Sapine Dezember 23, 2025 Statt einer fabulierenden KI schaue ich mir konkrete Zahlen an. Weiter oben hatte ich die Zahlen des UBS Wealth Reports zitiert. Dabei interessieren mich nicht die Wertsteigerungen für US-Bürger. Für uns mit einer weltweiten Anlage waren im Durchschnitt nur 5,1 % Realrendite möglich in den letzten 125 Jahren. Dabei muss man beachten, dass man innerhalb dieses Zeitraums bessere und schlechtere Phasen erwischen kann. Insofern ist die KI-Aussage schlicht Quatsch. Aktuell gibt es eine Reihe ernst zu nehmender Analysen, die für die nächsten Jahrzehnte von etwas niedrigeren Werten ausgeht. Ob nun 1 % weniger oder mehr ist man sich nicht einig. Manche sind wirklich sehr pessimistisch. Bevor man sich also mit phantastischen Werten von 7 % Realrendite und übertriebenem Optimismus in Bezug auf die zukünftige Wertentwicklungen in Bedrängnis bringt, würde ich vorsichtiger kalkulieren. @radler2Behauptungen der Art "Beck hat aber ... gesagt" sind wirklich nicht hilfreich und wie sich gezeigt hat, fehlen Dir dafür jegliche Belege. Jetzt steht da "Kommer spricht explizit von 5 bis 6 %" ohne dass Du präzisierst, ob er von der Vergangenheit gesprochen hat oder von der Zukunft. Merkst Du den Unterschied? @MauTauLass Dich bitte nicht verschrecken, manchmal verlieren wir uns in Details. Versuche doch mal darzulegen, ob Dir unsere Ausführungen weiterhelfen oder wo noch etwas unklar ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu Dezember 23, 2025 vor 54 Minuten von radler2: Er spricht vom Wachstum der Weltwirtschaft, nicht des BIP o.ä. Was denkst du denn, wie „die Weltwirtschaft“ gemessen wird, wenn nicht als (Welt-)Bruttoinlandsprodukt? vor 55 Minuten von radler2: Inflation läßt das BIP bei konstanter Wirtschafsleistung steigen. Bei allen Wachstumsfragen betrachtet man immer das reale Bruttoinlandsprodukt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mc100 Dezember 23, 2025 Am 21.12.2025 um 07:05 von MauTau: Allerdings werde ich zumindest in den nächsten Jahren wahrscheinlich nicht sparsamer werden als aktuell, sondern eher noch ein bisschen mehr ausgeben, einfach weil man ja nie weiß, ob der Krebs zurückk kommt. Gerade in den ersten 3 Jahren ist die Chance hoch, und dann würde ich mich sehr ärgern. Dieser Aspekt geht etwas unter. In den nächsten 3 Jahren liegt der Fokus von Dir, MauTau auf höherem Konsum aufgrund des Risikos dass der Krebs zurückkehrt. Finde ich sehr gut, Deinen Gedanken. Ganz ehrlich? Ich würde auch sehr teuere aber vielleicht langgehegte Träume verwirklichen. Weltreise? Arktische Expedition? Himalaya/ Everest Base Camp mit dem Helikopter? Gibt es einen Lebenstraum? Du hast so viel Rücklagen und hast alle Möglichkeiten. Leider kann es mit Krebs auch sehr schnell gehen. Dann bringt Dir das Geld leider nichts mehr. Nach ~3 Jahren ändert sich dies, dazu wurde schon vieles wichtiges geschrieben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 Dezember 23, 2025 vor 43 Minuten von chirlu: Was denkst du denn, wie „die Weltwirtschaft“ gemessen wird, wenn nicht als (Welt-)Bruttoinlandsprodukt? Dann hätte die Türkei ein fabelhaftes Wirtschaftswachstum von jährlich 50%. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
slowandsteady Dezember 23, 2025 · bearbeitet Dezember 23, 2025 von slowandsteady Am 21.12.2025 um 11:53 von MauTau: Die Versicherung wird zahlen. Die Diagnosen sind eindeutig, es gibt mehrere Gründe wegen derer (aus meiner Sicht) die BU "qualitativ" erreicht wird, und aktuell auch quantitativ . BU Vertrag ist älter als 10 Jahre und Antrag war sauber, hier auch keine Probleme. Ich bin rechtsschutzversichert und weiß, dass ich mit Expertenhilfe an das Thema herangehen sollte. Die Chance dass es hier zu Problemen kommt halte ich für sehr gering - diesen ausführlichen Kontext konntest du aber natürlich vorher nicht wissen. Vermutlich wird sie unter diesen Voraussetzungen zahlen, aber man muss damit rechnen, dass es nicht nur einmal "beantragen" und dann problemlos monatliche Rente sein wird, sondern ein Leben lang immer mal wieder "Buerokratie". Ich kenne einen ca. 80-jaehrigen, der mit ca. 30 einen Arbeitsunfall hatte und bis heute alle paar Jahre Arztbriefe etc bei der BUBG einreichen muss deswegen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu Dezember 23, 2025 · bearbeitet Dezember 23, 2025 von chirlu @radler2: Lesen kannst du anscheinend nicht. vor 2 Minuten von slowandsteady: Ich kenne einen ca. 80-jaehrigen, der mit ca. 30 einen Arbeitsunfall hatte und bis heute alle paar Jahre Arztbriefe etc bei der BU einreichen muss deswegen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die bis „ca. 80“ zahlt? Das scheint mir doch sehr zweifelhaft. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
slowandsteady Dezember 23, 2025 · bearbeitet Dezember 23, 2025 von slowandsteady vor 4 Minuten von chirlu: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die bis „ca. 80“ zahlt? Das scheint mir doch sehr zweifelhaft. Sorry - es ist die BG weil es ein Arbeitsunfall war (er ist damals einen Lasten-Aufzugsschacht runtergefallen). Soweit ich weiss geht es auch um die "bessere Behandlung" der Unfallfolgen durch die BG als Privatpatient. Bin auch nicht 100%ig ueber seine Situation informiert, ist eher Hoerensagen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 Dezember 23, 2025 vor 1 Stunde von chirlu: @radler2: Lesen kannst du anscheinend nicht. So, so. Und wie mißt man das (Welt-)Bruttoinlandsprodukt? Wenn du denken könntest, wüßtest du worauf ich raus will. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
MatthiasHelberg Dezember 30, 2025 Am 21.12.2025 um 11:53 von MauTau: Schicht 3 BU, Steuern daher also (ohne Nebenjob) minimal. Ohne weitere Einkünfte würde ich wegen Abzügen (z.B. PKV Beiträge) wahrscheinlich gar keine Steuern drauf zahlen. Die Versicherung wird zahlen. Die Diagnosen sind eindeutig, es gibt mehrere Gründe wegen derer (aus meiner Sicht) die BU "qualitativ" erreicht wird, und aktuell auch quantitativ . BU Vertrag ist älter als 10 Jahre und Antrag war sauber, hier auch keine Probleme. Ich bin rechtsschutzversichert und weiß, dass ich mit Expertenhilfe an das Thema herangehen sollte. Die Chance dass es hier zu Problemen kommt halte ich für sehr gering - diesen ausführlichen Kontext konntest du aber natürlich vorher nicht wissen. Moin, auch von mir erstmal gute Besserung! Bei der AL ist man grundsätzlich gut aufgehoben. Das mit der Expertenhilfe kann ich nur empfehlen: Eher durch einen Versicherungsberater als durch einen Rechtsanwalt. Eventuell wird die BU-Rente durch (nicht garantierte) Überschüsse steigen, wie hoch hängt (auch) von der Tarifgeneration ab. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
MauTau 5. Januar On 12/23/2025 at 5:34 PM, Sapine said: @MauTauLass Dich bitte nicht verschrecken, manchmal verlieren wir uns in Details. Versuche doch mal darzulegen, ob Dir unsere Ausführungen weiterhelfen oder wo noch etwas unklar ist. Keine Sorge, wie gesagt, ich bin schon lange Zeit hier im Forum. Alles gut. Ich bin etwas überrascht, so wenig Feedback zur konkreten Strategie bekommen zu haben, vielleicht ist mein Fall doch etwas zu ungewöhnlich. On 12/30/2025 at 7:07 PM, MatthiasHelberg said: Bei der AL ist man grundsätzlich gut aufgehoben. Das mit der Expertenhilfe kann ich nur empfehlen: Eher durch einen Versicherungsberater als durch einen Rechtsanwalt. Genau, so ist es geplant. Dummerweise ist mein damaliger Vermitteler nicht entsprechend kompetent. Wäre ich mal lieber zu dir gegangen ;-) aber zu spät. Immerhin bin ich bei der AL, was in meinem Fall tatsächlich bezüglich einiger Punkte sehr wichtig ist. Das hätte auch deutlich blöder laufen können. On 12/30/2025 at 7:07 PM, MatthiasHelberg said: Eventuell wird die BU-Rente durch (nicht garantierte) Überschüsse steigen, wie hoch hängt (auch) von der Tarifgeneration ab. Das hängt von der Tarifgeneration ab? Kannst du genauer erklären, was es da für Unterschiede gibt? In meinem Vertrag steht jedenfalls, dass ich im Leistungsfall von Überschüssen profitiere, allerdings ohne weitere Details. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
MatthiasHelberg 5. Januar vor 12 Minuten von MauTau: Das hängt von der Tarifgeneration ab? Kannst du genauer erklären, was es da für Unterschiede gibt? In meinem Vertrag steht jedenfalls, dass ich im Leistungsfall von Überschüssen profitiere, allerdings ohne weitere Details Frohes Neues! Die Höhe der Überschussbeteiligung hängt (auch) vom Garantiezins ab, der in unterschiedliche Tarifgenerationen einfließt - und der sich öfter mal in den letzten Jahren geändert hat. Wenn du schreibst, ob du den Tarif BV10 hast und wann dein Vertrag begonnen hat (Monat & Jahr), kann ich dir eine Hausnummer nennen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
MauTau 5. Januar · bearbeitet 5. Januar von MauTau 4 minutes ago, MatthiasHelberg said: Frohes Neues! Die Höhe der Überschussbeteiligung hängt (auch) vom Garantiezins ab, der in unterschiedliche Tarifgenerationen einfließt - und der sich öfter mal in den letzten Jahren geändert hat. Wenn du schreibst, ob du den Tarif BV10 hast und wann dein Vertrag begonnen hat (Monat & Jahr), kann ich dir eine Hausnummer nennen. Ja, ich hab BV10, aufgeteilt in einen Vertrag von Oktober 2010 und von April 2013. Frohes neues Jahr ebenfalls und danke für die lieben Worte und natürlich die Hilfe! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
MatthiasHelberg 5. Januar vor 20 Minuten von MauTau: ich hab BV10, aufgeteilt in einen Vertrag von Oktober 2010 und von April 2013 Sieht aktuell nach einer Rentensteigerung um 0,08% aus. Aber nicht alles auf einmal auf den Kopf hauen! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
MauTau 5. Januar 5 minutes ago, MatthiasHelberg said: Sieht aktuell nach einer Rentensteigerung um 0,08% aus. Aber nicht alles auf einmal auf den Kopf hauen! 3,36€ Steigerung also ich hätte dir damit ja gern ein Bierchen ausgegeben, aber dafür wird es nach Inflation wahrscheinlich kaum reichen... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
MatthiasHelberg 5. Januar Danke für's Angebot: :-) Daran erkennt man jedenfalls, warum eine garantierte Rentensteigerung / Leistungsdynamik so empfehlenswert ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 5. Januar · bearbeitet 5. Januar von satgar vor 23 Minuten von MatthiasHelberg: Danke für's Angebot: :-) Daran erkennt man jedenfalls, warum eine garantierte Rentensteigerung / Leistungsdynamik so empfehlenswert ist. Ich finds halt trotzdem immer zu teuer;) Für damalige Tarife kann ich das Problem natürlich verstehen. Man hat 2,25% Rechnungszins oder noch mehr, und dann gibts keine Renten- Steigerungen mehr. Für die Policen zwischen 0,25% - 1% seh ich das Ganze aber nicht ganz so dramatisch. Wenn also der Rechnungszins klein ist, kann man mMn schon eher auf diese garantierte Steigerung verzichten. Mir war sie im BZ30/BV10 der AL in 2020 mit 0,9% Rechnungszins einfach zu teuer. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
MatthiasHelberg 5. Januar vor 4 Minuten von satgar: Für die Policen zwischen 0,25% - 1% seh ich das Ganze aber nicht ganz so dramatisch. Wenn also der Rechnungszins klein ist, kann man mMn schon eher auf diese garantierte Steigerung verzichten. Mir war sie im BZ30/BV10 der AL in 2020 mit 0,9% Rechnungszins einfach zu teuer. Aktuell 1,43% Rentensteigerung bei diesen Tarifgenerationen bedeutet dann eben auch: Sich im Fall der Berufsunfähigkeit jedes Jahr weiter einschränken oder mehr Rücklagen verbrauchen zu müssen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 5. Januar vor 1 Minute von MatthiasHelberg: Aktuell 1,43% Rentensteigerung bei diesen Tarifgenerationen bedeutet dann eben auch: Sich im Fall der Berufsunfähigkeit jedes Jahr weiter einschränken oder mehr Rücklagen verbrauchen zu müssen. Ja, ist unterhalb der Inflation. Versteh ich schon, gar keine Frage. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag