satgar Mittwoch um 09:39 vor 4 Minuten von Peter23: Garantieprodukte gekoppelt mit Aktienfonds sind ja schon bei Riester gescheitert. Zumindest gilt diese Koppelung nur für die Rentenphase in diesem Modell, ja nicht für die Ansparphase. Aber wie du schon sagst: 1) ich kann mich halt entscheiden, ob ich eine 100% zinsbasierte Rentenbezugsform will (so wie üblich und bei fast allen Anbietern so) ODER 2) den fondsgebundenen Bezug wähle, der zumindest etwas Fondsanlage ermöglicht. Und im schlimmsten Fall halt eine Umschichtung in 100% Zinsen erfolgt, was dann nichts anderes mehr ist als Version 1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 Mittwoch um 09:42 vor 1 Minute von satgar: 2) den fondsgebundenen Bezug wähle, der zumindest etwas Fondsanlage ermöglicht. Und im schlimmsten Fall halt eine Umschichtung in 100% Zinsen erfolgt, was dann nichts anderes mehr ist als Version 1 Ist da aber nicht die Gefahr groß, dass das gerade zum ungünstigsten Zeitpunkt passiert - wie bei Riester Fondsrenten? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Mittwoch um 10:17 vor 34 Minuten von Peter23: Ist da aber nicht die Gefahr groß, dass das gerade zum ungünstigsten Zeitpunkt passiert - wie bei Riester Fondsrenten? Möglich, ja. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
fire84 Mittwoch um 17:03 Ich habe gerade beim Sichten der Angebote von Fiseba gesehen, dass dort die "extra-Renten-Option" aufgeführt ist. Hat diese Option hier jemand? Ich sehe für mich keinen Mehrwert drin bzw. habe nicht den Bedarf an der Option. Verursacht diese zusätzliche Kosten? Wie ich später den Ablauf gestalten möchte, kann ich ja auch noch später frei wählen. Klassisch oder eben diesem kleinen Fondsanteil bei der Auszahlung der Rente. - Habe ich das richtig verstanden? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Mittwoch um 17:11 vor 7 Minuten von fire84: Habe ich das richtig verstanden? Ja. vor 7 Minuten von fire84: Verursacht diese zusätzliche Kosten Nein. Sie ist immer kostenlos im Tarif enthalten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ohnePeil Mittwoch um 17:24 Ich hab den Rürup von Raisin (früher Fairr). Was spricht gegen diesen? LG ohnePeil Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Mittwoch um 17:36 · bearbeitet Mittwoch um 17:38 von satgar vor 14 Minuten von ohnePeil: Ich hab den Rürup von Raisin (früher Fairr). Was spricht gegen diesen? LG ohnePeil Meine Meinung? Die Sutor Bank und die MyLife Lebensversicherungs Mini Klitsche ^^ Ich finde es mit der kostenposition von 0,40% auf das Guthaben auch nicht gerade günstig. AL kostet 0,30% aufs Guthaben, LV1871 0,22% aufs Guthaben. Das ist langfristig ein erheblicher Unterschied. Auch der Rentenfaktor sollte mMn geringer sein als bei LV1871 und AL. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
fire84 Mittwoch um 17:47 vor 10 Minuten von satgar: Meine Meinung? Die Sutor Bank und die MyLife Lebensversicherungs Mini Klitsche ^^ Ich finde es mit der kostenposition von 0,40% auf das Guthaben auch nicht gerade günstig. AL kostet 0,30% aufs Guthaben, LV1871 0,22% aufs Guthaben. Das ist langfristig ein erheblicher Unterschied. Auch der Rentenfaktor sollte mMn geringer sein als bei LV1871 und AL. Danke, ähnlich schätze ich es nämlich auch ein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 Mittwoch um 17:51 vor 14 Minuten von satgar: Ich finde es mit der kostenposition von 0,40% auf das Guthaben auch nicht gerade günstig. AL kostet 0,30% aufs Guthaben, LV1871 0,22% aufs Guthaben. Das ist langfristig ein erheblicher Unterschied. Wie ist das eigentlich nochmal C79 H gewesen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Mittwoch um 17:54 vor 1 Minute von Peter23: Wie ist das eigentlich nochmal C79 H gewesen? Wählte man dort den Ishares Core MSCI World, wurde dort eine monatliche Kostenbelastung INKL. Fonds TER von 0,04% benannt, also 0,48% p.a. Zieht man 0,20% für den ishares ab, muss für die Condor 0,28% übrig bleiben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 Mittwoch um 17:57 vor 2 Minuten von satgar: Wählte man dort den Ishares Core MSCI World, wurde dort eine monatliche Kostenbelastung INKL. Fonds TER von 0,04% benannt, also 0,48% p.a. Zieht man 0,20% für den ishares ab, muss für die Condor 0,28% übrig bleiben. Also ist diesbezüglich die LV1871 sogar besser. Welche würdest Du denn insgesamt aktuell empfehlen und warum? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Mittwoch um 18:02 · bearbeitet Mittwoch um 18:04 von satgar vor 6 Minuten von Peter23: Also ist diesbezüglich die LV1871 sogar besser. Welche würdest Du denn insgesamt aktuell empfehlen und warum? Ja,da ist die LV1871 noch günstiger. Das war sie auch damals schon. Allerdings konnte man Sonderzahlungen zu 0% bei der Condor hineingeben (LV1871 0,5%) und der garantierte Rentenfaktor war bei der Condor immer deutlich höher. Also spielte weder AL noch LV1871 eine Rolle. Derzeit kann man genauso LV1871 und AL beide nehmen. Ich hab keinen ganz klaren Favoriten. Meine leichte Tendenz geht zur AL wegen App Zugang z.B. oder der Größe des Versicherers. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tecx95 Mittwoch um 19:36 · bearbeitet Mittwoch um 19:37 von tecx95 vor 23 Stunden von fire84: Dar ich fragen, weshalb Du dich für die AL entschieden hast? Ich war bis jetzt mehr bei der LV1871. Was mich allerdings noch an dem Gebührenmodell stört, ist dass diese jährliche Verwaltungskosten der eingezahlten Beiträge aufruft. Lt. PIB 4%..... Ich habe mir alles jetzt einmal mit dem Vanguard FTSE All-World ETF durchrechnen lassen. Wobei ich zu einer 75/25 Mischung tendieren zwischen dem All-World und iShares Core MSCI Emerging Markets IMI ETF. Sonst, wie geschrieben, möchte ich einen geringen monatlichen Beitrag leisten und dafür jährliche Einmalzahlungen leisten. Also ich hatte grundsätzlich auch genau die gleichen Gedanken wie du aktuell. (ich habe z.B: auch den Vanguard FTSE All-World ETF) Für die AL habe ich mich dann am Ende entschieden, weil: - Größe/Größere Versicherung (Es sind bei mir noch einige Jahre bis zur Rente). - App bei der AL vorhanden. - Besserer Rentenfaktor - Ich könnte bei der AL den Honorartarif abschließen, ohne ein Honorar bezahlen zu müssen. - Ich habe bereits mit anderen Versicherungen gute Erfahrungen mit der AL gemacht. - Die größte Zuzahlung findet wahrscheinlich dieses Jahr statt. Der Faktor, dass weitere Zuzahlungen nicht zum ursprünglichen Rentenfaktor möglich sind, ist daher nicht so relevant für mich. Grundsätzlich waren für mich beide Versicherung aber Option. Die AL aber aus den Gründen oben leicht vorne. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation Mittwoch um 21:41 · bearbeitet gestern um 00:03 Uhr von stagflation Bevor Ihr Rürup-Verträge abschließt, könnt Ihr noch mal auf der Meta-Ebene überlegen, ob das eigentlich sinnvoll ist. Ihr seid dabei, sehr lange laufende Verträge abzuschließen. Zurzeit scheint es ja zu passen - sonst würdet Ihr nicht darüber nachdenken. Aber die Dinge ändern sich im Laufe der Zeit. Und dann passt es vielleicht nicht mehr. Vielleicht ändern sich Eure Lebensziele? Oder Ihr braucht in 10 Jahren dringend Geld? Oder es gibt eine starke Inflation, vielleicht sogar eine Währungsreform? Oder Eure Versicherer wird verkauft, wie gerade die Condor? Oder Euer Versicherer wird zu einer Run-Off-Gesellschaft, die Euer Geld in der Rentenphase vielleicht nicht mehr so ehrgeizig anlegt, wie Ihr Euch das wünscht... Oder, oder, oder.... An dieser Stelle sollte man die Asymmetrie zur Kenntnis nehmen. Wenn sich etwas ändert, dann wird es große Auswirkungen auf Euch haben - aber kaum auf den Versicherer. Das ist praktisch immer so, wenn man selbst viele Jahre lang nur einzahlt und die Früchte erst nach langer Zeit ernten kann. Und es ist auch kein Zufall. Es ist geradezu die Spezialität der Lebensversicherer, die Risiken auf den Kunden abzuwälzen - und sich selbst weitgehend risikofreie Einnahmen zu sichern. Deshalb sollte man sich überlegen, ob man solche Verträge abschließt. Klar. Da ist noch die Steuerersparnis. Sie wirkt wie Speck in der Mausefalle. Aber wenn man weiß, dass Steuerersparnisse oft eine Falle sind, sollte man doppelt und dreifach vorsichtig sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 Mittwoch um 22:02 vor 19 Minuten von stagflation: Bevor Ihr Rürup-Verträge abschließt, könnt Ihr noch mal auf der Meta-Ebene überlegen, ob das eigentlich sinnvoll ist. Ihr seid dabei, sehr lange laufende Verträge abzuschließen. Zurzeit scheint es ja zu passen - sonst würdet Ihr nicht darüber nachdenken. Aber die Dinge ändern sich im Laufe der Zeit. Und dann passt es vielleicht nicht mehr. Vielleicht ändern sich Eure Lebensziele? Oder Ihr braucht in 10 Jahren dringend Geld? Oder es gibt eine starke Inflation, vielleicht sogar eine Währungsreform? Oder Eure Versicherer wird verkauft, wie gerade die Condor? Oder Euer Versicherer wird zu einer Run-Off-Gesellschaft, die Euer Geld in der Rentenphase vielleicht nicht mehr so ehrgeizig anlegt, wie Ihr Euch das wünscht... Oder, oder, oder.... An dieser Stelle sollte man die Asymmetrie zur Kenntnis nehmen. Wenn sich etwas ändert, dann wird es große Auswirkungen auf Euch haben - aber kaum auf den Versicherer. Das ist praktisch immer so, wenn man selbst viele Jahre lang nur einzahlt und die Früchte erst nach langer Zeit ernten kann. Und es ist auch kein Zufall. Es ist geradezu die Spezialität der Lebensversicherer, die Risiken auf den Kunden abzuwälzen - und sich selbst weitgehend risikofreie Einnahmen zu sichern. Deshalb sollte man sich überlegen, ob man solche Verträge abschließt. Klar. Da ist noch die Steuerersparnis. Sie wirkt wie Speck in der Mausefalle. Aber wenn man weiß, das Steuerersparnisse oft eine Falle sind, sollte man doppelt und dreifach vorsichtig sein. Wenn es ein kleiner Teil des Portfolio ist, dann ist es eben wie alle Teile des Portfolios eine Wette auf ein gewisses Szenario, was schief gehen kann. Also ich könnte z.B. steuervergünstigt sowieso nur 10k Brutto anlegen, was dann auch über 10 Jahre noch keinen so wesentlichen Anteil meiner Anlage ausmachen würde. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r vor 18 Stunden · bearbeitet vor 18 Stunden von s1lv3r vor 13 Stunden von satgar: Meine Meinung? Die Sutor Bank und die MyLife Lebensversicherungs Mini Klitsche ^^ Wenn man zur myLife will, kann man halt auch günstiger direkt den Rürup der myLife abschließen. Für den Tarif von Raisin in der Kombination von Sutor + myLife sprechen in dem Vergleich eigentlich nur zwei Dinge: 1.) er lässt sich direkt online abschließen (man spart also die 150€ Abschlusskosten bei dem bekannten Honorarvermittler) und 2.) Raisin lässt als einer der einzigen Anbieter die Option zur ausgehenden Übertragung vertraglich offen (unter dem Hinweis, dass man natürlich nicht weiß, ob es ggf. in mehreren Jahrzehnten dann auch eine Versicherung gibt, die das Kapital bei einem Übertrag annehmen möchte). vor 9 Stunden von stagflation: Ihr seid dabei, sehr lange laufende Verträge abzuschließen. Zurzeit scheint es ja zu passen - sonst würdet Ihr nicht darüber nachdenken. Aber die Dinge ändern sich im Laufe der Zeit. Und dann passt es vielleicht nicht mehr. Vielleicht ändern sich Eure Lebensziele? Oder Ihr braucht in 10 Jahren dringend Geld? Oder es gibt eine starke Inflation, vielleicht sogar eine Währungsreform? Oder Eure Versicherer wird verkauft, wie gerade die Condor? Oder Euer Versicherer wird zu einer Run-Off-Gesellschaft, die Euer Geld in der Rentenphase vielleicht nicht mehr so ehrgeizig anlegt, wie Ihr Euch das wünscht... Oder, oder, oder.... Ich würde schon annehmen, dass die Leute die sich hier im WPF tummeln sich durchaus Gedanken zu diesem Thema gemacht haben und einen Rürup eher als weitere Diversifikation ihrer Einkommensströme im Alter betrachten. Für die klassische Zielgruppe von Rürup wäre die Alternative ja auch freiwillige Einzahlungen in die gesetzliche Rente zu leisten ... und naja ... ich will hier jetzt keinen Aufsatz verfassen um deinen Einwürfen einzeln zu entgegnen, aber in Hinblick auf meine langfristige Risikowahrnehmung, fühle ich mich im direktem Vergleich mit meinem Geld in einem MSCI World ETF gemantelt in einer Lebensversicherung dann doch wesentlich sicherer aufgestellt für die nächsten 30 Jahre. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
jim. vor 15 Stunden Wurde die Studie von Finanzwende.de schon erwähnt? "Die meisten Riester- und Rürup-Sparer machen Verlust: Die Rendite der meisten Riester- und Rürup-Policen liegt unter 2 Prozent – nach Abzug der Inflation bleibt ein Verlust, rechnen Verbraucherschützer vor." Quelle: https://www.manager-magazin.de/finanzen/geldanlage/riester-rente-die-meisten-machen-verluste-kostendeckel-fuer-alstersvorsorgedepot-zu-hoch-a-ecee0dff-92e6-4841-b469-dd46c2ab3b6b https://archive.ph/8kLn7 https://www.finanzwende.de/themen/verbraucherschutz/riester-rente/riester-und-rueruprenten-leider-teuer Studie [PDF]: https://www.finanzwende.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Studie-2026_Leider-teuer_Kundennutzen-bei-Riester-und-Rueruprenten.pdf "Wichtig für die Rendite ist allerdings auch, dass Finanzwende hier die Produktrenditen betrachtet und ohne individuelle Förderung oder Steuervorteile." Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r vor 14 Stunden vor einer Stunde von jim.: Wurde die Studie von Finanzwende.de schon erwähnt? Ja, darüber wurde schon diskutiert ... sachlich ist das auf der Policy-Ebene (Kostendeckel etc.) auch durchaus wichtig. Für die Diskussion hier ist das aber m.M.n. eher irrelevant. Es ist halt leider so, dass die Mehrzahl unserer Mitbürger sich dank mangelnder Finanzbildung und starkem Vertriebsdruck aus der Finanzindustrie massiv überteuerte Altersvorsorgeprodukte andrehen lässt, diese Vehikel dann suboptimal nutzt (teure aktive Fonds, Vereinbarungen von Garantiezusagen, etc.) und in der Folge oft selbst nach der staatlichen Förderung noch ein deutliches Minusgeschäft macht. Die kostengünstigen Honorartarife (die aber leider mangels Finanzwissen kaum in der Masse vorhanden sind und daher auch wenig in solche Studien eingehen) sind für uns als Selbstentscheider im WPF aber natürlich die für die Diskussion relevanten. Und die kommen halt oftmals mit einem Viertel der Kosten von teuren Strukki-Versicherungen aus und liefern daher in der Ansparphase ähnliche Renditen wie ein normales ETF-Portfolio. Wenn man Stromtarife vergleicht, nimmt man ja auch nicht den teuersten aus der Liste und kommt dann zu dem Schluss, dass es besser wäre ganz auf die Nutzung von Strom zu verzichten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 13 Stunden vor 35 Minuten von s1lv3r: Wenn man Stromtarife vergleicht, nimmt man ja auch nicht den teuersten aus der Liste und kommt dann zu dem Schluss, dass es besser wäre ganz auf die Nutzung von Strom zu verzichten. Exakt das! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag