kublai 27. Januar vor 13 Stunden von Schwachzocker: Ich würde die Zielgruppe, die mit derartigen Artikel angesprochen werden soll, als Opfer bezeichnen. ich möchte deinen Beitrag als Startpunkt für meinen Beitrags nutzen. Was ich oberflächlich sehe, sind überrachend aufblitzende "Hoffnungsblitze". Spontan hätte ich die Zielgruppe als "senil" bezeichet. Jetzt muss ich weitere Nachforchungen anstellen. Dank euch! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 27. Januar vor 6 Minuten von kublai: Spontan hätte ich die Zielgruppe als "senil" bezeichet. Das ist ja alles kein Widerspruch vielleicht können wir uns darauf einigen, dass die Zielgruppe von Finanztest senile Laien und Opfer sind? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Moneycruncher 27. Januar Am 23.1.2026 um 17:36 von Sapine: 2008 habe ich noch ca. zur Hälfte in aktive Fonds und ETFs investiert in der Finanzkrise. Zu dem Zeitpunkt war es durchaus noch umstritten, welche Fondsvariante dauerhaft den Wettlauf gewinnen wird. Danach wurden die aktiven Fonds immer teurer, während die ersten ETFs auch nicht wirklich billig waren. Den letzten aktiven Fonds habe ich Ende letzten Jahres verkauft. Von den Index ETFs sind noch zwei über geblieben, wobei ich keinen der beiden heute noch kaufen würde. Den Rest hats zerbröselt wegen Fondsumstellungen oder nicht reduzierten Kosten. Meiner Erinnerung nach hat Finanztest eher länger gebraucht als ich, bevor sie ETFs akzeptiert haben als ernst zu nehmende Alternative. Das lag vermutlich auch daran, dass sie formale Kriterien hatten, die die neu aufgelegten ETFs nicht erfüllen konnten, wie beispielsweise eine Laufzeit von mindestens x Jahren. Das würde ich ihnen jetzt nicht unbedingt vorwerfen. Mir hat die Zeitung schon länger nicht mehr viel gebracht, jedenfalls nicht auf dem Sektor der Geldanlage. insofern beende ich für mich dieses Kapitel. Am 23.1.2026 um 18:59 von Der Heini: Habe Ende 2008 alles auf ETFs umgestellt. Wußte aber was es ist, hatte Kommer gelesen nur waren auch 2008 nur wenige ETFs auf dem Markt für ein BIP Portfolio, Value schonmal gar nicht. Die Breite kam erst viel später, bin aber immer noch bei ETFs und buy&hold. Fast alle von 2008 hab ich noch wegen der Steuer. Die Zeit Ende der 00er Jahre war definitiv ein Gamechanger, auch hier im WPF. Es ging zum einen um den Übergang von aktiven Fonds auf ETFs, zum anderen aber in Deutschland um die Abgeltungssteuer! Letztere habe ich Ende 2008 genutzt, um mein Depot zur Hälfte auf ETFs umzustellen. Die "aktive" Hälfte habe ich vor zwei Jahren auch aufgelöst, nachdem der Freibetrag für Altbestände fast ausgeschöpft war. Früher war ich auch großer Fan von Test und Finanztest. Zumindest bei Finanztest schließe ich mich @Sapine an, die Zeitschrift ist wohl Opfer des eigenen Erfolgs geworden, inhaltlich wie finanziell. Pantoffel-Portfolios sind super, aber damit lässt sich kein dauerhaftes Abo-Modell begründen. Nun kommen wirklich sehr schwache Beiträge, die auf Flatrates zielen, um "tagesaktuell" dabei zu sein - wirklich skurril. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 27. Januar Ich habe es bei Finanztest irgendwann aufgegeben. Früher waren z.B. EUR-USD Wechselkurs-spreads nicht im Depottest berücksichtigt usw. Damals gab e weniger ausländische Wertpapiere an deutschen Börsen und weniger Auswahl an lokalen Fonds. Für mich war das zumindest bei den Kosten relevant. Bei buy&hold sind das oft die einzigen Kosten im Depot, wenn Dividenden in EUR gutgeschrieben werden. US Finanzwelt mit Bogle war intellektuell krass überlegen gegen die aktiven Fonds, die hier empfohlen wurden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
lethe 28. Januar Am 22.1.2026 um 09:15 von geeman: Hallo, in der neuesten Finanztest werden verschiedene Strategien vorgestellt, um Crashs zu umschiffen. Es sind 4 Strategien: Dip-Ausstieg und Crash-Einstieg Gleitende Durchschnitte Relative Stärke Volatilitätsbänder Gemessen wird am 50/50 Pantoffelportfolio. Zeitraum sind 40 Jahre. Link: test.de/crash-schutz Es handelt sich um interessante Ansätze und gute Auswertungen, wobei für mich nur die Dip Strategie und die Relative Stärke realisierbar erscheinen. Beim Rest habe ich eher den Eindruck einer Überoptimierung, die erheblich von der Parameterwahl abhängt. Bei der Dip-Strategie, wird verkauft wenn x Prozent (-20%) unter Index-Höchststand. (Wieder-)Einstieg erfolgt bei weiterem Verfall bis y Prozent (-50%) oder Überschreiten von x Prozent (-20%). Gleitende Durchschnitte: Schneller MA schneidet langsamen MA von oben oder unten. Relative Stärke: Ausstieg: Marktrendite der letzten 5 Jahre liegt x Prozent (20%) oberhalb von Tagesgeld (Überhitzung); Einstieg: Rendite fällt unterhalb von y Prozent (-8%) (Unterbewertung). Volatilitätsbänder: Ausstieg bei hoher Volatilität x und Einstieg bei Rückfall unter y. So wie ich es verstehe gehen sie All-In mit Aktien. Es gibt keinen Cash-Puffer. Entweder 100% Aktien oder 100% Tagesgeld. Das Ziel ist, in der Krise in den Risk-Off-Modus zu gehen. Wer es gelesen hat: Gibt es Meinungen dazu? Was für ein Schwachsinn. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein 28. Januar · bearbeitet 28. Januar von Ramstein vor 2 Stunden von lethe: Was für ein Schwachsinn. Ein Riesenzitat für so eine kurze Äußerung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hattifnatt 28. Januar vor 22 Stunden von Moneycruncher: Pantoffel-Portfolios sind super, aber damit lässt sich kein dauerhaftes Abo-Modell begründen. Nun kommen wirklich sehr schwache Beiträge, die auf Flatrates zielen, um "tagesaktuell" dabei zu sein - wirklich skurril. Im Grunde das selbe Problem wie beim Ex-Finanzwesir (oder auch hier um Forum? ): Der Unterhaltungswert von Buy&Hold ist irgendwann ausgelutscht Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Moneycruncher 28. Januar vor 59 Minuten von hattifnatt: Der Unterhaltungswert von Buy&Hold ist irgendwann ausgelutscht Und das ist gut so. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian Donnerstag um 16:58 Am 28.1.2026 um 08:33 von hattifnatt: Der Unterhaltungswert von Buy&Hold ist irgendwann ausgelutscht Die Kurse bewegen sich doch jeden Tag. Gibt immer was zum Anschauen. Zumindest wenn man verstehen möchte, was man da überhaupt hält. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag