Charly2026 vor 12 Stunden Hallo liebe Forumsmitglieder, bislang war ich nur stiller Mitleser gewesen aber ich hätte eine Frage zu meinem Portfolio. Ich würde mich freuen wenn ihr mir mit euren Wissen weiterhelfen könntet. Zu mir: Anfänger in Finanzen. 35 Jahre mit einem Anlagehorizont von noch mindestens 30 Jahren. Mein Portfolio besteht bislang aus dem SPDR ACWI IMI (ACC) samt Tagesgeld innerhalb der gesetzlichen Einlagensicherung. Asset Allokation aktuell 66% zu 34%. Ziel 75% zu 25%. Am Kapitalmarkt seit 2 Jahren. Ich überlege das Portfolio zu erweitern. Ich möchte KEINE Dividenden ETFs, keine Einzelaktien, keine Sektorwetten etc. Ich investiere nach dem risikoreich risikoarm Modell und dabei soll es auch bleiben. Der Aktienanteil wird auch nur mit 1 ETFs abgebildet. Meine Überlegung ist dem Portfolio einen Anleihen ETFs in Euro mit geringer Duration beizufügen. Die Thematik mit Zinsänderung und Duration habe ich als Anfänger soweit verstanden. Grund für meine Überlegung ist das Thema Einlagensicherung. Im Forum wird oft gelesen von kurzlaufende deutsche Staatsanleihen. Ebenso Gerd Kommer vertritt diese Meinung m.E. Nur habe ich bedenken da mein Gehalt, Tagesgeld und mal Rente bereits von Deutschland abhängig ist. Da dachte ich an den Amundi highest rated macro 1-3y ETFs mit einer entsprechend kurzen Duration und der das Kreditrisiko auch AAA bis AA Länder (Deutschland Frankreich Niederlande Finnland und Österreich) streut. Leider konnte ich im Forum wie auch allgemein nichts wirkliches finden ob ich mit dem ETFs etwas falsches mache. Ich frage mich warum Deutschland in seiner Wirtschaftslage noch ein AAA Rating hat und ob man falls man mit dem Amundi ETFs nichts falsches macht dann das Portfolio nicht erweitert wie folgt: 70% SPDR ACWI IMI 10% Amundi highest rated 1-3y 10% Vanguard US Treasury 1-3y Euro hedge 10% Tagesgeld Dann hätte man das Bankenrisiko gesenkt und auf die Staaten zweier Kontinente verteilt. Bitte entschuldigen meine dümmlichen Überlegungen und Fragen aber ich bin wie erwähnt Anfänger. Habt vielen Dank! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
gurkentruppe vor 12 Stunden · bearbeitet vor 12 Stunden von gurkentruppe Das kannst Du gut so machen, sehr gutes Portfolio. Zu den Bedenken wegen Deutschland: Das AAA-Rating für Deutschland reflektiert eben die Überzeugung der Ratingagenturen, dass ein Zahlungsausfall der Bundesrepublik Deutschland extrem unwahrscheinlich ist. Die meisten Marktteilnehmer sehen das auch so wie man an den vergleichsweise niedrigen Renditen für Bundesanleihen sieht. Wenn Du lieber noch diversifizieren willst, fein, allerdings sieht der Markt das Ausfallrisiko z.B. bei den USA als höher an. Überlegung: Wenn Du sowieso nur kürzere Duration möchtest, wie wäre es mit Geldmarktfonds, z.B. Oddo BHF Money Market, da sind auch Anleihen von außerhalb Deutschland drin, aber mit insgesamt sehr guter Bonität (ca. 70 % AAA, 30 % AA, nichts darunter). Nachtrag: Oder Du überlegst nochmal, ob Du Dir angesichts Deines sehr langen Anlagenhorizontes auch eine längere Duration bei den Anleihen traust, dann käme ein Aggregate Bond ETF in Betracht mit maximaler Diversifikation auch bei den Anleihen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
migieger vor 12 Stunden Sehr gutes Portfolio für einen langen Anlagenhorizont (Zeit Crashs "auszusitzen"). Solange Dein Tagesgeld unterhalb der gesetzl. Einlagensicherung bleibt, gibt es eigentlich keinen Handlungsdruck daran etwas zu ändern... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 12 Stunden vor 5 Minuten von migieger: Sehr gutes Portfolio für einen langen Anlagenhorizont (Zeit Crashs "auszusitzen"). Solange Dein Tagesgeld unterhalb der gesetzl. Einlagensicherung bleibt, gibt es eigentlich keinen Handlungsdruck daran etwas zu ändern... +1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 10 Stunden vor einer Stunde von Charly2026: ... Ich frage mich warum Deutschland in seiner Wirtschaftslage noch ein AAA Rating hat und ob man falls man mit dem Amundi ETFs nichts falsches macht dann das Portfolio nicht erweitert wie folgt: 70% SPDR ACWI IMI 10% Amundi highest rated 1-3y 10% Vanguard US Treasury 1-3y Euro hedge 10% Tagesgeld Dann hätte man das Bankenrisiko gesenkt und auf die Staaten zweier Kontinente verteilt. Bitte entschuldigen meine dümmlichen Überlegungen und Fragen aber ich bin wie erwähnt Anfänger. Das sind keine dümmlichen Überlegungen. Das Ergebnis der Überlegungen ist m.E. allerdings nicht zweckmäßig. Wenn man die Ansicht der Rating-Agenturen in Zweifel zieht, ist das zwar legitim, aber man sollte dann auch erklären, warum man es besser weiß. Deutschland ist von einem Zahlungsausfall weit entfernt. In der Bevölkerung ist der Gegenwert zu den Staatsschulden vorhanden. Die wirtschaftlichen Probleme lassen sich alle lösen, wenn man es nur will. Frankreich sehe ich da z.B. deutlich problematischer. vor 1 Stunde von Charly2026: Da dachte ich an den Amundi highest rated macro 1-3y ETFs mit einer entsprechend kurzen Duration und der das Kreditrisiko auch AAA bis AA Länder (Deutschland Frankreich Niederlande Finnland und Österreich) streut. Leider konnte ich im Forum wie auch allgemein nichts wirkliches finden ob ich mit dem ETFs etwas falsches mache. Im Prinzip ist der für den sicheren Anteil ok. Ich hatte den auch einmal. Dass man mit der Hinzunahme von französischen Staatsanleihen irgendetwas sicherer macht, sehe ich nicht so. Eher macht man seinen sicheren Anteil damit unsicherer. Und die anderen AAA bzw. AA Länder sind deutlich kleiner als Deutschland und Frankreich und haben daher keine so große Bedeutung. Generell sehe ich es als Dogma an, dass Diversifikation etwas ist, was man bei riskanten Anlagen machen sollte, nicht jedoch bei hinreichend sicheren Anlagen. Man kann eine hinreichend sichere Anlage nicht sicherer machen, indem man etwas riskanteres hinzunimmt. Es wird dann nur riskanter, wenn auch geringfügig. Ein Hedge kostet Geld. Deshalb ist langfristig von währungsgesicherten US-Anleihen nichts anderes zu erwarten als von Anleihen in Euro von gleicher Qualität. Ja, und natürlich gibt es ein Grundrisiko. Dagegen ist nichts zu tun. vor 1 Stunde von Charly2026: Nur habe ich bedenken da mein Gehalt, Tagesgeld und mal Rente bereits von Deutschland abhängig ist. Ja, deshalb hat man ja einen riskanten Anteil. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Charly2026 vor 9 Stunden Vielen Dank euch schon mal für euer Feedback! Das sind viele gute Gedanken dabei. Das hilft mir sehr! Ja, das Tagesgeld ist noch innerhalb der gesetzlichen Einlagensicherung. @gurkentruppe Danke für deine Erklärung. Und dem Hinweis bezüglich dem Oddo. Den hatte ich mir auch schon mal überlegt da er als sehr sicher (im Sinne von risikoarm) gilt aber er ist bei meinem Broker nicht sparplanfähig und m.E. enthält er u.a. besicherte Bankanleihen. Auch wenn Anleihen ein großes Spektrum ist und ein anderes Tier als Aktien aber das unternehmerische Risiko auf Gesamtportfolioebene ich ja eigentlich nur im risikobehafteten Portfolioanteil darstellen wollte. Zumindest nach meinem Laien Verständnis. @migieger Auch ein Danke an dir! Ja das Portfolio soll so einfach wie möglich gehalten werden aber nicht weniger. Am meisten schätze ich die einfache Portfoliostruktur und Wartungsfreiheit. Auch bestimmt mal im Alter. Die 1-3 jährigen Staatsanleihen ETFs wären auch nicht zur Renditeerhöhung im risikoarmen Portfolioanteil gedacht sondern lediglich zur Streuung des Kreditrisikos. Aber du hast Recht: ich könnte auch weiterhin im Bankguthaben unterhalb der 100K bleiben. Würde ich mehr Rendite wollen so würde ich den risikoreichen Portfolioanteil erhöhen. So verstehe ich es zumindest. @satgar Danke dir auch für die Bestätigung/Meinung. @Schwachsocker Auch dir ein Dankeschön für die guten Gedankengänge und Erfahrungen. Es beruhigt mich schon mal dass ich nicht gedanklich komplett falsch abgebogen. Da hast du Recht mit der Aussage zu den Rating Agenturen. Und nein, ich weiß es nicht besser als sie. Es sind im Vergleich nur Mutmaßungen und das sollte man nicht an der Börse. Ich hatte mir auch schon die Frage gestellt was eigentlich sicherer ist: Bundesanleihen oder ein Korb verschiedener Anleihen. Die einen geben weniger Angriffsfläche aber bei einem Treffer einen Vollschuss. Der Korb von Anleihen gibt mir mehr Angriffsfläche mit einem weniger oder mehr (Italien, Frankreich) Streifschuss (der aber wenn es blöd läuft auch tödlich enden kann). Überlegt hatte ich auch einen Vanguard Global Government Bond ETFs aber er war mir von der Duration zu lange und wäre nach meinem Verständnis eh dem risikoreichen Portfolioanteil zuzuordnen. Aufgrund der Laufzeit würde er zwar im Vergleich zu kurzlaufende Staatsanleihen die sharpe ratio verbessern aber wie ich das steuern müsste: keine Ahnung! Dann lieber bei dem was ich habe (Aktien ETFs plus Tagesgeld) dann mache ich es zwar wahrscheinlich besser dafür aber auch definitiv nicht schlechter! Hedging kostet Geld und ich kann damit nur die Rendite bekommen wie mit Euro Anleihen wegen dem Fisching Effekt (oder so ähnlich) wenn ich mich nicht irre. USA wäre halt nur ein weiterer Emittent gewesen zum diversifizieren. Ja, es gibt kein Leben ohne Risiko! @ Alle Dann nehme ich als Zwischenfazit mit, dass ich zwar keinen groben Unfug mache und es sinnvoller/einfacher/unbegründet wäre weiterhin das Cash aufm Tagesgeld zu halten und dann evtl mal nur mit reinen Bundesanleihen zu ergänzen. Zwei Fragen hierzu: Einzelanleihen oder ETFs wie dem ishares eb.rexx 0-1 y ? Warum eigentlich immer kurzlaufende deutsche Staatsanleihen? Das kann man mit den Niederlanden doch auch abbilden: AAA Rating und wirtschaftlich "okay" ? Entschuldigung für den langen Text. Danke euch! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
blueprint vor 9 Stunden Um das Zinsänderungsrisiko in den Griff zu bekommen, könnte man auch einen ETF mit Floatern nehmen, die ihren Zins jeweils an geänderte Zinsen anpassen und dadurch nicht so im Kurs schwanken. Als Beispiel: IE00BF5GB717 iShares EUR Floating Rate Bond ESG UCITS ETF Dis Sind allerdings keine AAA Staatsanleihen. Dafür ist die Renditeerwartung etwas höher. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Charly2026 vor 9 Stunden vor 23 Minuten von blueprint: Um das Zinsänderungsrisiko in den Griff zu bekommen, könnte man auch einen ETF mit Floatern nehmen, die ihren Zins jeweils an geänderte Zinsen anpassen und dadurch nicht so im Kurs schwanken. Als Beispiel: IE00BF5GB717 iShares EUR Floating Rate Bond ESG UCITS ETF Dis Sind allerdings keine AAA Staatsanleihen. Dafür ist die Renditeerwartung etwas höher. Danke! Werde ich mir mal ansehen. Floaters sagen mir bislang noch nichts. Aber meine grundsätzliche Meinung: Ich würde das Verhältnis risikoreich zu risokarm anpassen wenn ich mehr Rendite möchte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 8 Stunden vor 45 Minuten von Charly2026: Warum eigentlich immer kurzlaufende deutsche Staatsanleihen? Das kann man mit den Niederlanden doch auch abbilden: AAA Rating und wirtschaftlich "okay" ? Tja... Warum niederländische Staatsanleihen, wenn man auch die von dem größten EU-Land haben kann? vor 40 Minuten von blueprint: Um das Zinsänderungsrisiko in den Griff zu bekommen, könnte man auch einen ETF mit Floatern nehmen, die ihren Zins jeweils an geänderte Zinsen anpassen und dadurch nicht so im Kurs schwanken. Als Beispiel: IE00BF5GB717 iShares EUR Floating Rate Bond ESG UCITS ETF Dis Sind allerdings keine AAA Staatsanleihen. Dafür ist die Renditeerwartung etwas höher. Eine solche Argumentation offenbart allerdings, dass man nicht verstanden hat, worum es geht. "Warum nicht xy? Das sind dann keine Staatsanleihen, aber die Renditeerwartungen ist höher." Das trifft dann so ziemlich auf alle Anlagen zu. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Charly2026 vor 8 Stunden vor 10 Minuten von Schwachzocker: Tja... Warum niederländische Staatsanleihen, wenn man auch die von dem größten EU-Land haben kann? Eins zu Null für dich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
migieger vor 7 Stunden vor 1 Stunde von Charly2026: Zwei Fragen hierzu: Einzelanleihen oder ETFs wie dem ishares eb.rexx 0-1 y ? Warum eigentlich immer kurzlaufende deutsche Staatsanleihen? Das kann man mit den Niederlanden doch auch abbilden: AAA Rating und wirtschaftlich "okay" ? Ich favorisiere Einzelanleihen (vom Bund) und halte die bis zum gewünschten Ende. Damit kenne ich die Rendite schon beim Kauf und habe kein Kursrisiko wie bei ETFs. Deutsche Staatsanleihen sind nicht nur AAA, sondern auch sehr liquide und in jeder gewünschen Laufzeit verfügbar (von wenigen Wochen bis zu 30 Jahren. Siehe https://www.deutsche-finanzagentur.de/fileadmin/user_upload/Institutionelle-investoren/bundesbank/Rendite.pdf). Es besteht kein Druck auf kleinere, weniger liquidere AAA Staatsanleihen auszuweichen. Wenn Dir eine niederländische Staatsanleihe aber besonders gefällt, machst Du damit auch nichts grundsätzlich falsch... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
blueprint vor 7 Stunden vor einer Stunde von Schwachzocker: Tja... Warum niederländische Staatsanleihen, wenn man auch die von dem größten EU-Land haben kann? Eine solche Argumentation offenbart allerdings, dass man nicht verstanden hat, worum es geht. "Warum nicht xy? Das sind dann keine Staatsanleihen, aber die Renditeerwartungen ist höher." Das trifft dann so ziemlich auf alle Anlagen zu. Ich kann nicht wissen, was du alles nicht verstanden hast. Wenn man sich den Floater ETF ansieht, sind es viel mehr Schuldner, als eine handvoll EU Staaten. Wenn man sich tatsächlich Sorgen darüber macht, dass ein EU Staat insolvent gehen könnte, sollte man sich die Frage stellen, ob ein Anleihen ETF der richtige ist, in dem ein Schuldner teilweise 20% und mehr Anteil einnimmt (wenn auch mit verschiedenen Anleihen). Oder ob man sich mit viel mehr verschiedenen Schuldnern im IG Bereich aus den Corporates nicht besser aufstellt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Charly2026 vor 7 Stunden vor 34 Minuten von migieger: Ich favorisiere Einzelanleihen (vom Bund) und halte die bis zum gewünschten Ende. Damit kenne ich die Rendite schon beim Kauf und habe kein Kursrisiko wie bei ETFs. Deutsche Staatsanleihen sind nicht nur AAA, sondern auch sehr liquide und in jeder gewünschen Laufzeit verfügbar (von wenigen Wochen bis zu 30 Jahren. Siehe https://www.deutsche-finanzagentur.de/fileadmin/user_upload/Institutionelle-investoren/bundesbank/Rendite.pdf). Es besteht kein Druck auf kleinere, weniger liquidere AAA Staatsanleihen auszuweichen. Wenn Dir eine niederländische Staatsanleihe aber besonders gefällt, machst Du damit auch nichts grundsätzlich falsch... Cool, danke! Dann werde ich mich die Tage mal einarbeiten mit Stückzinsen und Co. Persönlich würde mich 1 Bundesanleihe auch besser gefallen als über einen entsprechenden ETFs. Nur kostet bei der ING der Kauf von Anleihen ordentlich Gebühren. Kann man die Bundesanleihen auch direkt beim Bund kaufen? Ansonsten wird es wohl eine Frage der Anleihenhöhe sein, so dass sich diese bei der ING erst ab einem höheren Betrag rendieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 6 Stunden · bearbeitet vor 6 Stunden von satgar vor 3 Stunden von Charly2026: Dann nehme ich als Zwischenfazit mit, dass ich zwar keinen groben Unfug mache und es sinnvoller/einfacher/unbegründet wäre weiterhin das Cash aufm Tagesgeld zu halten und dann evtl mal nur mit reinen Bundesanleihen zu ergänzen. Du stellst dich selbst unter den Scheffel. Du machst es absolut richtig und bist bereits an einem Punkt der soliden, einfachen Langweiligkeit angekommen, den manch Investor nie erreicht. Von daher: mach einfach so weiter und das passt! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
migieger vor 6 Stunden vor 41 Minuten von Charly2026: Persönlich würde mich 1 Bundesanleihe auch besser gefallen als über einen entsprechenden ETFs. Nur kostet bei der ING der Kauf von Anleihen ordentlich Gebühren. Kann man die Bundesanleihen auch direkt beim Bund kaufen? Ansonsten wird es wohl eine Frage der Anleihenhöhe sein, so dass sich diese bei der ING erst ab einem höheren Betrag rendieren. Beim Bund kann man leider nicht mehr kaufen (wie vor vielen Jahren noch möglich). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi vor 6 Stunden · bearbeitet vor 6 Stunden von Puppi vor 2 Stunden von Charly2026: Floaters sagen mir bislang noch nichts. Ich rate dir klar von Floatern ab für den sicheren Teil. In großen Krisen neigen diese Dinger zu deutlichen Verlusten. Der DWS Floating Fonds, welcher dem iShares ähnelt,hat z.B. mal knapp 13% verloren und korreliert in Crashs heftig mit Aktien. Es gibt auch hier keinen Free Lunch. Das Mehr an Rendite, welches man mit den Dingern herauszuquetschen will, erkauft man sich mit zusätzlichen Risiken. Bleib im sicheren Teil bei den anderen genannten Sachen (Tagesgeld, 100% kurzer Bund oder Oddo...auch der Amundi 1-3 Highest Rating ist noch ok). Rendite holst du dir über die Aktien. Ansonsten machst du schon vieles richtig. Jetzt nur nicht verführen lassen hin zu "Rendite-Pimping im sicheren Teil" oder gar "komplizierterer Aktienteil". Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DancingWombat vor 6 Stunden vor 46 Minuten von Charly2026: Persönlich würde mich 1 Bundesanleihe auch besser gefallen als über einen entsprechenden ETFs. Für Anleihen ETF gibt es zwei Gründe: 1. Diversifikation zur Reduktion des Auafallrisiko (bei AAA Staatsanleihen praktisch nicht relevant) 2. Zugang zu den entsprechenden Markt (z. B. Unternehmensanleihen oder Emerging Markets - für EUR Staatsanleihen praktisch nicht relevant) 3. Einfache Abbildung eines bestimmten Laufzeitband für längere Zeit. Für dich relevant sein könnte nur Punkt 3. Mit Einzelanleihen musst du regelmäßig reinvestieren und hast eine schwankende Duration im Portfolio. Wenn das für dich OK ist kannst du dir ohne weiteres die ETF Kosten sparen. vor 46 Minuten von Charly2026: Nur kostet bei der ING der Kauf von Anleihen ordentlich Gebühren. Kann man die Bundesanleihen auch direkt beim Bund kaufen? Ansonsten wird es wohl eine Frage der Anleihenhöhe sein, so dass sich diese bei der ING erst ab einem höheren Betrag rendieren. Kann man. Einfach mal Google fragen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 6 Stunden vor 1 Stunde von blueprint: Wenn man sich tatsächlich Sorgen darüber macht, dass ein EU Staat insolvent gehen könnte, sollte man sich die Frage stellen, ob ein Anleihen ETF der richtige ist... ...aber auch nur dann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Charly2026 vor 6 Stunden Ja der Aktienanteil war ziemlich schnell klar gewesen: breit gestreut, global inkl. Schwellenländer, kostengünstig und prognosefrei. Kein Markt schlagen. Einfach rationales investieren. Buy and Hold - egal was in der Welt passiert. Das kann ich. Auch die Asset Allokation, welche ja der Hebel ist beim Vermögensaufbau, bin ich einfach mal mit 50 zu 50 als Anfänger gestartet. Da hab ich am Anfang keinen Grund zu hadern ich hab zu viel in Aktien oder ich hab zu viel in Cash. Und dann geschaut was das Portfolio macht. Und was es vorallem mit mir macht. Asset Allokation wie gesagt nun 66 zu 34 soll aber zu 75 zu 25. Höher möchte ich nicht. Ich gebe zu mein größter Gedanke war wie ich das Cash handhabe. Nur Tagesgeld? Geldmarkt? Einlagensicherung (auch wenn ich drunter bin) ? Nikolaus Braun, Gerd Kommer und Prof. Walz plädieren ja für Geldmarktfonds. Und schon ging das Gedankenkarusell los im risikoarmen Portfolioanteil. Überhaupt nicht wegen der Rendite - denn das würde nicht im Einklang mit dem risikoreich/risikoarm Modell stehen - sondern lediglich wegen einen bankencrash und die Sorge dass die Einlagensicherung nicht standhält. Aber ihr habt Recht mit dem was ihr schreibt. Anleihen müssen noch nicht zwingend sein. Mein Portfolio ist langweilig. Und das darf es auch weiterhin sein. Denn in dem Fall finde ich langweilig richtig gut. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros vor 5 Stunden · bearbeitet vor 5 Stunden von Lazaros vor 25 Minuten von Puppi: Ich rate dir klar von Floatern ab für den sicheren Teil. In großen Krisen neigen diese Dinger zu deutlichen Verlusten. Der DWS Floating Fonds, welcher dem iShares ähnelt,hat z.B. mal knapp 13% verloren und korreliert in Crashs heftig mit Aktien. Welcher ist das (WKN)? Weil https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/LU0034353002,LU0052863874 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag