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poorchild

Karriereplanung in unsicheren Zeiten

Empfohlene Beiträge

kublai
vor 4 Stunden von poorchild:

Mehr Geld durch die Übernahme höherwertigere Aufgaben zu verdienen. 

Ganz ehrlich: Mir ist bewusst, dass ich nie in das Top-Management aufsteigen werde. Dafür mache ich zu viele Kompromisse (z.B. arbeite ich nicht übertrieben viel & nehme nicht genügend Netzwerk-/Abendveranstaltungen teil). Ich möchte mit einem für mich vertretbaren Aufwand von ~45h Wochenstunden meinem Kind einen besseren Lebensstandard ermöglichen, als ich ihn als Kind genießen durfte. 

Familie steht bei mir mit großem Abstand an erster Stelle, aber für ein für mich erfülltes Leben brauche ich ein einigermaßen gutes Gehalt.

wollte ich auch mal als ich 10, 12 Jahre jünger war.

Hätte mich mein damaliger BR nicht gefragt, ob ich das Tatsächlich will, hätte ich wahrscheinlich einen großen Fehler gemacht.

Heute bin ich dankbar dafür, das mir das erspart geblieben ist.

Was die´Manager anbelangt ist es wahrscheinlich nicht andres, wie bei anderen Berufen.

Es gibt solche und die andere.

Gesundheit, Familie und ein erfülltes Leben!

Du hast alles

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poorchild
vor 14 Stunden von kublai:

wollte ich auch mal als ich 10, 12 Jahre jünger war.

Hätte mich mein damaliger BR nicht gefragt, ob ich das Tatsächlich will, hätte ich wahrscheinlich einen großen Fehler gemacht.

Heute bin ich dankbar dafür, das mir das erspart geblieben ist.

Was die´Manager anbelangt ist es wahrscheinlich nicht andres, wie bei anderen Berufen.

Es gibt solche und die andere.

Gesundheit, Familie und ein erfülltes Leben!

Du hast alles

Grundsätzlich gebe ich dir recht. Ich würde allerdings perspektivisch schon gerne im Immobilieneigentum leben. Mit kleinem Kind merke ich gleichzeitig auch, wie deutlich weniger Geld übrig bleibt. Um das zu ermöglichen muss ich wohl noch ein bis zwei "Karriere"schritte gehen.

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1+1=10
Am 17.2.2026 um 08:17 von poorchild:

Um das zu ermöglichen muss ich wohl noch ein bis zwei "Karriere"schritte gehen.

Wer wie du ein Eigenheim und mehr Familienzeit will, kann an zwei Stellschrauben drehen:

1) mehr verdienen und Zeit tauschen oder

2) weniger ausgeben und Zeit gewinnen

 

Ich würde mich immer für 2 entscheiden, also Ausgabenseite optimieren und nicht die Einnahmeseite steigern.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Lebensstandard "senken" (oder besser "ändern") und Zeit gewinnen schlussendlich ein höherer Standard ist.

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poorchild
· bearbeitet von poorchild
vor 3 Stunden von 1+1=10:

Wer wie du ein Eigenheim und mehr Familienzeit will, kann an zwei Stellschrauben drehen:

1) mehr verdienen und Zeit tauschen oder

2) weniger ausgeben und Zeit gewinnen

 

Ich würde mich immer für 2 entscheiden, also Ausgabenseite optimieren und nicht die Einnahmeseite steigern.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Lebensstandard "senken" (oder besser "ändern") und Zeit gewinnen schlussendlich ein höherer Standard ist.

Ich will nicht übertreiben, aber unser Lebensstandard ist schon recht gering. Wir leben eher dörflich, zwei günstigere gebrauchte Kleinwagen. Arg viel Hebel habe ich bei der Ausgabenseite nicht. Ist bei uns entsprechend schon ein Einnahmenthema.

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Maury

Mit 90 kEUR brutto (du) und A13 (deine Frau) + Kind habt ihr ein Nettoeinkommen von >7000 EUR. Damit gehört ihr zu statistisch zu den obersten 10%:

https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/HTML/2022/Einkommensrechner/index.html

 

vor 1 Stunde von poorchild:

unser Lebensstandard ist schon recht gering

Das würde ich überdenken...

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Kaffe
vor 4 Minuten von Maury:

Mit 90 kEUR brutto (du) und A13 (deine Frau) + Kind habt ihr ein Nettoeinkommen von >7000 EUR. Damit gehört ihr zu statistisch zu den obersten 10%:

https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/HTML/2022/Einkommensrechner/index.html

 

Das würde ich überdenken...

Das habe ich mir auch eben gedacht. Plant ihr ein Schloss auf dem Land?

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moonraker
vor 2 Stunden von Maury:

Mit 90 kEUR brutto (du) und A13 (deine Frau) + Kind habt ihr ein Nettoeinkommen von >7000 EUR. Damit gehört ihr zu statistisch zu den obersten 10%:

https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/HTML/2022/Einkommensrechner/index.html

Hier gibt es noch einen aktualisierten Rechner für 2025:

https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/judith-niehues-maximilian-stockhausen-ab-diesem-einkommen-gilt-man-als-reich.html

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1+1=10

Finanzielle Ausgangssituation:

Am 23.1.2026 um 08:07 von poorchild:

90k im Hauptjob und habe einen Minijob, der 400€ abwirft. Meine Frau ist verbeamtete Lehrerin in A13

Am 23.1.2026 um 08:07 von poorchild:

200k in breiten Aktien-ETFs und 200k liquide

 

Derzeitiger Lebensstandard:  

vor 18 Stunden von poorchild:

Ich will nicht übertreiben, aber unser Lebensstandard ist schon recht gering.

 

Deine Ziele:

Am 23.1.2026 um 08:07 von poorchild:

Nun war mir berufliche Erfüllung schon immer wichtig.

Am 16.2.2026 um 13:02 von poorchild:

z.B. arbeite ich nicht übertrieben viel

Am 16.2.2026 um 13:02 von poorchild:

Familie steht bei mir mit großem Abstand an erster Stelle, aber für ein für mich erfülltes Leben brauche ich ein einigermaßen gutes Gehalt.

Am 16.2.2026 um 13:02 von poorchild:

Ich möchte mit einem für mich vertretbaren Aufwand von ~45h Wochenstunden meinem Kind einen besseren Lebensstandard ermöglichen, als ich ihn als Kind genießen durfte. 

  

Für mich passt da einiges nicht zusammen. 

 

Eine andere Frage: Wie hoch ist eure Sparquote?

Ist es möglich, dass du vor lauter sparen vergisst zu leben? 

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BWL0815
On 2/17/2026 at 8:17 AM, poorchild said:

Grundsätzlich gebe ich dir recht. Ich würde allerdings perspektivisch schon gerne im Immobilieneigentum leben. Mit kleinem Kind merke ich gleichzeitig auch, wie deutlich weniger Geld übrig bleibt. Um das zu ermöglichen muss ich wohl noch ein bis zwei "Karriere"schritte gehen.

 

Wohneigentum wird überbewertet, die Menschen wollen immer das, was sie nicht haben, wenn du ländlich und ruhig wohnst und die Miete dich nicht ruiniert, dann sei zufrieden damit. Eigentum bindet dich nur an einen Ort, gibt schöne Gegenden in Deutschland in denen man noch einigermaßen günstig leben kann, die Rhön/Unterfranken, Nordbayern, Südthüringen.

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poorchild
· bearbeitet von poorchild
Am 19.2.2026 um 17:49 von BWL0815:

 

Wohneigentum wird überbewertet, die Menschen wollen immer das, was sie nicht haben, wenn du ländlich und ruhig wohnst und die Miete dich nicht ruiniert, dann sei zufrieden damit. Eigentum bindet dich nur an einen Ort, gibt schöne Gegenden in Deutschland in denen man noch einigermaßen günstig leben kann, die Rhön/Unterfranken, Nordbayern, Südthüringen.

Unser Wohnort ist tatsächlich in deiner Aufzählung dabei. :)

450€ Kaltmiete für 3 Zimmer, 80qm, Haus aus den 70ern, aber top renoviert. 

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