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Signalbasierter Handel mit Derivaten – ein persönlicher Erfahrungsbericht (zur Diskussion)

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Hinweis vorab:
Der folgende Beitrag ist kein Anlagevorschlag und keine Empfehlung.
Der Handel mit Derivaten ist mit hohen Risiken bis hin zum Totalverlust verbunden.
Ich beschreibe ausschließlich mein persönliches Vorgehen und meine bisherigen Erfahrungen.

 

Motivation

In vielen Diskussionen zu Derivaten stehen entweder sehr kurzfristiges Trading oder pauschale Ablehnung im Vordergrund. Mich interessiert ein strukturierter Mittelweg:
der Versuch, technische Signale, Marktumfeld und striktes Risikomanagement miteinander zu kombinieren.

Ich möchte mein aktuelles Vorgehen schildern und ausdrücklich zur kritischen Diskussion einladen.

 

Grundidee der Strategie

Der Ansatz basiert auf drei Säulen:

  • Technische Signale über mehrere Zeithorizonte
  • Einordnung aktueller geopolitischer und wirtschaftlicher Entwicklungen
  • klare Regeln für Hebel, Haltedauer und Ausstieg

Derivate werden dabei nicht als Selbstzweck genutzt, sondern lediglich als Instrument, um eine vorhandene Markteinschätzung effizient abzubilden.

 

Signalauswahl und Vorfilterung

Der Prozess beginnt stets mit einer Marktübersicht, um Titel mit auffälliger Signalrichtung zu identifizieren.

 

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Wichtig dabei:

historische Genauigkeit dient nur als Filter, nicht als Prognosegarantie

viele Kandidaten werden früh verworfen

kein Zwang, täglich zu handeln

 

Beispiel Aktien (z. B. großer Standardwert)

Bei Aktien gehe ich schrittweise vor:

  • Prüfung der aktuellen Signale über mehrere Horizonte (kurz / mittel)
  • Abgleich mit der bisherigen Kursentwicklung
  • kein Einstieg gegen den mittelfristigen Trend
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  • Analyse der Signalhistorie:
    • häufige Richtungswechsel → Zurückhaltung
    • konsistente Signale → grundsätzlich positiv
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  • zusätzliche Betrachtung der Signal- und Korrelationsqualität
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Erst wenn diese Punkte zusammenpassen, wird vor Handelsbeginn über einen Einstieg nachgedacht.

 

Beispiel Rohstoffe (z. B. Gold)

Bei Rohstoffen unterscheidet sich das Vorgehen bewusst:

  • stärkere Gewichtung geopolitischer und makroökonomischer Faktoren
  • Signale eher zur Timing-Unterstützung
  • häufig längerer Zeithorizont (z. B. 60 Tage)
  • Beobachtung, dass bei stark trendenden Rohstoffen die kurzfristige Prognosegüte zeitweise sinken kann

Das bedeutet nicht, dass Signale wertlos sind – sondern dass sie anders interpretiert werden müssen.

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Umsetzung und Risikoregeln

Die Regeln sind bewusst einfach gehalten:

  • Hebel: moderat, typischerweise im Bereich 10–20
  • Haltedauer: meist wenige Tage
  • Positionsgröße: begrenzt (ca. 10–20 % des verfügbaren Handelskapitals)
  • separates Portfolio, ausdrücklich als Hochrisiko-Ansatz
  • kein Nachkaufen
  • kein „Retten“ von Positionen

Ausstieg:

  • Gewinnmitnahmen bei klarer Zielerreichung
  • zeitbasierter Ausstieg bei anhaltender negativer Entwicklung
  • Akzeptanz von Knock-out-Szenarien

 

Zur bisherigen Entwicklung

Die bisherige Entwicklung des separaten Handelskontos war positiv.
Wichtig ist mir dabei die Einordnung:

  • es handelt sich um das Saldo eines Transaktionskontos
  • Einbrüche entstehen durch Kapitalbindung in offenen Positionen
  • Anstiege durch Positionsschließungen
  • keine geglättete Equity-Kurve
  • keine Aussage über zukünftige Entwicklung

Die Beobachtungsdauer ist bislang kurz und nicht statistisch belastbar.

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Parallele Nutzung der Signale

Die gleichen technischen Signale nutze ich parallel auch für ein klassisches Aktiendepot:

  • ohne Hebel
  • mit längerer Haltedauer
  • deutlich konservativerem Risikoprofil

Der Derivateansatz ist keine Kernanlage, sondern ein bewusst abgegrenztes Experiment.

 

Offene Fragen an die Community

Mich interessiert ausdrücklich eure Einschätzung:

  • Wie würdet ihr technische Signale in eure Entscheidungen integrieren?
  • Welche Filter haltet ihr für sinnvoller: Genauigkeit, Stabilität, Korrelation?
  • Wo seht ihr sinnvolle Grenzen für den Einsatz von Hebelprodukten?
  • Wie würdet ihr einen konservativen Umgang mit solchen Signalen gestalten?

Ich freue mich über sachliche Kritik, alternative Ansätze und Erfahrungen.

 

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Rubberduck
· bearbeitet von Rubberduck

Völker hört die Signale... SCNR...

 

Danke für den interessanten Beitrag. Auf jeden Fall eine willkommene Abwechslung.

Dazu folgende Ideen:

 

- Wie kombinierst oder gewichtest Du geopolitische/wirtschaftliche Entwicklungen einerseits und technische Signale andererseits?
- Ich habe Deine Signale nicht identifizieren können. Bin aber auch kein Profi.  Einfach gleitende Durchschnitte über verschiedene Zeiträume?

 

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Norica
· bearbeitet von Norica

Vielleicht habe ich es überlesen, aber postst Du bewusst unter "Zertifikate und Optionsscheine"?

Zweite Frage, wie sähe ein konkreter trade von der Herleitung über die Entscheidung bis zur Umsetzung mit Ergebnis aus?

Du kannst gerne auch einen abgeschlossenen trade geschildern.

 

 

SG

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dutchcapitalist
· bearbeitet von dutchcapitalist

Dieser User gehört blockiert.

1. indirekte Promotion seiner eigenen Website

2. der User beschreibt, wie er/sie Schritt für Schritt vorgeht (an sich kein Problem), aber mit Hilfe seiner eigenen Website. Im Gesamtkontext entsteht dadurch der Eindruck, dass der User uns von seiner Website überzeugen will und vielleicht Geld damit verdienen möchte (Abomodell, Datenverkauf, etc.)

3. ähnlicher Beitrag vom gleichen User existiert bereits

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Richie_Rich

Und das denkt Gemini darüber: 

 

Quote

Kurzfazit:
Ja, es ist eine Struktur erkennbar, die man als Trading-Strategie bezeichnen kann. Allerdings enthält sie massive Risiken im Money-Management, die mathematisch fast zwangsläufig zum Ruin des Kontos führen werden ("Risk of Ruin"). Zudem riecht der Beitrag stark nach verstecktem Marketing für eine Signaldienst-Software.

 

Hier ist die detaillierte Prüfung der einzelnen Komponenten:

 

1. Die Methodik (Einstieg & Filter)

Was gut klingt:

Multitimeframe-Ansatz: Die Betrachtung von kurz- und mittelfristigen Zeithorizonten ist professioneller Standard.

Trendfolgende Ausrichtung: "Kein Einstieg gegen den Trend" ist eine gesunde Grundregel.

Disziplin: Regeln wie "kein Nachkaufen" (Averaging Down) und "kein Retten von Positionen" sind essenziell, um Verluste zu begrenzen.

Die kritischen Schwachstellen:

Die "Black Box": Der Autor spricht von "technischen Signalen", erklärt aber nicht, worauf diese basieren (Gleitende Durchschnitte? RSI? MACD? KI?). Er verlässt sich blind auf ein externes Tool (die Screenshots). Eine Strategie, deren Motor man nicht versteht, ist Glücksspiel.

Der "Rückspiegel-Fehler": Der Autor filtert nach "historischer Genauigkeit". Das ist im Trading gefährlich (Overfitting). Dass ein Signal in der Vergangenheit 80% Trefferquote hatte, sagt oft nichts über die Zukunft aus. Marktphasen ändern sich.

Subjektivität: Die "Einordnung geopolitischer Entwicklungen" ist schwammig. Wenn eine Strategie zu 50% auf Bauchgefühl ("News-Interpretation") basiert, ist sie nicht reproduzierbar und schwer zu testen.

 

2. Das Risikomanagement (Der gefährlichste Teil)

Hier wird die Strategie hochgradig toxisch. Die genannten Zahlen passen mathematisch nicht zusammen, wenn man langfristig überleben will.

Der Hebel (10–20): Das ist für Swing-Trading (Haltedauer "wenige Tage") extrem hoch. Ein 20er Hebel bedeutet, dass eine Bewegung des Basiswerts von nur -5% zum Totalverlust der Position führt.

Die Positionsgröße (10–20%): Das ist der eigentliche Killer.

Rechenbeispiel: Wenn du 20% deines Kapitals in einen Trade mit 20er Hebel steckst und der Basiswert (Aktie) fällt um 5% (was normale Volatilität ist), ist die Position wertlos (Knock-out).

Du hast dann 20% deines gesamten Handelskapitals in einem einzigen Trade verloren.

Nach einem solchen Verlust benötigst du 25% Gewinn auf das restliche Kapital, nur um wieder auf Null zu kommen.

Zwei oder drei Fehltrades in Folge (was statistisch garantiert vorkommt) halbieren das Depot.

Urteil: Professionelle Trader riskieren pro Trade meist nur 1–2% des Gesamtkapitals. Der Autor riskiert hier implizit 10–20% pro Trade (da er Knock-Outs "akzeptiert"). Das ist Harikiri.

 

3. Der "Verkaufs"-Verdacht

Man sollte den Kontext des Posters kritisch sehen:

User: "updowntrends" (Name suggeriert Thema), neu angemeldet, wenige Posts.

Inhalt: Er zeigt Screenshots einer spezifischen Software/App, die "Signale" liefert.

Taktik: Typisches "Soft-Selling". Er stellt sich als Nutzer dar, der "Erfahrungen teilt", um Neugier auf das Tool zu wecken ("Welches Tool ist das?", "Woher kriegst du die Signale?").

 

4. Fazit zur Strategie

Ist eine sinnvolle Strategie zu erkennen?

Nein, nicht für einen nachhaltigen Vermögensaufbau.

Es handelt sich um eine Zocker-Strategie mit einem Anstrich von Professionalität.

Die Signalauswahl wirkt vernünftig (Trendfolge), ist aber intransparent ("Tool-Gläubigkeit").

Das Money-Management ist katastrophal. Wer 20% seines Kontos in 20er Hebel steckt, wird pleitegehen. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Die Equity-Kurve (der Chart am Ende) ist über einen kurzen Zeitraum absolut nicht aussagekräftig. Im Hochrisiko-Bereich sehen alle Konten am Anfang toll aus – bis der "Fat Tail" (das seltene, aber extreme Ereignis) zuschlägt.

 

Empfehlung:
Wenn du den Beitrag diskutieren willst, konfrontiere den Autor mit der Mathematik der Positionsgröße (Kelly-Kriterium / Risk of Ruin). Frage ihn, was passiert, wenn er eine Pechsträhne von 4 Trades hat (was bei Trendfolge-Systemen normal ist). Antwort: Sein Konto wäre fast leer.

 

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hattifnatt
vor 52 Minuten von Richie_Rich:

Das ist Harikiri.

Sorry, aber solche Tippfehler bei einer KI sehen irgendwie verdächtig aus ;) 

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Richie_Rich
1 hour ago, hattifnatt said:

Sorry, aber solche Tippfehler bei einer KI sehen irgendwie verdächtig aus ;) 

Du brauchst dich nicht für deinen Verdacht entschuldigen - welcher auch immer es sei.

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updowntrends

Moin zusammen, 

 

vielen Dank für die spannenden Kommentare. Hatte gestern leider keine Zeit direkt zu reagieren. 

 

Wir gehen mal der Reihe nach durch: 

 

Zitat

Wie kombinierst oder gewichtest Du geopolitische/wirtschaftliche Entwicklungen einerseits und technische Signale andererseits?

 

Die geopolitischen Entwicklungen nutze ich insbesondere bei Rohstoffen. Der Kampf danach wird mittlerweile offen ausgetragen wie wir sehen und diese sind natürlich begrenzt und werden für die aktuellen Megatrends (KI, Robotik, etc.) in hohen Mengen benötigt. Das generiert einen enormen Preisdruck und ebenfalls Möglichkeiten daraus mit Hebelprodukten oder bei direktem Kauf zu profitieren. Bei den Investmententscheidungen überwiegen hierbei klar die aktuellen Rahmenbedingungen und die technische Analyse ist eher unterstützend. 

 

Zitat

 - Ich habe Deine Signale nicht identifizieren können. Bin aber auch kein Profi.  Einfach gleitende Durchschnitte über verschiedene Zeiträume?

Ich nutze eine Mischung aus verschiedenen technischen Indikatoren. Das ganze ist etwas genauer in einem anderen Post im Bereich technische Analyse beschrieben. Insgesamt werden aus den EOD-Daten mehr als 200 verschiedene Parameter errechnet und dann wird ein KI-Modell trainiert welches die Prognose für die nächsten Horizonte in Handelstagen generiert. Mit diesem Ansatz scheinen sich nach aktuellen Ergebnissen sehr brauchbare Metriken erzielen welche als Basis für Investmentmodelle herangezogen werden können. Bei diesem Ansatz liegt der Fokus auf Nutzung der kürzeren Signalhorizonte für Hebelprodukte. Für mein Hauptdepot mit Aktien nutze ich eher die längeren Horizonte.  

 

Zitat

Vielleicht habe ich es überlesen, aber postst Du bewusst unter "Zertifikate und Optionsscheine"?

Klar. Passt das hier nicht rein? Meine Strategie und die Performance im Hauptdepot mit Aktien werde ich in ca. 1-2 Monaten woanders posten. 

 

Zitat

Zweite Frage, wie sähe ein konkreter trade von der Herleitung über die Entscheidung bis zur Umsetzung mit Ergebnis aus?

Ich gehe wie folgt vor: 

  • Prüfung der aktuellen UP-Signale (aktuell bin eher bullish und dementsprechend eher auf Long als auf Short aus) - wenn die Horizonte für 5, 20, 60 Tage positiv sind, und die Genauigkeit in einem verwertbaren Bereich (> 60 %) dann prüfe ich weitere Details 
  • Wie war die bisherige Performance des Titels und ist ein klarer Aufwärtstrend (bei Long) erkennbar oder eine Trendumkehr? Das geht eigentlich bereits aus der technischen Analyse hervor, aber ich prüfe trotzdem nochmal mit dem Auge. ;-)  
  • Wie waren die bisherigen Vorhersagen in den Horizonten, insbesondere bei den längeren Horizonten? Hierbei prüfe ich die Konsistenz der Vorhersagen und suche ebenfalls nach einem Wechsel von Down zu UP.  
  • Wenn alle Fragen weiter oben positiv sind, dann prüfe ich den aktuellen Kurs zum Handelsstart. Wenn der Kurs bereits zum Handelsstart einen starken Sprung gemacht hat (z.B. > 2 %) dann Kaufe ich typischerweise nicht. Sonst Kauf eines Derivates typischerweise mit einem Hebel von 10 - 20. Das hat sich für mich als Sweetspot für meine mentale Stabilität rauskristallisiert. 
  • Ich halte typischerweise auch bis das Derivat kurz vor der KO Schwelle liegt und manchmal wird man halt auch ausgeknockt. 
  • Konkrete Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit: 
    • Oracle 
      • 12.01 UP-Signale, Prüfung, Kauf Long mit KO 186,68 $ 
      • 13.01 Schwelle von > 50 % Gewinn erreicht und Verkauf mit 67,66 % Gewinn 
    • ARM 
      • 06.01 Kauf Long mit KO 111,83 $ 
      • 07.01 oder 08.01 KO - 
    • es funktioniert nicht immer, aber wie wir oben sehen hat es bis dato häufiger funktioniert und deswegen auch die positive Entwicklung meines Zockerportfolios. Das ist sicherlich nichts für schwache Nerven, aber zumindest bis jetzt ein valider hochspekulativer Nebenverdienst. Bin gespannt wie sich das weiter entwickelt. 

 Hier noch ein paar Anmerkungen zu der Kritik (Verkauf eigene Website) und dem KI-generierten Post:

  •  Mir ist klar dass der Anschein erweckt wird dass hier etwas verkauft werden soll und natürlich freue ich mich über jeden Besucher meiner Webseite, aber mein klares Ziel hierbei ist die Anlagestrategie weiter zu verbessern. Ich beschreibe lediglich was ich tue und wie erfolgreich das aktuell ist und lade zur Diskussion ein. Ich mache ebenfalls klar dass die bisherige Performance keine Garantie für die Zukunft ist und dass zumindest diese Anlagestrategie sehr riskant ist. 
  •  
    Zitat

    Die "Black Box": Der Autor spricht von "technischen Signalen", erklärt aber nicht, worauf diese basieren (Gleitende Durchschnitte? RSI? MACD? KI?). Er verlässt sich blind auf ein externes Tool (die Screenshots). Eine Strategie, deren Motor man nicht versteht, ist Glücksspiel.

    • Ich habe in diesem Kommentar und in meinem anderen Post die Signale weiter erläutert. Es ist kein Vodoo, sondern die Kombination vieler Indikatoren welcher zu einer Wahrscheinlichkeit für Up oder Down führen. 
  • Zitat

    Der "Rückspiegel-Fehler": Der Autor filtert nach "historischer Genauigkeit". Das ist im Trading gefährlich (Overfitting). Dass ein Signal in der Vergangenheit 80% Trefferquote hatte, sagt oft nichts über die Zukunft aus. Marktphasen ändern sich.

    Subjektivität: Die "Einordnung geopolitischer Entwicklungen" ist schwammig. Wenn eine Strategie zu 50% auf Bauchgefühl ("News-Interpretation") basiert, ist sie nicht reproduzierbar und schwer zu testen.

    Die erste Aussage ist korrekt und deswegen muss man vorsichtig sein. Trotzdem vertraue ich den Signalen bei guten Metriken mehr als Titel die sich weniger gut mit technischen Indikatoren vorhersagen lassen. Vielleicht zur Klarstellung: Die kalkulierte Genauigkeit repräsentiert die Genauigkeit der bisherigen Prognosen und nicht die Genauigkeit des Modells beim Lernen. Ich vermute dass die KI dass durcheinander gebracht hat. 
    Die Anmerkung zur Subjektivität ist korrekt, aber diese gibt es bei allen Investmententscheidungen mal mehr mal weniger. 

  •  

    Zitat

    Urteil: Professionelle Trader riskieren pro Trade meist nur 1–2% des Gesamtkapitals. Der Autor riskiert hier implizit 10–20% pro Trade (da er Knock-Outs "akzeptiert"). Das ist Harikiri.

    Das stimmt zum Teil. Ich gebe zu dass es hoch riskant ist und dass es sich hierbei um ein Experiment handelt. Die Schlussfolgerung dass nach 4 schlechten Trades das komplette Depot leer ist, ist falsch. Die KI hat nicht bedacht dass bei einem KO dass sich der nächste Trade wieder auf 10-20 % des neuen Portfolio-Wertes bezieht. Wenn der Wert des Portfolios weiterhin in dem Tempo ansteigt, werde ich die Tradegröße kontinuierlich reduzieren. 

  • Zitat

    Wenn du den Beitrag diskutieren willst, konfrontiere den Autor mit der Mathematik der Positionsgröße (Kelly-Kriterium / Risk of Ruin). Frage ihn, was passiert, wenn er eine Pechsträhne von 4 Trades hat (was bei Trendfolge-Systemen normal ist). Antwort: Sein Konto wäre fast leer.

    Habe ich bis dato nichts von gehört. Manchmal ist es besser einfach zu Machen. Ist zumindest meine Devise. Aber schaue ich mir genauer an. 

    ------
    Welche Strategien nutzt Ihr denn ? Wie erfolgreich seid Ihr damit? 

 

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Hotzenplotz2

Warum gibt es jetzt hier einen Thread mit exakt den gleichen Themen wie bisher im Bereich Chart-Analyse?
Antworte doch dort erstmal auf die Fragen auch in Hinblick auf Performance etc. anstatt hier wieder so eine Wall of Text mit den gleichen Bildern und Website Promo zu posten.

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updowntrends

Moin Hotzenplotz2, 

wir haben doch darüber gechattet dass sowas wie Anlagestrategie in einen separaten Theread gehört. Welche Fragen sind aktuell aus Deiner Sicht noch offen? Ich habe doch alle Fragen beantwortet. Vielleicht kannst Du zur Diskussion Deine eigene Stratgie mal vorstellen? 

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Hotzenplotz2

Hier sind noch die offenen Fragen von LongtermInvestor. Keine davon hast du inhaltlich beantwortet sondern wieder dieses um den heißen Brei herumgerede.

 

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updowntrends

So, Hotzenplotz2, ich habe jetzt nochmal sehr konkret die Fragen beantwortet. Bist Du zufrieden? ;-) 

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Thomas
vor 23 Stunden von dutchcapitalist:

Dieser User gehört blockiert.

1. indirekte Promotion seiner eigenen Website

2. der User beschreibt, wie er/sie Schritt für Schritt vorgeht (an sich kein Problem), aber mit Hilfe seiner eigenen Website. Im Gesamtkontext entsteht dadurch der Eindruck, dass der User uns von seiner Website überzeugen will und vielleicht Geld damit verdienen möchte (Abomodell, Datenverkauf, etc.)

3. ähnlicher Beitrag vom gleichen User existiert bereits

Wenn er nicht den Namen und das Benutzerbild passend dazu hätte, wäre man wohl nicht auf den Zusammenhang gestoßen.

Wir beobachten das intern weiter und sollte ein Aufruf zur Nutzung der Webseite oder Verlinkung stattfinden, wäre das klar Eigenwerbung.

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