GuyInborito 11. Februar Hallo Zusammen, Da mein Depot bei der ING so langsam aber sicher in Richtung "Ruhestand abgedeckt" geht, ich aber noch recht jung bin zumindest was Ruhestand angeht habe ich mich entschlossen ein zweites Depot zu eröffnen. Sicher ist sicher zudem sind die GMF bei der ING teuer zu handeln. Gewünscht wäre ein Broker wo man im Gegensatz zur ING Dinge wie Oddo oder Daily Money Market günstig handeln kann. Zudem habe ich gelesen es soll Broker geben die als Sicherheitsbaustein nur Überweisungen dahin zulassen woher das Geld mal kam. Das gefällt mir und das würde ich gern mit aufnehmen, wobei mir etabliert und recht günstig im Zweifel wichtiger wäre. Neos eher nicht. KI sagt Comdirect, Consors und Flatex und würde im Hinblick auf "sehr etabliert" Comdirect und bei viel GMF Handel Flatex empfehlen. Ist das so passend zusammengefaßt? Für den üblichen all world kaufe ich je nach dem wie es läuft vlt 2 mal pa eine 5 stellige Summe, vlt kann man das auch noch in die Überlegung mit rein nehmen. Sparplan hatte ich noch nie, könnte ich mir künftig vorstellen, hier müßten aber mittlere 4 stellige Summen pro Monat möglich sein. Ich denke Flatex ist mein Favorit da: günstig, autom. Wiederanlage wie ING verfügbar und das gewünschte Sicherheitsfeature vorhanden ist wo man nur auf das Konto zurücküberweisen kann wo der Eingang auch her ist. Verwahrt werden soll auf lange Sicht eine "ordentliche" Summe daher sollte der Zweitbroker ähnlich stabil und etabliert sein wie die ING. Einwände / Anregungen ? Gruß Guy Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Maikel 11. Februar vor einer Stunde von GuyInborito: und das gewünschte Sicherheitsfeature vorhanden ist wo man nur auf das Konto zurücküberweisen kann wo der Eingang auch her ist. Das ist nicht ganz so. Man definiert ein Referenzkonto; nur auf dieses kann man von Flatex überweisen. Zu Flatex hin kann man von beliebigen Konten überweisen. So oder ähnlich auch bei anderen Brokern. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
W.Heisenberg 11. Februar vor 32 Minuten von Maikel: Das ist nicht ganz so. Man definiert ein Referenzkonto Doch, bei Scalable ist es so und da hätte Betrüger, wenn er irgendwie in dein Depot rein kommt, gar nichts davon. Und das Geld kann natürlich dorthin nur dann überwiesen werden, wenn der Name 1:1 übereinstimmt. So eine Sicherheit ist mir sonst bei keinem Broker bekannt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
dimido 11. Februar · bearbeitet 11. Februar von dimido Einzahlungen zu flatex gehen von überall, auch von Oma, Opa, etc. Aber auch bei flatex muss ich mindestens Kontomitinhaber sein, damit ich ein Konto (von dem mindestens einmal eine Einzahlung zu flatex erfolgte) als Referenzkonto für Auszahlungen definieren kann. Also "rein" von jedermann und überall, "raus" nur an eigene Konten möglich und man kann es nur alle 3 Monate ändern (ansonsten schriftlich) (PS: bei mir ist auch flatex der Zweitbroker zu meinem uralten ING-Account ) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito 11. Februar Ich finde das eine super Sache. Dazu müßte ein potenzieller Angriff nicht nur bei einem Broker/Bank erfolgreich sein sondern bei der Bank auch noch wo das Empfängerkonto liegt. Das ist wohl kaum zu schaffen... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor 11. Februar · bearbeitet 11. Februar von LongtermInvestor Comdirect. Wenn Du nur das Depot einrichtest, muss ein Auszahlungskonto eingerichtet werden. Eine Änderung des Namens ist nur schriftlich mit eigenhändiger Unterschrift möglich und das Formular muss per Post versendet werden. Online kann man nur die IBAN ändern, der Name des Empfängers ist nicht änderbar. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
W.Heisenberg 11. Februar vor 32 Minuten von LongtermInvestor: Eine Änderung des Namens ist nur schriftlich mit eigenhändiger Unterschrift möglich und das Formular muss per Post versendet werden. Das ist nicht betrugssicher, Unterschrift kann leicht gefälscht werden. vor 32 Minuten von LongtermInvestor: Online kann man nur die IBAN ändern, der Name des Empfängers ist nicht änderbar. Hast du ausprobiert eine IBAN von einer anderen Person einzutragen und Geld dorthin zu überweisen? Bei ING und Maxblue geht es ohne Probleme. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 12. Februar Am 11.2.2026 um 12:04 von GuyInborito: Zudem habe ich gelesen es soll Broker geben die als Sicherheitsbaustein nur Überweisungen dahin zulassen woher das Geld mal kam Girokonto bei ING kündigen, ginge auch. Glaube dann kann das extra Konto auch nur aufs Referenz-Konto überweisen. Bin da schon seit Ewigkeiten - evtl. wurde es mal verändert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito 12. Februar vor 32 Minuten von oktavian: Glaube dann kann das extra Konto auch nur aufs Referenz-Konto überweisen Tatsächlich. KI hats bestätigt und habs gerade getestet. Das Referenzkontoprinzip wird bei der ING auch verwendet. Cool... wußte ich gar nicht. Hab noch nie was verkauft bzw weg-überwiesen. Umso besser.... Denke ich nehm Flatex. Kommt mir als reiner Broker stromlinienförmiger vor dazu die Autowiederanlage ala ING. Dürfte passen... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor 12. Februar Am 11.2.2026 um 19:16 von W.Heisenberg: Unterschrift kann leicht gefälscht werden. Dann haftet aber in jedem Fall die Bank. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
dimido 13. Februar Am 11.2.2026 um 19:16 von W.Heisenberg: Hast du ausprobiert eine IBAN von einer anderen Person einzutragen und Geld dorthin zu überweisen? Bei ING und Maxblue geht es ohne Probleme. Von wann ist dieser Erfahrungsbericht? Wenn ich bei der ING das Referenzkonto ändern möchte, kann ich nur die IBAN ändern, nicht den Empfängernamen. Seit Oktober 2025 gibt es die verpflichtenden Empfängerüberprüfung. Wenn ich also eine fremde IBAN eintragen würde (Empfängername kann ich ja nicht ändern), sollte die Überweisung abgelehnt werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
rotten.demin 13. Februar Die Empfängerüberprüfung sagt dir nur, ob der Empfänger richtig oder falsch ist. Überweisen kannst du in jedem Fall. Da wird nichts von der Bank abgelehnt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
dimido 13. Februar · bearbeitet 13. Februar von dimido Ja, bei einer Überweisung kannst Du die Warnmeldung überstimmen. Ob sich das bei Einrichtung einer Referenzkonto Verbingung bzw. Auszahlung auch überstimmen lässt, habe ich so meine Zweifel. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Daher hatte ich ja gefragt von wann der Erfahrungsbericht ist. PS: aus den AGB der ING (daher habe ich so meine Zweifel, daß man einfach eine fremde IBAN eintragen kann und es einfach so funktioniert) PPS: habe es gerade getestet, kann bei der ING in der Tat ein fremdes Konto eintragen und dann dahin überweisen und es kommt nicht(!) mal eine Empfängerwarnung die ich wegklicken müsste. Habe einen "Auftrag" an die ING geschickt, was ihre Stellungnahme dazu ist Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
franko 13. Februar vor 52 Minuten von dimido: habe es gerade getestet, kann bei der ING in der Tat ein fremdes Konto eintragen und dann dahin überweisen und es kommt nicht(!) mal eine Empfängerwarnung die ich wegklicken müsste. Werde wohl mal eine Mail an ING schreiben, was das soll An deiner Stelle wäre ich da etwas zurückhaltend. Du hast gegen die Vertragsbedingungen verstoßen, indem du ein fremdes Konto angegeben hast. Und jetzt beschwerst du dich auch noch, dass die ING das nicht verhindert hat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hattifnatt 13. Februar vor 14 Minuten von franko: An deiner Stelle wäre ich da etwas zurückhaltend. Du hast gegen die Vertragsbedingungen verstoßen, indem du ein fremdes Konto angegeben hast. Und jetzt beschwerst du dich auch noch, dass die ING das nicht verhindert hat. Man sollte eine Bank also nicht auf eine eklatante Sicherheitslücke hinweisen, weil sich Betrüger ja bestimmt an die Vertragsbedingungen halten? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Turmalin 13. Februar · bearbeitet 13. Februar von Turmalin Ergänzung vor 2 Stunden von dimido: PPS: habe es gerade getestet, kann bei der ING in der Tat ein fremdes Konto eintragen und dann dahin überweisen und es kommt nicht(!) mal eine Empfängerwarnung die ich wegklicken müsste. Habe einen "Auftrag" an die ING geschickt, was ihre Stellungnahme dazu ist Halte uns über die Antwort bitte auf dem Laufenden. Ich finde auch, dass dies ein völlig unnötiges Sicherheitsrisiko ist. Das Thema wäre auch etwas für den ING- Thread, ich weiß aber nicht, wie man das richtig verlinkt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
W.Heisenberg 13. Februar Das ist aber bei fast allen Brokern so, außer Scalable und wohl auch Flatex. (Und wahrscheinlich TR, wenn man kein Girokonto hat). Flatex müsste getestet werden um exakt zu sagen, dass die das unterbunden haben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
franko 13. Februar vor einer Stunde von hattifnatt: eklatante Sicherheitslücke vor 23 Minuten von Turmalin: völlig unnötiges Sicherheitsrisiko Was soll die Bank denn aus eurer Sicht tun, um diese Sicherheitslücke zu schließen? Die Empfängerprüfung würde ja kaum helfen, wenn nicht der legitime Kontoinhaber sondern ein Betrüger am Bildschirm sitzt und das Referenzkonto ändert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 13. Februar vor 1 Minute von franko: Was soll die Bank denn aus eurer Sicht tun, um diese Sicherheitslücke zu schließen? Die Empfängerprüfung würde ja kaum helfen, wenn nicht der legitime Kontoinhaber sondern ein Betrüger am Bildschirm sitzt und das Referenzkonto ändert. Doch, weil die ING ja keine Änderung des Kontoinhabers (bei Änderung des Referenzkontos) vorsieht/zulässt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Joker_19 13. Februar vor 2 Minuten von franko: Was soll die Bank denn aus eurer Sicht tun, um diese Sicherheitslücke zu schließen? Die Empfängerprüfung würde ja kaum helfen, wenn nicht der legitime Kontoinhaber sondern ein Betrüger am Bildschirm sitzt und das Referenzkonto ändert. Das steht doch in den AGB der ING gut beschrieben: Es wird nur auf das Girokonto des Kontoinhabers, das zudem auf dessen Namen lautet, überwiesen. Und der Prozess, das vereinbarte Referenzkonto zu ändern muss entsprechend abgesichert sein. Der Betrüger bräuchte also mindestens ein Konto, dass auf den selben Namen lautet. Da man sich für eine Kontoeröffnung identifizieren muss, dürfte das schon schwer fallen. Ich kenne das von all meinen Brokern sowie von der Bank, wo ich gelegentlich Tagesgeld parke so. Bei allen habe ich kein Girokonto. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
dimido 13. Februar vor 9 Minuten von franko: Was soll die Bank denn aus eurer Sicht tun, um diese Sicherheitslücke zu schließen? Die Empfängerprüfung würde ja kaum helfen, wenn nicht der legitime Kontoinhaber sondern ein Betrüger am Bildschirm sitzt und das Referenzkonto ändert. Die Bank könnte z.B. vor dem Eintragen des neuen Referenzkontos bereits eine Empfängerüberprüfung zur neuen IBAN durchführen. Wenn neue IBAN nicht zum Namen passt (den man ja nicht ändern kann), dann bleibt das Referenzkonto so wie es ist. Natürlich ohne Option es zu "überstimmen" wie bei einer normalen Überweisung. Sowas hätte ich erwartet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
franko 13. Februar vor 1 Minute von dimido: Die Bank könnte z.B. vor dem Eintragen des neuen Referenzkontos bereits eine Empfängerüberprüfung zur neuen IBAN durchführen. Wenn neue IBAN nicht zum Namen passt (den man ja nicht ändern kann), dann bleibt das Referenzkonto so wie es ist. Natürlich ohne Option es zu "überstimmen" wie bei einer normalen Überweisung. Die Option zum "Überstimmen" ist bei der Empfängerprüfung aber eigentlich vorgeschrieben (Art. 5c Abs. 5 VO (EU) Nr. 260/2012). vor 19 Minuten von CorMaguire: Doch, weil die ING ja keine Änderung des Kontoinhabers (bei Änderung des Referenzkontos) vorsieht/zulässt. Ja und? Bestenfalls kommt dann bei der Überweisung eine Warnmeldung, dass der Kontoinhaber nicht übereinstimmt. vor 19 Minuten von Joker_19: Das steht doch in den AGB der ING gut beschrieben: Es wird nur auf das Girokonto des Kontoinhabers, das zudem auf dessen Namen lautet, überwiesen. Und der Prozess, das vereinbarte Referenzkonto zu ändern muss entsprechend abgesichert sein. Von einer besonderen Pflicht der Bank, die Übereinstimmung des Namens zusätzlich abzusichern, lese ich in den AGB nichts. Die AGB wurden übrigens vor Einführung der SEPA-Empfängerprüfung formuliert – damals hätte die Bank auch gar keine technische Möglichkeit gehabt, den Namen des Referenzkonto-Inhabers zu überprüfen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
rotten.demin 13. Februar vor 41 Minuten von franko: Was soll die Bank denn aus eurer Sicht tun, um diese Sicherheitslücke zu schließen? Bei SC lässt sich das Referenzkonto nur auf ein Konto ändern, von dem im Vorfeld eine Überweisung eingegangen ist und dessen Kontoinhaber den gleichen Namen hat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
dimido 13. Februar · bearbeitet 13. Februar von dimido vor 13 Minuten von franko: Die Option zum "Überstimmen" ist bei der Empfängerprüfung aber eigentlich vorgeschrieben (Art. 5c Abs. 5 VO (EU) Nr. 260/2012). Ja die Option ist vorgeschrieben, aber falls der Request zur Empfängeprüfung nicht separate für das Banking-Backend zur Verfügung steht, dann sollen sie meinetwegen im Hintergrund eine 1-CentÜberweisung starten und selbst auf das "Überstimmen" verzichten. Hauptsache die verifizieren irgendwie die Kombi Name + IBAN. Oder es so wie flatex machen, daß vorher ein Eingang von einem Konto erfolgt sein muss, das auf den gleichen Namen lautet und dann erst zur Auswahl steht (finde ich die eleganteste Art). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 13. Februar vor 22 Minuten von franko: ... Ja und? Bestenfalls kommt dann bei der Überweisung eine Warnmeldung, dass der Kontoinhaber nicht übereinstimmt.... Na die ING müsste schon die Änderung des Referenzkontos ablehnen wenn Kontoinhaber nicht zur IBAN passt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag