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Norden

ETF-Portfolio breiter aufstellen

Empfohlene Beiträge

Norden
· bearbeitet von Norden

Liebe Community, 

 

ich benötige mal wieder ein paar Gedanken von euch. 

 

Mein derzeitiges Portfolio ist sehr einfach strukturiert. 65% risikobehaftet und 35% risikoarme Anlagen. 

 

IE00BK5BQT80  Vanguard FTSE All-World 77%

IE00BKM4GZ66 iShares Core MSCI Emerging Markets IMI UCITS ETF USD 14%

LU0908500753 LY.I.-L.CO.ST.EO 600(DR) 7%

LU0718610743 UNIGLOBAL II A              2% (Überbleibsel vom Neuen Markt)

 

Der Anteil der magnificent 7 ist mir derzeit zu hoch und auch der US Anteil insbesondere im Bereich Technology soll etwas gesenkt werden. 

 

Ich habe mir daher überlegt, dass ich durch die Beimischung von small caps und oder value ETFs diesen Effekt erzielen kann. 

 

IE00BF4RFH31 iShares MSCI World Small Cap UCITS ETF ist meine erste Wahl diesbezüglich, weil dadurch US Anteil / Technology gesenkt werden und small Caps im FTSE nicht enthalten sind. 

Mir schweben 5% vor. Weiterhin werde ich die Gewichtung Europa und IM etwas erhöhen. Alles soll ohne Verkäufe mittels Einmalzahlungen und Sparplänen erfolgen. 

Sofern ich noch einen Value ETF hinzufüge, dann müsste das über Verkäufe stattfinden. 

 

Ich wäre wieder dankbar über konstruktive, kritische oder korrigierende Beiträge 

Danke es grüßt 

Der Norden 

 

 

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Schwachzocker
vor 6 Minuten von Norden:

IE00BF4RFH31 iShares MSCI World Small Cap UCITS ETF ist meine erste Wahl diesbezüglich...

Der hat aber auch 60% USA im Bauch. Und davon dann 5%?! Was bringt es?

 

vor 8 Minuten von Norden:

Weiterhin werde ich die Gewichtung Europa und IM etwas erhöhen....

Du meinst EM? Ja, mache das doch einfach. 

Was immer Du machst, die Gewichtung von Japan und den Pazifikraum wird dadurch in Deinem Portfolio gesenkt. Außerdem muss Dir klar sein, dass in dem All-World bereits EM enthalten ist.

 

Insgesamt halte ich es nicht für eine gute Idee, beurteilen zu wollen, ob eine Gewichtung zu hoch oder zu niedrig ist. 

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dutchcapitalist
vor 4 Minuten von Norden:

Der Anteil der magnificent 7 ist mir derzeit zu hoch und auch der US Anteil insbesondere im Bereich Technology soll etwas gesenkt werden. 

Vielleicht ein ETF ex USA, allerdings reduzierst du alle USA Positionen.

 

vor 6 Minuten von Norden:

IE00BF4RFH31 iShares MSCI World Small Cap UCITS ETF ist meine erste Wahl diesbezüglich, weil dadurch US Anteil / Technology gesenkt werden und small Caps im FTSE nicht enthalten sind. 

Mir schweben 5% vor.

Kann man machen, aber sei dir bewusst, dass du nun weiteres Risiko aufnimmst, welches du vorher nicht hattest. Und wie wählst du die richtige Gewichtung?

 

vor 8 Minuten von Norden:

Der Anteil der magnificent 7 ist mir derzeit zu hoch und auch der US Anteil insbesondere im Bereich Technology soll etwas gesenkt werden. 

Dieser Satz wird nun seit fast 10-20 Jahren immer wiederholt und dennoch liefen die Indizes gut.

Vielleicht musst du dich fragen, was du tatsächlich willst:

gleiches/mehr Risiko aber mit kleinerem US Anteil --> EM, SC, MC, ETF ex USA, etc.

weniger Risiko --> Anleihen, Geldmarktfonds, Tagesgeld, etc.

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monstermania

Wie wäre es denn damit einfach den sicheren Vermögensteil etwas größer zu machen. Also statt 35% z.B. 40%.

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Norden

Danke für die Wortmeldungen. Ja ich meinte EM - sorry. 

Small Caps haben 60%, was weniger ist als beim FTSE All World, daher der Gedanke. 

Gleichzeitig den Tech Anteil reduzieren, weil im Small Cap davon weniger drin ist. 

 

Mich treibt um, dass wenige Aktien einen zu hohen Anteil in meinem Portfolio einnehmen. Das würde ich gerne korrigieren. 

Auch wenn ich damit tolle Ergebnisse erzielt habe, ist es nicht meine Idee von einem breit diversifizierten Portfolio und daher versuche ich das gerade zu korrigieren. 

MSCI ex US hatte ich auch nachgedacht, aber dann auf die Factor ETFs geschaut

vor 1 Minute von monstermania:

Wie wäre es denn damit einfach den sicheren Vermögensteil etwas größer zu machen. Also statt 35% z.B. 40%.

Hatte ich kurz angedacht, aber schnell verworfen. Die Allokation passt für uns. 

Mich stört tatsächlich der hohe Anteil von Einzelwerten - zwischen 2% und 3,5% finde ich zu hoch und wirkt für mich schief und diese Schieflage versuche ich zu korrigieren

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west263

wieso hast Du nicht in deinem alten Thread weiter geschrieben?

 

ich habe in dem mal ein wenig quer gelesen, also nicht alles. Ein ganz schönes hin und her und durcheinander.

Aber eines zeigt mir das hier jetzt, von einfach und simpel möchtest Du nichts hören, Du reagierst auf die verschiedene Furze die die Weltpolitik von sich gibt.

 

 

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Schwachzocker
vor 5 Minuten von Norden:

...Mich stört tatsächlich der hohe Anteil von Einzelwerten - zwischen 2% und 3,5% finde ich zu hoch und wirkt für mich schief und diese Schieflage versuche ich zu korrigieren

Das erinnert mich etwas an diesen Sketch:

Loriot - Das Bild hängt schief

 

Da hat auch jemand versucht, etwas zu korrigieren. 

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Norden
vor 2 Minuten von west263:

wieso hast Du nicht in deinem alten Thread weiter geschrieben?

 

ich habe in dem mal ein wenig quer gelesen, also nicht alles. Ein ganz schönes hin und her und durcheinander.

Aber eines zeigt mir das hier jetzt, von einfach und simpel möchtest Du nichts hören, Du reagierst auf die verschiedene Furze die die Weltpolitik von sich gibt.

 

 

stimmt das wäre übersichtlicher gewesen. Danke für die Mühe des Queerlesens

 

ich stimme dir zu - das war durcheinander und ich hatte viel Mist im Portfolio. Ich denke aber, dass ich vieles bereinigt habe und bei den von mir derzeit gehaltenen 3 ETFs eigentlich eine einfache und simple Struktur habe. Oder was meinst du genau ?

 

Also die Weltpolitik hat wenig damit zu tun, dass mir Anteile von 3,5% an einem Unternehmen im Portfolio zu hoch erscheinen. 

 

vor 7 Minuten von Schwachzocker:

Das erinnert mich etwas an diesen Sketch:

Loriot - Das Bild hängt schief

 

Da hat auch jemand versucht, etwas zu korrigieren. 

sorry kann ich nicht einordnen. 

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Schwachzocker
vor 7 Minuten von Norden:

sorry kann ich nicht einordnen. 

Was Du machst, ist das Zupfen an einem Spinnennetz. Du kannst nicht vorhersehen, wo es überall wackeln wird.

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Flapsch

Naja, vor einem halben Jahr haben einige Leute Google abgeschrieben und heute ist Alphabet als einziger der Mag 7 am ATH, die anderen um die 10-20% von ihrem entfernt sind und trotzdem erreichen die Indizes derzeit Höchstwerte. Will man da jedes Mal die Allokation im eigenen Portfolio künstlich verändern? Und ab wann wäre es zu wenig Tech und US, um es wieder eigenhändig zu erhöhen? Das geht, find ich, schon in Richtung Market Timing, aber muss ja jeder wissen. :ermm:

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Norden

ok, also konkret verstehe ich euch so, dass ihr gar nichts anpassen würdet.

 

Wenn 10 Aktien über 20% meines Portfolioteils ausmachen, wo die überwiegende Anzahl dann auch noch in einem Sektor ist. dann hat sich das ja von der ursprünglichen Idee eines breit diversifizierten Portfolios etwas entfernt.

Deshalb bin ich auf den Gedanken der Veränderung gekommen.  

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Flapsch
vor 7 Minuten von Norden:

ok, also konkret verstehe ich euch so, dass ihr gar nichts anpassen würdet.

 

Wenn 10 Aktien über 20% meines Portfolioteils ausmachen, wo die überwiegende Anzahl dann auch noch in einem Sektor ist. dann hat sich das ja von der ursprünglichen Idee eines breit diversifizierten Portfolios etwas entfernt.

Deshalb bin ich auf den Gedanken der Veränderung gekommen.  

Ich würde etwas anpassen, wenn ich mir einen Nutzen davon versprechen würde. Aber den sehe ich nicht. Small Caps für mehr Diversifikation sind aber sicherlich nicht uninteressant, wenn man es möchte. Aber unabhängig davon, wo sie ihren Sitz haben oder welchem Sektor sie zugeordnet werden. Generell sind Wetten auf oder gegen Sektoren ziemlich fraglich, wenn man langfristig orientiert ist. Und so wie ich verstand, ist bzw. war das die ursprüngliche Idee. 

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Schwachzocker
vor 7 Minuten von Norden:

ok, also konkret verstehe ich euch so, dass ihr gar nichts anpassen würdet.

Das hast Du falsch verstanden. Die Gründe für die "Anpassungen" werden kritisch gesehen. 

Was wissen wir denn über Deine Gefühle und ursprünglichen Ideen? 

 

Die Gewichtung in Indizes ändert sich nun einmal und wird sich auch in Zukunft immer wieder ändern. Es wird nie genau Deiner Idee entsprechen.

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Norden

meine ursprüngliche Idee ist ein weltweit breit diversifiziertes Portfolio aufzusetzen. 

Ich wollte das Investment so weit wie möglich streuen und da mir persönlich der Anteil im All World ETF zu hoch war, habe ich Europa und EM dazugenommen. 

Damit habe ich immer eine Balance hinbekommen, die mir zusagt (ich orientiere mich dabei am BIP und der Marktkapitalisierung). 

Nun stört mich einfach, dass bei der Idee 10 Aktien über 20% des Portfolios ausmachen, weil das ein wenig zu weit weg ist von meiner Grundidee. 

Der radikalste Weg wäre es alles zu verkaufen und den Kommer ETF zu kaufen. Das wäre aber ein sehr teurer (steuerlicher) Weg, den ich nicht bestreiten möchte. 

 

Ich habe als junger Mensch ordentlich Geld verloren, weil ich nur auf Multimedia gesetzt habe und daher der Wunsch möglichst wenig Übergewichtungen im Portfolio zu haben. 

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Flapsch
vor 3 Minuten von Norden:

meine ursprüngliche Idee ist ein weltweit breit diversifiziertes Portfolio aufzusetzen. 

Das hast du doch schon. Und wirst es auch haben, wenn der US-Anteil in fünf Jahren höher oder niedriger ist als heute. Der Index und der nachbildende ETF ändert sich täglich. Du kaufst ja nicht starre x% von Nvidia oder wen auch immer. 

 

Wenn es dich aber interessiert, such mal die DALBAR-Erhebungen zu Privatanlegern in den USA, wo der "Markt" (S&P 500 als Benchmark) 9-10% im Schnitt macht, aber die Anleger nur 4-5%, also grob die Hälfte. Der Grund sind nicht hohe Produktkosten, sondern der Behavior Gap, ob durch Angst oder Gier oder beides, je nach Marktphase. 

 

Du kannst dir natürlich auch viele Ideen machen, in einem Jahr hier reinschauen und die Wahrscheinlichkeit ist nicht niedrig, dass eine der überlegten Beimischungen besser laufen wird als dein Welt-ETF. Nur weiß keiner, welche davon. Und wie es in drei oder 30 Jahren rückblickend aussehen wird. 

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GuyInborito

Nimm halt den Kommer.

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Wuppi
vor einer Stunde von Norden:

ok, also konkret verstehe ich euch so, dass ihr gar nichts anpassen würdet.

 

Wenn 10 Aktien über 20% meines Portfolioteils ausmachen, wo die überwiegende Anzahl dann auch noch in einem Sektor ist. dann hat sich das ja von der ursprünglichen Idee eines breit diversifizierten Portfolios etwas entfernt.

Deshalb bin ich auf den Gedanken der Veränderung gekommen.  

Dann leg dir halt nen Equal Weight ins Depot. Wenn du dem Prinzip „let your winners run“ folgst wirst du immer Unternehmen haben die höher gewichtet sind. Die dauernd zu stutzen kostet definitiv Performance und reduziert m.E.n. nur bedingt Risiko.

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Norden
vor 43 Minuten von GuyInborito:

Nimm halt den Kommer.

was für ein weltbewegender Beitrag ... 

 

Das sich eine Zusammensetzung ändert und auch gewisse Posten übergewichteter sind als andere ,ist doch gar nicht mein Thema. 

3900 Titel und 10 davon machen über 20% aus ist mein überwiegender Punkt. 

Herr Kommer sieht es ebenfalls kritisch, wenn ich ihn im Interview nicht falsch verstanden habe. Eine zu hohe Konzentration ist dann wohl auch nicht mehr im Sinne seines Grundgedankens. 

 

Die Frage ist dann ja eher, warum man überhaupt mehr als einen ETF im Portfolio hat? 

 

 

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