lowcut 18. Januar vor 13 Stunden von Rotenstein: Ganz zu schweigen davon, dass der Verzicht auf amerikanische Produkte Deutschland ins Mittelalter katapultieren würde - in Deutschland gibt es ja keine nennenswerte Tech-Industrie, sondern man lebt immer noch vom Innovationsschub des Kaiserreichs, von Siemens über BASF bis Mercedes. Ganz schön oberflächliches Wissen über die eigene Heimat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 18. Januar vor 3 Stunden von Bast: Ich ergänze mal Vanguard, Blackrock, State Street, … Bitte nicht vergessen: - Intel - AMD - Nvidia - Pepsi - Android (auch auf 3rd-Paty-Geräten!) - Discovery (Inkludiert auch DMAX etc.) - Hollywood (inkludiert auch Hollywood-Filme auf deutschen Sendern) - US Game-Firmen - Steam Die ganzen Boykott-Listen sind nämlich eher: "Nutze ich nicht, kann ich easy boykottieren! Was ich nutze lasse ich unter den Tisch fallen. Merkt schon keiner". Macht Euch ehrlich! Sonst macht ihr Euch eher lächerlich! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros 18. Januar · bearbeitet 18. Januar von Lazaros Ist es nicht ziemlich verlogen (zumindest dämlich), einerseits Produkte amerikanischer Firmen zu boykottieren, andererseits aber genau in diese Firmen in Form eines All-World-ETFs zu investieren? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 18. Januar vor 18 Minuten von Holgerli: ....Macht Euch ehrlich! Sonst macht ihr Euch eher lächerlich! Natürlich wenns nicht 100 % ist ist es nix ... typisch deutsch vor 6 Minuten von Lazaros: Ist es nicht ziemlich verlogen (zumindest dämlich), einerseits Produkte amerikanischer Firmen zu boykottieren, andererseits aber genau in diese Firmen in Form eines All-World-ETFs zu investieren? Muss man ja nicht ... auch andere Mütter haben hübsche Töchter Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros 18. Januar vor 1 Minute von CorMaguire: vor 15 Minuten von Lazaros: Ist es nicht ziemlich verlogen (zumindest dämlich), einerseits Produkte amerikanischer Firmen zu boykottieren, andererseits aber genau in diese Firmen in Form eines All-World-ETFs zu investieren? Muss man ja nicht ... auch andere Mütter haben hübsche Töchter Konkretes Beispiele für ein paar schöne Töchter? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
rotten.demin 18. Januar vor 17 Minuten von Lazaros: Ist es nicht ziemlich verlogen (zumindest dämlich), einerseits Produkte amerikanischer Firmen zu boykottieren, andererseits aber genau in diese Firmen in Form eines All-World-ETFs zu investieren? Nicht ganz. Beim Kauf von Produkten fließt das Geld direkt an das Unternehmen. Beim Kauf von Aktien an der Börse geht das Geld nicht direkt an das Unternehmen, sondern an den vorherigen Aktionär. Das Unternehmen profitiert nur indirekt. Ob das wirklich den entscheidenden Unterschied macht, muss jeder selbst bewerten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bast 18. Januar vor 38 Minuten von Holgerli: Die ganzen Boykott-Listen sind nämlich eher: "Nutze ich nicht, kann ich easy boykottieren! Was ich nutze lasse ich unter den Tisch fallen. Merkt schon keiner". Apple z.B. kann ich nicht boykottieren. Das stimmt vor 23 Minuten von Lazaros: Ist es nicht ziemlich verlogen (zumindest dämlich), einerseits Produkte amerikanischer Firmen zu boykottieren, andererseits aber genau in diese Firmen in Form eines All-World-ETFs zu investieren? Muss man ja nicht, weil: vor 7 Minuten von Lazaros: Konkretes Beispiele für ein paar schöne Töchter? Man investiert in ein Weltportfolio mit Regionengewichtung nach BIP. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 18. Januar vor 6 Minuten von Lazaros: Konkretes Beispiele für ein paar schöne Töchter? --> https://www.onvista.de/etf/WisdomTree-Global-Ex-USA-Quality-Dividend-Growth-UCITS-ETF-EUR-Acc-ETF-IE000X7DRW38 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 18. Januar vor 38 Minuten von Bast: Apple z.B. kann ich nicht boykottieren. Das stimmt Falls es so rüber gekommen sein sollte, dass ich Dich persönlich bzw nur Dich persönlich meinte: Sorry, das war nicht meine Absicht. Ich hatte einfach den Eindruck, dass Deine Liste der Investmentfirmen ein guter Anfang war, die sehr sehr selektive Liste, auf die Du geantwortet hattest, etwas zu ergänzen. vor 43 Minuten von rotten.demin: Das Unternehmen profitiert nur indirekt. Ob das wirklich den entscheidenden Unterschied macht, muss jeder selbst bewerten. Durch den Kauf steigt potentiell der Aktienkurs. Dadurch steigt der Wert des Unternehmens. Dadurch wird das Unternehmen z.B. kreditwürdiger bzw. kann sich zu geringeren Kosten refinanzieren. Wenn man also durch den Boykott von US-Unternehmen die USA bzw. die US-Unternehmen schwächen will, sollte man es konsequent machen. Andersrum wird ein Schuh draus: Warum sollte ich in US-Unternehmen investieren wollen, wenn ich glaube, dass ein Boykott a.) breit genug ist und b.) auch negative Auswirkungen hat? Denn dann müsste logischerweise der Aktienkurs der US-Unternehmen fallen und deswegen wäre eigentlich nur ein "All World (Ex-USA)" sinnvoll, in dem dann 60% der Marktkapitalisierung fehlen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros 18. Januar · bearbeitet 18. Januar von Lazaros Und noch eine Frage würde ich mir stellen: Was können US-Firmen für ihre Regierung? Antwort: Genauso wenig wie wie Schwellenländerfirmen (in die man ja z.B. nach BIP-Gewichtung investiert) für Schurken-Regierungen können. Wenn man solche Gedanken (Bürger und Firmen für ihre Staatszugehörigkeit) zu bestrafen weiter strickt, dann landet man letztendlich irgendwo da: https://de.wikipedia.org/wiki/Internierung_japanischstämmiger_Amerikaner Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 18. Januar · bearbeitet 18. Januar von CorMaguire vor 12 Minuten von Lazaros: Und noch eine Frage würde ich mir stellen: Was können US-Firmen für ihre Regierung?... --> https://www.n-tv.de/wirtschaft/Tech-Bosse-schleimen-sich-im-Weissen-Haus-bei-Trump-ein-article26012109.html Manche mehr, andere weniger. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PapaPecunia 18. Januar vor 11 Minuten von Lazaros: Und noch eine Frage würde ich mir stellen: Was können US-Firmen für ihre Regierung? Antwort: Genauso wenig wie wie Schwellenländerfirmen (in die man ja z.B. nach BIP-Gewichtung investiert) für Schurken-Regierungen können. Gilt diese Überlegung auch für russische Firmen? Passendes Emoji bitte mental ergänzen... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros 18. Januar · bearbeitet 18. Januar von Lazaros vor einer Stunde von CorMaguire: --> https://www.onvista.de/etf/WisdomTree-Global-Ex-USA-Quality-Dividend-Growth-UCITS-ETF-EUR-Acc-ETF-IE000X7DRW38 Danke für den Link. Habe mir ganz kurz die größten Positionen angeschaut: Zur Nr. 1 des ETF Toyota Motor Corp mit 4,93 % -> Starkes US-Geschäft treibt Toyota-Produktion auf Rekordkurs https://gewinnermagazin.de/starkes-us-geschaeft-treibt-toyota-produktion-auf-rekordkurs/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 18. Januar · bearbeitet 18. Januar von CorMaguire vor 10 Minuten von Lazaros: Danke für den Link. Habe mir ganz kurz die größten Positionen angeschaut: Zur Nr. 1 des ETF ist Toyota Motor Corp mit 4,93 % -> Starkes US-Geschäft treibt Toyota-Produktion auf Rekordkurs https://gewinnermagazin.de/starkes-us-geschaeft-treibt-toyota-produktion-auf-rekordkurs/ Und? Willst Du verlangen dass kein US-Bezug existiert? Kanada --> https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/kanada-trump-100.html Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 18. Januar vor 2 Minuten von Lazaros: Danke für den Link. Habe mir ganz kurz die größten Positionen angeschaut: Zur Nr. 1 des ETF Toyota Motor Corp mit 4,93 % -> Starkes US-Geschäft treibt Toyota-Produktion auf Rekordkurs https://gewinnermagazin.de/starkes-us-geschaeft-treibt-toyota-produktion-auf-rekordkurs/ Die sollten konsequenterweise auch boykottiert werden. Genauso wie die deutschen Firmen, die in die USA exportieren. Das waren 2024 übrigens über 10% oder über 160 Mrd Euro der deutschen Exporte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros 18. Januar · bearbeitet 18. Januar von Lazaros vor 24 Minuten von PapaPecunia: Gilt diese Überlegung auch für russische Firmen? Passendes Emoji bitte mental ergänzen... Schau mal in diesem Forum wer russische Aktien hat und wer kaufen wird, sobald er darf. Ich kenne selbst einen Kunsthändler, der zur Zeit massiv russischen Schmuck, Glas und russische Judaica kauft, weil diese mit einem deutlichen Abschlag gehandelt werden. Dieser ist sich sehr sicher, dass er diese mit schönem Aufschlag ("das Geschäft des Lebens") verkaufen wird, sobald der Markt wieder offen ist. Einer zieht immer einen Nutzen aus der Krise. vor 14 Minuten von CorMaguire: Und? Willst Du verlangen dass kein US-Bezug existiert? Nö, aber bei Toyota gilt: Top 10 Largest Car Manufacturers In The US https://www.orcalean.com/article/top-10-largest-car-manufacturers-in-the-us - 2. Toyota Motor Company – 15% Market Share Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cepha 18. Januar vor 2 Stunden von Lazaros: Ist es nicht ziemlich verlogen (zumindest dämlich), einerseits Produkte amerikanischer Firmen zu boykottieren, andererseits aber genau in diese Firmen in Form eines All-World-ETFs zu investieren? Bei ESG heißt es von den Kritikern hier doch immer, dass es absolut keinerlei Einfluss hätte, worin man investiert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 18. Januar vor 36 Minuten von Lazaros: ...Nö, aber bei Toyota gilt: Top 10 Largest Car Manufacturers In The US https://www.orcalean.com/article/top-10-largest-car-manufacturers-in-the-us - 2. Toyota Motor Company – 15% Market Share Tja wenn Dir das halt zuviel ist gilt wieder vor 2 Stunden von CorMaguire: Natürlich wenns nicht 100 % ist ist es nix ... typisch deutsch ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ 18. Januar · bearbeitet 18. Januar von sedativ Die Argumentation, dass ein Boykott nichts bringe, da ja doch irgendwo ein Intel-Chip drinsteckt, ein Ami-Fonds im Depot schlummert oder man manchmal um die Visa-Karte nicht herumkommt, ist sehr schwach. Ein Boykott muss nicht hundertprozentig und total sein, um eine beträchtliche Wirkung zu entfalten. vor 2 Stunden von CorMaguire: Natürlich wenns nicht 100 % ist ist es nix ... typisch deutsch Eben, 50% weniger Cola, 25% weniger Amazon, 30% weniger iPhones usw wäre auch schon ein deutliches Signal. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 18. Januar vor 4 Minuten von sedativ: Die Argumentation, dass ein Boykott nichts bringe, da ja doch irgendwo ein Intel-Chip drinsteckt, ein Ami-Fonds im Depot schlummert oder man manchmal um die Visa-Karte nicht herumkommt, ist sehr schwach. Ein Boykott muss nicht hundertprozentig und total sein, um eine beträchtliche Wirkung zu entfalten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BWL0815 18. Januar 2 hours ago, Lazaros said: Ist es nicht ziemlich verlogen (zumindest dämlich), einerseits Produkte amerikanischer Firmen zu boykottieren, andererseits aber genau in diese Firmen in Form eines All-World-ETFs zu investieren? Würde mich auch interessieren, wie hoch der Impact ist sagen wir 5-stellige Summen aus US Aktien abzuziehen im Vergleich dazu, nicht mehr bei Burger King zu essen und keine Pepsi mehr zu kaufen. Wie viel Geld von dem Fastfoodketten Umsatz z.B. landet am Ende denn in den USA? Softdrinks werden oft in Lizenz in Europa hergestellt. Genauso Käufe bei Amazon, was oft so ziemlich alternativlos ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova 20. Januar Am 18.1.2026 um 16:49 von sedativ: Die Argumentation, dass ein Boykott nichts bringe, da ja doch irgendwo ein Intel-Chip drinsteckt, ein Ami-Fonds im Depot schlummert oder man manchmal um die Visa-Karte nicht herumkommt, ist sehr schwach. Ein Boykott muss nicht hundertprozentig und total sein, um eine beträchtliche Wirkung zu entfalten. Eben, 50% weniger Cola, 25% weniger Amazon, 30% weniger iPhones usw wäre auch schon ein deutliches Signal. Natürlich muss ein Boykott nicht total sein damit er Wirkung hat, aber man müsste schon drau achten das es den USA schadet und nicht nur der eigenen Bevölkerung. CocaCola oder Amazon boykottieren wäre sinnlos, und sogar eher schädlich. Denn da geht ja nur ein ganz kleiner Teil des Gewinns in die USA, der grösste Teil der Wertschöpfung entsteht ja in Europa vor Ort. Und gerade CocaCola gilt als fairer und gut zahlender Arbeitgeber. Wenn da Leute entlassen würden und dann in schlechtere Jobs müssten oder längere Zeit arbeitslos blieben, würde uns das nur selbst schaden. Und Apple ist zu begeht als das man Apple boykottieren könnte. Das klappt nichtmal in Russland. Sondern selbst da finden die Geräte ihren Weg als Grauimporte. Es schadet aber nur der eigenen Bevölkerung weil durch den Grauimport teurer würden. Attraktiver wäre ein "Europäischer Gegenangriff auf den US-amerikanischen IT-Sektor und Finanzsektor, ich denke da vorallem an: Cisco Systems, Mavenir Systems, Juniper Networks, Arista Networks, Paypal, Mastercard und Visa. Auf Paypal, Mastercard und Visa könne wir zwar leider noch nicht ganz verzichten, weil Europa es viel zu lange verschlafen hat eine ernsthafte Konkurrenz zu etablieren. Aber wenn man einfach eine gesetzliche Vorgabe einführen dürfte das Paypal, Mastercard und Visa nur noch Zahlungen bis 600€ und bei Zahlungsempfänger in den USA nur bis 200€ ausführen dürfen, würde das den normalen Einsatz kaum beeinträchtigen, würde das den Alltag der Menschen in Europa kaum beeinträchtigen, weil die meisten alltäglichen Zahlungen eh drunter liegen. Nur für wenige Sachen wie Reisebuchungen oder Kauf von teuren Elektronikprodukten müsste man dann auf andere unbequemere Alternativen wie SEPA-Lastschrift oder Barzahlen.de ausweichen. Den Unternehmen würde der Entfall dieser umsatzstarken Transaktionen aber trotzdem deutlich schaden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 20. Januar Was amazon betrifft "Preiserhöhung für Prime-Mitgliedschaften: Sammelklage gegen Amazon" --> https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/preiserhoehung-fuer-primemitgliedschaften-sammelklage-gegen-amazon-102655 vor 1 Stunde von Anja Terchova: .... Nur für wenige Sachen wie Reisebuchungen oder Kauf von teuren Elektronikprodukten müsste man dann auf andere unbequemere Alternativen wie SEPA-Lastschrift oder Barzahlen.de ausweichen. Den Unternehmen würde der Entfall dieser umsatzstarken Transaktionen aber trotzdem deutlich schaden. Klarna, wero könntem teilweise eine Alternative sein. Sonst: "Digital Independence Day - Alternativen zu WhatsApp und Co ausprobieren" --> https://www.test.de/Digital-Independence-Day-Alternativen-zu-WhatsApp-und-Co-ausprobieren-6272886-0/ --> https://di.day/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova 22. Januar Naja, Wero hat viel zu lange auf sich warten lassen als das es noch erst genommen würde. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachtfalke 22. Januar Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Protonmail? -- Das sieht halt schon ganz gut aus, auch im Vergleich mit Google. https://proton.me/de/pricing Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag