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Manuel77

Portfolio erstellen, bei dem nie ge- und verkauft wird

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Manuel77

Ein Portfolio soll für eine Person erstellt werden:

- Rentner, 67

- Rente reicht bequem für den Lebensunterhalt inklusive Miete

- Haus wurde verkauft, daher soll großer Betrag investiert werden

- es gibt Kinder und es soll etwas vererbt werden

- die Person möchte keine weiteren Kauf- und Verkaufsentscheidungen treffen

- die Ausschüttungen sollen möglichst hoch sein, ohne dass man unnötige Risiken eingeht

- der „Deal“ mit den Erben ist sozusagen, dass die Substanz nicht angegriffen wird, der Rentner die „Erträge“ aber verjuxen kann

- kein Klumpenrisiko in den USA

 

Idee: Heiliger Gral, Gral High Dividend Yield, Euro Government Bond zu je einem Drittel. Danach nicht mehr anfassen.

Gibt es eine Idee mit besserer Sharpe Ratio und höheren Ausschüttungen?

 

 

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RoterZoro

Würde als Erbe in spe auf jeden Fall einen Thesaurier nehmen, damit der Rentner noch Vorabpauschale zahlen muss und das Vermögen der Erben maximiert wird.

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Warum gibt der Rentner nicht jetzt etwas an seine Kinder ab? Er könnte ein Drittel behalten und über 20 Jahre aufbrauchen - und die anderen 2/3 an seine Kinder verschenken. Falls dabei die Freibeträge überschritten werden, könnte er auch jetzt ein Teil verschenken und in 10 Jahren den nächsten Teil.

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blueprint
· bearbeitet von blueprint
vor 4 Stunden von Manuel77:

 

- die Person möchte keine weiteren Kauf- und Verkaufsentscheidungen treffen

- die Ausschüttungen sollen möglichst hoch sein, ohne dass man unnötige Risiken eingeht

- kein Klumpenrisiko in den USA

 

Idee: Heiliger Gral, Gral High Dividend Yield, Euro Government Bond zu je einem Drittel. Danach nicht mehr anfassen.

Gibt es eine Idee mit besserer Sharpe Ratio und höheren Ausschüttungen?

 

 

Könnte L&G Global Quality Dividends UCITS ETF - USD DIS IE0005AJA0P1 eventuell passen.

Kein US Klumpen, kein Klumpen in den Top 10, der Emi verspricht eine übers Jahr gleichbleibende, monatliche Ausschüttung. Der ETF ist recht neu, die Höhe der Ausschüttung kann momentan nur grob (aufgrund der ersten Ausschüttung) abgeschätzt werden - etwa 4% p.a.

 

Es gibt bereits einen kurzen Trööd zu diesem ETF, eventuell da mal reinlesen.

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migieger
vor 9 Stunden von Manuel77:

Idee: Heiliger Gral, Gral High Dividend Yield, Euro Government Bond zu je einem Drittel. Danach nicht mehr anfassen.

Gibt es eine Idee mit besserer Sharpe Ratio und höheren Ausschüttungen?

Statt den "Gral High Dividend Yield" einen World ex USA reinnehmen, das halbiert die US Exposure (der High Dividend dürfte die eher noch erhöhen).  

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Manuel77

Der o.g. Rentner ist nur einer der Fälle, von denen ich aus Erfahrung berichten kann. Da ich älter werde, sehe ich immer das gleiche Muster bei den Leuten:

1. Mäßig verdient, viel gespart, jetzt in Rente. Geld wird mit TG und Festgeld immer wieder umgewälzt, niemals ausgegeben. Sollte eigentlich die Rente „verbessern“. Hat Kinder, will aber lebend nichts weitergeben, aus Angst vor Armut.

2. Miserabel verdient, viel gespart, jetzt in Rente. Geld wurde auf meinen Rat teilweise in Aktien-ETF, Gold und TG angelegt. Hat sich schön vermehrt, dennoch wird weiter gespart und nichts ausgegeben. Sollte eigentlich die Rente „verbessern“. Keine Kinder.

3. Der relativ luxuriöse Rentner, den ich oben beschrieben habe.

 

Der Punkt ist einfach, dass das ursprüngliche Ziel der Aufbesserung der Rente nicht erreicht wird. Niemandem ist damit gedient, dem Rentner nicht, und auch den Erben nicht, wenn das Geld 20 Jahre im TG liegt. 

Es braucht eine UNGLAUBLICHE Willensanstrengung, um im Alter in den Modus des Kapitalverzehrs zu kommen. Für die Leute, in deren Natur das Sparen für die Rente lag, ist sie viel schwerer, als für einen Verschwender, jeden Monat diszipliniert 300 Euro in einen Aktien-ETF zu stecken. 

 

Es gibt keine befriedigende Lösung:

1. Sofortrente hat eine fragwürdige Rendite, außerdem ist das Kapital psychologisch „weg“. Für die Erben eh Mist.

2. Vanguard LS-Produkte haben eine eher magere Ausschüttung, außerdem in beiden Anteilen sehr US-lastig.

3. Arero schüttet nicht aus.

 

Ich bitte also, sich auf das Gedankenexperiment einzulassen, auch wenn die Parameter auf den ersten Blick künstlich erscheinen.

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Limit

Ich würde wohl den Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield als Basis nehmen und dann den VanEck Morningstar Developed Markets Dividend dazu mischen um den US-Anteil zu reduzieren. Weitere Optionen als Beimischung wären z.B. EM Local Bonds, FTSE RAFI Europe bzw. EM. Auf Euro Staatsanleihen würde ich verzichten, vor allem wenn die Rente bereits bequem ausreicht. Den normalen FTSE All-World würde ich in dieser Konstellation höchstens als Beimischung nehmen.

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blueprint
vor 19 Minuten von Manuel77:

Ich bitte also, sich auf das Gedankenexperiment einzulassen, auch wenn die Parameter auf den ersten Blick künstlich erscheinen.

Unsere bisherigen Vorschlägen gefallen Dir nicht? Sind nicht gut genug? Hast Du nicht gelesen?

 

Was stört an ihnen?

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Schlumich

Soll hier eine optimale Lösung für den Rentner oder für den Erben gefunden werden? Ich habe das Gefühl, eher für den Letzteren.

 

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Manuel77

@blueprint Den LG schaue ich mir mal an, aber ich würde zögern, einen so kleinen ETF für ein Portfolio zu empfehlen, das nicht mehr angefasst werden soll.

 

@migieger Ich mag den ex-USA, aber die Ausschüttungen sind nicht besonders hoch.

 

@Limit Ich denke, dass ich nur ein Portfolio empfehlen kann, das einen Anteil enthält, der "sicherer" als Aktien ist. Beim Anleihenanteil ist klar, dass es nur Euro sein darf. Aber soll man eher den Arero kopieren (aggregierte Staatsanleihen), den LS (aggregierte Anleihen) oder kurzlaufende Staatsanleihen/TG? Und zu welchem Anteil?

 

@Schlumich Es soll vor allem eine Möglichkeit gefunden werden, die sparsamen Rentner zum Konsum zu "zwingen", oder ihn psychologisch zumindest wahrscheinlicher zu machen.

 

Es geht um Finanzberatung in der Familie, außer bei einem Fall bin ich nicht der Erbe. Es muss also an alle (emotionalen/psychologischen) Interessen gedacht werden, auch an meine Entlastung, damit man mir nicht unverantwortlichen Blödsinn vorwirft. 

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west263
vor 11 Stunden von Manuel77:

- kein Klumpenrisiko in den USA

damit schliesst sich der Gral selber automatisch aus. Wie wäre es mit Equal Weight und dann kannst Du deinen Vanguard Dividend mit dazu nehmen, der deinen US Anteil wieder etwas anhebt.

 

NL0010408704 VanEck World Equal Weight Screened UCITS ETF

 

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Limit
· bearbeitet von Limit
vor einer Stunde von Manuel77:

@Limit Ich denke, dass ich nur ein Portfolio empfehlen kann, das einen Anteil enthält, der "sicherer" als Aktien ist. Beim Anleihenanteil ist klar, dass es nur Euro sein darf. Aber soll man eher den Arero kopieren (aggregierte Staatsanleihen), den LS (aggregierte Anleihen) oder kurzlaufende Staatsanleihen/TG? Und zu welchem Anteil?

Das kann ich durchaus nachvollziehen, aber wenn man drüber nachdenkt macht es eigentlich keinen Sinn. Er braucht das Geld nicht für seinen Lebensunterhalt. Auch will er sich danach nicht mehr darum kümmern müssen, also kein Rebalancing. Wegen dieser beiden Randbedingungen macht der vermeintlich sichere Anteil eigentlich keinen Sinn. Der einzige Vorteil wäre da, dass er dadurch vielleicht besser schlafen kann, aber da hilft einfach nicht drauf schauen genauso und bei dem aktuellen Zinssätzen dürften die Dividenden höher als die Zinsen sein.

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Jennerwein
vor 11 Stunden von Manuel77:

Idee: Heiliger Gral, Gral High Dividend Yield, Euro Government Bond zu je einem Drittel. Danach nicht mehr anfassen.

Gibt es eine Idee mit besserer Sharpe Ratio und höheren Ausschüttungen?

Heiliger Gral + Gral High Dividend Yield, je nach dem wie hoch man die Ausschüttungen haben möchte.

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dev
vor einer Stunde von Manuel77:

Es soll vor allem eine Möglichkeit gefunden werden, die sparsamen Rentner zum Konsum zu "zwingen", oder ihn psychologisch zumindest wahrscheinlicher zu machen.

Du wirst einen immer sparsamen Menschen nicht dazu bringen können, verschwenderisch zu werden.

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Bolanger

Was spricht dagegen, einen Teil in eine Sofortrente zu geben und sich eine Rente anstatt Dividende auszahlen zu lassen? Der andere Teil könnte heute schon verschenkt werden und ist damit auch gedanklich weg. Ich glaube problemloser kann man es nicht gestalten, wenn man keinen Gedanken mehr an Finanzen verschwenden möchte. 

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Schwachzocker
vor 2 Stunden von Manuel77:

...

 

Der Punkt ist einfach, dass das ursprüngliche Ziel der Aufbesserung der Rente nicht erreicht wird. Niemandem ist damit gedient, dem Rentner nicht, und auch den Erben nicht, wenn das Geld 20 Jahre im TG liegt. 

Es braucht eine UNGLAUBLICHE Willensanstrengung, um im Alter in den Modus des Kapitalverzehrs zu kommen. Für die Leute, in deren Natur das Sparen für die Rente lag, ist sie viel schwerer, als für einen Verschwender, jeden Monat diszipliniert 300 Euro in einen Aktien-ETF zu stecken. 

 

Es gibt keine befriedigende Lösung:

...

Es gibt ja auch kein Problem. Zumindest verstehe ich es nicht. Wer nicht konsumieren will, der lässt es eben.

Das Ziel der Aufbesserung der Rente haben in Deinen Beispielen alle mehr oder weniger erreicht.

 

Muss jetzt irgendwie ein Ausgabe- oder Konsumzwang eingeführt werden? Und warum?

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satgar
Gerade eben von Bolanger:

Was spricht dagegen, einen Teil in eine Sofortrente zu geben und sich eine Rente anstatt Dividende auszahlen zu lassen? Der andere Teil könnte heute schon verschenkt werden und ist damit auch gedanklich weg. Ich glaube problemloser kann man es nicht gestalten, wenn man keinen Gedanken mehr an Finanzen verschwenden möchte. 

Das halte ich für völlig ungeeignet. Denn auch Finanztest umreißt den Einsatzzweck einer Sofortrente sehr genau (und meiner Meinung nach auch richtig):

 

"Viele Menschen haben keine Lust, sich im Alter mit der Verwaltung ihres Vermögens zu befassen. Für sie ist die Sofortrente gedacht: Man zahlt einmal in eine Renten­versicherung ein, die sofort beginnt und bis ans Lebens­ende fließt. Weiter ist nichts zu tun. "

 

"

Check­liste: Für wen sich die Sofortrente eignet

Eine Sofortrente ist eine Lösung für Sie, wenn die folgenden sieben Punkte auf Sie zutreffen:

 

-Ihre lebens­langen Einkommens­quellen im Ruhe­stand reichen derzeit noch nicht aus, um den gewünschten Lebens­stan­dard bis zu Ihrem Lebens­ende zu finanzieren.

-Sie sind fit und gesund und erwarten, lange zu leben.

-Lebens­lange finanzielle Sicherheit geht Ihnen vor Rendite.

-Sie möchten möglichst wenig Einkommens­schwankungen.

-Sie möchten sich im Alter nicht mehr selbst aktiv um die Vermögens­anlage kümmern.

-Es steht für Sie nicht im Vordergrund, mit diesem Geld Hinterbliebene und Erben voll abzu­sichern.

-Sie sind bereit, Einbußen hinzunehmen, falls Sie später doch noch eine Kapitalzahlung möchten."

 

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Schwachzocker
vor einer Stunde von Manuel77:

...

Es geht um Finanzberatung in der Familie, außer bei einem Fall bin ich nicht der Erbe. Es muss also an alle (emotionalen/psychologischen) Interessen gedacht werden, auch an meine Entlastung, damit man mir nicht unverantwortlichen Blödsinn vorwirft. 

Genau den bist Du aber gerade im Begriff zu machen. 

Lasse einfach die Leute mit ihrem Geld in Ruhe. Und wenn geerbt wird, wird man schon sehen, was da ist. Vorher nicht!

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Nachdem der Rentner aktuell gar nichts entnimmt aus dem Vermögen, frage ich mich, warum man eine maximale Ausschüttung anstrebt aber auch wie hoch die wirklich sein soll. Ich denke eine Ausschüttung von 2 % wäre durchaus ausreichend, für das eine oder andere Extra und lässt reichlich Geld über für irgendwelche Worst cases. Meine Vorschläge gehen in Richtung 2,5 %. 

 

Gerade wenn jemand noch nicht sehr viel praktische Erfahrung mit Aktien hat und zugleich wenig Geld benötigt, spricht das nicht für eine hohe Aktienquote. Du willst doch nicht schuld daran sein, wenn der Rentner später schlecht schläft? 

 

Maximal wäre für mich etwas wie dieses hier, wenn der Rentner klar zu erkennen gibt, dass er bereit ist das Aktienrisiko einzugehen.

Aktienquote ca. 55 %, Ausschüttung ca. 2,7 %

1/2 Lifestrategy 60 (gedämpftes Risiko, Ausschüttung ca. 2,x %)

1/4 Vaneck Dividend Leaders (Reduzierung US + Ausschüttung ca. 4,x %)

1/4 Geldmarktfonds ausschüttend

 

Alternativ etwas defensiver, mit 38 % Aktienquote und Ausschüttungen von ca. 2,5 %: 

30 % Lifestrategy 60 

20 % Vaneck Dividend
50 % Geldmarktfonds, 

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west263
vor 1 Minute von Schwachzocker:

Lasse einfach die Leute mit ihrem Geld in Ruhe. Und wenn geerbt wird, wird man schon sehen, was da ist. Vorher nicht!

in den meisten Fällen geht es aber von der älteren Generation aus, dass sie Hilfe möchte.

Da ist es dann allerdings überhaupt nicht hilfreich nein zu sagen und auf den Bankmitarbeiter zu verweisen. Der/Die wäre dann nämlich der nächste Ansprechpartner. und was dabei dann herauskommen könnte, wissen die meisten hier zur Genüge.

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Bolanger

Ich halte Sofortrenten für jeden geeignet, der sich nicht mehr um Finanzen kümmern will, egal wie die anderen Randbedingungen sind. Es geht nicht um Renditeoptimierung, sondern um Aufwandsminimierung. Sobald irgendwo Vermögen herumliegt werden nur die wenigsten dieses gedanklich komplett bei Seite schieben können.   

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Schwachzocker
vor 1 Minute von west263:

in den meisten Fällen geht es aber von der älteren Generation aus, dass sie Hilfe möchte.

Dann erklärt man denen eben, wie man am Automaten Geld abhebt. 

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Sapine

Wenn kein Interesse daran besteht, das Kapital zu nutzen, sind Sofortrenten eher nicht geeignet meiner Meinung nach. Außerdem wurde ausdrücklich der Wunsch nach Vererbung geäußert. 

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satgar
vor 3 Minuten von Bolanger:

Ich halte Sofortrenten für jeden geeignet, der sich nicht mehr um Finanzen kümmern will, egal wie die anderen Randbedingungen sind. Es geht nicht um Renditeoptimierung, sondern um Aufwandsminimierung. Sobald irgendwo Vermögen herumliegt werden nur die wenigsten dieses gedanklich komplett bei Seite schieben können.   

Das macht aber letztlich nur Sinn, wenn man das Geld auch monatlich nutzt. Wenn man es braucht. Wenn man es nicht braucht, machen wir uns nichts vor, wird es sich auf dem Girokonto immer weiter ansammeln. Dort bringt es dann nicht mal Zinsen wie in der "Sofortrente" oder in einem Tagesgeld. Sondern die ältere Person wird es einfach nicht abheben. Ich kenne das auch aus dem persönlichen Umfeld. Dort wird es dann einfach immer mehr.

 

Welchen Sinn soll das dann haben? Der größte Batzen liegt meist mittelmäßig verzinst bei einem Versicherer, wird dann ausgeschüttet und nicht verlebt, sondern verbleibt unverzinst auf dem Giro. Ich kann da keinen guten Use Case sehen.

 

Sofortrente ist dann immer super, wenn man wirklich gar nichts mit der Anlage seines Geldes zu tun haben will, und die monatlichen Zahlungen auch braucht, um fixe regelmäßige Zahlungsverpflichtungen wie für Miete oder eine PKV bedienen zu können. Und das safe und sicher bis zum Tode. Ich wüsste wirklich nicht, warum man hier ne Sofortrente nutzen sollte.

vor 7 Minuten von west263:

in den meisten Fällen geht es aber von der älteren Generation aus, dass sie Hilfe möchte.

Da ist es dann allerdings überhaupt nicht hilfreich nein zu sagen und auf den Bankmitarbeiter zu verweisen. Der/Die wäre dann nämlich der nächste Ansprechpartner. und was dabei dann herauskommen könnte, wissen die meisten hier zur Genüge.

Die Meinung teile ich absolut. Wie oft gibt es bei Finanztip den Disclaimer, das man doch seine Freunde, Familie und auch die Großeltern davor bewahren möge, bei einem Strukturvertrieb zu landen oder beim Bankverkäufer, der dann teure aktive Fonds oder offene Immobilienfonds an den Rentner und die Rentnerin bringt. Insbesondere bei Familie ist es doch so: wozu ist die denn da, wenn nicht hier zur Hilfe? Die älteren sind überfordert, und fragen nach Rat. Da nicht zu unterstützen zwischen den Generationen, finde ich fahrlässig und auch unangemessen. Und der immer mal wieder vorgebrachte Vorwurf des Forums und seiner Teilnehmer, es gehe nur um die Maximierung irgendwelcher Erbschaften, halte ich auch für Übertrieben, wenn nicht gar frech im Vorwurf gegenüber wildfremder Menschen, die man nicht mal kennt. Bei Familiy Offices und vermögenden Personen ist es usus, über Generationen Vermögensanlage zu denken. Aber hier scheint das immer total verpönt zu sein.

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Schlumich
vor 1 Stunde von Manuel77:

 

Es geht um Finanzberatung in der Familie.....

Vermutlich gut gemeint von Dir. Meine persönliche Meinung ist, dass man von sowas die Finger lassen sollte, zumal offenbar gar keine "Not" oder ein Wunsch nach Beratung besteht. Ich habe bei solchen Aktionen schon mehrere Tischtücher gesehen, die zerrissen wurden...

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