Sapine 4. Januar vor 40 Minuten von bejoer: Freie Anteile werde ich dann nach der Dividenenauszahlung im Mai in den All World umschichten. Was ist der Gedanke dabei, die Umschichtung nach der Dividende zu machen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
free2k 4. Januar · bearbeitet 6. Januar von free2k Am 4.1.2026 um 17:57 von Sapine: Was ist der Gedanke dabei, die Umschichtung nach der Dividende zu machen? Kein besonderer rationaler Grund, außer dass die Dividende „größer“ wäre World und Allianz sehe ich kurzfristig ähnlich verlaufen. Pauschbetrag wäre nach Dividende eh schon verbraucht. Oder könnte man hier etwas an Steuern optimieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 4. Januar Das hängt davon ab, wie lange die Teile schon im Depot sind. Anteile von vor 2009 würde ich nicht verkaufen sondern per Depotübertrag von neueren trennen. Ich bin mir nicht sicher wie hoch Du Mitarbeiteraktien versteuern musst. Davon hängt die Antwort ab. Dividenden unterliegen jedenfalls voll der Kapitalertragssteuer. Ich kenne mich mit deutschen Mitarbeiteraktien nicht aus. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Megatron 4. Januar · bearbeitet 4. Januar von Megatron vor 39 Minuten von Sapine: Das hängt davon ab, wie lange die Teile schon im Depot sind. Anteile von vor 2009 würde ich nicht verkaufen sondern per Depotübertrag von neueren trennen. Ich bin mir nicht sicher wie hoch Du Mitarbeiteraktien versteuern musst. Davon hängt die Antwort ab. Dividenden unterliegen jedenfalls voll der Kapitalertragssteuer. Ich kenne mich mit deutschen Mitarbeiteraktien nicht aus. Der "Rabatt" beim Kauf wird unter Berücksichtigung eines gesonderten Freibetrags für Mitarbeiterbeteiligungen (aktuell glaube 1440 Euro pro Jahr) als geldwerter Vorteil beim Erwerb der Aktien über die Einkommenssteuer versteuert. Beim späteren Verkauf wird ganz normal die Kapitalertragssteuer fällig, mit dem regulären Börsenkurs am Tag der Einbuchung als Einstandskurs. Damit kann man lustige Sachen machen. Beispiel: Ich kaufe 50 Stück Mitarbeiteraktien mit Rabatt. Der Börsenkurs am Tag der Einbuchung ist 50 EUR. Zahlen muss ich nur 25 EUR, den Rest schenkt mit der Arbeitgeber Der geldwerte Vorteil ist 50 * (50-25) = 1.250 EUR. Das ist unter den Freibetrag, ergo keine Einkommensteuer fällig. Nach Ablauf der Haltefrist verkaufe ich die Aktien zum Kurs von 40 EUR. Damit habe ich persönlich einen Gewinn von 50 * (40-25) = 750 EUR gemacht. Tatsächlich bekommen ích aber einen Verlustvortrag von 50 * (50-40) = 500 EUR in den Topf Aktien. Nice, oder? --> Die Aktien von vor 2009 müssten dementsprechend steuerfrei sein, danach müsste man FIFO nach schauen zu welchem Kurs die entsprechenden Anteile eingebucht wurden und ganz normal die Kapitalertragssteuer berechnen. EDIT: Je nachdem zu welchen Anlass es die Mitarbeiteraktien gab, kommt bei der Versteuerung des geldwerten Vorteils auch noch die Fünftelregelung in Frage. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Beginner81 4. Januar Interessant, bin da aber kein Mitarbeiter. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 4. Januar vor 39 Minuten von Megatron: Der "Rabatt" beim Kauf wird unter Berücksichtigung eines gesonderten Freibetrags für Mitarbeiterbeteiligungen (aktuell glaube 1440 Euro pro Jahr) als geldwerter Vorteil beim Erwerb der Aktien über die Einkommenssteuer versteuert. Beim späteren Verkauf wird ganz normal die Kapitalertragssteuer fällig, mit dem regulären Börsenkurs am Tag der Einbuchung als Einstandskurs. Damit kann man lustige Sachen machen. Beispiel: Ich kaufe 50 Stück Mitarbeiteraktien mit Rabatt. Der Börsenkurs am Tag der Einbuchung ist 50 EUR. Zahlen muss ich nur 25 EUR, den Rest schenkt mit der Arbeitgeber Der geldwerte Vorteil ist 50 * (50-25) = 1.250 EUR. Das ist unter den Freibetrag, ergo keine Einkommensteuer fällig. Nach Ablauf der Haltefrist verkaufe ich die Aktien zum Kurs von 40 EUR. Damit habe ich persönlich einen Gewinn von 50 * (40-25) = 750 EUR gemacht. Tatsächlich bekommen ích aber einen Verlustvortrag von 50 * (50-40) = 500 EUR in den Topf Aktien. Nice, oder? --> Die Aktien von vor 2009 müssten dementsprechend steuerfrei sein, danach müsste man FIFO nach schauen zu welchem Kurs die entsprechenden Anteile eingebucht wurden und ganz normal die Kapitalertragssteuer berechnen. EDIT: Je nachdem zu welchen Anlass es die Mitarbeiteraktien gab, kommt bei der Versteuerung des geldwerten Vorteils auch noch die Fünftelregelung in Frage. Versuche per Depotübertrag die alten Aktien von vor 2009 von den neueren zu trennen. Die würde ich auch versuchen zu halten, denn die Kursgewinne darauf sind nach aktueller Rechtslage dauerhaft steuerfrei. Von den verbliebenen Stücken verkauf möglichst die mit dem höchsten Einstandskurs, die Du wegen der Haltefrist verkaufen kannst. Falls unbekannt beschäftige Dich mal mit dem Begriff FIFO (first in first out) und wie man das legal umgehen kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mato 4. Januar · bearbeitet 4. Januar von Mato Ich bin mit dem Jahr ganz zufrieden, leicht überdurchschnittlich im langfristigen Zeitvergleich. Portfolio Performance sagt: Gesamtportfolio (IZF): 8,2% (vor Steuern, ansonsten 7,7%) Aktien: 9,6% Cash/Geldmarkt: 2,0% Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
paradox82 4. Januar Aufteilung: Die Immobilien-Direkt unterliegen Nießbrauch und werden bei der Rendite nicht mit betrachtet. Renditen: Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
berliner 4. Januar vor 2 Stunden von free2k: Kein besonderer rationaler Grund, außer dass die Dividende „größer“ wäre World und Allianz sehe ich kurzfristig ähnlich verlaufen. Pauschbetrag wäre nach Dividende eh schon verbraucht. Oder könnte man hier etwas an Steuern optimieren? Die Dividende wird versteuert. Wenn noch ein Verlusttopf da ist, wäre ein Verkauf vor Dividende besser. Wenn nicht, ist es egal. Die Allianz zahlt aber erst im Mai. Bis dahin kann noch viel passieren. Insofern sollten andere Überlegungen vorrangig sein, z.B. ob man der Allianz eine Outperformance zutraut. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
yuno2 6. Januar Mein Depot hatte 2025 eine Performance von 9% (IZF 8,56%). Damit deutlich schlechter als 2024, aber bin dennoch sehr zufrieden. Meine 3 Topp Performer waren Applied Materials, Constellation Energy und Eli Lilly. Meine 3 schlechtesten Werte waren Iron Mountain, Bitcoin und Stryker. Ich glaube nach wie vor an alle meine Einzel-Aktien und werde keinen Wert verkaufen. 2026 will ich die Cash Quote etwas erhöhen (von 2% auf 6%) und noch ein paar High Growth Aktien kaufen (allen voran Rocket Lab, AST SpaceMobile, Cameco, MP Materials und Kraken Robotics). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 6. Januar vor 21 Minuten von Sapine: Meine Performance für 2025 nach Steuern bei 7,5 %. Als Benchmark nehme ich 90 % des Vanguard FTSE All World und 10 % Geldmarkt (DWS) --> 0,9*8,06 + 0,1*2,33 = 7,487 (vor Steuern) 2025 habe ich das Depot geringfügig vereinfacht. Neuinvestments wurden vorrangig im ETF Bereich gemacht aber es gibt sie noch die Einzelaktien. ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wuppi 6. Januar Gesamtperformance für 2025 IZF: 10,22% TTWRR: 10,07% Depotstruktur durchschnittlich ca. 48% ETFs, 42% Einzelaktien, 5% Gold, 5% Cash Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
berliner 6. Januar · bearbeitet 6. Januar von berliner vor 2 Stunden von Sapine: So einen lustigen Graph bekomme ich von maxblue auch. Wegen der logarithmischen Darstellung allerdings im unteren Bereich stark komprimiert. Höchste Performance in den beiden Jahren nach der Finanzkrise mit je 44%. 2009 hatten mich LBG und RBS reingerissen. 2015 war es dann Seadrill. Lessons learned: (1) nicht zu hastig nachkaufen und (2) wenn sich eine Krise in einem Sektor anbahnt, Gewinne mitnehmen. Was war 2018? hab's vergessen. Wenn Tesla abstürzt, wird es bei mir keinen Knick geben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 6. Januar Leider kann ich die Grafik von maxblue nicht mehr verwenden, weil es noch zwei weitere Depots gibt. Daher ist meines selbst gebastelt mit den Zahlen für alle Depots zusammen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
berliner 6. Januar Ist eh die Frage, welchen Wert das hat. So ganz kann ich die Berechnung der kumuilierten Performance nicht nachvollziehen. Gefühlt war es weniger. Die wird vermutlich durch die laufenden Bareinzahlungen verzerrt. Die sind zwar performanceneutral, aber die Veränderungen der damit getätigten Investments wirken dann stärker als die Veränderungen des vorher kleineren Depots. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 6. Januar Ja maxblue berücksichtigt Einzahlungen und Auszahlungen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wuppi 6. Januar · bearbeitet 6. Januar von Wuppi vor einer Stunde von berliner: Finde so eine Grafik schon praktisch über lange Zeiträume, allerdings natürlich ohne Ein/Auszahlungen. Könnte man vermutlich in Excel nachbauen - auch wenn ich kein Excelcrack bin. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Pirx Freitag um 21:09 Mittlerweile sind auch bei mir alle Abrechnungen für 2025 in Portfolio Performance verbucht: Gesamtportfolio-Rendite 10,6 %, mittig der HVPI für Deutschland und rechts der Vanguard Lifestrategy 80 % als Benchmark. Mein Portfolio ordnet sich m.E. risikotechnisch mit im Jahresmittel ca. 90 % Aktien(-ETFs), ca. 9 % anderem RK3-Kram (Schweinkram-Anleihen, REIT & Co) sowie < 1% Cash zwischen dem FTSE All World und dem Lifestrategy 80 ein, sodass ich beide als Benchmark verwende. Details folgen im Portfolio-Thread. LG, Pirx Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu Samstag um 04:36 Am 6.1.2026 um 17:03 von berliner: Wegen der logarithmischen Darstellung Das ist keine logarithmische Darstellung. Zwischen zwei Linien liegen immer 57 Prozentpunkte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Frantek Samstag um 07:02 Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit dem Jahresverlauf. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill Samstag um 08:55 vor 1 Stunde von Frantek: zufrieden Das kann man auch sein. Viele sind nicht investiert und haben 0 % Rendite. Grüße No.Skill Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ttrax12 Samstag um 12:19 · bearbeitet Samstag um 12:31 von ttrax12 Kann mich nicht beklagen, die positiven Tage zwischen den Jahren haben die Rendite sogar ins zweistellige gehoben. RK3 sind bei mir ETFs nach dem 50/30/20 Schema (World inkl. SC/EM/EMU) welches dieses Jahr den World etwas geschlagen hatte und RK1/RK3 ist 30/70. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi Sonntag um 10:15 · bearbeitet Sonntag um 10:19 von Puppi 2025 (ohne Immobilien und vor Steuern): 2,8% Rendite bei einer Vola von 1,2%. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker Montag um 07:47 vor 21 Stunden von Puppi: 2025 (ohne Immobilien und vor Steuern): 2,8% Rendite bei einer Vola von 1,2%. Mogelst Du und hast heimlich die Aktienquote hochgefahren? Von 1,3% beim VW-Festgeld wird das ja nicht kommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi Montag um 12:34 · bearbeitet Montag um 12:37 von Puppi vor 4 Stunden von Schwachzocker: Mogelst Du und hast heimlich die Aktienquote hochgefahren? Von 1,3% beim VW-Festgeld wird das ja nicht kommen. Nö...Aktienquote lag Anfang 2025 bei ca. 12%. Rebalancing ist nun erfolgt im Januar 2026 auf 10% Ziel. Das VW Festgeld ist berücksichtigt in den Daten, aber natürlich mit 0% Vola. Der Geldmarktanteil ist deutlich (!) größer als der vom Festgeld. Vielleicht ist das der Grund, warum du überrascht bist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag