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Papa Poule

Vorstellung und mein Portfolio

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Papa Poule

Hallo in die Runde!

 

Nachdem ich seit mehreren Jahre mitlese, wird es Zeit mein eigenes Depot zu präsentieren. Zumal ich gerade einige Umstellungen plane.

 

Über mich:
- 51 Jahre alt, verheiratet, ein Kind
- Berufliche Situation: Beamter der Besoldungsgruppe B3, aktuell aufgrund Auslandsverwendung mit höheren Bezügen als ich sie bei meiner Rückkehr nach Deutschland haben werde
- Monatlicher Sparbetrag: 3.000,- EUR bis August 2028; danach 1.000,- bis 1.500,- EUR
- Eigentümer einer Wohnung (Kaufpreis in 2018: 670.000,- EUR; Restschuld aktuell ca. 150.000,- EUR bei 1,67% Zins; Kredit wird bis zum Ende der Zinsbindungsfrist bis auf 30.000,- EUR abgezahlt sein, sofern ich nicht sondertilge (nicht geplant))
- Erfahrungen mit Geldanlagen: ja, seit 2023. D.h. die einzig kritische Situation, die ich erlebt habe, war der 20%-Rückgang im April 2025 – da bin ich sehr ruhig geblieben, aber so richtig lange hielt das ja auch nicht an
- Anlagehorizont: langfristig (bis 67, ggf. auch darüber hinaus)

 

Aktuell halte ich folgendes Portfolio (alles Acc):
33% USA Large Caps (SPDR S&P 500)
10% USA Mid Caps (SPDR S&P 400)
18% Europa Large Caps (Amundi Core Stoxx 600)
18% Emerging Markets (iShares EM IMI)
6% Japan (Amundi Core MSCI Japan)
5% Asien/Pazifik ex Japan (Vanguard FTSE Developed Asia Pacific ex Japan)
10% Small Caps (iShares MSCI World Small Cap)

 

Grundüberlegung des Portfolios war und ist eine Orientierung an der Marktkapitalisierung, aber mit Ausnahmen: Zum einen blicke ich auch aufs BIP (deshalb z.B. ein hoher Anteil EM IMI), zum anderen auf Diversifizierung: deshalb Mid Caps und ein vergleichsweise geringer USA-Anteil von insgesamt knapp unter 50% (Vermeidung des dreifachen Klumpenrisikos USA, Large Caps, Tech). Wenn 10 Large Caps, die noch dazu fast alle aus einem Land und derselben Branche stammen, ein Viertel des Portfolios ausmachen oder sogar noch mehr, ist das für mich persönlich in mehrfacher Hinsicht nicht hinreichend diversifiziert. 

 

Grundsätzlich fühle ich mich mit dem Portfolio sehr wohl. Dennoch möchte ich jetzt einige Anpassungen vornehmen, weil
- sich das Depot mit rund 110.000,- EUR inzwischen in Sphären bewegt, in der ich trotz der insgesamt sehr guten finanziellen Situation einen defensiven Baustein hinzufügen möchte
- ich inzwischen auch belesener bin (Kommer, Bernstein und natürlich das Wertpapier-Forum) und heute anders über Asset Allocation denke als noch vor ein paar Jahren
- ich zumindest teilweise Faktoren integrieren möchte
- ich das Gefühl habe, dass mein Wissen und meine Begeisterung zu Investment-Themen einen persönlichen Maximal-Punkt erreicht haben: gut genug, um das Portfolio sinnvoll umzustruktieren; gerade noch nicht begeistert genug, um danach loslassen zu können und weitere Lektüre zum Thema und die Gefahr permanenter Verschlimmbesserung zu meiden
- ich vor kurzem 20.000,- EUR freies Cash bekommen habe, das bei der Transformation helfen wird
- mein Freistellungsauftrag 2026 i.H.v. 2.000,- EUR noch unverbraucht ist


Mein Zielportfolio:
Im Kern möchte ich den iShares MSCI World Small Cap auflösen (geht steuerfrei) und dafür sowohl für die USA als auch für Europa Small Caps Value-Positionen aufbauen. Zudem möchte ich den Aktienteil (künftig 85%) um einen defensiven Baustein (15%) aus Gold und kurzlaufende Staatsanleihen in EUR ergänzen. Last but not least plane ich als Einmalinvestition einen kleinen Krypto-Satelliten. Das heißt konkret:

 

Aktien (85%)
27% USA Large Caps (SPDR S&P 500)
6% USA Mid Caps (SPDR S&P 400)
7% USA Small Caps Value (SPDR MSCI USA Small Cap Value Weighted)
15% Europa Large Caps (Amundi Core Stoxx 600)
4% Europa Small Caps Value (SPDR MSCI Europe Small Cap Value Weighted)
16% Emerging Markets (iShares EM IMI)
5% Japan (Amundi Core MSCI Japan)
5% Asien/Pazifik ex Japan (Vanguard FTSE Developed Asia Pacific ex Japan)

 

Defensiv (15%)
7% Gold (EUWAX Gold II, ISIN DE000EWG2LD7)
8% Staatsanleihen 0-3y EUR (iShares Euro Government Bond 1-3yr, ISIN IE00B3VTMJ91)

 

Zusätzlich Krypto-Satellit i.H.v. maximal 5% (bei Scalable, keine Krypto-Wallet)
75% Bitcoin, wohl CoinShares Physical Bitcoin (langfristig), ISIN GB00BLD4ZL17
25% Ethereum, wohl CoinShares Physical Staked Ethereum, ISIN GB00BLD4ZM24
=> Dieser Satellit soll einmalig in ein bis drei Tranchen i.H.v. insgesamt 5.000,- bis 6.000,- EUR befüllt werden; kein Rebalancing; (Teil-)Verkauf frühestens nach einem Jahr und nur bei Krypto >10% des Core-Portfoliowertes

 

Transformationsprozess:
Ich plane, die Transformation jedenfalls in ihren Grundzügen bis Ende August (Aktien) bzw. bis Dezember (insbesondere Gold) abzuschließen. Voraussichtlich werde ich zentrale neue Bausteine durch Einmalinvestments im Januar/Februar strukturell anlegen (US SC Value 2.500,- EUR, Europa SC Value 1.500,- EUR, Gold 2.000,- EUR, Anleihen 1.000,- EUR), auch wenn das bei Gold aktuell weh tut. Danach werde ich per Sparplan arbeiten, den ich über die gesamte Transformationsphase hinweg konstant halten möchte, um nicht ständig ins Depot schauen zu müssen. Möglicherweise erhöhe ich die Sparrate bis August auf 4.000,- EUR. Ich denke darüber nach, die Anleihen erst relativ spät zu kaufen und mit dem dadurch freibleibenden Cash einige LIMIT-Orders zu setzen, namentlich für die beiden Small Caps Value bietet sich das in meinen Augen an, da ich sie komplett nachkaufen muss und sie volatil sind. Das müsste dann aber auf eine Art und Weise geschehen, die nicht auf Market Timing hinausläuft und mich nicht doch wieder dazu verleitet, ständig das Depot zu checken – mal sehen…


Soweit von mir – über Euer Feedback würde ich mich freuen, vor allem auch zum Transformationsprozess…


Viele Grüße
Papa Poule

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dutchcapitalist
vor 18 Minuten von Papa Poule:

Aktuell halte ich folgendes Portfolio (alles Acc):
33% USA Large Caps (SPDR S&P 500)
10% USA Mid Caps (SPDR S&P 400)
18% Europa Large Caps (Amundi Core Stoxx 600)
18% Emerging Markets (iShares EM IMI)
6% Japan (Amundi Core MSCI Japan)
5% Asien/Pazifik ex Japan (Vanguard FTSE Developed Asia Pacific ex Japan)
10% Small Caps (iShares MSCI World Small Cap)

Wie ist diese Gewichtung entstanden? Wieso 2x S&P, führt nur zu höheren Kosten ohne nennenswerten Vorteil.

 

vor 20 Minuten von Papa Poule:

Grundüberlegung des Portfolios war und ist eine Orientierung an der Marktkapitalisierung, aber mit Ausnahmen: Zum einen blicke ich auch aufs BIP (deshalb z.B. ein hoher Anteil EM IMI), zum anderen auf Diversifizierung: deshalb Mid Caps und ein vergleichsweise geringer USA-Anteil von insgesamt knapp unter 50% (Vermeidung des dreifachen Klumpenrisikos USA, Large Caps, Tech). Wenn 10 Large Caps, die noch dazu fast alle aus einem Land und derselben Branche stammen, ein Viertel des Portfolios ausmachen oder sogar noch mehr, ist das für mich persönlich in mehrfacher Hinsicht nicht hinreichend diversifiziert. 

Du möchtest eine Eierlegendewollmilchsau? Diversifizierung, komische (fast schon willkürliche Gewichtungen) und hohe Renditen (dein aktuelles Portfolio besteht nur aus Aktien ETFs). Bist du sicher, dass du den Begriff Diversifizierung verstehst? Was bringt einem Diversifizierung im Portfolio, welche Auswirkung hat es auf das Risiko, etc. da gibt es viel Literatur, einfach mal bei Google suchen.

 

vor 19 Minuten von Papa Poule:

Mein Zielportfolio:
Im Kern möchte ich den iShares MSCI World Small Cap auflösen (geht steuerfrei) und dafür sowohl für die USA als auch für Europa Small Caps Value-Positionen aufbauen. Zudem möchte ich den Aktienteil (künftig 85%) um einen defensiven Baustein (15%) aus Gold und kurzlaufende Staatsanleihen in EUR ergänzen. Last but not least plane ich als Einmalinvestition einen kleinen Krypto-Satelliten. Das heißt konkret:

 

Aktien (85%)
27% USA Large Caps (SPDR S&P 500)
6% USA Mid Caps (SPDR S&P 400)
7% USA Small Caps Value (SPDR MSCI USA Small Cap Value Weighted)
15% Europa Large Caps (Amundi Core Stoxx 600)
4% Europa Small Caps Value (SPDR MSCI Europe Small Cap Value Weighted)
16% Emerging Markets (iShares EM IMI)
5% Japan (Amundi Core MSCI Japan)
5% Asien/Pazifik ex Japan (Vanguard FTSE Developed Asia Pacific ex Japan)

 

Defensiv (15%)
7% Gold (EUWAX Gold II, ISIN DE000EWG2LD7)
8% Staatsanleihen 0-3y EUR (iShares Euro Government Bond 1-3yr, ISIN IE00B3VTMJ91)

 

Zusätzlich Krypto-Satellit i.H.v. maximal 5% (bei Scalable, keine Krypto-Wallet)
75% Bitcoin, wohl CoinShares Physical Bitcoin (langfristig), ISIN GB00BLD4ZL17
25% Ethereum, wohl CoinShares Physical Staked Ethereum, ISIN GB00BLD4ZM24
=> Dieser Satellit soll einmalig in ein bis drei Tranchen i.H.v. insgesamt 5.000,- bis 6.000,- EUR befüllt werden; kein Rebalancing; (Teil-)Verkauf frühestens nach einem Jahr und nur bei Krypto >10% des Core-Portfoliowertes

Möchtest du deine erwartete Rendite maximieren oder möchtest du das eingegangene Risiko minimieren bei maximierender erwarteter Rendite? Du hast ein Kind, wie wird z.B. die Ausbildung finanziert, wenn dein Portfolio z.B. 3 Jahre lang bei -50% steht und keine Besserung in Sicht ist? Wie sieht ein allfälliger Entnahmeplan aus? Und ganz wichtig, was sagt deine andere Hälfte dazu?

 

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Schwachzocker

Schwer nachzuvollziehen etwas derart kompliziertes.:rolleyes:

Bei mir würde die Transformation ca. 10 Minuten Dauern.

 

vor 35 Minuten von Papa Poule:

Defensiv (15%)
7% Gold (EUWAX Gold II, ISIN DE000EWG2LD7)
8% Staatsanleihen 0-3y EUR (iShares Euro Government Bond 1-3yr, ISIN IE00B3VTMJ91)

Wie kommst Du darauf, dass das sonderlich defensiv ist? Warum nimmst Du nicht einfach kurzfristige deutsche Staatsanleihen oder Tagesgeld?

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Papa Poule
vor 29 Minuten von dutchcapitalist:

Wie ist diese Gewichtung entstanden? Wieso 2x S&P, führt nur zu höheren Kosten ohne nennenswerten Vorteil.

Ich hatte ursprünglich nur den S&P 500 im Rahmen eines nach Regionen unterteilten Weltportfolios. Den S&P 400 habe ich später dazu genommen, um innerhalb des US-Anteils zu diversifizieren und den Large-Cap-Anteil im Portfolio zu senken (ebenso Tech).

 

vor 30 Minuten von dutchcapitalist:

Du möchtest eine Eierlegendewollmilchsau? Diversifizierung, komische (fast schon willkürliche Gewichtungen) und hohe Renditen (dein aktuelles Portfolio besteht nur aus Aktien ETFs). Bist du sicher, dass du den Begriff Diversifizierung verstehst?

Die Gewichtungen meines aktuellen Portfolios, auf das Du Dich hier beziehst, bewegt sich m.E. absolut im Rahmen des Üblichen. Ist halt keine 1-ETF-Lösung, sondern regional aufgebaut. Und die bislang fehlende Diversifizierung durch zusätzliche Anlageklassen gehe ich jetzt ja an. Im Übrigen schaust Du nur auf mein Portfolio, ich aber auf meine Gesamtsituation - aus der sich sowohl Diversifizierung als auch Sicherheit ergeben.

 

vor 59 Minuten von dutchcapitalist:

Du hast ein Kind, wie wird z.B. die Ausbildung finanziert, wenn dein Portfolio z.B. 3 Jahre lang bei -50% steht und keine Besserung in Sicht ist? Wie sieht ein allfälliger Entnahmeplan aus? Und ganz wichtig, was sagt deine andere Hälfte dazu?

Völlig berechtigte Fragen! Mein Kind ist noch im Kindergarten, bis zur Ausbildung ist es also noch eine Weile hin. Grundsätzlich werde ich die aber ohne Rückgriff auf das Portfolio bezahlen können. Einen konkreten Entnahmeplan habe ich bislang noch nicht, ich plane aber, das Portfolio in ca. 8-10 Jahren, da bin ich dann um die 60, langsam defensiver aufzubauen. Meine Frau ist natürlich einverstanden.

 

vor 54 Minuten von Schwachzocker:

Schwer nachzuvollziehen etwas derart kompliziertes.:rolleyes:

Bei mir würde die Transformation ca. 10 Minuten Dauern.

Nö, finde ich persönlich nicht. Viele ETFs, aber klare Struktur. Und ich bezweifele, dass eine 10-minütige Transformation steuerlich günstig ausfallen würde... ;-) 

 

vor 56 Minuten von Schwachzocker:

Wie kommst Du darauf, dass das sonderlich defensiv ist? Warum nimmst Du nicht einfach kurzfristige deutsche Staatsanleihen oder Tagesgeld?

"Defensiv" ist vielleicht das falsche Wort. Und ja, das ist hier nicht die reine Kommer-Lehre. Aber auch die von mir gewählten Anleihen schwanken kaum und die nicht vorhandene Korrelation zum Aktienteil stimmt. Gold schwankt, klar, hat aber ebenfalls einen guten Diversifizierungseffekt.

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BWL0815

Rein aus Interesse, welchen Wertzuwachs in Prozent hat dein Portfolio Stand heute?

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Theobuy
vor 3 Stunden von Papa Poule:

Soweit von mir – über Euer Feedback würde ich mich freuen, vor allem auch zum Transformationsprozess…

Wenn ich richtig gezählt habe, wirst du dann 12 Positionen im Portfolio haben. Da vermisse ich eine klare Rebalancing-Strategie der vielen kleinen Positionen und gerade bei einem wachsenden Portfolio sind Positionen, die so unterschiedlich groß sind, in absoluten Zahlen schwerer zu rebalancen. Eine Weile wird das mit Zukäufen gehen, aber dann wird es aufwändig, wenn du das Projekt konsequent umsetzen willst. Ansonsten würde es mich nicht wundern, wenn nach ein paar Jahren doch die 1-2-ETF-Lösung das Ziel würde. Steuern würde ich immer als allerletztes berücksichtigen.

 

vor 3 Stunden von Papa Poule:

Dennoch möchte ich jetzt einige Anpassungen vornehmen, weil
- sich das Depot mit rund 110.000,- EUR inzwischen in Sphären bewegt, in der ich trotz der insgesamt sehr guten finanziellen Situation einen defensiven Baustein hinzufügen möchte
- ich inzwischen auch belesener bin (Kommer, Bernstein und natürlich das Wertpapier-Forum) und heute anders über Asset Allocation denke als noch vor ein paar Jahren
- ich zumindest teilweise Faktoren integrieren möchte
- ich das Gefühl habe, dass mein Wissen und meine Begeisterung zu Investment-Themen einen persönlichen Maximal-Punkt erreicht haben: gut genug, um das Portfolio sinnvoll umzustruktieren; gerade noch nicht begeistert genug, um danach loslassen zu können und weitere Lektüre zum Thema und die Gefahr permanenter Verschlimmbesserung zu meiden

Ein paar Gedanken zu den Gründen:

- Da 110k noch nicht wirklich viel sind – auch im Verhältnis zum Wert der Immobilie –, und wenn man zusätzlich die Pensionsansprüche berücksichtigt, wird der Betrag im Depot am Gesamtvermögen noch geringer. Klar kann man defensiv etwas machen, muss man aber nicht.

- Besser informiert zu sein hätte auch dazu führen können, das Depot auf extrem wenige Positionen zu vereinfachen. Das war jedenfalls mein Lerneffekt. Vom Ergebnis her finde ich die neue Assetallokation jedoch eher extremer als vorher: einerseits Anleihen und Gold, andererseits Krypto. Man kann das alles machen, ich würde mich aber mit einem konservativeren Ansatz lieber auf die Mitte der Anlageklassen konzentrieren: Aktien für den Risikoteil, etwas Tagesgeld/Anleihen/Geldmarktfonds (ggf. – m. E. bei den Rahmenbedingungen nicht notwendig) für den risikoarmen Teil.

- Warum Faktoren? Sie sind schlecht gelaufen – siehe entsprechende ETFs. In der Literatur gibt es viel Streit darüber, ob es sich nicht um statistisch irrelevante Effekte handelt, die zudem regelmäßig verschwinden, sobald sie entdeckt und beschrieben wurden und in die nur teurer zu investieren ist (TER). Für mich eher ein Hype- und FOMO-Thema, was auch gerne von professionellen Beratern genutzt wird, um sich als superschlau gegenüber Kunden zu präsentieren. Kann man machen, aber wer sich weniger mit dem Thema beschäftigen will, kann sie auch gut links liegen lassen.

- Der letzte Punkt spricht für mich sehr stark dafür, sich eher um Job und Familie zu kümmern und das Depot nach dem KISS-Prinzip zu vereinfachen und zu automatisieren.

 

Dein Depot vorher und nachher wird technisch funktionieren, wenn du es konsequent umsetzt. Da die erste Variante erst 2-3 Jahre alt ist halte ich die Wahrscheinlichkeit für groß, dass du in Kürze wieder etwas optimieren willst. Das scheint mir das größere Problem zu sein.

 

 

 

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Schwachzocker
vor 2 Stunden von Papa Poule:

...Und ich bezweifele, dass eine 10-minütige Transformation steuerlich günstig ausfallen würde... ;-) 

Und ich bezweifle, dass man sein Anlageverhalten nach steuerlichen Gesichtspunkten ausrichten sollte und eine Position, die man eigentlich gar nicht mehr will, nur deshalb nicht verkauft, weil man dann Steuern zahlen müsste.

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