Zum Inhalt springen

Empfohlene Beiträge

Bolanger

Naja, wenn ich schon eine Stromversorgung für ein BEV lege, dann kommt es doch auf ein paar mehr EUR für eine 11 KW-Lösung nicht an, zumindest nicht, wenn alles innerhalb der Garage bzw. vor Ort passiert. Eher im Gegenteil. Wenn die Garage nur mit einem dünnen 5x1,5er-Kabel versorgt wird, dann würde ich lieber dreiphasig mit je 6 A (4 KW) laden als irgendwas an eine überlange Phase zu hängen und diese stark zu belasten. 

Nebenbei sind 3,7 KW meist ausreichend, schaffen aber in der typischen Nacht auch nur 37 kWh. Das ist meist keine Vollladung.   

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
BWL0815

Mal was anderes, fährt hier jemand einen Honda CRV oder Suzuki Vitara (Benziner mit Handschaltung) der letzten Generation (also vor den jetzt aktuellen Modellen) und kann eine Erfahrungsbericht geben?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Anja Terchova
vor 7 Stunden von Bolanger:

Naja, wenn ich schon eine Stromversorgung für ein BEV lege, dann kommt es doch auf ein paar mehr EUR für eine 11 KW-Lösung nicht an, zumindest nicht, wenn alles innerhalb der Garage bzw. vor Ort passiert. Eher im Gegenteil.

Dann natürlich nicht. Aber dreiphasiger Stromanschluss für eine Garage oder Carport dürfte eher die Ausnahme sein. Denn wozu hätte man das bei einem Verbrenner gebraucht?

Bei einer direkt ans Haus angebauten Garage dürften 3x 2.5mm² und bei einer etwas abseits stehenden Garage oder Carport wegen der grösseren Leitungslänge 3x 4mm² Standard sein.

Denn man brauchte bislang in einer Garagen ja nur Beleuchtung und auf beiden Seiten eine Doppelsteckdose um für Staubsauger, Poliermaschiene und Garagenradio. Maximal vielleicht noch ein Zweitkühlschrank für Grillpartys im Garten. Dafür reicht ja ein einphasiger Stromanschluss locker.

Echte Drehstromgeräte gibt es in normalen Privathaushalten eh nicht, und die einzigen dreiphasig betriebenen Geräte sind der E-Herd in der Küche und eventuell noch eine Sonnenbank.

Deswegen müsste man dafür eben oft eben bis zur nächsten Unterverteilung oder Hauptverteilung, erstmal durch die Hauswand und dann oft noch durch ein, zwei weitere Wände.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
lowcut
vor 1 Stunde von Anja Terchova:

Dann natürlich nicht. Aber dreiphasiger Stromanschluss für eine Garage oder Carport dürfte eher die Ausnahme sein. Denn wozu hätte man das bei einem Verbrenner gebraucht?

Wir brauchen den Drehstrom gelegentlich für den Betonmischer.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
dw_
Am 2.1.2026 um 11:18 von Soprano:

leider kommt kein Dienstwagen in Frage, da wir nur E-Autos bestellen dürfen und ich zuhause nicht laden kann

Probier's mal mit einem Dienstwagen. Es ist im Jahr 2026 ein Hirngespinst, dass man zu Hause laden können müsse.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
ZfT
vor einer Stunde von dw_:

Es ist im Jahr 2026 ein Hirngespinst, dass man zu Hause laden können müsse.

Kommt drauf an, wie viel Extraaufwand man treiben möchte, siehe vorige Beiträge...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Caveman8
vor 7 Stunden von ZfT:

Kommt drauf an, wie viel Extraaufwand man treiben möchte, siehe vorige Beiträge...

Naja, bei einem Firmenwagen sieht die Sache aber völlig anders aus. Mit der 0,25% Besteuerung ist das Fahrzeug nahezu kostenlos. Wenn er mittels Tankkarte regelmäßig auch an Schnelllader geladen werden kann, sind Ladezeiten kein Thema. Für 1-2 mal Urlaub im Jahr könnte man sich sogar, vom gesparten Geld, einen Verbrenner leihen. 
 

Sofern es keine Geld-Kompensation für nicht genommene Dienstwagen gibt und er lediglich den Wagen versteuern muss (ohne Eigenanteil) würde ich definitiv den Elektro Dienstwagen nehmen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
ZfT

Da muss aber einiges zusammenkommen: Staatliche Subvention (die 0,25%), dann muss der Arbeitgeber neben der Leasingrate fürs Auto auch noch eine Tankkarte springen lassen, die müsste dann an den richtigen Schnellladern funktionieren und letztere sollten in der Nähe verfügbar sein. Und dann muss auch noch das Fahrprofil zu der begrenzten Reichweite passen. Schön und gut, wenn das alles hinhaut, aber allgemeintaulich ist das noch lange nicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Bolanger
vor 4 Minuten von ZfT:

Schön und gut, wenn das alles hinhaut, aber allgemeintaulich ist das noch lange nicht.

Meine Außendienst-Kollegen mit BEVs kommen wunderbar zurecht. Jeder ist positiv überrascht, wie git sich BEVs auch bei langen Strecken fahren lassen. Und mal ehrlich... alle paar Stunden eine Pause einzulegen ist auch nicht verkehrt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Anja Terchova
vor 12 Stunden von lowcut:

Wir brauchen den Drehstrom gelegentlich für den Betonmischer.

Ich hab noch nie einem Betonmischer benutzt oder besessen, und meine Eltern auch nicht, hab die nur gelegentlich mal in der Nachbarschaft von weitem gesehen, und da nicht auf den Stromanschluss geschaut, aber ich könnte mir nicht vorstellen das die soviel Leistung ziehen, das Drehstrom Sinn macht. Denn das wäre ja erst ab ca. 2.000W sinnvoll.

Ich hab jetzt extra auf manomano geschaut, und finde da Angaben zwischen 275W @ 70l ( https://www.manomano.de/p/betonmischer-70l-275w-220v-elektrischer-mischer-betonmischer-mit-zwei-raedern-mit-ce-zertifizierung-10513645 ) bis hin zu 800W @ 160l ( https://www.manomano.de/p/guede-betonmischer-gbm-160-6751599 ) und 800W @  180l ( https://www.manomano.de/p/betonmischer-maschine180ltmortelmischer800w-zipper-zi-btm180-13057340 )

Bei 275W bis 800W werden die wohl nur einen einfachen Schukostecker haben.

Bei >2.000W müsste das dann schon ein ziemlich monströses Teil sein. Kann man das überhaupt noch per Hand bewegen?

 

vor 42 Minuten von Bolanger:

Und mal ehrlich... alle paar Stunden eine Pause einzulegen ist auch nicht verkehrt.

Es ist aber schon schöner wenn man die Pausen dann da verbringen kann wo man möchte: Egal an einem schönen See, in einer schönen Innenstadt in einem Lieblingsrestaurant, ob man die Pause nutzt um Freunde zu besuchen, etc.

Und nicht das man seine Pausen da verbringen muss wo Lademöglichkeiten sind.

Ein passables Nutzungsszenario würde ich mir so vorstellen:

8:30 bis 14:30 Aussendienst incl. 45min Pausenzeiten wo ich aber nicht laden möchten
14:30 bis 18:00 Nachbereitung im Büro incl. 15min Pausenzeit beim Arbeitgeber während das E-Auto am Firmenparkplatz mit 11KW an der Wallbox lädt (ca. 34KWh incl. Verlust)
18:00 Feierabend und Heimfahrt
0:30 bis 8:30 Übernachtladung zuhause an 3,7KW (ca. 26 KWh incl. Verlust)

Das heisst man hat pro Tag ca. 60 KWh also gut 270km pro Tag zur Verfügung. Wenn wir von 25km Nachhauseweg und 80km Feierabendnutzung ausgehen, würden 165km für den Aussendienst verbleiben.

Für etliche Jobs dürfte es zwar schon reichen, aber besonders viel ist es nicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
PKW

Viele Hausbesitzer haben irgendwo einen Drehstromanschluß, entweder in der Garage oder im Keller. Besser haben als brauchen. 

vor 22 Minuten von Anja Terchova:

Betonmischer

... 

Bei 275W bis 800W werden die wohl nur einen einfachen Schukostecker haben.

Die meisten haben auch nur einen einfachen Schukostecker. Bei unseren letzten verreckte der Motor und wir haben einen vorhandenen Drehstrommotor drauf geschraubt. Ist dann schwerer verleihbar, weil Drehstrom ;)
Es gab früher mehr Mischer mit Drehstrom, sogar Mischer mit Benzinmotor. Bei Neugeräten findet man das meist nur bei den größeren Kalibern ab 400ltr

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
lowcut
vor 1 Stunde von Anja Terchova:

Ich hab noch nie einem Betonmischer benutzt oder besessen, und meine Eltern auch nicht, hab die nur gelegentlich mal in der Nachbarschaft von weitem gesehen, und da nicht auf den Stromanschluss geschaut, aber ich könnte mir nicht vorstellen das die soviel Leistung ziehen, das Drehstrom Sinn macht. Denn das wäre ja erst ab ca. 2.000W sinnvoll.

Ich hab jetzt extra auf manomano geschaut, und finde da Angaben zwischen 275W @ 70l ( https://www.manomano.de/p/betonmischer-70l-275w-220v-elektrischer-mischer-betonmischer-mit-zwei-raedern-mit-ce-zertifizierung-10513645 ) bis hin zu 800W @ 160l ( https://www.manomano.de/p/guede-betonmischer-gbm-160-6751599 ) und 800W @  180l ( https://www.manomano.de/p/betonmischer-maschine180ltmortelmischer800w-zipper-zi-btm180-13057340 )

Bei 275W bis 800W werden die wohl nur einen einfachen Schukostecker haben.

Bei >2.000W müsste das dann schon ein ziemlich monströses Teil sein. Kann man das überhaupt noch per Hand bewegen?

Ist kein Gerät aus dem Baumarkt, sondern stammt ursprünglich von einem Bauunternehmen. Ist nicht mein Gerät, daher kann ich nicht nachschauen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×
×
  • Neu erstellen...