Rotax 2. Januar Ich finde halt, ETFs werden wegen Vorabpauschale immer uninteressanter. Viele berichten, dass die bereits entrichteten Vorabpauschalen nach Depotumzug etc. - wie sollte es anders sein - „vergessen“ werden. Verabschiedet euch von der Vorstellung, dass die bereits entrichteten Vorab-Steuern da in 20-30 Jahren wirklich korrekt verrechnet werden. Bei Auswandern ist es anscheinend sowieso verloren. Und das dann gerade zu ziehen, nachzuweisen, alles nachrechnen… fast unmöglich Ich denke beim Zwangsumzug bei Scalable (von Baader zu DB) gingen diese Infos über bereits entrichtete Vorabpauschale auch schon alle verloren. Zudem steigen die Staatsschulden weltweit permanent an (Fakt), die Langfrist-Zinsen und damit auch zu entrichtete Vorabpauschale steigt somit eher weiter an. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation 2. Januar Gerade eben von Rotax: Verabschiedet euch von der Vorstellung, dass die bereits entrichteten Vorab-Steuern da in 20-30 Jahren wirklich korrekt verrechnet werden. Man muss halt alles mittracken und sich zu viel erhobene Steuern ggf. über die Einkommensteuererklärung zurückholen. Man kann viel tun, damit es erst gar nicht so weit kommt. Jede Art von Chaos sollte man vermeiden. keine Neobroker keine Sparpläne, sondern möglichst wenige Wertpapierkäufe möglichst keine Depotumzüge Wenn man wirklich langfristig anlegen will (und das nicht nur dahersagt), gibt es auch die Möglichkeit einer FRV Nettopolice. Da fallen keine Vorabpauschalen an. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu 2. Januar vor 14 Minuten von Rotax: Bei Auswandern ist es anscheinend sowieso verloren. Ja, aber immerhin gut, dass ich beim Auswandern alle anderen Steuern zurückerstattet bekomme. Allein die Mehrwertsteuer der letzten Jahrzehnte ist ein ganz schöner Brocken, der dann mein Startkapital im Zielland bildet. vor 18 Minuten von Rotax: Ich denke beim Zwangsumzug bei Scalable (von Baader zu DB) gingen diese Infos über bereits entrichtete Vorabpauschale auch schon alle verloren. Scalable fährt jetzt mit der Deutschen Bahn? Und die Bahn hat Informationen verloren? Übrigens werden keine Vorabpauschalen „entrichtet“, sondern sie werden versteuert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rotax Dienstag um 05:55 · bearbeitet Dienstag um 05:59 von Rotax Ja DB steht natürlich für Deutsche Bahn, was ein Schenkelklopfer. Wow bist du lustig. Und entrichtet oder versteuert - bist du Deutschlehrer ? Fakt ist die Kohle ist erstmal weg - beim Auswandern ganz und wenn man hier bleibt wirds mit vieeel Glück in 30 Jahren und nach vmtl. 5 Depotwechseln korrekt verrechnet. Und natürlich haben wir dann alle noch brav unsere 30 Jahre alten Unterlagen, PDFs und Screenshots der heutigen Depots/Vorabsteuern noch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
market anomaly Dienstag um 06:18 · bearbeitet Dienstag um 06:18 von market anomaly Ufff, man sollte sich gedanklich weniger um Dinge kümmern, die man nicht ändern kann . Also gegensätzlich zu Stagflation nutze ich selbstverständlich Sparpläne und zwar monatlich, manchmal kaufe/verkaufe ich auch manuell. Depotüberträge zwischen ING-Comdirect-Flatex habe ich auch schon durchgeführt. Beobachtungen 1) die Sonne ist am nächsten Morgen trotzdem aufgegangen 2) Ich lebe noch weiterhin 3) der Kaffee schmeckt weiterhin gut 4) mein Depot wächst und steht auf ATH 5) Coast Fire ist lange erreicht und Teilzeit ist in Sicht 6) Vorabpauschalen werden beim Verkauf vom Erlös abgezogen 7) ich kontrolliere nicht alle Abrechnungen mit einer selbstverwalteten Excel sondern gehe lieber zum Sport Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bast Dienstag um 07:04 vor 34 Minuten von market anomaly: 1) die Sonne ist am nächsten Morgen trotzdem aufgegangen 2) Ich lebe noch weiterhin 3) der Kaffee schmeckt weiterhin gut 4) mein Depot wächst und steht auf ATH 5) Coast Fire ist lange erreicht und Teilzeit ist in Sicht 6) Vorabpauschalen werden beim Verkauf vom Erlös abgezogen 7) ich kontrolliere nicht alle Abrechnungen mit einer selbstverwalteten Excel sondern gehe lieber zum Sport 8) Flatex zeigt nach Depotübertrag von Trade Republic (mit Bruchstücken aus Sparplänen) die Vorabpauschalen für jede Tranche korrekt an vor einer Stunde von Rotax: Und entrichtet oder versteuert - bist du Deutschlehrer ? Bei komplexen Themen wie der Versteuerung von Vorabpauschalen ist eine korrekte Terminologie wichtig. Wenn ein Diskussionsteilnehmer von Vorabpauschalen spricht, aber die entrichtete Steuer auf die Vorabpauschale meint, sind Missverständnisse vorprogrammiert. vor einer Stunde von Rotax: Und natürlich haben wir dann alle noch brav unsere 30 Jahre alten Unterlagen, PDFs und Screenshots der heutigen Depots/Vorabsteuern noch. Selbst ich als bekennender Ablageverweigerer kriege es hin, meine Kaufbelege abzuspeichern und Backups auf HDDs und in der Cloud zu haben. Softwarelösungen zum Tracken der Vorabpauschale sind bereits auf dem Weg: Am 4.1.2026 um 19:32 von Bast: Es gibt eine Software von @julci: vor 18 Stunden von Bast: Über r/Finanzen bin ich auf eine weitere Software zum Tracken der Vorabpauschalen gestoßen, die mit PP funktionieren soll. Hat die schon jemand getestet? https://github.com/nspo/pyfifovap Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Theobuy Dienstag um 12:41 vor 6 Stunden von Rotax: Und natürlich haben wir dann alle noch brav unsere 30 Jahre alten Unterlagen, PDFs und Screenshots der heutigen Depots/Vorabsteuern noch. Ja. Wo ist dabei das Problem? Gerade weil du so pessimistisch bist, würde ich erst recht die Unterlagen aufheben und bei Depotumzügen genau nachhaken... Hat man wenig ETFs im Depot und eine überschaubare Anzahl von Transaktionen (z. B. 12 x Sparplan auf den heiligen Gral) hält sich der Aufwand doch sehr in Grenzen. Frohes neues Jahr! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich Dienstag um 13:43 vor 7 Stunden von market anomaly: 6) Vorabpauschalen werden beim Verkauf vom Erlös abgezogen Vielleicht setze ich mich ja jetzt auch dem Verdacht aus, mich als Deutschlehrer aufspielen zu wollen. Aber ich finde so eine Formulierung schon fragwürdig, wenn doch wohl gemeint ist, daß die auf Vorabpauschalen gezahlte Steuer bei der beim Verkauf anfallenden Steuer auf Kursgewinne angerechnet werden. Wenn die Vorabpauschalen beim Verkauf vom Erlös abgezogen würden, dann würde ich mein Depot sicher überdenken. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
garak Dienstag um 16:27 vor 2 Stunden von Nachdenklich: Aber ich finde so eine Formulierung schon fragwürdig, wenn doch wohl gemeint ist, daß die auf Vorabpauschalen gezahlte Steuer bei der beim Verkauf anfallenden Steuer auf Kursgewinne angerechnet werden. Wenn die Vorabpauschalen beim Verkauf vom Erlös abgezogen würden, dann würde ich mein Depot sicher überdenken. Die tatsächlich gezahlte Steuer spielt meines Wissens keine Rolle. Wenn jemand mit seinem Sparer-Pauschbetrag die Zahlung von Steuern etwa komplett vermeiden kann, muss die ermittelte Vorabpauschale natürlich dennoch angerechnet werden. Auch hier hilft ein Blick ins Gesetz: Zitat Der Gewinn ist um die während der Besitzzeit angesetzten Vorabpauschalen zu vermindern. Die angesetzten Vorabpauschalen sind ungeachtet einer möglichen Teilfreistellung nach § 20 in voller Höhe zu berücksichtigen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich Dienstag um 16:39 vor 11 Minuten von garak: Wenn jemand mit seinem Sparer-Pauschbetrag die Zahlung von Steuern etwa komplett vermeiden kann, muss die ermittelte Vorabpauschale natürlich dennoch angerechnet werden. Damit hast Du natürlich recht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein Dienstag um 16:44 Zitat Wie berechnet ihr die Vorabpauschale für ETFs? Ganz einfach: Ich schaue, wieviel ich letztes Jahr gezahlt habe und mache einen Aufschlag von x%. In sehr wenigen Minuten erledigt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Malwas Dienstag um 17:36 vor 4 Stunden von Theobuy: Ja. Wo ist dabei das Problem? Neobroker. Jede noch so altbackene Bank stellt alle PDFs in ein Postfach, das kann man dann gesammelt exportieren und ins Datenarchiv verschieben. Dann hat man Kontoauszüge, Anschaffungskosten, Ausschüttungen, alles was man braucht. Aber ich habe festgestellt, dass die Neobroker dafür wohl zu hipp sind. Für TradeRepublic habe ich erst kürzlich https://github.com/pytr-org/pytr entdeckt. Scheint bei Scalable jetzt auch ein Problem zu sein. CSV-Export ist wohl ein Premium Feature und gesammelten PDF-Export gibt es gar nicht, dafür muss man sich durch jede einzelne Transaktion klicken. Da muss ich ganz ehrlich sagen: In der Hinsicht war die Baader Bank besser. Auch wenn es natürlich geht, kann ich da verstehen, wenn man dafür zu faul ist oder nicht einem zufällig im Internet gefundenen Skript seine Onlinebanking Zugangsdaten anvertrauen will. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
market anomaly Dienstag um 19:44 vor 5 Stunden von Nachdenklich: Vielleicht setze ich mich ja jetzt auch dem Verdacht aus, mich als Deutschlehrer aufspielen zu wollen. Aber ich finde so eine Formulierung schon fragwürdig, wenn doch wohl gemeint ist, daß die auf Vorabpauschalen gezahlte Steuer bei der beim Verkauf anfallenden Steuer auf Kursgewinne angerechnet werden. Wenn die Vorabpauschalen beim Verkauf vom Erlös abgezogen würden, dann würde ich mein Depot sicher überdenken. vor 3 Stunden von garak: Die tatsächlich gezahlte Steuer spielt meines Wissens keine Rolle. Wenn jemand mit seinem Sparer-Pauschbetrag die Zahlung von Steuern etwa komplett vermeiden kann, muss die ermittelte Vorabpauschale natürlich dennoch angerechnet werden. Auch hier hilft ein Blick ins Gesetz: vor 3 Stunden von Nachdenklich: Damit hast Du natürlich recht. Danke Garak. Genau, der Verkaufserlös (für die Berechnung der Steuer) wird um die kumulierten bereits versteuerten Vorabpauschalen bereinigt, was den steuerpflichtigen Gewinn senkt. So entsteht keine Doppelbesteuerung. So zumindest mein Verständnis Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag