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Michaael

Behauptung von Deutschland sei ein Steuerparadies

Empfohlene Beiträge

Michaael

Guten Tag zusammen und allen ein frohes neues & erfolgreiches Jahr,

 

ich habe mal eine Frage an euch, vielleicht kennt der eine oder andere auch den folgenden Herren: "Investmentpunk".

 

Investmentpunkt ist vermutlich bekannt in der Immobranche, ich selber habe aktuell nichts mit Immobilien zutun.

Er selber lebt glaube ich in Österreich, er hat vor einigen Tagen ein Interessanten Beitrag gepostet; Deutschland sei ein Steuerparadies (vermutlich für Selbstständige) nur die meisten wissen es nicht.

 

In einem Kommentar wurde erwähnt, dass er zwar ein kostenloses Webinar anbietet aber die Unterlagen für 1000€ verkaufen möchte.. :D

Angeblich seien die meisten Steuerberater, einfache Buchhalter und kennen diese Tricks nicht.

 

Jetzt wollte ich mal hier im Forum nachfragen, ob jemand eine Vorstellung hat, ob er Recht hat, mit dem was er sagt, welche Steuern er meinen könnte oder ob es blödes Geschwafel ist um seine Produkte an den Mann zu bringen..

 

Liebe Grüße

 

 

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A832jka

Traue deinem gesunden Menschenverstand, dann hast Du die Antwort.

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B Gates
· bearbeitet von B Gates

wieso 1000 € bezahlen!!!

 

kaufe doch einfach sein Buch für 18€.  Dann kannst du es nicht mehr verhindern reich zu werden :D

 

"Der Einzimmer-Millionär: Wie du gar nicht mehr verhindern kannst reich zu werden - Hörhan, Gerald - Amazon.de: Bücher"

 

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Theobuy
vor 1 Stunde von Michaael:

In einem Kommentar wurde erwähnt, dass er zwar ein kostenloses Webinar anbietet aber die Unterlagen für 1000€ verkaufen möchte

Nimm doch am kostenlosen Webinar teil und berichte dann?

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Michaael
vor 1 Minute von Theobuy:

Nimm doch am kostenlosen Webinar teil und berichte dann?

Nein, die Zeit kann ich mir  schenken, da ich nicht in deren Zielgruppe bin.

Mir geht es nur aus reinem Interesse und wollte nur einfach mal in die Rundfragen, ob hier welche sind, die auch gewisse Steuertricks kennen, die "kaum einer kennt" , soll es geben, glauben tue ich es erstmal nicht. 

 

Mein gesunder Menschenverstand versteht schon, dass er etwas verkaufen will, was vermutlich nicht den Wertinhalt entspricht, aber es kann ja dennoch sein, dass es einzelne Steuertricks gibt, die kaum jemand kennt.

Und eine bessere Anlaufstelle als hier mit etlichen erfahrenen, seriösen, gut ausgebildeten Mitgliedern in jeglicher Richtung,  wüsste ich jetzt nicht. 

 

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Theobuy
vor 2 Minuten von Michaael:

Steuertricks

Der Trick liegt meiner Erfahrung nach vor allem darin, sich mit dem Thema selber auseinanderzusetzen. Und wer Unternehmer ist, hat häufig mehr Gestaltungsmöglichkeiten als jemand, der nur angestellt ist. Wenn ich jetzt sage, dass ich Belege aufhebe, um sie entsprechend in der Steuererklärung nutzen zu können - ist das schon ein Steuertrick? 

 

vor 4 Minuten von Michaael:

Zielgruppe

Falls du einen Link hast, schicke ihn mir doch mal per PN. Ich bin auch nicht die Zielgruppe, aber etwas dazulernen kann man vermutlich...

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moonraker
· bearbeitet von moonraker

Für ausländische Investoren kann Deutschland u.U. schon als Steuerparadies gezählt werden - wahrscheinlich bezieht er sich darauf. Selbst innerhalb Deutschlands gibt es Möglichkeiten, von sehr geringen Gewerbesteuern zu profitieren.

Zitat

Deutschland wurde 2019 auf Platz 2 als eines von zehn europäischen Steuerparadiesen aufgeführt, vor Irland und Jersey. So seien ausländische Investoren von der Zinsbesteuerung befreit. Ausländische Einkünfte sind steuerfrei, unabhängig davon, ob es sich um Dividenden ausländischer Tochterunternehmen oder um Einkünfte aus ausländischen Niederlassungen handelt. Unternehmen profitieren vom deutschen Steuerumfeld, da nur 5 % der Dividenden und Kapitalgewinne mit Steuern belegt sind.

https://de.wikipedia.org/wiki/Steueroase#Deutschland

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stagflation
vor 2 Stunden von Michaael:

In einem Kommentar wurde erwähnt, dass er zwar ein kostenloses Webinar anbietet aber die Unterlagen für 1000€ verkaufen möchte.. :D

 

Bitte falle nicht auf so einen Quatsch herein. Es wäre wirklich peinlich, wenn WPF Foristen für so etwas Geld ausgeben würden.

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LongtermInvestor

Der wer? Kennt Tricks sein Portmonee zu füllen? Ach was.

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Megatron
vor 8 Stunden von Michaael:

Guten Tag zusammen und allen ein frohes neues & erfolgreiches Jahr,

 

ich habe mal eine Frage an euch, vielleicht kennt der eine oder andere auch den folgenden Herren: "Investmentpunk".

 

Investmentpunkt ist vermutlich bekannt in der Immobranche, ich selber habe aktuell nichts mit Immobilien zutun.

Er selber lebt glaube ich in Österreich, er hat vor einigen Tagen ein Interessanten Beitrag gepostet; Deutschland sei ein Steuerparadies (vermutlich für Selbstständige) nur die meisten wissen es nicht.

 

In einem Kommentar wurde erwähnt, dass er zwar ein kostenloses Webinar anbietet aber die Unterlagen für 1000€ verkaufen möchte.. :D

Angeblich seien die meisten Steuerberater, einfache Buchhalter und kennen diese Tricks nicht.

 

Jetzt wollte ich mal hier im Forum nachfragen, ob jemand eine Vorstellung hat, ob er Recht hat, mit dem was er sagt, welche Steuern er meinen könnte oder ob es blödes Geschwafel ist um seine Produkte an den Mann zu bringen..

 

Liebe Grüße

 

 

Wenn er so gute Steuertips hätte, würde ihm halb Deutschland gehören und er müsste mich nicht auf YouTube mit Werbung zu spammen.

 

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Michaael
vor 17 Stunden von stagflation:

 

Bitte falle nicht auf so einen Quatsch herein. Es wäre wirklich peinlich, wenn WPF Foristen für so etwas Geld ausgeben würden.

Um Gottes Willen, nein. Ich bin zwar noch nicht all zulange dabei aber darüber bin ich bereits gut aufgeklärt. ;)

vor 17 Stunden von Theobuy:

Der Trick liegt meiner Erfahrung nach vor allem darin, sich mit dem Thema selber auseinanderzusetzen. Und wer Unternehmer ist, hat häufig mehr Gestaltungsmöglichkeiten als jemand, der nur angestellt ist. Wenn ich jetzt sage, dass ich Belege aufhebe, um sie entsprechend in der Steuererklärung nutzen zu können - ist das schon ein Steuertrick? 

nein nicht wirklich

vor 17 Stunden von Theobuy:

Falls du einen Link hast, schicke ihn mir doch mal per PN. Ich bin auch nicht die Zielgruppe, aber etwas dazulernen kann man vermutlich...

Nein, es war eine Instagramm Story glaube ich, bzw. einen Beitrag mit einem Link. Den Link finde ich nicht gerade nicht. 

 

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Michaael
vor 10 Stunden von Megatron:

Wenn er so gute Steuertips hätte, würde ihm halb Deutschland gehören und er müsste mich nicht auf YouTube mit Werbung zu spammen.

 

Naja, wertvolle Tipps, könnte man verkaufen

 

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1+1=10
vor 20 Stunden von Michaael:

Jetzt wollte ich mal hier im Forum nachfragen, ob jemand eine Vorstellung hat, ob er Recht hat, mit dem was er sagt, welche Steuern er meinen könnte oder ob es blödes Geschwafel ist um seine Produkte an den Mann zu bringen..

Je nach dem mit wem man sich vergleicht. Beim Vergleich mit den Cayman-Inseln sicherlich kein Steuerparadies.

 

Wenn man genügend Kapital besitzt, gibt es in Deutschland jedoch interessante Spielräume wie bei

... Immobilien die Spekulationsfrist, Abschreibungen AfA. Vermietung und Werbungskosten + Zinsen abstzbar.

... Kapitalgesellschaften / Holding-Strukturen die Gewinne aus Tochtergesellschaften zu 95 % steuerfrei. Teileinkünfteverfahren. Erbschaft/Schenkung bis zu 100 % Steuerbefreiung bei Betriebsvermögen.

... Stiftungen die Körperschaft-, Gewerbe- und Erbschaftsteuerbefreiung. bei Familienstiftung Erbersatzsteuer nur alle 30 Jahre.

... usw.

 

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ein_johannes
· bearbeitet von ein_johannes

Zunächst mal kann ich mir diesen Mann eigentlich nicht antun, ich finde ihn von seiner Art her sehr nervig.

 

Da der Löwenanteil meines Vermögens in Immobilien liegt und das auch nicht erst seit 10 Jahren kann ich aber sagen, es gibt im Immobilienbereich umfangreiche Steuergestaltungsmöglichkeiten und ja, 99% aller Steuerberater haben von Immobilien keine Ahnung. Ich sage, ich bin in dem Thema fitter als 95% alle deutschen Steuerberater - und ich bin weis Gott kein Superexperte.

 

Das deutsche Steuerrecht kennt einige Besonderheiten, die es so nirgendwo sonst gibt, insbesondere beim steuerfreien Verkauf. Steuerfreier Verkauf nach 10 Jahren, steuerfreier Verkauf von eigengenutzten Immobilien nach 2 Silvestern, steuerfreier Verkauf von eigengenutzten Immobilien ohne vorherige Vermietung bereits nach einem Tag Haltedauer, Heraufsetzung der steuerlichen Abschreibung durch Restnutzungsgutachten oder auch verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich des Denkmalschutzes sind da meine ersten Ideen, worauf er hier anspielen könnte.

Auf was genau er hier hinaus will ist mir natürlich auch unbekannt, aber in Teilbereichen ist es sicher nicht falsch von "Steuerparadies" zu sprechen. 0% Steuer ist halt schwer zu unterbieten.

 

Dafür 1000€ zu zahlen ist sicher nicht nötig, aber hey - er verkauft hier Wissen und wenn er genug Kunden dafür findet so sei es ihm gegönnt.

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Bolanger
vor einer Stunde von 1+1=10:

Kapitalgesellschaften / Holding-Strukturen die Gewinne aus Tochtergesellschaften zu 95 % steuerfrei.

jaja, weil die gewinne schon in der Tochtergesellschaft versteuert wurden, oder täusche ich mich?

 

vor einer Stunde von 1+1=10:

bei Familienstiftung Erbersatzsteuer nur alle 30 Jahre.

die auch anfällt, wenn keiner verstirbt. Inzwischen ist 30 jahre für eine Generation schon fast zu kurz. das mag mal anders gewesen sein, als Familiengründungen mit spätestens Anfang 20 anstanden

 

vor einer Stunde von ein_johannes:

Das deutsche Steuerrecht kennt einige Besonderheiten, die es so nirgendwo sonst gibt, insbesondere beim steuerfreien Verkauf. Steuerfreier Verkauf nach 10 Jahren, steuerfreier Verkauf von eigengenutzten Immobilien nach 2 Silvestern, steuerfreier Verkauf von eigengenutzten Immobilien ohne vorherige Vermietung bereits nach einem Tag Haltedauer,

puh, und jedes mal wird Grunderwerbsteuer gezahlt.

 

Ich sehe nicht wirklich, dass es Steuergestaltungen gibt, die für einen begüterten Normalo wie die WPFler unterm Strich günstiger sind als anderswo.

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ein_johannes
· bearbeitet von ein_johannes
vor 5 Stunden von Bolanger:

puh, und jedes mal wird Grunderwerbsteuer gezahlt.

Nö, warum ? Verkauf an Ehepartner oder Kinder u. Enkel ist Grunderwerbssteuerfrei und hier in Bayern ist sie sowieso nur bei 3,5%. Zudem zahlt sie der Käufer.

Zitat

Ich sehe nicht wirklich, dass es Steuergestaltungen gibt, die für einen begüterten Normalo wie die WPFler unterm Strich günstiger sind als anderswo.

Wenn du das nicht siehst, dann siehst du das halt nicht. Ich habe 2022-2024 knapp 300.000€ aus den Immos gezogen und 45.000€ Kredite getilgt und dabei insgesamt nur etwas über 26.000€ Steuern darauf gezahlt. Für 2025 erwarte ich einen steuerlichen Verlust, das gibt dann mal wieder über die Günstigerprüfung sogar einen Teil der bereits abgeführten Kapitalertragssteuer zurück.

 

Vergleiche ich das mit dem, was ich früher an Einkommenssteuer gezahlt habe ist das schon ziemlich gut; Steuerquoten von 0% bei sechsstelligem Überschuss sind möglich, auch wenn es mir persönlich noch nie gelungen ist (2025 war "nur" hoch fünfstellig). Aber, das muss man auch immer dazusagen: Immobilien sind Arbeit. Da ist nichts passiv. Und Steuern sind immer Chefsache, das kann einem kein Steuerberater abnehmen. Wenn ich auf das Depot keine Lust habe, dann guck ich halt einfach mal 6 Monate nicht rein. Bei den Immobilien bin ich immer froh wenn zumindest am Sonntag nichts ist.

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Bolanger
vor 10 Minuten von ein_johannes:

Wenn du das nicht siehst, dann siehst du das halt nicht. Ich habe 2022-2024 knapp 300.000€ aus den Immos gezogen und 45.000€ Kredite getilgt und dabei insgesamt nur etwas über 26.000€ Steuern darauf gezahlt.

Was war der Einstandskurs, die Haltedauer, die Gesamtkosten und der tatsächliche Gewinn dabei?

 

vor 11 Minuten von ein_johannes:

Aber, das muss man auch immer dazusagen: Immobilien sind Arbeit. Da ist nichts passiv.

Welchen Stundenlohn würdest Du Dir dann zugestehen in diesem Business? Es ist schön, wenn man 100 k gewinn in einem jahr macht. Wenn das dann allerdings einen Arbeitsaufwand von 60 Stunden pro Woche macht und über einen Kredithebel ein hohes Risiko mit sich bringt (hast ja dieses jahr verlust gemacht), dann muss jeder für sich selbst entscheiden, ob der Immobilieninvestment als Anlage, Hobby oder als Beruf(ung) sieht.

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ein_johannes
· bearbeitet von ein_johannes

 

Zitat

Welchen Stundenlohn würdest Du Dir dann zugestehen in diesem Business? Es ist schön, wenn man 100 k gewinn in einem jahr macht. Wenn das dann allerdings einen Arbeitsaufwand von 60 Stunden pro Woche macht und über einen Kredithebel ein hohes Risiko mit sich bringt (hast ja dieses jahr verlust gemacht), dann muss jeder für sich selbst entscheiden, ob der Immobilieninvestment als Anlage, Hobby oder als Beruf(ung) sieht.

Hier geht es um die Frage, ob Deutschland ein Steuerparadies ist. Und im Immobilienbereich kann man derart viel steuerlich machen -ohne sich in Grauzonen zu begeben- das man das durchaus so sehen kann, auch wenn Herr Hörhan das natürlich primär aus werblichem Zweck so formuliert.

 

Das hier ist das WPF. Hier sind vor allem Wertpapierfans unterwegs und nichts liegt mir ferner als hier einen auf Priester der Immobilienreligion zu machen. Jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden.

Für MICH funktionieren Immobilien wirtschaftlich wie steuerlich hervorragend und mein Depot besteht ausschließlich aus dem Geld, was da so überbleibt.

Ich habe "nur" einen einfachen handwerklichen Beruf gelernt und verdiene* mit (durchschnittlich) etwa 35-40 Wochenarbeitsstunden - leider sehr ungleich verteilt, in Spitzen werden es auch mal 60-70 und Wasserschäden treten bevorzugt Sonntags auf - ein Vielfaches meines alten Lohns, bei gleichzeitig deutlich geringerer Steuerquote.

2025 etwa landete auf meinem Privatkonto ein hoher fünfstelliger Betrag - und trotzdem werde ich einen steuerlichen Verlust ausweisen. Sich derart arm zu rechnen ist weder mit Wertpapieren noch mit Arbeitseinkommen möglich. Das geht in Deutschland als Privatmann nur mit Immobilien, "Steuerparadies" wird man aus meinem Mund aber nie hören.

 

* da kommt dann alles rein, Mietüberschüsse, Verkaufsüberschüsse nach Kredittilgung, aber auch eingehende Tilgungen von Privatkrediten und Verkäuferdarlehn aus der Ehegattenschaukel (steuerlich sind die auf meiner Seite natürlich eigentlich Kapitaleinkünfte), abgezogen werden Werbungskosten im Ankauf, Architektenhonorare, Renovierungen etc. Das ist meine ehrliche, interne Rechnung ohne buchhalterische Spitzfindigkeiten.

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Bolanger

Keine Frage, ich selbst bin auch davon überzeugt, dass sich Immobilieninvestments lohnen. Bei @ein_johannes scheint das Engagement in Immobilien allerdings deutlich über ein Investment hinauszugehen. Es scheint die Hauptbetätigung mit einem zeitlichen Aufwand eines normalen Vollzeitjobs und teils deutlich drüber zu sein. Es sei Dir gegönnt, beruflich erfolgreich in der Immobilienbranche tätig zu sein. Das sagt aber noch nichts darüber aus, ob Deutschland ein Steuerparadies für die Immobilienbranche ist.

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DarkBasti

Immobilien ist ja ein schönes Beispiel. 

In dt. Grunderwerbsteuer, Grundsteuer Notarkosten und Gewinne bei Wiederverkauf muss versteuert werden.

Sieht weder günstig aus und ist es auch nicht.

Man kann mit einer relativ langen Wartezeit z.B. die Steuern durch Gewinne bei Wiederverkauf umgehen.

Aber selbst der Rest ist nicht günstig!

 

Wie sieht es denn so im Ausland aus?

Gibt es überall 

Grunderwerbsteuer 

Grundsteuer

Notarkosten

und Steuer bei Wiederverkauf?

 

Ich meine es gibt so einige Länder in denen weniger oder nicht eine Position bezahlt werden muss.

 

Ist jetzt nur ein Beispiel. Im allgemeinen gehört Deutschland zu den Ländern mit den meisten und höchsten Steuern.

 

Das jemand mit Steuern sparen Geld machen möchte, ist nicht neu und lässt eben auch erahnen, wie hoch die Steuerbelastung ist!

 

Das Marketing hat scheinbar funktioniert, sonst gäbe es den Thread und die Antworten nicht.

 

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ein_johannes
vor 44 Minuten von DarkBasti:

Man kann mit einer relativ langen Wartezeit z.B. die Steuern durch Gewinne bei Wiederverkauf umgehen.

2 Silvester drin wohnen (Zweitwohnsitz ?): sofort steuerfrei verkaufen

 

vor 51 Minuten von Bolanger:

Das sagt aber noch nichts darüber aus, ob Deutschland ein Steuerparadies für die Immobilienbranche ist.

Das tut es in der Tat nicht. Aber nichts von dem, was ich steuerlich mache ist vom Umfang abhängig. Ich habe einfach nur Ahnung davon, eben weil ich schon so lange und umfangreich betreibe. Was immer geht:

 

Nutzungsdauergutachten lohnt sich für praktisch jeden, der in den letzten 5-10 Jahren eine ältere Immobilie, sei es Wohnung oder Haus (aus dem Bauch raus: vor 1980 gebaut) zur Vermietung gekauft hat. Kostet ein paar hundert Euro, reicht man mit der Steuererklärung ein und schon schreibt man die Immobilie nicht mehr mit dem Standardsatz von 2%, sondern mit 3%, 4% oder noch mehr ab ! Gibt gute Onlineanbieter, inzwischen ist halt ein Vor-Ort-Termin vorgeschrieben. Kann sich jeder selbst ausrechnen wie das die Steuerlast drückt - z.T. bis zum steuerlichen Verlust !

 

Ehegattenschaukel wird seit Jahrzehnten gemacht, ist höchstrichterlich abgesegnet. Besonders lukrativ bei vermieteten Immobilien, die seit langem (min. 10 Jahre) in der Familie sind, oft geerbt - je länger, desto lukrativer. Lasst euch das mal vom Steuerberater vorrechnen ! Bei Verkauf an Ehepartner oder in gerader Line wird keine Grunderwerbssteuer fällig.

Optional kombiniert mit einem Verkäuferdarlehn; ein und der selbe Euro kann mit bis zu 42% bei der Einkommenssteuer abgezogen werden und muss dann nur als Kapitalertrag versteuert werden. Wers auf die Spitze treiben will vergibt gleich noch ein unbesichertes Mezzanindarlehn mit 12-15% Zins, da wird jede Immobilie steuerlich negativ.

 

Wer ein sicheres, sehr hohes Arbeitseinkommen (als Single: 100.000€, besser 120.000€ aufwärts) hat kann sich auch den Kauf von QNG-Neubauwohnungen angucken, 60% Abschreibung in 10 Jahren ist ne Hausnummer.

 

Und dann gibt es hunderte kleine Lösungen für hunderte Probleme. Selbst so Absurditäten wie eine Immobilie an sich selbst zu verkaufen (Ehegattenschaukel mit sich selbst) geht, wenn man den richtigen Steuerberater hat.

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