Schwachzocker 17. Januar · bearbeitet 17. Januar von Schwachzocker vor 3 Minuten von Ramstein: Und wer an seine überlegene Intelligenz und Fähigkeiten glaubt, der versucht es halt. Problem ist, dass einen das in effizienten Märkten nichts nützt. Und wenn man das nicht erkennt, ist es mit der Intelligenz wohl nicht so weit her. Was etwas nützt ist: - Informationen, die andere nicht haben - überlegene Technik - viel Personal - gute Kontakte zu höchsten Kreisen in Politik und Wirtschaft Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi 17. Januar · bearbeitet 17. Januar von Puppi vor 16 Stunden von Norden: ok, also jetzt wird es aber wild. Wenn ich dich jetzt richtig verstehe meinst du tatsächlich, dass der FTSE All World den kapitalgewichteten Durchschnitt aller Anleger darstellt? Der Index misst doch gar nicht was Anleger besitzen. Der Index basiert auf der Marktkapitalisierung der Unternehmen, nicht auf der Verteilung der Aktien über die Anleger oder habe ich das falsch verstanden? Der FTSE All World ist nur ein Index, den ich bewusst in seiner Marktgewichtung verändere. Das ist keine automatische Wette auf Outperformance. Marktkapitalisierung ist eine Gewichtungsmethode, aber das muss ja nicht die Richtige sein. Ich schauen immer auch auf das BIP, aber auch das muss nicht richtig sein. Tipp zum Lesen: Du bist aber nicht alleine hier. Diese Arithmetik verstehen viele hier im Forum nicht/immer noch nicht oder wollen es nicht verstehen. Dabei ist diese Sache eine der wenigen Fakten ohne subjektiv verzerrte Meinung, sofern man als Anleger an einen einigermaßen effizienten Markt glaubt. Wer glaubt, der Markt sei nicht ausreichend effizient, kann und soll auch anders anlegen (eben aktiv mit eigenen Prognosen). Wichtig: Das bedeutet nicht, dass die Wahl pro MCAP die ex ante performance-technisch ideale/beste Wahl ist. Man bekommt damit einfach nur den Durchschnitt aller Aktien-Anlegerportfolios der Welt, nicht mehr und nicht weniger und das zu in der Praxis auf Produktebene so geringen Kosten wie möglich, da kaum Umschlag/Bewegung im Portfolio stattfindet. Es ist die passivste/prognosefreieste und auch kostengünstigste Variante, um als kleiner Privatanleger am weltweiten Aktienmarkt zu partizipieren - auch das ist ein FAKT und keine subjektive Meinung, die man drehen und wenden kann, wie man will. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito 19. Januar Am 16.1.2026 um 18:54 von Norden: Anpassungen sind individuelle Entscheidungen Das dachten viele vor 10 Jahren auch schon die sich "sicher" waren dass die USA überbewertet sind, wie heute auch übrigens. Man darf gespannt sein wie es in 10 Jahren aussieht. Am 16.1.2026 um 20:36 von Rotenstein: In der Tat wird ein solcher Anleger langfristig besser abschneiden als die grosse Mehrheit der sonstigen Anleger. Deßhalb schrieb ich, zugegeben nach Gefühl geschätzt, dauerhaft besser als 95% aller Anleger. Das kann kein Privatanleger ernsthaft von sich behaupten. Es kann lange gut gehen aber irgendwann tut es das halt nicht mehr. Eine große Delle, einmal verschätzt und dann holt man das nie mehr auf. Innerhalb der Assetklasse Aktien mehr diversifizieren zu wollen als ein all world macht kaum Sinn, eher würde ich noch eine weitere Assetklasse dazu nehmen wie Gold um rebalancing Effekte mitzunehmen und einen hedge gegen Krisen im Aktien- und Anleihemarkt oder Währungen allgemein zu haben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Moneycruncher 19. Januar Am 17.1.2026 um 10:42 von Schwachzocker: Was etwas nützt ist: - Informationen, die andere nicht haben - überlegene Technik - viel Personal - gute Kontakte zu höchsten Kreisen in Politik und Wirtschaft Besonders krass ist das gerade in den USA, wo die Politik quasi durch Business ersetzt wird. Insiderwissen, Marktmanipulation, Beeinflussung der FED, Besetzung politischer Funktionen durch Familienmitglieder..Als Bestandteil dieses Systems wählt man keine ETFs. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag