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Empfohlene Beiträge

geeman

Hallo,

 

in der neuesten Finanztest werden verschiedene Strategien vorgestellt, um Crashs zu umschiffen.

Es sind 4 Strategien:

  • Dip-Ausstieg und Crash-Einstieg
  • Gleitende Durchschnitte
  • Relative Stärke
  • Volatilitätsbänder

 

Gemessen wird am 50/50 Pantoffelportfolio.

Zeitraum sind 40 Jahre.

Link: test.de/crash-schutz

 

Es handelt sich um interessante Ansätze und gute Auswertungen, wobei für mich nur die Dip Strategie und die Relative Stärke realisierbar erscheinen.

Beim Rest habe ich eher den Eindruck einer Überoptimierung, die erheblich von der Parameterwahl abhängt.

 

Bei der Dip-Strategie, wird verkauft wenn x Prozent (-20%) unter Index-Höchststand. (Wieder-)Einstieg erfolgt bei weiterem Verfall bis y Prozent (-50%) oder Überschreiten von x Prozent (-20%).

Gleitende Durchschnitte: Schneller MA schneidet langsamen MA von oben oder unten.

Relative Stärke: Ausstieg: Marktrendite der letzten 5 Jahre liegt x Prozent (20%) oberhalb von Tagesgeld (Überhitzung); Einstieg: Rendite fällt unterhalb von y Prozent (-8%) (Unterbewertung).

Volatilitätsbänder: Ausstieg bei hoher Volatilität x und Einstieg bei Rückfall unter y.

 

So wie ich es verstehe gehen sie All-In mit Aktien. Es gibt keinen Cash-Puffer. Entweder 100% Aktien oder 100% Tagesgeld. Das Ziel ist, in der Krise in den Risk-Off-Modus zu gehen.

 

Wer es gelesen hat: Gibt es Meinungen dazu?

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Schlumich
· bearbeitet von Schlumich

Vorab: Nicht gelesen & folgende Zeilen sind nur meine bescheidene Meinung:

Ich halte als Langzeitanleger von solchen "Strategien" überhaupt nichts. 

 

In der Vergangenheit habe ich diverse Crashs (Black Monday, Asienkrise, Dotcom, Finanzkrise, Covid...) erlebt und habe nie verkauft. Das ist nicht leicht und fühlt sich zugegeben nicht gut an. Es war aber für mich immer die richtige Entscheidung.

Einmal raus aus dem Markt ist es schwierig bis unmöglich wieder einen richtigen und guten Einstiegszeitpunkt zu erwischen (bestes Beispiel COVID-Crash)...

 

Aber irgendetwas müssen die Zeitschriften aber schreiben, weil sonst keiner zum Kiosk rennt und das Zeugs kauft... 

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s1lv3r
Zitat

Die Artikel sind kosten­pflichtig. Wir empfehlen Ihnen, eine Flatrate abzu­schließen, wenn Sie eine der Strategien aktiv verfolgen möchten. In jedem dieser Specials geben wir Ihnen – tages­aktuell – Hinweise, ob Sie Ihre Aktien kaufen oder verkaufen sollten, wenn Sie die jeweilige Strategie umsetzen möchten.

 

Wusste gar nicht, dass sich die Stiftung Warentest langsam Richtung Börsenbrief entwickelt. :rolleyes:

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B Gates
· bearbeitet von B Gates
vor 45 Minuten von Schlumich:

Vorab: Nicht gelesen & folgende Zeilen sind nur meine bescheidene Meinung:

Ich halte als Langzeitanleger von solchen "Strategien" überhaupt nichts. 

 

In der Vergangenheit habe ich diverse Crashs (Black Monday, Asienkrise, Dotcom, Finanzkrise, Covid...) erlebt und habe nie verkauft. Das ist nicht leicht und fühlt sich zugegeben nicht gut an. Es war aber für mich immer die richtige Entscheidung.

Einmal raus aus dem Markt ist es schwierig bis unmöglich wieder einen richtigen und guten Einstiegszeitpunkt zu erwischen (bestes Beispiel COVID-Crash)...

 

Aber irgendetwas müssen die Zeitschriften aber schreiben, weil sonst keiner zum Kiosk rennt und das Zeugs kauft... 

 

da du die Crashs in zeitlicher Reihenfolge nennst. Du meinst den Schwarzen Montag 1987 nicht den von 2011, oder?

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t.klebi
vor 1 Stunde von s1lv3r:

 

Wusste gar nicht, dass sich die Stiftung Warentest langsam Richtung Börsenbrief entwickelt. :rolleyes:

Stiftung Warentest ist eine kostenpflichtige Zeitschrift. Wo ist da für dich das Problem?

 

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t.klebi
vor 1 Stunde von Schlumich:

Einmal raus aus dem Markt ist es schwierig bis unmöglich wieder einen richtigen und guten Einstiegszeitpunkt zu erwischen (bestes Beispiel COVID-Crash)...

Hier soll man ja gerade feste Marken für Aus- und Einstieg festlegen. Damit ist der Zeitpunkt für Aus- und Einstieg von vornherein festgelegt. 
z.B. -20% Dip-Ausstieg und -50% Crash-Einstieg.

1. Fällt der Markt unter -20% vom Allzeithoch steigt man aus (Dip) und parkt das Geld im Tagesgeld. Erholt sich der Markt wieder auf -20% vom Allzeithoch steigt man wieder ein.

2. Fällt der Markt unter -20% vom Allzeithoch steigt man aus (Dip). Fällt der Markt weiter auf -50% vom Allzeithoch steigt man wieder ein (Crash-Einstieg). 

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Schlumich
· bearbeitet von Schlumich
vor einer Stunde von B Gates:

 

da du die Crashs in zeitlicher Reihenfolge nennst. Du meinst den Schwarzen Montag 1987 nicht den von 2011, oder?

Jop

vor 11 Minuten von t.klebi:

Hier soll man ja gerade feste Marken für Aus- und Einstieg festlegen. Damit ist der Zeitpunkt für Aus- und Einstieg von vornherein festgelegt. 
z.B. -20% Dip-Ausstieg und -50% Crash-Einstieg.

1. Fällt der Markt unter -20% vom Allzeithoch steigt man aus (Dip) und parkt das Geld im Tagesgeld. Erholt sich der Markt wieder auf -20% vom Allzeithoch steigt man wieder ein.

2. Fällt der Markt unter -20% vom Allzeithoch steigt man aus (Dip). Fällt der Markt weiter auf -50% vom Allzeithoch steigt man wieder ein (Crash-Einstieg). 

Wenn das so klappt, super....

Jeder so, wie er/sie will.  Deswegen schrieb ich:

vor 2 Stunden von Schlumich:

....folgende Zeilen sind nur meine bescheidene Meinung:

 

 

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Bigwigster
· bearbeitet von Bigwigster

Wow, hätte ich nicht erwartet von dieser Quelle.

Steuern werden übrigens scheinbar nicht berücksichtigt sondern nur 0,25% Kosten pro Trade. Außerdem unrealistisch optimistisch, dass man es schafft in solchen volatilen Phasen genau bei 1% über der 20% Drawdownschwelle wieder einzusteigen und genau bei -20% verkaufen kann. 

Natürlich besteht trotzdem die Möglichkeit, dass die Strategie in der Praxis besteht, aber nur wenn man wirklich täglich aktiv die Börse beobachtet und reagiert. Und natürlich nichts unvorhergesehenes passiert, wie z.b. politisch volatile Ereignisse die einen Zick Zack der Kurse um die Verkaufs/Kaufschwelle verursachen :-*

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Bolanger
vor 50 Minuten von t.klebi:

1. Fällt der Markt unter -20% vom Allzeithoch steigt man aus (Dip) und parkt das Geld im Tagesgeld. Erholt sich der Markt wieder auf -20% vom Allzeithoch steigt man wieder ein.

Und wenn der Markt nach dem Einbruch von -20% direkt wieder durchstartet? Dann hat man Transaktionskosten, einen Spread und auch Verlust gemacht mit dem Gehampel, da man erst dann wieder einsteigt, wenn man auch wirklich > 20% ist und nicht exakt bei 20%. 

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dETFkt
vor 53 Minuten von t.klebi:

Hier soll man ja gerade feste Marken für Aus- und Einstieg festlegen. Damit ist der Zeitpunkt für Aus- und Einstieg von vornherein festgelegt. 
z.B. -20% Dip-Ausstieg und -50% Crash-Einstieg.

1. Fällt der Markt unter -20% vom Allzeithoch steigt man aus (Dip) und parkt das Geld im Tagesgeld. Erholt sich der Markt wieder auf -20% vom Allzeithoch steigt man wieder ein.

2. Fällt der Markt unter -20% vom Allzeithoch steigt man aus (Dip). Fällt der Markt weiter auf -50% vom Allzeithoch steigt man wieder ein (Crash-Einstieg). 

…und was, wenn das nicht passiert?

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Sapine

Ich habe den Artikel nicht auf Herz und Nieren geprüft. Er war aber der Anlass, dass ich mein noch laufendes Abo überdenke. 

 

Das mit den gleitenden Durchschnitten ist ein alter Hut, nur leider rechnet der sich nicht nach Steuern. 

 

Die zweite "erfolgreiche" Methode ist die mit dem Verkauf im "Dip" und Rückkauf nach erreichen des low, bzw. in die Aufwärtsbewegung hinein. Ich behaupte mal meine Nerven sind nicht grundsätzlich schlecht, aber so etwas würde ich mir nicht zutrauen. Zudem was passiert, wenn die Börse nach dem Dip durch die Decke geht? Dann hat man auf einen Schlag ein Fünftel seines Depots beerdigt (Aktienanteil). Beispiele dafür gibt es ja genug. Ich halte das für hochriskant in derart unruhigen Börsenzeiten. Interessanterweise läuft das auch ziemlich diametral dem GPO-Ansatz entgegen. 

 

Die anderen zwei Strategien kann man ohnehin nur in die Tonne treten. 

 

Aber wie gesagt, ich habe das nicht auf Herz und Nieren geprüft, ob das ganze überhaupt nur annähernd sauber aufgesetzt ist. 

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B Gates
· bearbeitet von B Gates
vor 3 Stunden von Schlumich:

 

In der Vergangenheit habe ich diverse Crashs (Black Monday, Asienkrise, Dotcom, Finanzkrise, Covid...) erlebt und habe nie verkauft. Das ist nicht leicht und fühlt sich zugegeben nicht gut an. Es war aber für mich immer die richtige Entscheidung.

Respekt und Gratulation an dich!!!

 

40, oder noch mehr Jahre Buy and Hold durchzuziehen ist wirklich unglaublich!!!

 

genau so muss man es machen.

 

 

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t.klebi
vor einer Stunde von Bolanger:

Und wenn der Markt nach dem Einbruch von -20% direkt wieder durchstartet? Dann hat man Transaktionskosten, einen Spread und auch Verlust gemacht mit dem Gehampel, da man erst dann wieder einsteigt, wenn man auch wirklich > 20% ist und nicht exakt bei 20%. 

Du brauchst mich nicht zu agitieren. Wenn du Zweifel hast, diskutiere das mit Stiftung Warentest aus.

Die räumen selbst ein, dass die Vorteile Dip-Ausstieg & Crash-Einstieg vor allem bei großen Crashs zum Tragen kommen, während bei Schwankungen immer gerade um die Austrittsschwelle herum, sogar mit underperformance zu rechnen sei. 

 

vor einer Stunde von dETFkt:

…und was, wenn das nicht passiert?

Wenn was nicht passiert?

Das Depot niemals unter 20% rutscht? Dann steigt man niemals aus, sondern betreibt reines buy&hold.

Der Markt sich niemals wieder erholt? Dann hat man alles richtig gemacht, dass sein Geld abgezogen hat.

Der Markt niemals unter 50% rutscht? Dann gibt es halt keinen Crash-Einstieg. 

 

Bei großen Crash bietet die Strategie vermutlich Vorteile. Bei leichten Schwankungen zahlt man gegenüber buy&hold drauf. Und genau das ist ja auch zu erwarten, denn "there ain’t no such thing as a free lunch"

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Schwachzocker
vor 4 Stunden von geeman:

...Gibt es Meinungen dazu?

Finde ich gut. Markettiming funktioniert also doch. Es müssen nur alle machen.

 

Merkt Ihr etwas?

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Der Titel dieses Threads ist schon eine Provokation an sich.

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s1lv3r
vor 5 Stunden von t.klebi:

Stiftung Warentest ist eine kostenpflichtige Zeitschrift. Wo ist da für dich das Problem?

 

Die Stiftung Warentest ist eine unabhängige gemeinnützige Verbraucherorganisation, die eine kostenpflichtige Zeitschrift herausbringt. Und vor diesem Hintergrund mutet es sich für mich halt doch etwas seltsam an, dass sie erst einmal empfehlen eine "Flatrate" abzuschließen, damit man "tages­aktuell" handeln kann.

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hattifnatt
· bearbeitet von hattifnatt

Was für ein Bullshit. Sowas würde man von "Focus Money" erwarten, aber nicht von der Stiftung Warentest. :con:

Edit: Der Hinweis auf die Flatrate-"Specials" setzt dem ganzen noch die Krone auf.

Edit2: Wie oft wäre man nach diesem Kriterium in den letzten 15 Jahren ausgestiegen? :narr:

vor 10 Stunden von geeman:

Relative Stärke: Ausstieg: Marktrendite der letzten 5 Jahre liegt x Prozent (20%) oberhalb von Tagesgeld (Überhitzung)

 

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rotten.demin
Zitat

"Mit der richtigen Strategie brauchen Sie einen Crash nicht zu fürchten"

 

Thomas Krüger, Finanz­analyst Stiftung Warentest und Entwickler der „Dip-Ausstieg & Crash-Einstieg“-Strategie

Ist das wirklich kein Witz? :'(

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sedativ
vor einer Stunde von rotten.demin:

"Mit der richtigen Strategie brauchen Sie einen Crash nicht zu fürchten"

 

Thomas Krüger Premium Aktien Fonds

 

 

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