Bolanger 22. Januar Googles Stärke scheint mir aus der Einbindung in Android zu kommen. Provider von webspace, Email, Kontakte und Kalender gibt es viele. Sobald es aber an Funktionalitäten des Smartphones geht wie GPS zur Navigation inkl. verlässlicher Verkehrsdaten oder NFC zum kontaktlosen Zahlen, dann wird die Luft dünn ohne Google. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachtfalke 22. Januar Ich teste gerade tatsächlich PM ein wenig: Erster, fundamentaler Kritikpunkt - keine Möglichkeit, die Cloud unter Linux automatisch auf meinem Rechner zu speichern. Klar, Einzeldaten immer, aber komplette Ordner zu synchronisieren scheint zumindest nativ nicht zu gehen. Schwach. Einziger vergleichbarer Anbieter, der das kann, ist das finnische Upcloud - und die wollen 100 €/Monat für 80 GB. Und, klar, wie Du sagst, Interaktion mit dem Telephon, irgendwo auf dem Stand von 2015. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Walter White 22. Januar vor 42 Minuten von Nachtfalke: Erster, fundamentaler Kritikpunkt - keine Möglichkeit, die Cloud unter Linux automatisch auf meinem Rechner zu speichern. Dazu benötigst du wohl die Proton Mail Bridge unter Linux, ist aber nur im kostenpflichtigem Abo enthalten ab 3,99. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova 22. Januar vor 6 Stunden von Bolanger: Googles Stärke scheint mir aus der Einbindung in Android zu kommen. Provider von webspace, Email, Kontakte und Kalender gibt es viele. Sobald es aber an Funktionalitäten des Smartphones geht wie GPS zur Navigation inkl. verlässlicher Verkehrsdaten oder NFC zum kontaktlosen Zahlen, dann wird die Luft dünn ohne Google. Beim Thema E-Mail finde ich Google in Europa garnicht so stark vertreten, sondern eher europäische Anbieter. In Deutschland und vielen Nachbarländern gehört GMX und web.de von United Internet die Marktführerschaft, ansonsten sind auch noch mailo.com, post.cz bzw. seznam.cz, zoznam.sk, hot.ee bzw. Online.ee ziemlich stark. Google startete ja sein Freemail-Angebot erst 2004 und bis dahin hatten ja die meisten Leute schon längst eine Mailadresse. Manche haben sich dann später für Android Smartphones noch eine Google bzw. Gmail Adresse eingerichtet aber nutzen sie kaum. Heutzutage wird E-Mail aber eh immer unwichtiger und wird fast nur noch für Registrierungen, Passwort-Rücksetzungen und Bestellbestätitigungen gebraucht. Aber echte Kommunikation findet über E-Mail ja eh nicht mehr wirklich statt. Sondern privat und bei Kleinunternehmen läuft das fast ausschliesslich über WhatsApp, Telegram und Viber. Und bei Grossunternehmen über SAPOffice als S/4 HANA Direktnachrichten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi 23. Januar vor 10 Stunden von Anja Terchova: Aber echte Kommunikation findet über E-Mail ja eh nicht mehr wirklich statt. Sondern privat und bei Kleinunternehmen läuft das fast ausschliesslich über WhatsApp, Telegram und Viber. Sagen wir lieber mal, belangloses Geplapper findet vorrangig über WhatsApp & Co statt, hingegen die "echte Kommunikation" über Mail. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachtfalke 23. Januar 15 hours ago, Walter White said: Dazu benötigst du wohl die Proton Mail Bridge unter Linux, ist aber nur im kostenpflichtigem Abo enthalten ab 3,99. Danke Dir! Das scheint aber einfach nur PM's Version of POP3 zu sein, wenn ich richtig verstehe. Die großzügig angepriesenen 500 GB so als Cloud zu verwenden kann man offenbar nicht. Werde mich da echt mal die Tage reinfuchsen. Halbes TB für 9.99, das ist schon relativ nice -- wenn die Kommunikation geräteübergreifend wirklich funktioniert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rotenstein 23. Januar Virtue signaling, wie etwa der hier diskutierte Boykott, ist definitiv wichtiger als Massnahmen, die zwar tatsächlich wirksam wären, aber etwas kosten würden. Wer will schon Geld ausgeben oder die Reinheit der Gesinnung gefährden, wenn er kostenlos moralisch überlegen sein darf? Also lieber auf Cola verzichten statt eigene Kernkraftwerke und Atombomben zu bauen. Lieber auf Nike verzichten, statt die eigene Industrie durch Entbürokratisierung und Steuersenkungen zu entlasten. Lieber keine Microsoft-Produkte verwenden, als mit MERCOSUR ein Freihandelsabkommen mit Südamerika zu schliessen. Ich finde diese Doppelmoral unerträglich. Das Risiko Trump war seit 2016 bekannt, das Risiko Putin seit 2014 oder spätestens 2022. Schimpfen tun sie alle, etwas eigenes dagegensetzen, dazu ist man sich zu fein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Walter White 23. Januar vor 9 Stunden von t.klebi: Sagen wir lieber mal, belangloses Geplapper findet vorrangig über WhatsApp & Co statt, hingegen die "echte Kommunikation" über Mail. Kann ich nur bestätigen, bin beschäftigt in einem der 10 größten Unternehmen der BRD, über Mail geht alles, vom CEO bis zur Reinigungskraft, Teams nur Nebensache, WhatsApp belanglos. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova 23. Januar vor 1 Stunde von Walter White: Kann ich nur bestätigen, bin beschäftigt in einem der 10 größten Unternehmen der BRD, über Mail geht alles, vom CEO bis zur Reinigungskraft, Teams nur Nebensache, WhatsApp belanglos. Ich kenne es eher so das die meisten Leute seltener (ca. 1x die Woche) in ihren E-Mail Account schauen als in ihren echten Briefkasten (ca. 3x die Woche) und E-Mail deswegen defacto inzwischen langsamer ist als die klassische Briefpost. vor 1 Stunde von Rotenstein: Ich finde diese Doppelmoral unerträglich. Das Risiko Trump war seit 2016 bekannt, das Risiko Putin seit 2014 oder spätestens 2022. Schimpfen tun sie alle, etwas eigenes dagegensetzen, dazu ist man sich zu fein. Was Europa bzw. vorallem die EU betrift denke ich sind die zwei Hauptgründe eher: - Mangelnde Kooperationsbereitschaft zwischen verschiedenen Unternehmen und über Ländergrenzen hinweg, jeder will sein eigenes Ding machen, aber die Nutzer haben einfach keine Lust sechs, sieben, acht propietäre Dienste gleichzeitig zu nutzen, sondern nutzen dann lieber einen einzigen US-Dienst der nahezu weltweit akzeptiert ist. - Streben nach 200% Rechtsicherheit führt erstens dazu das die Dienste erst relativ spät starten können, und dann haben sich die US Dienste schon längst etabliert. Ausserdem ist dadurch der Einstieg oft mit aufwendigen Methoden wie Post-Ident oder Video-Ident verbunden während bei US Diensten oft eine einfache Registrierung per E-Mail reicht. Das ist zwar natürlich etwas unsicherer aber dafür eben deutlich bequemer. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi 23. Januar vor einer Stunde von Anja Terchova: Ich kenne es eher so das die meisten Leute seltener (ca. 1x die Woche) in ihren E-Mail Account schauen als in ihren echten Briefkasten (ca. 3x die Woche) Dieser Bekanntenkreis sagt auch viel über dich selbst aus. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag