Bolanger 26. Januar Die KI schreibt, dass die durchschnittliche Bezugsdauer bei 6-7 Jahren mit Renten zwischen 1-2K läge. Das sind also unter 170 KEUR. Das ist ohne Zweifel viel Geld, bewegt sich aber in einem Rahmen, den der TE so wie viele andere, die über den frühen Berufsausstieg nachdenken oder auch viele WPFler, durchaus bewältigen könnten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter Wolnitza 26. Januar Ebenfalls KI: Die Inanspruchnahme der Erwerbsminderungsrente nimmt mit dem Lebensalter deutlich zu und konzentriert sich stark auf die 50er‑Jahre. Grundmuster über das Leben Es gibt bereits Bezieher unter 30 Jahren, ihr Anteil ist aber sehr gering (Bestand rund 0,4%, Neurentner ca. 3–4%). In den Altersgruppen unter 45 Jahren liegt der Anteil der Neurentner grob bei 15%; das heißt: Jeder siebte neue EM‑Rentner ist jünger als 45. Besonders stark vertreten sind die 50‑ bis unter 55‑Jährigen: Rund 40% der Neurentner beginnen in diesem Altersband ihre EM‑Rente. Das durchschnittliche Zugangsalter zu einer EM‑Rente liegt je nach Jahr bei etwa 53–54 Jahren; das durchschnittliche Alter aller Bestandsrentner mit EM‑Rente liegt etwas höher, bei rund 56 Jahren. Mit Annäherung an die Regelaltersgrenze geht der Neuzugang in EM‑Renten zurück, weil dann eher direkt Altersrenten in Anspruch genommen werden. Verteilung in Prozent (Beispiel Neurentner) Die folgende Tabelle fasst typische Größenordnungen aus den jüngeren Jahrgängen der Rentenstatistik zusammen (Neurentner mit EM‑Rente pro Jahrgang). Altersgruppe bei RentenbeginnGrobe Größenordnung des Anteils an Neurentnern Unter 30 JahreEtwa 3–4% Unter 35 JahreRund 4% Unter 40 JahreKnapp 9% Unter 45 JahreCa. 15% (mehr als jeder Siebte) Unter 50 JahreRund 23–24% (fast jeder Vierte) Unter 55 JahreKnapp 40% An diesem Verlauf sieht man: In jungen Jahren gibt es zwar Fälle, aber relativ wenige; ab Mitte 40 steigt das Risiko deutlich, den Häufigkeitsgipfel bilden die frühen bis mittleren 50er‑Jahre, bevor dann die Inanspruchnahme wieder abnimmt und in die Altersrenten übergeht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
MatthiasHelberg 26. Januar vor 37 Minuten von stagflation: Quellen? 1. Es ist ja hier nicht gern gesehen, wenn man auf eigene Webseiten verlinkt. Aber ihr könnt bei Interesse googeln mit "die meisten BU-Leistungsfälle laufen bis" - da gibt es mehr als eine Quelle. 2. Es gibt Menschen, die gute Kontakte zu Rückversicherern haben, bei denen die Daten der Leistungsfälle zahlreicher BU-Versicherer vorliegen. Das dürften aktuell die besten Quellen sein, da weder einzelne Versicherer, noch der GDV konkrete Zahlen veröffentlichen. Auch die DRV veröffentlicht meines Wissens zum Renteneintrittsalter nur Durchschnittswerte. Allgemein zum Thema Durchschnitt: Steht man mit einem Fuß auf Glut und mit dem anderen im Eis, kann die Durchschnittstemperatur noch immer ganz angenehm sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Richie_Rich 26. Januar 1 hour ago, MatthiasHelberg said: In Anbetracht der Tatsache, dass zunehmend jüngere Menschen mit unter 30 Jahren berufsunfähig werden, die meisten Betroffenen berufsunfähig bleiben Gibts es einen Beleg für diese beiden Tatsachen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Physics 26. Januar · bearbeitet 26. Januar von Physics Ich bin etwas verwundert das die Notwendigkeit einer BU so in Frage gestellt wird. Eigentlich ist immer die erste Frage: Ist BU abgesichert, nicht können Dich Deine Eltern unterstützen. Auch wenn wir es bis zu einem gewissen Grad vielleicht könnten. Ich hätte zumindest keine Lust darauf Jahrzehnte auf meine Eltern angewiesen zu sein. Auf der anderen Seite hatten wir selbst keine BU oder nur eingeschränkt über die Firma, ist halt gut gegangen. Einzig eine mögliche Bezugsdauer könnte durch ein dann vorgezogen Erbe von uns, vielleicht gekürzt werden. Letztendlich ist es dann die Entscheidung meines Kindes das nach dem Studium weiterzuführen oder eben nicht. Trotzdem bin ich jetzt noch mehr verunsichert, als zuvor. Werde es erst mal sacken lassen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Caveman8 26. Januar vor 1 Stunde von Bolanger: Die KI schreibt, dass die durchschnittliche Bezugsdauer bei 6-7 Jahren mit Renten zwischen 1-2K läge. Das sind also unter 170 KEUR. Das ist ohne Zweifel viel Geld, bewegt sich aber in einem Rahmen, den der TE so wie viele andere, die über den frühen Berufsausstieg nachdenken oder auch viele WPFler, durchaus bewältigen könnten. Der Durchschnittswert hilft hier aber nicht. Eine Versicherung sollte ja insbesondere den „worst case“ absichern und das wäre eine frühe BU. Da reichen 170k dann eben nicht weit. Ich bin nun mit Mitte 30 BU. Bei mir geht es um recht genau 1.290.000€. Wie hätte mir da meine Familie helfen sollen? PS: meine Mutter ist mit 57 BU geworden und erhält Zahlungen (angeborener Herzfehler, bis dahin unentdeckt), mein Vater wurde mit 56 BU (hat leider keine Kraft den Prozess gegen den Versicherer zu führen), mein Patenonkel wurde mit 52 BU (MS, hat ein Jahr vorher seine Police gekündigt und alles verloren - Haus, Auto, Frau), mein Onkel mit Anfang 60. So super selten scheint es also nicht zu passieren. Wenn die BU mit ~30 Jahren abgeschlossen wird, was wirst du da dann mit einem „leicht“ zu versichernden Beruf im Leben zahlen? 30k? Dafür musst du nicht lange Leistung beziehen. Dein Haus wird wohl weit weniger wahrscheinlich abbrennen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 26. Januar vor 2 Minuten von Physics: Ich bin etwas verwundert das die Notwendigkeit einer BU so in Frage gestellt wird. Das Forum ist tendenziell "Versicherungs kritisch" aufgestellt. Denn viele Personen empfinden Versicherungen hier als Ausgabe, die dem Vermögensaufgabe zuwiderläuft. Daher ist die Tendenz eher Richtung "kritisch". Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
MatthiasHelberg 26. Januar vor einer Stunde von Richie_Rich: Gibts es einen Beleg für diese beiden Tatsachen? Siehe 1 Beitrag weiter oben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Richie_Rich Mittwoch um 01:01 · bearbeitet Mittwoch um 01:07 von Richie_Rich On 1/26/2026 at 4:44 PM, MatthiasHelberg said: Siehe 1 Beitrag weiter oben. Mal grob überschlagen: Statista: "Im Jahresdurchschnitt 2025 waren rund 46,0 Millionen Menschen mit Arbeitsort in Deutschland (Inlandskonzept) erwerbstätig." Davon werden irgendwann Davon bleiben scheinbar 83% für immer 46 Mio / 4 = 11,5 Mio * 0,83 = 9,55 Mio Berufsunfähige in Deutschland Versteh ich das richtig? PS: Hier Beamten-Witz einfügen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
MatthiasHelberg Mittwoch um 07:12 vor 5 Stunden von Richie_Rich: Versteh ich das richtig? Natürlich nicht. Denn die Aussage der Aktuare ist ja, dass jeder vierte irgendwann einmal BU wird - nicht gleichzeitig. Aber man kann sich ja mal die Zahlen der Deutschen Rentenversicherung ansehen: Ende 2023 gab es 1,76 Mio Erwerbsminderungs-Bestandsrenten ohne die bereits in Altersrente umgewandelten EM-Renten. *) Bei einer durchschnittlichen Leistungsquote von 50% *) werden also mindestens 3,52 Mio. Menschen der Meinung gewesen sein, erwerbsgemindert zu sein und haben einen entsprechenden Antrag gestellt. Im Durchschnitt stellen pro Jahr um die 340.000 Menschen einen Antrag auf eine EM-Rente, über 160.000 Renten werden anerkannt. *) Die Hürde, berufsunfähig zu werden, ist deutlich niedriger, als erwerbsgemindert zu werden. Wer dem Grunde nach berufsunfähig ist, leidensbedingt den Beruf wechselt, keine BU hat und nicht erwerbsgemindert ist, taucht in keiner (mir bekannten) Statistik auf. Freiberufler (ca. 1,5 Mio.), Beamte (ca. 1,8 Mio), nicht versicherungspflichtige Selbstständige (ca. 1,5 Mio.) und alle, die gar nicht erst ins Erwerbsleben kommen, tauchen in den Zahlen der Deutschen Rentenversicherung nicht auf, weil sie nicht einzahlen. Die entscheidende Frage lautet aber meines Erachtens nicht, ob man im Fall der Fälle einer von 5 Mio. oder von 10 Mio. ist, sondern wie es (finanziell) weitergeht, wenn man betroffen ist. *) Quelle: "Erwerbsminderungsrenten im Zeitablauf 2024", DRV. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mayard Mittwoch um 16:38 Am 26.1.2026 um 16:02 von Physics: Ich bin etwas verwundert das die Notwendigkeit einer BU so in Frage gestellt wird. Egal wie ihr euch entscheidet: Wenn ihr euch für eine BU entscheidet, würde ich nicht zu lange warten, weil ggfs. später Vorerkrankungen dazu kommen können, die einen Abschluss erschweren. Außerdem ist zwar in jungen Jahren das Risiko einer Berufsunfähigkeit niedriger als im höheren Alter, es müssen aber im Falle der Berufsunfähigkeit sehr viel mehr Jahre ohne Gehalt überbrückt werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
RL2018 Samstag um 14:25 · bearbeitet Samstag um 14:27 von RL2018 Bei hochkomplexen Situationen kann ich den Wunsch verstehen nach einem Makler. Aber hier wird nie darüber gesprochen das die großen Portale einen Versicherungsvergleich sehr einfach machen. Und am Ende kann man noch mit "dem Makler" reden online wenn man das will.. Bin ich allein auf weiter Flur der alle Versicherungen "selbst" ausgewählt hat und Veesocherungsbedingungen liest. Wenn das Vertrauen in die meisten Makler (Verkäufer) so gering ist, sehe ich übrigens auch so, dann kriegt man das meiste doch selbst hin? Ich weiß das bei den Portalen auch Provision fließt.. In selber Höhen.. Aber hier habe ich zumindest ein gesamtheitlicheres Bild für mich, anstelle der Situationen das ein Verkäufer vor mir sitzt der "das Portal" bedient und mir dann die drei bestprovisionierten tarife zeigt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hotzenplotz2 vor 4 Stunden Am 31.1.2026 um 15:25 von RL2018: Bin ich allein auf weiter Flur der alle Versicherungen "selbst" ausgewählt hat und Veesocherungsbedingungen liest. Du bist auf jedenfall ziemlich alleine, wenn du glaubst, BU Versicherungen über Vergleichsportale seien eine sinnvolle Idee. Es geht ja nicht darum von einer Versicherung die Bedingungen zu lesen und dann zu wissen was passiert und unterschreiben. Es geht drum, von den 5-10 in Frage kommenden Versicherungen alle Unterschiede in den Bedingungen zu kennen um sich für die beste zu entscheiden. Das dann gepaart mit jährlichen Anpassungen, Rechtsprechung und Auslegung bestimmter Formulierungen, korrekte Angabe bei Gesundheitsfragen bzw. bei einer Voranfrage, Beurteilung der beruflichen Eingruppierung etc. Ganz abgesehen davon, dass du dir den Kram zusammensuchen musst und es keine Übersicht gibt "Was man wissen muss". Ich würde sagen das wird mehr als einem Monat Arbeitszeit entsprechen. Vergleichsportale bilden das nicht ab und sind dann nicht einmal günstiger. "Gesamtheitliches Bild" hilft dir auch nur mäßig. Machst du das beim Autokauf auch so? Du brauchst ein neues Auto also schaust du dir jedes Auto von Ford Ka bis Mercedes Sprinter an? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Caveman8 vor 4 Stunden · bearbeitet vor 4 Stunden von Caveman8 Zumal die Vergleichsportale nur eine sehr „ausgewählte“ Anzahl an Tarifen aufführen und die ihre „Kreuzchen“ und „Häckchen“ relativ willkürlich vergeben. Meiner Meinung nach sogar inkonsistent im Zeitverlauf um zum Wechsel zu animieren. Z.B. Diebstahl von Gartenmöbeln bei der Hausrat. Eine Versicherung zahlt nur, wenn die Möbel auf der Terrasse stehen, die andere ohne Beschränkung. Beiden haben einen „Haken“. Eine Versicherung hatte das letztes Jahr definitiv versichert und im Folgejahr plötzlich ein „Kreuz“. Ich gebe überhaupt nichts mehr auf Vergleichsportale. Spätestens nachdem mir 2024 ein Dokument gefälscht wurde, nachdem meine PKV plötzlich vom Portal hätte verwaltet werden sollen. Das lag völlig frech im System ab aber hatte ich nie unterschrieben. Womöglich vom „Berater“ übernommen aber das konnte mir niemand erklären. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
RL2018 vor 3 Stunden vor 15 Minuten von Caveman8: Z.B. Diebstahl von Gartenmöbeln bei der Hausrat. Eine Versicherung zahlt nur, wenn die Möbel auf der Terrasse stehen, die andere ohne Beschränkung. Das kann man relativ einfach selbst nachlesen. Ich glaube auch nicht das Gartenmöbel ein solch existenzielles Risiko darstellen das man hierfür einen Verkäufer brauchte der einem das Produkt erklärt und auch nur eine aus drei seiner liebsten Policen verkauft. Erstaunlich das gerade in einem Forum, in welchem der Großteil der User mit Geld in die unterschiedlichsten Dinge investiert die auch sehr Erklärungsbedürftig sind nicht alleine seine Gartenmöbel versichern kann. Nicht falsch verstehen. AVB und Tarigbedingungen kann man lesen und verstehen, ob es richtig war sieht man im Schadensfall (auch beim Verkäufertarif). Ich hatte ja geschrieben das komplexe persönliche Situationen ggf Mithilfe erforderlich machen. Behaupte aber den meisten Menschen Standard genügt und ohnehin überversichert wurde. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Caveman8 vor 3 Stunden · bearbeitet vor 2 Stunden von Caveman8 vor 59 Minuten von RL2018: Das kann man relativ einfach selbst nachlesen. Klar kann man das. War auch nur ein Beispiel. Für meine Wohngebäudeversicherungen habe ich dann aber auch Monate gebraucht (AVB meist an die 100 Seiten) und bin am Ende auch nur annäherungsweise an den 100% Verständnis. Ob der Niederschlag, welcher über das Garagendach ins Haus eindringt, nun versichert ist oder nicht, wird sich dann im Schadensfall zeigen. Teilweise sind die AVBs und Vertragstexte auch widersprüchlich (Habe auch einen Abschluss deshalb widerrufen). Das kann ein Marker (der ja wie gesagt auch nicht mehr kostet) doch deutlich tiefer durchblicken. Welches Argument ich verstehe: Als Kunde erkenne ich eben nicht ob der Markler den Durchblick hat und selbst wenn er ihn hat, ob er ihn zu deinem Gunsten anwendet. Im übrigen finde ich Geldanlage DEUTLICH transparenter. Da gibt es 3-4 relevante Seiten, einfache Mathematik und fertig. AVBs sind meist extrem verschachtelt, widersprüchlich und intransparent. Oft werden auch mehrere Tarife in einem Dokument benannt, was dann den Durchblick komplett zunichte macht. Disclaimer: Habe dennoch nur für PKV und BU einen Markler beauftragt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hotzenplotz2 vor 1 Stunde vor 2 Stunden von RL2018: AVB und Tarigbedingungen kann man lesen und verstehen, ob es richtig war sieht man im Schadensfall (auch beim Verkäufertarif). Ich hatte ja geschrieben das komplexe persönliche Situationen ggf Mithilfe erforderlich machen. Behaupte aber den meisten Menschen Standard genügt und ohnehin überversichert wurde. Du wirfst hier schon wieder wild Dinge durcheinander. OB man eine Versicherung braucht ist eine ganz andere Frage als WIE man die Versicherung abschließt. Wenn also jemand der Meinung ist, dass er eine Absicherung seiner Erwerbsarbeit in Form einer BU braucht, DANN braucht er dafür auch eine entsprechend kompetente Person an seiner Seite. Es gibt gute Versicherungsmakler und die zu finden ist vielleicht nicht einfach. Aber ein Vergleichsportal ist eine absolut hirnrissige Idee. Denn wir versichern hier eben keine Gartenmöbel sondern private Existenzen. Und das ist kein Spaß wo jemand mal am Wochenende ein bisschen ChatGPT fragt, einmal auf Check24 geht, das mit den meisten Haken auswählt und dann mal hier und da klickt, ein längeres PDF überfliegt und zack ne Versicherung abschließt. Wir reden hier über absolute Feinheiten in Versicherungsbedingungen wo du alleine für das Verständnis der einzelnen Begriffe sowie Studium der einschlägigen Urteile zur Auslegung und Anwendung dieser Formulierungen vermutlich Wochen in Vollzeit brauchst. Es geht hier um hohe Summen, sowohl in den Beiträgen als auch dann in der Auszahlung und dementsprechend keine Kulanz. Darüber wurden haufenweise Prozesse geführt und zu Gunsten oder Lasten der Versicherung entschieden. Die sollte man kennen. Darüber hinaus gibt es auch immer wieder Urteile über Erwerbsminderungsrente. Diese ist etwas anderes aber manche Urteile lassen sich ggf. übertragen anwenden (es gibt ggf. deutlich mehr Rechtsprechung zu EWR als BU) also auch die sollte man kennen. Wenn wir über die Gesundheitshistorie reden geht es nicht darum, was du denkst was du hattest, sondern was den Arzt aufgeschrieben hat. Verstehst du deren Sprache? Die Begrifflichkeiten und Diagnosen? Kannst du F-Diagnosen unterscheiden? Kannst du beurteilen wie eine Verdachtsdiagnose im Rahmen der Gesundheitsfragen zu bewerten ist? Sofern du also in den letzten 10 Jahren eine Arztpraxis, ein Krankenhaus oder Gott bewahre eine Therapiepraxis von Innen gesehen hast solltest du das alles besser wissen, wenn du meinst deine BU mit Hilfe eines Online-Portals abschließen zu können. Jetzt haben wir noch nicht über risikoreiche Hobbys geredet (ist Klettern und Bouldern risikoreich?), oder über die genaue Eingruppierung der Berufsgruppe (mal eben 10-20€ Unterschied im Monat) über Dynamiken etc. pp. Also entweder du bist sehr naiv oder hast wirklich wenig Verständnis wie eine vernünftige BU Versicherung abläuft und aussieht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag