend, weil die Servicequalität oft schwierig ist. Neobroker passen zu mir ebenfalls nicht so gut. ING habe ich vor Jahren schon auf dem Schirm gehabt und ist wohl auch ein beständiger Dienstleister. Denke ich werde mir maxblue und ING mal genauer anschauen. Stichwort Sparplan: Genaugenommen habe ich noch nie einen Sparplan angelegt. Ich kaufe je nach verfügbaren Mitteln ca. alle 2 Monate bei Flatex die eine oder andere Position nach. Sollte ich mich mit dem Thema Sparpläne mal tiefergehend beschäftigen? Könntest Du das vielleicht etwas genauer erklären, warum die Umstellung auf ausschüttende Produkte sinnvoll sein kann? Warum sind ausschüttende Produkte dann sozusagen geeigneter? Ich danke euch auf jeden Fall @Sapineund @niklas_1990 dass ihr euch Zeit für Antworten genommen habt und für die Denkanstöße. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine Dienstag um 22:12 vor 40 Minuten von Hammerfest: Stichwort Sparplan: Genaugenommen habe ich noch nie einen Sparplan angelegt. Ich kaufe je nach verfügbaren Mitteln ca. alle 2 Monate bei Flatex die eine oder andere Position nach. Sollte ich mich mit dem Thema Sparpläne mal tiefergehend beschäftigen? Ich bin mein Leben lang ohne Sparpläne ausgekommen und bei Flatex sind die Gebühren ja überschaubar. Lediglich bei kleinen Sparraten sind Sparpläne nahezu konkurrenzlos. Bei einer 80 % Teilzeit besteht die Gefahr, dass Du am Ende genauso viel erledigen musst wie jetzt. Das bedarf einer guten Absprache und Disziplin. Netto wird der Unterschied jedenfalls gar nicht so groß sein wie brutto. Es gibt übrigens keinen Broker, der die ganzen steuerlichen Informationen zu den Positionen so transparent hat wie Flatex. Falls Du also etwas wegübertragen willst, hol Dir vorher alle steuerrelevanten Details heraus. Auch wenn die Daten zu Kaufpreise und Vorabpauschalen an die neue Bank übertragen werden, verlierst Du die Transparenz im Konto. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag