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Pfennigfuchser

Generationendepot?

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Pfennigfuchser

Ich bin selbst Erbe (zu einem winzigen Bruchteil) und zanke mich. Hätte es nur ein Depot gegeben, wäre die Sache innert zwei Wochen geklärt gewesen. Das ist ja nun wirklich das Harmloseste nach dem Girokonto. 

 

Die Kindererziehungssache sehe ich genauso wie Du, deshalb haben sie ja ein Depot. Aber das Gespräch mit 18, wie denn nun mit dem Depot umgegangen werden soll, führt sich aus Elternsicht leichter, wenn bei falschem Umgang eben die zukünftig noch vorgesehenen Überträge auszubleiben drohen. Erpressung, ja, aber ich habe schon in besten Familien Erziehung schief gehen sehen. Es reicht ja, wenn sie eine Phase von ein paar Jahren haben, in der sie enthusiastisch alles dem Tierheim spenden. 

 

Den Bestandsschutzgedanken bei der Versicherung hatte ich auch schon, das sehe ich ebenfalls wie Du. Muss da nach Produkten suchen, um mir die Kostenstruktur ansehen zu können, aber bei der langen Laufzeit bin ich immer noch am ehesten bei dem etf Depot, so ein paar %-Pünktchen Kosten nagen über die Zeit doch ganz gewaltig 

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Bolanger
vor 50 Minuten von Pfennigfuchser:

Das ist ja nun wirklich das Harmloseste nach dem Girokonto. 

harmlos nur dann, wenn das Depot ohnehin aufgelöst werden soll. Wenn die Positionen allerding von den Erben gehalten werden sollen, dann wir es schwerer, diese fair nach Einstandswert aufzuteilen wenn man das nicht von vorneherein bedenkt.

 

Bei der gut gemeinten Motivation der WEltern zum zurückhaltenden Umgang mit Vermögen: Ich sehe keinen Unterschied zwischen dem Hinweis, dass ein bereits geschenktes Depot wieder retour geht und einer Schenkung, die ggf. aus bleibt.  

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Pfennigfuchser

Doch, ein Geschenktes retour ist meiner Meinung nach ein ganz anderes Kaliber. Sowohl juristisch als auch zwischenmenschlich. 

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Turmalin
vor 1 Stunde von Pfennigfuchser:

 Es reicht ja, wenn sie eine Phase von ein paar Jahren haben, in der sie enthusiastisch alles dem Tierheim spenden.

:D Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Aber ja, du hast Recht. 

 

vor 36 Minuten von Pfennigfuchser:

Doch, ein Geschenktes retour ist meiner Meinung nach ein ganz anderes Kaliber. Sowohl juristisch als auch zwischenmenschlich. 

Und das sehe ich auch so. 

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ETFohneFisch

Eigentlich ist ja alles geschrieben, aber noch nicht von jedem, daher meine 2 ¢:

  • Gerade bei langen Laufzeiten würde ich auf Einfachheit und Flexibilität achten. Welche Steuergesetze in 30, 40 Jahren gelten werden, ist reine Kaffeesatzleserei. In unflexiblen Konstrukten (Versicherung, Stiftung) kannst du ggf. nicht mehr nachjustieren, bei einem ETF-Depot "drohen" höchstens etwas höhere Steuern.
  • Ein Depot kann man ggf. schnell aufteilen, indem man einfach alles verkauft, Steuern zahlt und dann bekommt jeder Berechtigte den gleichen Betrag. Ein "Generationendepot" kann ggf. auch der Lebenspartner weiterführen, selbst wenn der nicht finanz-affin ist.
  • Ein All-World-ETF ist für die langfristige Anlage meines Erachtens nach ideal geeignet.
  • Bei Ausschüttern wäre vielleicht(!) etwas weniger Vorabpauschale zu tracken, das wäre gut (Einfachheit), aber wie man in 2025 und 2026 sieht, kann die Vorabpauschale auch bei Ausschüttern relevant werden.
  • Steuerbetrachtungen sind für mich aber weit nachrangig gegenüber dem allgemeinen Setup (Aktien-ETF, Mantel oder direktes Depot).

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