chirlu 12. Februar vor 8 Stunden von Bast: Wir wollen jedoch die Frage klären, wie unterschiedlich die Renditen in US$ oder € sind. @chirlu hatte dazu vor einigen Monaten etwas zu geschrieben, leider finde ich den Post nicht mehr. Diesen hier? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 12. Februar vor 3 Stunden von Puppi: Nix für ungut, aber ich wäre mit so deutlichen Prognosen vorsichtig. Trotz viel Wissen und Kompetenz bedeutet das wenig bis nix. Ich zitiere auch hier mal einen sehr kompetenten User aus 2013, der in Sachen Gold komplett daneben lag und auch bei langlaufenden Anleihen lag er falsch...zumindest acht bis neun Jahre lang. ... Woran machst Du denn "Kompetenz" fest? In dem Zitat steht eindeutig nur dummes Gelaber. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi 12. Februar · bearbeitet 12. Februar von Puppi vor 22 Minuten von Schwachzocker: Woran machst Du denn "Kompetenz" fest? Ich mache das an zig anderen Posts und Threads fest, die entsprechende Person verfasst hat die letzten 15 Jahre hier im Forum. Da merke ich zumindest, dass Zusammenhänge, Eigenschaften und Verständnis von Assetklassen und Märkten sehr gut verstanden werden. Das Problem ist nur (und das wollen viele hier eben nicht wahrhaben): Es bringt einem meist kaum bis nix...diese Kompetenz. Deshalb scheitern auch viele tolle, kluge und gebildete Analysten und Fondsmanager an der Sache. Es dürfte kaum ein anderes Gebiet geben, in denen viel Wissen und Kompetenz so wenig Mehrertag bringt wie an der Börse/den Finanzmärkten. Basiswissen reicht und dann hat Hausfrau Heidi samt MSCI-WORLD Sparplan kaum weniger Erfolg als der "tollste" Analyst, Fondsmanager oder auch WPF-Guru. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 12. Februar · bearbeitet 12. Februar von Schwachzocker vor 5 Minuten von Puppi: Ich mache das an zig anderen Posts und Threads fest, die entsprechende Person verfasst hat die letzten 15 Jahre hier im Forum. Nun weiß ich noch immer nicht, was seine Qualitäten sind. Der postet eine Menge Grafiken, deren Sinn sich kaum erschließen, versucht Markettiming und seine Prognosen sind eindeutig keine. Prognosen müssen ja eine Tatsachengrundlage haben. Außerdem leidet er stark an dem Rückschaufehler, und ist auch nicht belehrbar. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sucher 12. Februar vor 19 Stunden von No.Skill: Ach? Hast du da mal genauere Quellen und Fakten? Grüße No.Skill Natürlich: https://en.wikipedia.org/wiki/Davidson_window https://www.inss.org.il/publication/china-taiwan-2027/ https://www.theguardian.com/world/2025/nov/25/china-taiwan-xi-jinping-call-with-donald-trump Die letzten Jahre und nochmal ganz aktuell gab es massive Säuberungsaktionen unter den chinesischen Generälen, was wohl auf die Ausmerzung aller Kritiker einer Invasion hindeutet. https://www.spiegel.de/ausland/china-warum-xi-jinping-top-general-zhang-youxia-stuerzt-a-f8bbeff1-62d6-4d16-882c-e2b33d56ebaa Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 12. Februar · bearbeitet 12. Februar von Schwachzocker Am 3.4.2022 um 13:10 von Bärenbulle: ... Noch ein Wort zu der Grundsatzfrage "Markettiming", bevor diese Diskussionen, dann bitte in den dafür vorgesehene Fäden weitergeführt werden. "Markettiming" funktioniert im Backtesting mit Myriaden von Ansätzen. Wer solche nicht findet, sucht schlicht nicht. Ob Sie nach vorne raus noch funktionieren, ist - zugegeben - natürlich nicht gesagt. Das ist schlicht und ergreifen einfach nur ziemlich dumm, der Wunsch nach Markettiming sowieso aber insbesondere die Argumentation. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sucher 12. Februar vor 21 Stunden von Schwachzocker: Ich würde eher vermuten, dass der Krieg selbst das existenzbedrohende Risiko ist und weniger die wertlose Ausbuchung. Das sehe ich nicht so. Der Krieg in der Ukraine berührt deutsche Staatsbürger ohne ukrainische/russische Verwandschaft nur im Geldbeutel (Gaspreise, Inflation, ggf. russisches Vermögen) und durch Flüchtline im Stadtbild, aber kein Deutscher muss um sein Leben oder um nationales Eigentum fürchten. Das wäre bei einer US-Invation Grönlands genauso gewesen (nur, dass es hier nach einer Woche vorbei gewesen wäre). Die Sanktionen wären ggf. geblieben. Im Kriegsgebiet selbst ist es genau andersherum. Dort muss man um Leben und nationales Eigentum fürchten, während Auslandsgeld und -aktien befreundeter Staaten eher sicher sind. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 12. Februar vor 9 Minuten von Sucher: Natürlich: https://en.wikipedia.org/wiki/Davidson_window https://www.inss.org.il/publication/china-taiwan-2027/ https://www.theguardian.com/world/2025/nov/25/china-taiwan-xi-jinping-call-with-donald-trump Die letzten Jahre und nochmal ganz aktuell gab es massive Säuberungsaktionen unter den chinesischen Generälen, was wohl auf die Ausmerzung aller Kritiker einer Invasion hindeutet. https://www.spiegel.de/ausland/china-warum-xi-jinping-top-general-zhang-youxia-stuerzt-a-f8bbeff1-62d6-4d16-882c-e2b33d56ebaa Bin da inhaltlich schon bei dir, frage mich aber, ob China das wirklich draufhat. Ich meine, nein, da die USA zu stark sind in militärischer und wirtschaftlicher Sicht. Zumal China seit Corina nicht mehr wirtschaftlich aufholen konnte, meiner Meinung nach? vor 17 Stunden von No.Skill: Chinas Wirtschaft: schwache Nachfrage und Deflationsgefahr Grüße No.Skill Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 12. Februar · bearbeitet 12. Februar von Schwachzocker vor 11 Minuten von Sucher: vor 21 Stunden von Schwachzocker: Ich würde eher vermuten, dass der Krieg selbst das existenzbedrohende Risiko ist und weniger die wertlose Ausbuchung. Das sehe ich nicht so. Der Krieg in der Ukraine berührt deutsche Staatsbürger ohne ukrainische/russische Verwandschaft nur im Geldbeutel (Gaspreise, Inflation, ggf. russisches Vermögen) und durch Flüchtline im Stadtbild, aber kein Deutscher muss um sein Leben oder um nationales Eigentum fürchten. ... Und wo ist nun das existenzbedrohende Risiko, wenn niemand um seine Existenz fürchten muss? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sucher 12. Februar vor 1 Minute von Schwachzocker: Und wo ist nun das existenzbedrohende Risiko, wenn niemand um seine Existenz fürchten muss? Wer seine Altervorsorge ausschließlich im MSCI World hat und dann 70% seiner Aktien nicht mehr handeln kann, der hat aus meiner Sicht ein existenzbedrohendes Problem. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 12. Februar · bearbeitet 12. Februar von Schwachzocker Na dann.... Wer seine Altersvorsorge ausschließlich im MSCI World hat, der dürfte ganz andere Probleme haben. Genau wie jene, die einen bedeutsamen Teil ihres Vermögens in einen Russland-ETF investiert hatten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sucher 12. Februar vor 8 Minuten von No.Skill: Bin da inhaltlich schon bei dir, frage mich aber, ob China das wirklich draufhat. Ich meine, nein, da die USA zu stark sind in militärischer und wirtschaftlicher Sicht. Zumal China seit Corina nicht mehr wirtschaftlich aufholen konnte, meiner Meinung nach? Eine Frage wird sein, ob die USA bereit sind, diesen Krieg zu führen. Warum zehn- oder gar hunderttausende Soldatenleben und vermutlich Billionen von Dollar in einem womöglich aussichtslosen Krieg verbrennen - nur für die Verteidigung einer kleinen Insel? Ich würde es nicht tun. Ja, die Chips würden knapp werden und ggf. müssten die USA aus strategischer Sicht die Chipfabriken Tawians bombardieren, aber an Ersatz arbeiten die Amerikaner ja schon kräftig... https://en.wikipedia.org/wiki/CHIPS_and_Science_Act https://www.commerce.gov/news/fact-sheets/2026/01/fact-sheet-restoring-american-semiconductor-manufacturing-leadership vor 8 Minuten von Schwachzocker: Na dann.... Wer seine Altersvorsorge ausschließlich im MSCI World hat, der dürfte ganz andere Probleme haben. Genau wie jene, die einen bedeutsamen Teil ihres Vermögens in einen Russland-ETF investiert hatten. Verstehe ich nicht. Ein Selbstständiger, der "Jedi-Meister-Niveau" erreicht hat und "dem Markt" vertraut, würde genau in diese Kategorie fallen. Das ist doch genau das, wofür du immer plädierst? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 12. Februar vor 4 Minuten von Sucher: ... Verstehe ich nicht. Ein Selbstständiger, der "Jedi-Meister-Niveau" erreicht hat und "dem Markt" vertraut, würde genau in diese Kategorie fallen. Das ist doch genau das, wofür du immer plädierst? Ich plädiere nicht dafür, seine gesamte Altersvorsorge im MSCI World zu haben. Das ist Quatsch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
cutter111th 12. Februar vor 4 Stunden von Puppi: Nix für ungut, aber ich wäre mit so deutlichen Prognosen vorsichtig. Trotz viel Wissen und Kompetenz bedeutet das wenig bis nix. Ich zitiere auch hier mal einen sehr kompetenten User aus 2013, der in Sachen Gold komplett daneben lag und auch bei langlaufenden Anleihen lag er falsch...zumindest acht bis neun Jahre lang. https://www.fondsweb.com/de/LU0290357846 (7,5% Rendite p.a. seit damaligem Post bis 2022 - das war so viel wie deutsche Aktien) Naja, ist hier ähnlich wie bei Chartanalyse. Es geht um Szenarien, was wiederum bedeutet, dass Eigenleistung erforderlich ist und man ein Szenario immer wieder überprüfen muss. Sich 10 jähre später hinzustellen und zu sagen, der hatte unrecht, ist halt nicht sinnvoll Ich sage die Zinsen steigen und das sage ich auf Grundlage des aktuellen Umfelds. Sollte jetzt zum Beispiel entgegen der Erwartung die komplette Weltwirtschaft, warum auch immer, in eine Rezession fallen, ist das Szenario erneut zu überprüfen. Sorry, aber so funktioniert nun mal aktives Handeln. Davon völlig unabhängig und wir werden es erst im Nachhinein wissen, bin ich der festen Überzeugung, dass MCAP die kommenden Jahre nicht sonderlich gut laufen wird und man selbst mit einem Kommer und von dem ETF halte ich nicht viel, eine bessere Performance erzielen wird als mit einem All-World/ACWI etc. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sucher 12. Februar vor 1 Minute von Schwachzocker: Ich plädiere nicht dafür, seine gesamte Altersvorsorge im MSCI World zu haben. Das ist Quatsch. Fair - aber auch eine feste Basisrente mit großem Depot würde für mich noch in die Kategorie existenzbedrohend fallen. Ist aber schlussendlich auch Haarspalterei, was man noch als existenzbedrohend sieht und was nicht mehr. Schlussendlich wollte ich nur anmerken, dass die Übergewichtung von Unternehmen aus "freundlich gesinnnten" Staaten durchaus Sinn machen kann. Vor Trump hätte ich ohne Nachzudenken quasi den gesamten World-Index zu den "Freunden" gezählt, inzwischen bin ich mir da nicht mehr so sicher, weshalb ich persönlich eine Übergewichtung von World ex-USA für empfehlenswert halte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
cutter111th 13. Februar Am 12.2.2026 um 16:02 von cutter111th: Naja, ist hier ähnlich wie bei Chartanalyse. Es geht um Szenarien, was wiederum bedeutet, dass Eigenleistung erforderlich ist und man ein Szenario immer wieder überprüfen muss. Sich 10 jähre später hinzustellen und zu sagen, der hatte unrecht, ist halt nicht sinnvoll Ich sage die Zinsen steigen und das sage ich auf Grundlage des aktuellen Umfelds. Sollte jetzt zum Beispiel entgegen der Erwartung die komplette Weltwirtschaft, warum auch immer, in eine Rezession fallen, ist das Szenario erneut zu überprüfen. Sorry, aber so funktioniert nun mal aktives Handeln. Davon völlig unabhängig und wir werden es erst im Nachhinein wissen, bin ich der festen Überzeugung, dass MCAP die kommenden Jahre nicht sonderlich gut laufen wird und man selbst mit einem Kommer und von dem ETF halte ich nicht viel, eine bessere Performance erzielen wird als mit einem All-World/ACWI etc. und noch mal zum Thema Zinsen der G7. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DST 14. Februar Am 8.2.2026 um 18:04 von Schwachzocker: Am 8.2.2026 um 17:10 von sedativ: Machte es beispielsweise Sinn, wenn man nur in zwei Aktien - Tesla & BMW - investieren dürfte, gemäß der Marktkapitalisierung 96% des Geldes in Tesla und 4% in BMW zu stecken... Die kapitalgewichtete Mehrheit der Anleger dieser Welt meint das. Die Frage ist nur, wie aussagekräftig die Meinung einer Mehrheit ist, die zu einem signifikanten Anteil aus Amerikanern bestehen dürfte, die am liebsten in ihr eigenes Land investiert. Die Meinung könnte also von einem gewissen US-Bias betroffen sein, was wiederum für eine gewisse Reduzierung des US-Anteils sprechen würde. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Turmalin 14. Februar vor 4 Stunden von DST: Die Frage ist nur, wie aussagekräftig die Meinung einer Mehrheit ist, die zu einem signifikanten Anteil aus Amerikanern bestehen dürfte, die am liebsten in ihr eigenes Land investiert. Die Meinung könnte also von einem gewissen US-Bias betroffen sein, was wiederum für eine gewisse Reduzierung des US-Anteils sprechen würde. Guter Punkt Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 14. Februar @DST hey du lebst Das aber schön das du wieder aktiv bist. Grüße No.Skill Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor 14. Februar · bearbeitet 14. Februar von LongtermInvestor vor 5 Stunden von DST: Die Frage ist nur, wie aussagekräftig die Meinung einer Mehrheit ist, die zu einem signifikanten Anteil aus Amerikanern bestehen dürfte, die am liebsten in ihr eigenes Land investiert. Die Meinung könnte also von einem gewissen US-Bias betroffen sein, was wiederum für eine gewisse Reduzierung des US-Anteils sprechen würde. Vielen Dank für den Beitrag. 100% Zustimmung! Mehrheitsmeinungen sind kein neutraler Aggregator globaler Information, wenn die Grundgesamtheit strukturell von Investoren mit Home Bias dominiert ist. Vor diesem Hintergrund ist eine moderate Reduzierung eines überproportionalen US-Anteils keine anti-amerikanische Positionierung, sondern eine Diversifikationsmaßnahme zur Annäherung an ein globales Marktportfolio. Eine rationale Positionierung kann daher sein eine Orientierung an globaler Marktkapitalisierung als Ausgangspunkt vorzunehmen und moderate taktische Abweichungen nur bei klaren Bewertungsargumenten vorzunehmen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rotenstein 14. Februar vor 6 Stunden von DST: Die Frage ist nur, wie aussagekräftig die Meinung einer Mehrheit ist, die zu einem signifikanten Anteil aus Amerikanern bestehen dürfte, die am liebsten in ihr eigenes Land investiert. Die Meinung könnte also von einem gewissen US-Bias betroffen sein, was wiederum für eine gewisse Reduzierung des US-Anteils sprechen würde. Und warum besteht die Mehrheit aus einem signifikanten Anteil an Amerikanern? Weil Amerika das Herzland des Kapitalismus ist und dort Wohlstand generiert wird, der für Investitionen zur Verfügung steht. Es gibt also durchaus einen Grund, warum Amerika so reich ist und die Börsen dominiert. Wer sich die Alternativen von China über Italien bis Russland oder Brasilien anschaut, wird auch schnell darauf kommen, dass die US-Dominanz nicht zufällig ist. Natürlich steht es jedem frei, sein Portfolio gegenüber der Marktkapitalisierung künstlich zu verzerren und damit bewusst gegen Amerika zu wetten. In Deutschland entspricht diese Haltung ja auch dem gängigen kapitalismuskritischen Antiamerikanismus. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Euronensammler 14. Februar vor 9 Minuten von Rotenstein: Portfolio gegenüber der Marktkapitalisierung künstlich zu verzerren und damit bewusst gegen Amerika zu wetten. Warum wird immer so gern und locker im Börsen-Jargon von "Wette gegen" die USA geschrieben? Eine Untergewichtung muss ausdrücklich keine Wette gegen etwas sein, sondern kann auch als grundlegende Risiko-Diversifikation über Kontinente, Wirtschaftsräume, politische Risiken, Branchen etc. beabsichtigt sein. Eventuell auch mit dem Bewusstsein, möglicherweise etwas prognosefreie Rendite liegen zu lassen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
cutter111th 14. Februar · bearbeitet 14. Februar von cutter111th vor 7 Stunden von DST: Die Frage ist nur, wie aussagekräftig die Meinung einer Mehrheit ist, die zu einem signifikanten Anteil aus Amerikanern bestehen dürfte, die am liebsten in ihr eigenes Land investiert. Die Meinung könnte also von einem gewissen US-Bias betroffen sein, was wiederum für eine gewisse Reduzierung des US-Anteils sprechen würde. Die Aussage, dass man einen MCAp gerichteten Index langfristig nicht schlagen kann, ist ja auch so nicht richtig und begründet sich vor allem in der langen Phase nach der Finanzkrise und der seither außergewöhnlichen Performance vor allem der Tech-Riesen und der USA , was dazu führte, dass auch über Jahrzehnte erfolgreiche und große Value-Investoren wie Buffet den Markt nicht mehr schlagen konnten. Ich sage auch nicht, dass es sinnvoll ist, in diverse Einzelaktien zu investieren und damit die nächsten 5 Jahre den Markt zu schlagen. Ich meine, dass es explizit die nächsten 3-5 Jahre einfach ist, einen MCAP gerichteten Index zu schlagen indem man nur leichte Anpassungen sowohl in der Sektor- und damit einhergehend auch in der Regionengewichtung vornimmt. Die Null-Zins-Phase nach der Finanzkrise wird rückblickend vermutlich eine Anomalie sein. Auch der Glaube nach der Zinswende 2022, man würde dahin schnell wieder zückkommen, scheint sich nicht zu bewahrheiten und es ist klar zu sehen, dass auch yield curve control nicht mehr funktioniert. Auch in den USA, wo die FED im im letzten Jahr um immerhin 75 Basispunkte gesenkt hat, haben sich die Zinsen am langen Ende entkoppelt, schlicht weil die Investoren wieder Prämien verlangen vor dem Hintergrund gewaltig angewachsener Schuldenberge und dem aktuell gewaltigen Refinanzierungsbedarf auslaufender 0-Zins-Anleihen. Die Notenbanken haben schlicht die Kontrolle über die Zinskurve verloren, teilweise haben sie schon kapituliert. Im Grunde sehen wir aktuell einfach eine Rückkehr zum Normal und wieder funktionierenden, klassischen Marktmechanismen. Da die Zinsen insbesondere der G7 überall anziehen, laufen auch Value Aktien wieder besser, welche von hohen Zinsen profitieren. In Bezug auf die USA kommt weiterhin die Entwicklung in Japan extrem zum Tragen und im Grunde sehen wir hier aktuell schon die ersten Auswirkungen durch Enthebungen vor allem bei den Tech-Werten und steigender Renditen am langen Ende. Das was in Japan seit Monaten passiert, hat vor allem auf den US Aktien- und Anleihemarkt gravierende Auswirkung. Das Problem ist, dass alle nur von USA, Tech und KI reden, tatsächlich aber sehen wir schon seit der Zinswende Verschiebungen. Hier mal einige Indizes bzw. ETF seit der Zinswende. Ich habe mal begonnen am 01.02.2022. Zusammengefasst kann man sagen, dass man mit "mehr" Diversifikation bzw. der Reduzierung von Klumpen in MCAP besser gefahren ist. Ich rede hier also nicht von irgendwelch risikobehafteten Wetten auf Einzelaktien oder Sektoren, sondern einfach nur das, was viele der gerne zitierten Finanzexperten seit Jahren predigen, aber seit der Finanzkrise bis zur Zinswende nicht funktioniert hat und deswegen vor allem bei noch jüngeren Marktteilnehmern, die nichts anderes kennen, gerne ins Lächerliche gezogen wurde. Kurz um, mit einer Abweichung von MCAP und einer Reduzierung von Klumpen, hat man MCAP klar outperformt, und YTD sehen wir eine heftige Beschleunigung des Ganzen und der Japan Effekt ist hier nochmals deutlicher zu sehen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi 14. Februar · bearbeitet 14. Februar von Puppi vor 49 Minuten von cutter111th: Die Aussage, dass man einen MCAp gerichteten Index langfristig nicht schlagen kann, ist ja auch so nicht richtig Ich wüsste nicht, wer das jemals behauptet hat und falls es so war, hat dieser Jemand leider nichts verstanden. Das hatten wir doch hier bereits: Am 9.2.2026 um 12:44 von Schwachzocker: Am 9.2.2026 um 11:45 von Bt_1234: Man kann nicht sagen, dass mcap gewichtete Indizes immer besser performen als anders gewichtete.... Auf die Gefahr hin, wieder abzugleiten: Das klingt so, als hätte das von 8 Milliarden Menschen auf dieser Welt auch nur ein einziger behautet. Ist das so? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor 14. Februar · bearbeitet 14. Februar von LongtermInvestor vor 2 Stunden von Euronensammler: Warum wird immer so gern und locker im Börsen-Jargon von "Wette gegen" die USA geschrieben? Eine Untergewichtung muss ausdrücklich keine Wette gegen etwas sein, sondern kann auch als grundlegende Risiko-Diversifikation über Kontinente, Wirtschaftsräume, politische Risiken, Branchen etc. beabsichtigt sein. Eventuell auch mit dem Bewusstsein, möglicherweise etwas prognosefreie Rendite liegen zu lassen. Der entscheidende Erkenntnispunkt liegt nicht in der Renditemaximierung, sondern im Kapitalerhalt ab einer gewissen Vermögensgröße. Ab dem Moment, in dem Vermögen nicht mehr primär aufgebaut, sondern dauerhaft gesichert werden muss, verschiebt sich das Ziel zu für mich klar zu Robustheit. Konsequentes Risikomanagement wird damit zur dominierenden Größe und dieses ist per Definition mit signifikanter Konzentration unvereinbar. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag