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555.000 € neu investieren – Asset-Allocation, ETF-Wahl & Timing-Fragen (15+ Jahre Anlagehorizont)

Empfohlene Beiträge

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Alter / Situation:

  • Noch ca. 25 Jahre bis zum Renteneintritt
  • Verheiratet, 2 Kinder
     

Vermögenssituation:

  • Immobilie kürzlich verkauft. 555.000 € Cash zur Neu-Investition
  • Zweite Immobilie wird im März verkauft (komplett für Konsum / kleine Verbindlichkeit eingeplant)
  • Der Betrag von 555.000 € wird 15+ Jahre nicht benötigt

 

Aktuelle Positionen (gerundet):

 

Geldmarkt / Anleihen

  • DWS ESG Geldmarktfonds (A0F426): 45.700 €
     

Aktien ETFs

  • Vanguard FTSE All-World Acc (A2PKXG): 133.000 €
  • Vanguard FTSE All-World Dist (A1JX52): 133.000 €
  • iShares Core MSCI EM IMI (A111X9): 44.500 €


Sonstiges

  • Cash: 20.000 €
  • Bitcoin: 90.000 €

 

Hinweis:

  • All-World Acc wird nicht mehr bespart (Freibetrag-Auslastung).
  • Ausschüttender All-World wird aktuell weiter bespart.

 

Geplante / gewünschte Asset-Allocation

 

Bisherige Mischung fühlte sich gut an. AA soll grundsätzlich beibehalten werden.

Kein weiteres Interesse mehr an Immobilien, diese werden alle außer Eigenheim über die nächsten Jahre abgestoßen.

 

Wenn es hier keine größeren Einwände eurerseits gibt, würden wir diese daher in etwa so beibehalten und das Geld entsprechend auf bestehende Assetklassen prozentual aufteilen.

 

Anlageziel

 

  • Vermögensaufbau & langfristige Altersvorsorge
  • Prinzipiell angedacht bis Rentenalter zu arbeiten, jedoch sukzessiv Arbeitszeit zu reduzieren und ab roundabout 50 Jahren zeitweise über die kalten Wintermonate ins Ausland zu verlagern
  • Anlage-Horizont: 15+ Jahre, keine Entnahmen geplant

 

Offene Fragen, zu denen ich Feedback suche

 

  1. Weiterer Ausbau der All-World-Positionen:
    Stichwort Wegzubesteuerung ab 500.000 € Fondsvolumen (tendenziell sinkend).
    Alternative/Ergänzungen zum bestehenden All-World:
    Amundi Prime All Country World Dist
    MSCI ACWI IMI
    ETF150
    oder ...?
     
  2. Kurzläufer-Anleihen sinnvoll?
    Überlegung: Deutsche Kurzläufer wie iShares eb.rexx 0–1yr (A0Q5RZ)
    parallel zum Geldmarktfonds – oder direkt Bundesanleihen wegen niedrigerer Kosten?
     
  3. Investieren auf einmal oder stückeln?
    Time in the Market beats Timing spricht für All-In
    Bauchgefühl sagt jedoch eher gestaffelt über Monate oder gar Jahre
    Wie handhabt ihr große Einzelbeträge?

 

Ich bedanke mich vorab!

Und natürlich euch allen ein frohes, neues, gesundes 2026!

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Megatron
vor 17 Minuten von 1+1=10:

 

 

  1. Weiterer Ausbau der All-World-Positionen:
    Stichwort Wegzubesteuerung ab 500.000 € Fondsvolumen (tendenziell sinkend).
    Alternative/Ergänzungen zum bestehenden All-World:
    Amundi Prime All Country World Dist
    MSCI ACWI IMI
    ETF150
    oder ...

 

Falls es nur darum geht, das Geld au mehrere ETF zu verteilen: Den FTSE All World bekommst Du inzwischen auch von Invesco, dann kannst Du beim gleichen Index bleiben.

 

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Sapine
vor 41 Minuten von 1+1=10:

Geldmarkt / Anleihen

  • DWS ESG Geldmarktfonds (A0F426): 45.700 €

Aktien ETFs

  • Vanguard FTSE All-World Acc (A2PKXG): 133.000 €
  • Vanguard FTSE All-World Dist (A1JX52): 133.000 €
  • iShares Core MSCI EM IMI (A111X9): 44.500 €

Sonstiges

  • Cash: 20.000 €
  • Bitcoin: 90.000 €

Hinweis:

  • All-World Acc wird nicht mehr bespart (Freibetrag-Auslastung).
  • Ausschüttender All-World wird aktuell weiter bespart.

Mir gefällt die Aufteilung. Mit Bitcoin kann ich nichts anfangen (zu alt dafür). 

vor 41 Minuten von 1+1=10:

Geplante / gewünschte Asset-Allocation

 

Bisherige Mischung fühlte sich gut an. AA soll grundsätzlich beibehalten werden.

Kein weiteres Interesse mehr an Immobilien, diese werden alle außer Eigenheim über die nächsten Jahre abgestoßen.

Vermietungsimmobilien im Alter muss man schon lieben, um sich das anzutun. 

vor 41 Minuten von 1+1=10:

Offene Fragen, zu denen ich Feedback suche

 

  1. Weiterer Ausbau der All-World-Positionen:
    Stichwort Wegzubesteuerung ab 500.000 € Fondsvolumen (tendenziell sinkend).
    Alternative/Ergänzungen zum bestehenden All-World:
    Amundi Prime All Country World Dist
    MSCI ACWI IMI
    ETF150
    oder ...?

Neben dem Invesco auf den gleichen Index bietet sich der MSCI ACWI IMI an.  Damit hast Du inhaltlich dann praktisch kaum eine Abweichung. Um Amundi mache ich nach negativen Erfahrungen einen Bogen auch wenn der schon sehr günstig ist. 

 

Durch den Verkauf der Immobilien mit Umschichtung in Aktien änderst Du Dein Risikoprofil schon kräftig. Da würde ich über ein paar Risiko mindernde Möglichkeiten nachdenken. Neben Gold und Anleihen kann man auch bei den Aktien selbst weniger riskante Bereiche ergänzen. Im Sinne von "nachwürzen" (s. Blogartikel von Walz).  Aber muss man nicht machen, kannst es auch einfach weitermachen und Nerven behalten, wenn es abwärts geht. 

 

Bei Deinem Volumen kannst Du Dir leicht eine Anleihenleiter von Euro Staatsanleihen basteln mit Restlaufzeiten von 1, 2, 3, 4 (,5) Jahren. Längere Laufzeiten haben dann schon wieder andere Risiken. Einmal im Jahr musst Du Dich dann um Ersatz kümmern.

https://hartmutwalz.de/anleihe-etfs/

 

Was die zeitliche Staffelung angeht, fühlt man sich oft wohler mit der Aufteilung über einen Zeitraum, von der Wahrscheinlichkeit her, ist es am günstigsten, sofort und alles zu investieren. Ob ich es so machen würde? Bei den Beträgen vermutlich nicht. 

 

Auch wenn nicht ausdrücklich angesprochen mach Dir Gedanken was nach den 15 Jahren sein soll. Aber sind ja noch viele Jahre, bevor Du Dich mit Entnahmestrategien beschäftigen musst. 

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zoni
vor 10 Stunden von 1+1=10:

Anleihen sinnvoll?

Ab einer bestimmten Depotgrösse - bei dir rund 1 Million, Wenn ich das richtig überschlagen habe - sollte man auch über verschiedene Asset Klassen streuen. Anleihen (und auch Edelmetalle) fehlen bei dir komplett. mit Anleihen meine ich nicht RK1 Geldmarkt Fonds. 

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Mit welchem Risiko willst Du anlegen? (Annahme: Risiko einer Bundesanleihe mit sehr kurzer Restlaufzeit sei 0%, Risiko eines World- oder All-World ETF sei 100%, Risiko von Bitcoin ist dann ungefähr 300%)

 

Wenn man nur Geldmarkt / Aktien / Sonstiges betrachtet, bist Du bisher bei ungefähr 120%, was schon sehr hoch ist. Ich lege mit ungefähr 70% Risiko an.

 

Wenn man noch die Immobilien dazu nimmt, liegst Du natürlich niedriger.

 

Aber: Wenn Du die Immobilien verkaufst und in Aktienfonds umwandelst, erhöht sich Dein Gesamtrisiko.

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Bast
vor 17 Stunden von 1+1=10:

Stichwort Wegzubesteuerung ab 500.000 € Fondsvolumen (tendenziell sinkend).

Maßgeblich für die Wegzugsbesteuerung ist nicht der aktuelle Wert, sondern die Anschaffungskosten. Bei 133k pro ETF ist bei Euch noch viel Luft nach oben.

vor 17 Stunden von 1+1=10:
  • All-World Acc wird nicht mehr bespart (Freibetrag-Auslastung).
  • Ausschüttender All-World wird aktuell weiter bespart.

Das verstehe ich nicht. Wenn der Freibetrag schon ausgenutzt wird, warum bespart Ihr dann den Ausschütter weiter?

vor 17 Stunden von 1+1=10:

Time in the Market beats Timing spricht für All-In
Bauchgefühl sagt jedoch eher gestaffelt über Monate oder gar Jahre

All-in. 

 

Bei schlechtem Bauchgefühl: RK 1 erhöhen. Das senkt das Risiko des Portfolios effektiv. 

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Mc100
vor 2 Stunden von Bast:

All-in. 

Zwar anekdotisch aber ich habe in der Vergangenheit nie alles sofort investiert und aufgrund dessen IMMER viel Rendite liegen gelassen. Inzwischen habe ich mein Verhalten geändert und investiere nun alles sofort.

Bei sowas hilft auch mal aus dem Chart rauszuzoomen auf 20 Jahre. Das zeigt dass die Frage im Prinzip irrelevant ist.

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1+1=10
vor 20 Stunden von Megatron:

Falls es nur darum geht, das Geld au mehrere ETF zu verteilen: Den FTSE All World bekommst Du inzwischen auch von Invesco, dann kannst Du beim gleichen Index bleiben.

Super Hinweis, danke! Der Invesco A3D7QX hat auch "nur" 0,15% TER ggü. Vanguard 0,19% TER.

vor 19 Stunden von Sapine:

Durch den Verkauf der Immobilien mit Umschichtung in Aktien änderst Du Dein Risikoprofil schon kräftig.

vor 10 Stunden von stagflation:

Aber: Wenn Du die Immobilien verkaufst und in Aktienfonds umwandelst, erhöht sich Dein Gesamtrisiko.

Das Volatititätsrisiko steigt, jedoch gehen viele andere Risiken vom Tisch, was derzeit für mich schon sehr befreiend ist: zum Beispiel das Risiko mit Mietausfall / Mietnomaden, Instandhaltungsrisiken, Klumpenrisiko, politisches Risiko steigt immer mehr, Zeitaufwand pffff...

Sollte mir das Volatilitätsrisiko nicht nahezu egal sein, wenn wir von Zeiträumen 15+ Jahre sprechen?

vor 19 Stunden von Sapine:

Da würde ich über ein paar Risiko mindernde Möglichkeiten nachdenken. Neben Gold und Anleihen kann man auch bei den Aktien selbst weniger riskante Bereiche ergänzen. Im Sinne von "nachwürzen" (s. Blogartikel von Walz).  Aber muss man nicht machen, kannst es auch einfach weitermachen und Nerven behalten, wenn es abwärts geht. 

Ja, das sind gute Einwände, Gold erscheint mir derzeit aber nicht soo sinnvoll für einen Einstieg. Anfang der 1980er Jahre wurde das Hoch infolge der Rezession erst circa 30 Jahre später wieder erreicht. Wer Anfang der 80er am Hoch investiert hat, war erst circa 30 Jahre später vor Inflation !! wieder im Plus: https://content.kettner-edelmetalle.de/wp-content/uploads/2024/06/Rezession-1024x580.png - 30 Jahre ist eine lange Zeit. Beim digitalen Gold sind die Kurse aktuell einigermaßen attraktiv, was einen weiteren Ausbau der Bitcoinposition attraktiver erscheinen lässt. Die `30 Jahre` bei Gold waren bei Bitcoin bisher um circa Faktor 10 kleiner. Bei Bitcoin sind die Eintiegskurse attraktiver und auch die Zyklen kürzer, was mich mehr überzeugt ehrlicherweise.

 

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1+1=10
vor 10 Stunden von stagflation:

Mit welchem Risiko willst Du anlegen?

Das ist eine schwer zu beantwortende Frage.

 

Bisher lag ein Großteil in Betongold, mit dem wir über die letzten 20 Jahre sehr viel Geld gemacht haben und es ging praktisch immer nur nach oben.

Bei Bitcoin habe ich Dank zwei Forenuser vor gut 4 Jahren fast den Tiefpunkt von $16.000 erwischt und somit ging es auch nur nach oben.

Während Corona habe ich ein paar kleinere aktive Fonds in die genannten ETFs umgeschichtet und 90% vom Cash investiert - auch da ging es seither fast nur nach oben.

 

Also man kann sagen, dass jede Investition bisher ein großer Gewinn war und ich daher nie wirklich emotional von Kursrückgängen berührt war.

Alle nennenswerte Investments waren stets weit im grünen Bereich. Und wir brauchen das Geld nicht, weshalb ich mir auch nie allzuviele Gedanken zum Risiko gemacht habe.

 

Prinzipiell bin ich schon der Ansicht, dass man als Investor in jungen Jahren ein hohes Risiko fahren sollte und es dann sukzessiv reduzieren sollte.

Deine Frage hat mich beim schreiben der Antwort tatsächlich mehr zum Nachdenken gebracht als ich erwartet hätte und ich habe noch keine abschließende Meinung gebildet. 

Aber ich kann mittlerweile sagen, dass ich zu weniger Risiko tendiere quasi nach dem Motto `stop the game when you have won`.

 

Das Beimischen von Anleihen erscheint mir zunehmend richtig zu sein. Darf ich fragen, wie du das konkret empfehlen würdest? 

Nach KISS wäre eine Lösung mit iShares eb.rexx 0–1yr (A0Q4RZ), aber gegenüber Bundesanleihen lässt man Rendite liegen.

vor 5 Stunden von Bast:

Maßgeblich für die Wegzugsbesteuerung ist nicht der aktuelle Wert, sondern die Anschaffungskosten. Bei 133k pro ETF ist bei Euch noch viel Luft nach oben.

Ja, Danke für den Hinweis! Ich denke, dass der Wert immer weiter nach unten korrigiert wird, daher würde ich die 250.000€ ungern überschreiten.

vor 5 Stunden von Bast:

Das verstehe ich nicht. Wenn der Freibetrag schon ausgenutzt wird, warum bespart Ihr dann den Ausschütter weiter?

Ups, das war ein Schreibfehler: Es wird nur noch der Dist bespart.

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Beginner81
vor 3 Stunden von 1+1=10:

Bei Bitcoin habe ich Dank zwei Forenuser Glück vor gut 4 Jahren fast den Tiefpunkt von $16.000 erwischt und somit ging es auch nur nach oben.

 

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