CorMaguire 2. Januar vor 11 Stunden von Anja Terchova: ....Aber fällt euch als Kontra dazu etwas ein was positiv wäre und Hoffnung geben könnte? Halt mal nach guten Nachrichten suchen Z. B. hier: "Jahresrückblick 2025: Die guten Nachrichten des Jahres" --> https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2025-12/gute-nachrichten-2025-jahresrueckblick-inspiration-hoffnung Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ttrax12 2. Januar vor 11 Stunden von Anja Terchova: Aber fällt euch als Kontra dazu etwas ein was positiv wäre und Hoffnung geben könnte? Hoffnung nicht, aber als Ergäzung der Liste kommt mir spontan in den Sinn: Die USA sind weiterhin in rekordverdächtigem Maße verschuldet. Spanien, Portugal, Italien - die nächsten EU-Kandidaten Staucheln immernoch Die Wirtschaftsprognosen sind trotz des düsteren Ausblicks immer noch viel zu positiv Insofern sollten wir uns tatsächlich fragen, ist ein DAX jenseits der 7000 Punkte gerechtfertig? Ohh...., wait. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Joker_19 2. Januar · bearbeitet 2. Januar von Joker_19 Mich stimmen zwei Dinge optimistisch: 1. Alle Probleme dieser Welt sind durch Menschen lösbar. 2. In der Rückschau hat sich die Situation in der Welt ständig verbessert. Wie an der Börse ist das Ganze sehr volatil, mal gibt es mehr Kriege, mal weniger, mal mehr Naturkatastrophen, mal weniger, aber langfristig geht es bergauf. Das sollte uns als Anleger sehr bekannt vorkommen. Der Blick des Menschen auf seine Situation scheint oft düsterer, als sie in Wirklichkeit ist. Ich kann allen, die sich von den Krisen der Welt erdrückt fühlen, das Buch "Factfulnes" von Hans Rosling empfehlen. In den Nachrichten kann man alle Katastrophen in Realzeit verfolgen, für die guten Nachrichten bleibt dann oft keine Zeit mehr, oder sie sind halt zu "langweilig". Insofern ist eine Medien-Diät gelegentlich auch hilfreich, um nicht von der Masse der schlechten Nachrichten erdrückt zu werden. Und jeder kann mit seinem Leben dazu beitragen, die Welt ein klein bisschen besser zu machen - schon mit kleinen Dingen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Caveman8 2. Januar · bearbeitet 2. Januar von Caveman8 vor 11 Stunden von Anja Terchova: Aber fällt euch als Kontra dazu etwas ein was positiv wäre und Hoffnung geben könnte? Dazu eine Buchempfehlung falls du es noch nicht kennst: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1052821235 Zitat Factfulness Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist | Der Weltbestseller, der Ihre Weltansicht revolutionieren… *Gerade gesehen: Joker war schneller. Aber dann ja bereits zwei Stimmen für das Buch! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bast 2. Januar vor 44 Minuten von Joker_19: Ich kann allen, die sich von den Krisen der Welt erdrückt fühlen, das Buch "Factfulnes" von Hans Rosling empfehlen. Fakten sind wohl kaum entscheidend für @Anja Terchova. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mangalica 2. Januar vor 11 Stunden von Anja Terchova: Offiziell, aber gerade in wichtigen Bereichen wie Lebensmitteln und beim öffentlichen Leben und Reisen ist die Inflation immer noch höher. Das ist bei Lebensmitteln nicht richtig, außer man ernährt sich persönlich überwiegend von Rinderhack mit Schokolade: Zitat Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist unterdurchschnittlich um 1,2 % Die Preise für Nahrungsmittel waren im November 2025 um 1,2 % höher als im Vorjahresmonat. Damit verteuerten sich Nahrungsmittel binnen Jahresfrist auch im November 2025 unterdurchschnittlich (Oktober 2025: +1,3 % gegenüber Oktober 2024). Eine noch niedrigere Teuerungsrate für Nahrungsmittel wurde zuletzt im Januar 2025 erreicht (+0,8 %). Von November 2024 bis November 2025 waren weiterhin Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (+9,0 %, darunter Schokolade: +19,4 %) sowie Fleisch und Fleischwaren (+4,2 %, darunter Rind- und Kalbsfleisch: +13,8 %) spürbar teurer. Einige andere Nahrungsmittelgruppen wurden hingegen günstiger als ein Jahr zuvor, insbesondere Speisefette und Speiseöle (-14,8 %, darunter Butter -22,0 %; Olivenöl: -17,4 %). Zudem verbilligte sich frisches Gemüse gegenüber dem Vorjahresmonat ebenfalls deutlich (-4,2 %, darunter Kartoffeln: -13,3 %). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cauchykriterium 2. Januar vor 15 Stunden von Anja Terchova: In Venezuela könnte es zu einem offenen Konflikt zwischen USA und Venezuela komme und damit ein dritter Konfliktherd entstehen. Das würde ja bedeuten, dass es auf der Welt aktuell nur zwei Konflikte geben würde. Im Sudan schweigen die Waffen? Im Kongo halten die seit Jahrzehnten vereinbarten Waffenruhen endlich? Herr, lass Hirn vom Himmel regnen! Als kleine Anregung für verwöhnte Europäer: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_andauernden_Kriege_und_bewaffneten_Konflikte Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mkoll 2. Januar vor 15 Stunden von Anja Terchova: 4. Die RAM-Krise wird den technologischen Fortschritt im gesamten IT-Sektor abseits von KI egal ob Smarwatches und Smartphones, Smart-TV, Notebooks, Gaming, Clouddienste, Streaming, Mobilfunk und Breitband lähmen den ohne genug RAM wird auch jeder andere Fortschritt ausgebremst weil er dann einfach nicht nutzbar ist. Ich sehe aktuell viele Vorschritte in der Technologie. Die ganzen Hersteller und Anbieter investieren Millarden um an die Spitze zu kommen. RAM ist jetzt nur mal wieder etwas teurer. Früher war der noch viel teurer und trotzdem hat sich die KI überhaupt erst damit gebildet Man kann auf diesen Gebiet aktuell super mitschwimmen und von steigenden Kursen provitieren. Einzig einige Consumer Notebooks sollen wohl jetzt später erscheinen weil Dell und Co nicht die hohen Preise zahlen wollen, das regelt aber der Markt und hält die Entwicklung auch nicht auf. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Apfelkomplott 2. Januar Warum wusste ich nur rein vom Titel wer diesen Thread verfasst hat? Manchen scheint es emotional stark zuzusetzen, nicht mehr in ihren 20ern zu sein... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 2. Januar So schlimm finde ich den Thread gar nicht. Gibt auch im Forum genug Teilnehmer, die eher pessimistisch eingestellt sind. Und wer viel im Internet und in Social Media (hab letztens die Abkürzung SM dafür gelesen) unterwegs ist, bekommt den Eindruck, dass alles negativ ist. Auf X und Tiktok sind die AFDler massiv unterwegs und hier im Forum hat man oft den Eindruck als wären nur Multimillionäre und Kapitalisten unterwegs. Verzerrt halt alles stark, da muss man öfter mal unter normale Menschen gehen und sehen, daß sich die Dinge in den letzten 30 Jahren gar nicht so sehr geändert haben. Irgendwas war immer und wird immer sein. Unter Ronald Reagan hatten viele Angst vor dem 3. Weltkrieg, heute haben wir Trump, der lässt sich jeden Tag was Neues einfallen. Einfach weiter leben und hoffen, daß man gut durchkommt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 2. Januar Als normaler Mensch muss man auch nicht ständig in Trauer rumlaufen. Dieser negative Mediendruck mit seiner Eigendynamik ist nicht nur ungemütlich, er schadet uns auch. Davon bin ich überzeugt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
dagobertduck2204 2. Januar vor 8 Stunden von Joker_19: 2. In der Rückschau hat sich die Situation in der Welt ständig verbessert. Wie an der Börse ist das Ganze sehr volatil, mal gibt es mehr Kriege, mal weniger, mal mehr Naturkatastrophen, mal weniger, aber langfristig geht es bergauf. Das sollte uns als Anleger sehr bekannt vorkommen. Genau das sollte man sich immer wieder mal vor Augen halten wenn man in Versuchung gerät, alles zu sehr negativ zu sehen. Es ist bis jetzt - langfristig gesehen - immer aufwärts gegangen in der Weltgeschichte. Klar, diese Entwicklung verläuft nicht linear und zwischendurch kann (und wird) es Rückschläge geben, die auch weh tun können, aber langfristig geht der Trend schon nach oben. Ich denke zB auch, dass KI, trotz gewisser Nachteile die sie mit sich bringen wird, das Leben der Menschen weiter verbessern wird. Dann auch der vielleicht nicht mehr allzu ferne Einsatz von Quantencomputern, deutliche Fortschritte in der Medizin und Technik allgemein usw. Das alles liefert doch genügend Punkte, um zumindest halbwegs positiv gestimmt zu sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
dagobertduck2204 2. Januar vor 3 Stunden von Der Heini: Verzerrt halt alles stark, da muss man öfter mal unter normale Menschen gehen und sehen, daß sich die Dinge in den letzten 30 Jahren gar nicht so sehr geändert haben. Wie man die Welt sieht, hängt auch sehr stark davon ab, mit welchen Menschen man sich umgibt ,das stelle ich immer wieder fest. Das Umfeld beeinflusst einen doch sehr stark in seiner Meinung, Wahrnehmung und Deutung der Dinge. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BWL0815 2. Januar · bearbeitet 2. Januar von BWL0815 15 hours ago, Anja Terchova said: Ich wüsste nichts was nach 9/11 wirklich nennenswert anders gewesen wäre als vorher. Man war natürlich erstmal etwas erschüttert, aber danach ging das Leben ziemlich normal weiter. Ausser kleinen Einschränkungen bei Flugreisen. 9/11 war wie ich es in Erinnerung habe das Ende einer positiven Zukunftsvision ohne größere weltweite Konflikte, Desert Storm und die Jugoslawienkriege scheinen dann im globalen Maßstab doch nicht so relevant gewesen zu sein, aber 9/11 hat die Welt live im Fernsehen gesehen, das war das Ende eines optimistischen Zeitgeists, so jedenfalls meine Sicht der Dinge, ich kann mich an 9/11 noch sehr gut erinnern, war damals ein Teenager, Klimawandel war damals noch kein Thema, für viele war es einfach das Ende einer positiven Weltsicht. Die größte Probleme speziell für Deutschland dürften Deindustrialisierung und die Demographie sein. China/Taiwan könnte auch noch bitterböse enden. Letzteres würde mir auch als Investor Sorge bereiten auch wenn einem sonst alles egal ist. Das Gesundheitssystem wird auch immer schlechter. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova 2. Januar vor 12 Stunden von Mangalica: Das ist bei Lebensmitteln nicht richtig, außer man ernährt sich persönlich überwiegend von Rinderhack mit Schokolade: Ich gebe schon deutlich mehr Geld für Fleich und Schokolade aus als für Kartoffeln, Öl und Butter. Bei Fleisch würde ich von so 600g pro Woche oder 2,6kg im Monat ausgehen. Bei Schokolade von so 300g im Monat. Das macht dann schon so ca. 78€ (bei ca. 29,9 €/kg) für Fleisch und immerhin 5,97€ (bei 1,99 €/100g) für Schokolade. Bei Kartoffeln verbrauche ich vielleicht so 3,6kg Monat (ein 5kg Säckchen reicht mir ca. sechs Wochen), 400ml Sonnenblumenöl (eine 750ml Flasche reichtmir ca. acht Wochen) und bei Butter so 250g im Monat. Das macht dann ca. 2,35€ (bei 0,65€/kg) für Kartoffeln, ca. 1,35€ (bei 2,49€/750ml Flasche) für Sonnenblumenöl und 1,19€ (bei 1,19 €/250g Packung) für Butter. Das sind selbst zusammengenommen nur 4,89€ für Kartoffeln, Sonnenblumenöl und Butter zusammen. Deswegen spielt selbst der Preis für Schokolade eine wichtigere Rolle als der Preis für Kartoffeln, Sonnenblumenöl und Butter zusammen. vor 10 Stunden von Mkoll: RAM ist jetzt nur mal wieder etwas teurer. Früher war der noch viel teurer und trotzdem hat sich die KI überhaupt erst damit gebildet Ich würde sagen das RAM so teuer war wie noch nie. Man hat eigentlich bei einem halbwegs normalen PC oder normale Workstation immer so zwischen mindestens 60€ und maximal 200€ für RAM ausgegeben. Aber heute müsste man für eine aktuelle 1851 oder AM5 Plattform irgendwas zwischen 330€ (32GB Kit 2x 16GB DDR5-5200 CL40) und 600€ (48GB Kit 2x 24GB DDR5-7600 CL36) ausgeben. vor 9 Stunden von Der Heini: Auf X und Tiktok sind die AFDler massiv unterwegs und hier im Forum hat man oft den Eindruck als wären nur Multimillionäre und Kapitalisten unterwegs. Ich hab vorallem den Eindruck das die Mitte total weggebrochen ist. Und stattdessen ca. 80% nur so zwischen 32.000€ und 45.000€ p.a. verdienen die zweitgrösste Gruppe mit ca. 15% dann aber so zwischen 75.000€ und 130.000€ p.a. verdient. Aber die 32.000€ und 45.000€ p.a Einkommensklasse und die 75.000€ und 130.000€ p.a. Einkommensklasse leben wirklich in zwei komplett unterschiedlichen Welten. vor 6 Stunden von dagobertduck2204: Es ist bis jetzt - langfristig gesehen - immer aufwärts gegangen in der Weltgeschichte. Klar, diese Entwicklung verläuft nicht linear und zwischendurch kann (und wird) es Rückschläge geben, die auch weh tun können, aber langfristig geht der Trend schon nach oben. Ja, sehr langfristig muss ich dir da schon zustimmen. Die Frage ist aber was wir dann doch davon haben. Möglicherweise sind wir dann schon ziemlich alt. In Afghanistan hält der Abwärtstrend schon seit 1996 und im Iran seit 1979 an. Das sind 29 bzw. 46 Jahre. vor 17 Stunden von blueprint: Vor allem fällt mir auf, dass Du in letzter Zeit vieles deutlich negativer zu sehen scheinst, als es unter Umständen tatsächlich ist. Früher warst Du positiver. Hast Du Dir darüber schonmal Gedanken gemacht und ob das eventuell ein Problem ist oder werden kann? Da würde ich dir absolut zustimmen. Ich hab extra geschaut wann ich mich hier angemeldet habe, und das war im Januar 2006. Das waren eben einerseits wirklich noch bessere Zeiten. Aber natürlich hab ich mich in der Zeit auch selbst verändert. Und da denke ich kommen verschiedene Faktoren zusammen. Einerseits hab ich wirklich einen Lockdown-Schaden erlitten, und ich dann es sogar zeitlich realtiv genaus eingrenzen auf Februar 2021, denn am Anfang hab ich den Lockdown noch halbwegs passabel weggesteckt und nach vorne geschaut, aber da im Februar 2021 hab ich komplett aufgehört längfristig nach vorne zuschauen, sondern angefange mehr in die Vergangenheit zu schauen und um die Vergangenheit zu trauern, und die Hoffnung in die Zukunft aufgegeben. Anderseits gibt es natürlich auch noch andere Umstände, mit so 21-28 hat man generell noch die ganze Zukunft vor sich, kann unabhängig vom aktuellen Einkommen von z.B. Wohneigentum träumen, und ausserdem verdient in dem Alter abgesehen von ein paar Stars und Promis noch niemand wirklich gut, so das auch ein durchschnittliches Einkommen ganz gut innerhalb der Altersgruppe ist. Aber ich bin jetzt 41 und das ist ein Alter wo man sich eingestehen muss das man Alles was man noch nicht erreicht hat auch nicht mehr erreichen wird. Man ist in dem Alter einfach ein "Lame Duck" man hat zwar noch mindestens 22...28 Jahre Erwerbstätigkeit und wahrscheinlich noch gut 30 Jahre Lebensdauer vor sich, aber man weis das man keine wirklichen Fortschritte mehr machen wird. vor 6 Stunden von BWL0815: 9/11 war wie ich es in Erinnerung habe das Ende einer positiven Zukunftsvision ohne größere weltweite Konflikte, Desert Storm und die Jugoslawienkriege scheinen dann im globalen Maßstab doch nicht so relevant gewesen zu sein, aber 9/11 hat die Welt live im Fernsehen gesehen, das war das Ende eines optimistischen Zeitgeists, so jedenfalls meine Sicht der Dinge, ich kann mich an 9/11 noch sehr gut erinnern, war damals ein Teenager, Klimawandel war damals noch kein Thema, für viele war es einfach das Ende einer positiven Weltsicht. Ich war damals 16 kurz vor meinem 17. Geburtstag aber für mich hat sich dadurch nicht viel geändert, sondern damals war ich noch positiv eingestellt: Wenn ich jedem Jahr von einen Wert von +10 für sehr positiv bis -10 für sehr negativ zuweisen dürfte, würde ich es etwa so sehen: 2000: +9 2001: +7 (leichter Abzug wegen 9/11) 2002: +5 (leichter Abzug wegen Kaufkraftverlust durch Euroumstellung) 2003: +8 2004: +8 2005: +5 (leichter Abzug wegen erster Hartz Auswirkungen) 2006: +3 (mässiger Abzug wegen Merkel-Antritt 2007: +5 2008: +3 (mässiger Abzug wegen ersten Finanzkriesenauswirkungen) 2009: +2 (Auswirkungen der Finanzkriese) 2010: +3 2011: +2 (Griechelandkriese) 2012: +5 2013: +2 (mässiger Abzug wegen PRISM) 2014: +5 2015: -1 (Euroabsturz gegenüber Franken und Beginn der Migrationskriese) 2016: -2 (Euroabsturz und Migrationskriese Anhaltend) 2017: +1 2018: +2 2019: +3 2020: -4 (Beginn des Corona-Lockdowns) 2021: -10 (Ewiglanger Corona-Lockdown) 2022: -3 (Aufhellung durch offizielles Ende des Corona-Lockdowns hat Folgen der Inflation durch Ukriane-Krise Ausgeblendet) 2023: -5 (Realisierung der Inflation und der Ukraine-Kriese und Beginn der Gaza-Kriese) 2024: -7 (Nur Verschlimmerung aber keine Verbesserung) 2025: -9 (Weitere Verschlimmerung und keine Verbesserung, ausserdem ein paar Todesfälle im persönlichen Umfeld) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 2. Januar vor 28 Minuten von Anja Terchova: Einerseits hab ich wirklich einen Lockdown-Schaden erlitten, und ich dann es sogar zeitlich realtiv genaus eingrenzen auf Februar 2021, denn am Anfang hab ich den Lockdown noch halbwegs passabel weggesteckt und nach vorne geschaut, aber da im Februar 2021 hab ich komplett aufgehört längfristig nach vorne zuschauen, sondern angefange mehr in die Vergangenheit zu schauen und um die Vergangenheit zu trauern, und die Hoffnung in die Zukunft aufgegeben. Anderseits gibt es natürlich auch noch andere Umstände, mit so 21-28 hat man generell noch die ganze Zukunft vor sich, kann unabhängig vom aktuellen Einkommen von z.B. Wohneigentum träumen, und ausserdem verdient in dem Alter abgesehen von ein paar Stars und Promis noch niemand wirklich gut, so das auch ein durchschnittliches Einkommen ganz gut innerhalb der Altersgruppe ist. Aber ich bin jetzt 41 und das ist ein Alter wo man sich eingestehen muss das man Alles was man noch nicht erreicht hat auch nicht mehr erreichen wird. Man ist in dem Alter einfach ein "Lame Duck" man hat zwar noch mindestens 22...28 Jahre Erwerbstätigkeit und wahrscheinlich noch gut 30 Jahre Lebensdauer vor sich, aber man weis das man keine wirklichen Fortschritte mehr machen wird. Du solltest wirklich, ganz ernst gemeint, zum Arzt gehen. Einem Psychotherapeuten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ramirez_asdf 2. Januar · bearbeitet 2. Januar von ramirez_asdf Ich finde den Thread auch ganz in Ordnung und passt zu einem aktuellen Podcasts, den ich gehört habe, dass Vieles in Deutschland eher negativ gesehen wird, obwohl es uns im Weltvergleich noch sehr gut geht. Das Wort "German Angst" kommt nicht von ungefähr. Eine passend Statistik, die ich vor ein paar Monaten gesehen habe und vom Hocker gehauen hat: - seit 2016 sind die Straftaten rückläufig - genau entgegengesetzt bewegen sich Statistiken zum Sicherheitsgefühl Daher mein Pessimismus: Die Doofheit der Menschheit ist auf der ganzen Welt, und auch in Deutschland mit dem ganzen Wohlstand und Sozialstaat grenzenlos, siehe Wahlverhalten Richtung Populisten. Das Sterben von social media Manipulation und filter-bubbles wäre ein Sechser im Lotto für uns alle. Mein Optimismus kommt eher hedonistisch daher, aber dort ist eben auch der Wirkungskreis realistischer: - Kinder aufwachsen sehen - KI als interessante Technologie - Einsicht, dass man resilient aus Krisen herauskommen kann, siehe üble Covid Zeit und auch Todesfälle in der Familie - vermutlich wie die meisten im Forum hier, finanziell abgesichert - Zeitvertreib durch Hobbies, in denen ich kontinuierlich besser werde und Spaß habe - Ferner zügle ich mein Medienkonsum im Mittelweg aus Informiertheit und Abschalten @Anja Terchova: Ich kann meinem Vorschreiber nur beipflichten. Hole dir Hilfe über Dein Umfeld oder eine Psychotherapeuten. Deine Retrospektive der letzten 6 Jahre geht klar nach unten und das kann nicht gesund sein. Es wird wieder aufwärts gehen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
blueprint 3. Januar vor 5 Stunden von Anja Terchova: Da würde ich dir absolut zustimmen. Ich hab extra geschaut wann ich mich hier angemeldet habe, und das war im Januar 2006. Das waren eben einerseits wirklich noch bessere Zeiten. Aber natürlich hab ich mich in der Zeit auch selbst verändert. Und da denke ich kommen verschiedene Faktoren zusammen. Einerseits hab ich wirklich einen Lockdown-Schaden erlitten, und ich dann es sogar zeitlich realtiv genaus eingrenzen auf Februar 2021, denn am Anfang hab ich den Lockdown noch halbwegs passabel weggesteckt und nach vorne geschaut, aber da im Februar 2021 hab ich komplett aufgehört längfristig nach vorne zuschauen, sondern angefange mehr in die Vergangenheit zu schauen und um die Vergangenheit zu trauern, und die Hoffnung in die Zukunft aufgegeben. Anderseits gibt es natürlich auch noch andere Umstände, mit so 21-28 hat man generell noch die ganze Zukunft vor sich, kann unabhängig vom aktuellen Einkommen von z.B. Wohneigentum träumen, und ausserdem verdient in dem Alter abgesehen von ein paar Stars und Promis noch niemand wirklich gut, so das auch ein durchschnittliches Einkommen ganz gut innerhalb der Altersgruppe ist. Aber ich bin jetzt 41 und das ist ein Alter wo man sich eingestehen muss das man Alles was man noch nicht erreicht hat auch nicht mehr erreichen wird. Man ist in dem Alter einfach ein "Lame Duck" man hat zwar noch mindestens 22...28 Jahre Erwerbstätigkeit und wahrscheinlich noch gut 30 Jahre Lebensdauer vor sich, aber man weis das man keine wirklichen Fortschritte mehr machen wird. Ich war damals 16 kurz vor meinem 17. Geburtstag aber für mich hat sich dadurch nicht viel geändert, sondern damals war ich noch positiv eingestellt: Wenn ich jedem Jahr von einen Wert von +10 für sehr positiv bis -10 für sehr negativ zuweisen dürfte, würde ich es etwa so sehen: 2000: +9 2001: +7 (leichter Abzug wegen 9/11) 2002: +5 (leichter Abzug wegen Kaufkraftverlust durch Euroumstellung) 2003: +8 2004: +8 2005: +5 (leichter Abzug wegen erster Hartz Auswirkungen) 2006: +3 (mässiger Abzug wegen Merkel-Antritt 2007: +5 2008: +3 (mässiger Abzug wegen ersten Finanzkriesenauswirkungen) 2009: +2 (Auswirkungen der Finanzkriese) 2010: +3 2011: +2 (Griechelandkriese) 2012: +5 2013: +2 (mässiger Abzug wegen PRISM) 2014: +5 2015: -1 (Euroabsturz gegenüber Franken und Beginn der Migrationskriese) 2016: -2 (Euroabsturz und Migrationskriese Anhaltend) 2017: +1 2018: +2 2019: +3 2020: -4 (Beginn des Corona-Lockdowns) 2021: -10 (Ewiglanger Corona-Lockdown) 2022: -3 (Aufhellung durch offizielles Ende des Corona-Lockdowns hat Folgen der Inflation durch Ukriane-Krise Ausgeblendet) 2023: -5 (Realisierung der Inflation und der Ukraine-Kriese und Beginn der Gaza-Kriese) 2024: -7 (Nur Verschlimmerung aber keine Verbesserung) 2025: -9 (Weitere Verschlimmerung und keine Verbesserung, ausserdem ein paar Todesfälle im persönlichen Umfeld) Hast Du mal unabhängig vom Finanzmarktgeschehen darüber nachgedacht, ob das nicht unter Umständen depressive Stimmungen seien könnten, die in einer ernsthaften Depression und damit Erkrankung enden können, mit denen man sich ggf. auch Hilfe suchen kann? Ich kenne das aus dem Bekanntenkreis und kann nur dazu raten, dass mal mit einem Arzt zu besprechen - je tiefer die Betroffenen in den Depressionen sind, desto schwieriger ist es. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
HalloAktie 3. Januar Ich ziehe immer viel Hoffnung daraus, dass die Mehrheit der Leute versucht, nicht nach unten zu treten, wenn es ihnen selbst schlecht/er geht. Das meine ich zu erkennen an den Reaktionen auf die Entwicklungen in den USA, aber auch an der (zumindest derzeitigen) politischen Stabilität in Europa. Für den Moment stimmt mich das optimistisch, aber Beobachtung bleibt notwendig. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Turmalin 3. Januar Vielleicht auch einfach nur Midlife-Crisis? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BWL0815 3. Januar @Anja Terchova Mich persönlich hat 9/11 auch nicht weiter betroffen, aber es hatte schon weitreichende Auswirkungen, dazu kamen ja noch weitere Anschläge auch in Europa, dann der Islam insgesamt als neues Feindbild. https://www.lpb-bw.de/langfristige-entwicklungen-nach-9/11 1999 war der Jahrtausendwechsel ein großes Ding und ich denke die meisten Menschen haben positiv in die Zukunft geschaut, diese positive Weltsicht fand mit 9/11 ein jähes Ende. Dieser Artikel passt gut dazu: https://furios-campus.de/2022/03/26/furios-fragt-sich-woher-kommt-die-90er-nostalgie/ Heute haben wir anders als in den 90ern allgemein eine negative Grundstimmung, schon bei sehr jungen Leuten, Klimahysterie, Social Media etc. ... Ich erwarte politisch, gesellschatflich und wirtschaftlich auch nichts Gutes für die nähere Zukunft, mir schlägt es aber nicht aufs Gemüt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Doomer 3. Januar · bearbeitet 3. Januar von Doomer vor 1 Stunde von HalloAktie: Ich ziehe immer viel Hoffnung daraus, dass die Mehrheit der Leute versucht, nicht nach unten zu treten, wenn es ihnen selbst schlecht/er geht. Interessant, ich würde eher das Gegenteil erkennen. In den USA als auch hier in Deutschland hat man zwei Kabinette und Staatsoberhäupter, die sich maßgeblich durch ihre "nach oben lecken und nach unten treten"-Haltung definieren - und die wurden vorher ja von einem Großteil der Bevölkerung entweder genau deswegen oder ob wissentlich ihrer Haltung gewählt. Da reiben sich in der Gesellschaft nicht wenige zufrieden die Hände, wenn man den Schwächsten vielleicht 15 Euro wegnehmen kann, um am Ende möglicherweise einen Haushaltsbetrag gleichbedeutend einem Rundungsfehler einzusparen. Währenddessen tritt der Durchschnittsverdiener nach unten, wenn es zur Mindestlohnerhöhung kommt, denn die ungewaschenen, ungebildeten Mindestlöhner könnten auch für weniger das Essen zum Tisch bringen oder das Klo putzen, der finanzielle Abstand zu einem selbst sollte schließlich gewahrt werden oder sich vergrößern. Besserverdiener/Eigentümer/Vermieter haben indes wenig für Normalverdiener übrig, die womöglich noch zur Miete wohnen, weil sie ja nicht mit Geld umgehen können oder einfach nicht so fleißig sind. Arbeitgeber haben für die ganze Riege der Lohnsklaven, die nur immer mehr Geld aber nicht mehr Arbeitsstunden leisten wollen, auch immer eine passende Schuhspitze parat. Ganz oben, also nicht dort wo man 140k p.a. verdient oder 1 Mio im Depot hat, lacht man sich indes kaputt. Diese Philosophie, wo jeder ein bisschen zufriedener sein soll, wenn er jemanden unter ihn hat, gegen den man noch treten kann, auch wenn es dem eh schon schlechter geht, wurde nun aber eben so gewollt, bestellt und von Merz geliefert. Dass die Mehrheit der Leute das nicht macht, sehe ich daher irgendwie nicht. Zu 6. im OP: Einen Niedergang von Social Media sehe ich nicht, wobei der gar nicht so schlecht wäre. Da könnte ja auch womöglich was Besseres draus werden. Foren wie dieses hier sind heute schließlich, seit es Social Media, Reddit etc gibt, auch zur Ausnahme geworden - und trotzdem funktioniert es noch/bietet Mehrwert. Persönlich würde ich, aber nicht nur exklusiv für 2026, die voranschreitende Entwicklung Deutschlands zur offenen Geriatrie hinzufügen. Eine derart und noch weiter überalternde Gesellschaft ist neu und Lösungen, außer dass (junge) Erwerbstätige noch etwas fleißiger sein sollen, bisher nicht in Sicht. Die "Politik der Alten", weil sie schlicht die größte Wählerschicht stellen, wird ihre eigenen Herausforderungen mitbringen, auch weil die Demografie einem zukunftsorientierten Denken und innovationsgetriebenem Handeln nicht förderlich ist. Das liegt in der Natur der Sache, schließlich möchte man selbst ja möglichst angenehm die restliche Zeit verbringen und nicht zurückstecken, nur damit es in 40 Jahren besser ist, wo man selbst nichts mehr von hat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 3. Januar vor 47 Minuten von Doomer: Da reiben sich in der Gesellschaft nicht wenige zufrieden die Hände, wenn man den Schwächsten vielleicht 15 Euro wegnehmen kann, um am Ende möglicherweise einen Haushaltsbetrag gleichbedeutend einem Rundungsfehler einzusparen. Währenddessen tritt der Durchschnittsverdiener nach unten, wenn es zur Mindestlohnerhöhung kommt, denn die ungewaschenen, ungebildeten Mindestlöhner könnten auch für weniger das Essen zum Tisch bringen oder das Klo putzen, der finanzielle Abstand zu einem selbst sollte schließlich gewahrt werden oder sich vergrößern. Besserverdiener/Eigentümer/Vermieter haben indes wenig für Normalverdiener übrig, die womöglich noch zur Miete wohnen, weil sie ja nicht mit Geld umgehen können oder einfach nicht so fleißig sind. Arbeitgeber haben für die ganze Riege der Lohnsklaven, die nur immer mehr Geld aber nicht mehr Arbeitsstunden leisten wollen, auch immer eine passende Schuhspitze parat. Bin ich absolut bei dir. Auch wenn Ulrike Herrmann als Journalistin der TAZ zu polarisieren weiß, hat sie hier dazu was interessantes gesagt: Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag