LaRoth vor 21 Stunden Am 10.1.2026 um 20:43 von poipoi: Vor allem haben meine Eltern Anfang der 80er gebaut. Der Zinssatz war zweistellig und trotzdem wurde getilgt. Was hätten sie nach heutigen Maßstäben alles investieren können, wenn sie zur Miete gewohnt hätten? Muskelhypothek kannst Du kaum anlegen und gegenrechnen, falls erfolgt. Urlaub ist auch immer so ein Thema, viele haben den stark eingeschränkt, wenn sie gebaut haben. Hätten sie es ebenso getan, wenn sie zur Miete wohnten? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Moneycruncher vor 20 Stunden Am 10.1.2026 um 20:04 von geldvermehrer: Die letzten Jahre (vielleicht auch wegen den sehr gut gelaufenen Kapitalmärkten) und vermutlich verstärkt bei der jüngeren Generation, hat der Erwerb von Immobilien als Kapitalanlage scheinbar etwas an Reiz verloren. Schwer zu sagen, ob das so ist. Ich kenne einige Gut- und Doppelverdiener, die sehr gerne eine Immobilie kaufen würden, aber einfach nichts finden. Es geht um gute/sehr gute Lagen in einer Großstadt. Dort werden interessante Bestandsimmobilien kaum angeboten, die Eigentümer haben kein Interesse am Verkauf. Neubau gibt es genauso wenig und der ist quasi unbezahlbar. Gerade für die jüngere Generation entsteht dadurch eine gewisse Perspektivlosigkeit. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
akista vor 15 Stunden Am 10.1.2026 um 20:04 von geldvermehrer: Ihr seid ja schon fast wie der Gerd Kommer Nein, interessant, einfach mal darüber zu diskutieren Die letzten Jahre (vielleicht auch wegen den sehr gut gelaufenen Kapitalmärkten) und vermutlich verstärkt bei der jüngeren Generation, hat der Erwerb von Immobilien als Kapitalanlage scheinbar etwas an Reiz verloren. Für meine Eltern war das nicht so, im Gegenteil, keine Aktien, Immobilien, Immobilien, Immobilien Die Rendite ist die eine Sache. Wobei man hier nicht auf die Bruttomietrendite schauen sollte, sondern m. E. auf die Netto-Eigenkapital-Rendite. Wir haben mehrere Wohnungen im Bestand und in der Netto-Eigenkapital-Rendite liegen die bei ca. 20-30%/Jahr. Dabei berücksichtige ich 1% Wertsteigerung/Jahr in einer rheinländischen Großstadt (also sehr konservativ). Da wird es am Kapitalmarkt schon eng. Hintergrund sind 90-100%-Finanzierungen bei gleichzeitig positivem Cashflow. Wenn alles glatt läuft, ist auch ein recht überschaubarer Aufwand. Aber: Meine Finanzierungen laufen ab 2027 nach und nach aus und ich muss zu deutlich höheren Zinsen nachfinanzieren. Statt 1,x% bald 3,x% trotz Tilgung und Wertsteigerung. Dazu kann ich die Wertsteigerungen nach 10 Jahren steuerfrei realisieren und mir zudem die getätigte Tilgung "auszahlen" lassen. Anbei meine aktuelle pro/contra-Liste für behalten oder verkaufen: Pro Verkauf - kein "persönliches Kümmern" um Reparaturen, Mieterwechsel etc. - perspektivisch steigender Kostenaufwand durch Sanierung/Reparaturen (in den Wohnungen (Bäder, Leitungen) & am Haus (Heizung)) - Cashflow reduziert bei Nachfinanzierung durch gestiegene Zinsen - Gefahr weiterer staatl. Regulierungen im Wohnungsmarkt insb. bei Bestandsgebäuden - Kapital flexibel einsetzbar Pro Behalt - Diversifizierung der Investments (erratische Politiker/Ereignisse, die Kurse/Märkte zum Einsturz bringen) - Unabhängigkeit von täglichen Marktschwankungen an der Börse - stetige und skalierbare Einkünfte Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BlindesHuhn88 vor 13 Stunden vor 1 Stunde von akista: Anbei meine aktuelle pro/contra-Liste für behalten oder verkaufen: Pro Verkauf - kein "persönliches Kümmern" um Reparaturen, Mieterwechsel etc. - perspektivisch steigender Kostenaufwand durch Sanierung/Reparaturen (in den Wohnungen (Bäder, Leitungen) & am Haus (Heizung)) - Cashflow reduziert bei Nachfinanzierung durch gestiegene Zinsen - Gefahr weiterer staatl. Regulierungen im Wohnungsmarkt insb. bei Bestandsgebäuden - Kapital flexibel einsetzbar Pro Behalt - Diversifizierung der Investments (erratische Politiker/Ereignisse, die Kurse/Märkte zum Einsturz bringen) - Unabhängigkeit von täglichen Marktschwankungen an der Börse - stetige und skalierbare Einkünfte nach der Anzahl nach wirst du verkaufen? was gewichtest du stärker? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor vor 12 Stunden · bearbeitet vor 10 Stunden von LongtermInvestor vor 4 Stunden von akista: Wir haben mehrere Wohnungen im Bestand und in der Netto-Eigenkapital-Rendite liegen die bei ca. 20-30%/Jahr. Dabei berücksichtige ich 1% Wertsteigerung/Jahr in einer rheinländischen Großstadt (also sehr konservativ). Da wird es am Kapitalmarkt schon eng. Wieviel EK ist den anfänglich durchschnittlich im Objekt gebunden und wie lange hast Du die Objekte im Bestand? Habe gelesen das die Finanzierungen in 2027 auslaufen und dann? Wie ist dann die EK-Rendite? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cepha vor 9 Stunden · bearbeitet vor 9 Stunden von Cepha Am 9.1.2026 um 21:14 von geldvermehrer: Für den weltweiten Aktienmarkt inkl. Dividenden auf Sicht der nächsten 30 Jahre haben wir das hinbekommen hier im wpf, aber für Immobilien? Ich "werfe" mal 5% nominelle Renditeerwartung (inkl. Mieten) für die nächsten 30 Jahre in den Ring Ich rechne bei mir in Dresden in meinem Fall mit 2% Eigenmiet"rendite" (netto) und mit 2% Wertsteigerung bei 0,5% Instandhaltungsrücklage. Das klingt erstmal dürfte, wäre aber besser als z.B. die aktuelle Nettorendite von 10-jährigen deutschen Staatsanleihen Ob das wirklich so kommt weiß eh keiner. ist halt ein im Wert volatiles Asset so wie eine Einzelaktie auch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag